Kategorie: Aktuelles

  • Fachkräfte von morgen gewinnen und frühzeitig binden

    Fachkräfte von morgen gewinnen und frühzeitig binden

    Für eine wettbewerbs- und zukunftsfähige Wirtschaft sind engagierte Nachwuchskräfte eine wichtige Voraussetzung. Waren Unternehmen bei der Suche nach neuen Auszubildenden erfolgreich, vergehen jedoch häufig viele Monate bis zum Beginn der Zusammenarbeit.

    Ein neuer Leitfaden der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., der in Zusammenarbeit mit der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) entstanden ist, gibt Unternehmen Hilfestellungen, wie sie ihre Auszubildenden während dieser Zeit begleiten können.

    Der Leitfaden “Connect. Erfolgreiches Azubi-Preboarding“ unterstützt bei der professionellen Gestaltung der Phase zwischen Vertragsunterschrift und Arbeitsbeginn mit vielen konkreten Methoden. Dazu gehören eine gelungene Kommunikation ebenso wie spannende und vertrauensstärkende Veranstaltungen.
    Die verschiedenen Bausteine dienen dazu, die Jugendlichen frühzeitig mit dem Unternehmen in Kontakt zu bringen und erste Unternehmenseinblicke zu gewähren. Gleichzeitig bieten sie den Auszubildenden Möglichkeiten, sich untereinander kennenzulernen und Fähigkeiten zu erproben, die sie später auch im Berufsleben einsetzen können.

    Die Inhalte bauen auf den Erfahrungen aus dem Programm Start Your Digital Future auf, das die vbw und die sdw gemeinsam an verschiedenen Standorten in Bayern umgesetzt haben. Die dort erprobten Elemente, mit denen Schüler*innen, junge Studierende und Auszubildende für neue Inhalte und Arbeitsweisen begeistert wurden, konnten später gemeinsam mit Unternehmen weiterentwickelt und für das Preboarding angepasst werden.

    Der Leitfaden wurde am 5. Dezember 2023 im Rahmen einer Online-Veranstaltung und in Anwesenheit der beteiligten Unternehmen und angehenden Auszubildenden offiziell vorgestellt.

    Damit unser Wirtschaftsstandort Bayern weiter wettbewerbs- und zukunftsfähig bleibt, ist er auf engagierten Nachwuchs mit Innovationsgeist angewiesen. Mit diesem Leitfaden geben wir Unternehmen praktische Tipps an die Hand, wie sie junge Talente schon frühzeitig binden und optimal auf die bevorstehende Ausbildung vorbereiten können. Die umfangreiche Ideensammlung ermöglicht den Unternehmen ein erfolgreiches Preboarding ihrer Azubis.

    Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

    Sie können den Leitfaden hier kostenfrei herunterladen.

  • Rückblick – Online-Veranstaltungsreihe “Unterstützungsangebote für eine gelungene Integration Geflüchteter auf dem Arbeitsmarkt“

    Rückblick – Online-Veranstaltungsreihe “Unterstützungsangebote für eine gelungene Integration Geflüchteter auf dem Arbeitsmarkt“

    Die 23-teilige Veranstaltungsreihe startete mit der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg. Die Reihe wird Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. und der Taskforce Fachkräftesicherung FKS+ gemeinsam mit den regionalen Agenturen für Arbeit und Jobcentern in Bayern durchgeführt. Alle Termine der Reihe finden Sie hier. Die Terminübersicht wird fortlaufend erweitert.

    Den „Job-Turbo“ mit Leben füllen

    Hintergrund der Informationsreihe ist der von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil MdB ausgerufene “Job-Turbo“, durch den Geflüchtete mit Bleibeperspektive, insbesondere aus der Ukraine, zukünftig schneller in Arbeit integriert werden sollen.

    Die anwesenden Expert*innen stellten den Unternehmen bestehende Services und Förderinstrumente vor, wie beispielsweise den Eingliederungszuschuss und das Einstiegsgeld, und sie beantworteten zahlreiche Fragen. Dabei ging es insbesondere um verschiedene Maßnahmen der berufsbegleitenden Qualifizierung und Sprachlernoptionen, die auch bei einer zunächst niederschwelligen Beschäftigung vielfältige Entwicklungschancen für Mitarbeiter*innen bieten. Informiert wurde auch über die Unterstützungsmöglichkeiten bei der Identifizierung geeigneter Profile und der Ermittlung von Potenzialen im Hinblick auf Beschäftigungsmöglichkeiten für Geflüchtete in den Unternehmen.

    Intensive Unterstützung und Vernetzung der Unternehmen

    Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die bayerischen Unternehmen intensiv und umfassend zu unterstützen und sie direkt mit den Ansprechpartner*innen des Jobcenters in ihrer Region in Kontakt zu bringen. Die Veranstaltungsreihe wird federführend von der Taskforce Fachkräftesicherung FKS+ organisiert.

    Taskforce FKS+

    Die Taskforce Fachkräftesicherung FKS+ bildet das Herzstück der Initiative Fachkräftesicherung+, die von der vbw zusammen mit der Bayerischen Staatsregierung ins Leben gerufen wurde. Aufgabe der Taskforce FKS+ ist es, die Betriebe in Bayern zielgerichtet bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen. Das Projekt wird finanziert durch die vbw sowie das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und wird vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. umgesetzt.

  • Neue Veranstaltungsreihe – vbw, BA und Jobcenter beraten gemeinsam Unternehmen

    Anlässlich der digitalen Auftaktveranstaltung erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: “Nach einer aktuellen vbw Studie werden bis 2035 in Bayern rund 400.000 Arbeitskräfte fehlen. Viele Geflüchtete werden mittel- oder langfristig in Deutschland bleiben. Mit unserer Kooperation vermitteln wir den Unternehmen Unterstützungsangebote und Fördermöglichkeiten, damit sie diesen Menschen eine Perspektive bieten und damit den Weg in eine betriebliche Beschäftigung in Bayern ebnen können.“

    Die anwesenden Expert*innen der Jobcenter informieren die Teilnehmer*innen insbesondere über Förderoptionen während und nach der Einstellung von Geflüchteten in ihrem Unternehmen. So soll auch gleichzeitig der direkte Kontakt zu den Ansprechpartnern der Jobcenter vor Ort verbessert werden.

    Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, ergänzte: “Um Geflüchtete zu unterstützen und mehr Sensibilität bei den Unternehmen herbeizuführen, werden aktuell im Rahmen des Jobturbos für Geflüchtete in der zweiten Phase erhöhte Vermittlungs- und Beratungsaktivitäten in den Arbeitsagenturen und Jobcentern gestartet, das heißt es geht jetzt um die Aufnahme einer Beschäftigung in Vollzeit, Teilzeit oder auch einen Minijob. Ganz wichtig, und das verbinde ich mit einem Appell an Unternehmen: Wir benötigen dazu natürlich auch die Mithilfe der über 500.000 Betriebe in Bayern. Ich fände es gut, wenn Unternehmen einen Menschen im Bürgergeldbezug einstellen würden, darunter 68.279 Ausländerinnen und Ausländer. Dieser Personenkreis hat nicht unbedingt von Beginn an perfekte Kenntnisse oder Qualifikationen, aber in Zeiten des Fachkräftemangels wird Mut belohnt. Zudem können die Arbeitsagenturen und Jobcenter beschäftigungsbegleitend Qualifizierungen oder berufsbezogene Sprachkurse fördern. Hier möchte ich auch an die soziale- und gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen appellieren: Bieten Sie Ihrem örtlichen Arbeitgeber Service eine Stelle an, wir unterstützen Sie hier gerne.“

    Die 23 digitalen Veranstaltungen werden von der Taskforce Fachkräftesicherung FKS+ der vbw organisiert. Die Taskforce FKS+ bietet gezielte Beratung und Unterstützung für bayerische Unternehmen, um ihren Arbeitskräfte- und Fachkräftebedarf zu decken.

  • Neues von come with(me) – Moodle-Plattform und Modul „Demontage – Montage“

    Neues von come with(me) – Moodle-Plattform und Modul „Demontage – Montage“

    Moodle

    Die Plattform bietet schnellen Zugriff auf alle Materialien:

    • Alle Module und tonersparende Druckvorlagen zum direkten Download.
    • Immer auf dem neuesten Stand: Neue Module können nach Fertigstellung unmittelbar abgerufen werden.
    • Best-Practice-Beispiele: So wurden Projekte erfolgreich umgesetzt.
    • Kurze Lernvideos für Auszubildende: Das erste Video sensibilisiert Auszubildende für die Feinheiten der nonverbalen Kommunikation – mit integrierter Übung zu Körpersprache und begleitendem Arbeitsblatt.
    • Administrative Formulare und Informationen, z. B.: Wie kann ich Materialkosten abrechnen? Welche Veranstaltungsformate bietet come with(me) an?

    Neues Modul “Demontage – Montage“

    Im Alltag begegnen uns häufig Situationen, in denen technische Systeme zur Wartung, zur Reinigung, zum Wechsel von Verschleißteilen, zum Transport oder zur Reparatur  auseinandergebaut und im Anschluss wieder zusammengebaut werden müssen. Dies ist in der Regel ein sehr anspruchsvolles Vorhaben, das spezielle Kenntnisse, häufig auch Spezialwerkzeug, aber in jedem Fall ein systematisches Vorgehen verlangt.

    Im Modul “Demontage – Montage“ erleben die Schüler*innen exemplarisch einen solchen Prozess und beschäftigen sich intensiv mit der Fertigungshauptgruppe “Fügen“.

  • Chance Teilqualifizierung – Beschäftigungsperspektiven langfristig und flächendeckend sichern

    Chance Teilqualifizierung – Beschäftigungsperspektiven langfristig und flächendeckend sichern

    Um angesichts des Arbeitskräfte- und Fachkräftemangels Beschäftigtenpotentiale zu heben, haben die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die Initiative Chance Teilqualifizierung (Chance TQ) ins Leben gerufen.

    Die Spangler GmbH wurde über die Taskforce FKS+ der Verbände und des Bayerischen Staatsministeriums auf Chance TK aufmerksam. Inzwischen hat sich besonders die Modullinie “TQdigital“ bewährt. Die theoretischen Inhalte vermitteln Dozent*innen im virtuellen Klassenzimmer, sie kontrollieren Lernfortschritte und beantworten Fragen. Die betriebliche Qualifizierungsphase findet im Unternehmen statt.

    Der Arbeitsmarkt befindet sich durch Digitalisierung, Dekarbonisierung und die demografische Entwicklung spürbar im Wandel. Initiativen wie diese tragen dazu bei, die Umbrüche abzufedern. An- und Ungelernte sowie branchenfremde Beschäftigte erweitern ihr Einsatzfeld, arbeitssuchende erhöhen wiederum langfristig und flächendeckend ihre Beschäftigungsperspektiven.

    Bertram Brossardt, bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer

    Seit Beginn der Initiative im Jahr 2007 haben bayme vbm vbw in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. knapp 16.250 bayerische Arbeitskräfte qualifiziert.

    Die Kombination aus Theorie und Praxis hat sich für zahlreiche Unternehmen und Teilnehmende als äußerst erfolgreich erwiesen. Chance TQ bietet dabei eine effektive Lösung für die aktuellen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt.

    Bundesweit schafft das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt ETAPP – Teilqualifikation als Mittel zur Fachkräftesicherung und Transformationsbegleitung einheitliche Standards für Teilqualifizierungen.

  • Verleihung des „Quabi-Preises“ auf dem bayme vbm Aus- und Weiterbildungskongress 2023

    Verleihung des „Quabi-Preises“ auf dem bayme vbm Aus- und Weiterbildungskongress 2023

    Mit Future Skills Herausforderungen der Zukunft begegnen

    Prof. Dr. Marina Fiedler, Lehrstuhlinhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Passau, erläuterte die Bedeutung von Future Skills für Unternehmen und wie diese implementiert werden können. Dr. Richard Wensauer, Leiter Ausbildung Fertigungstechnik/Logistik der AUDI AG Ingolstadt, untermauerte diese Ansätze und zeigte am Beispiel seines Unternehmens auf, wie Future Skills in der Aus- und Weiterbildung gefördert werden.

    Den Abschluss des Aus- und Weiterbildungskongresses bildeten zwei interaktive Foren. Dort wurden weitere Praxisbeispiele aus Mitgliedsunternehmen der Bayerischen Metall-Elektro Arbeitgeber bayme vbm erläutert.

    Prof. Dr. Marina Fiedler, Lehrstuhlinhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Passau, erläuterte die Bedeutung von Future Skills für Unternehmen und wie diese implementiert werden können. Dr. Richard Wensauer, Leiter Ausbildung Fertigungstechnik/Logistik der AUDI AG Ingolstadt, untermauerte diese Ansätze und zeigte am Beispiel seines Unternehmens auf, wie Future Skills in der Aus- und Weiterbildung gefördert werden.

    Den Abschluss des Aus- und Weiterbildungskongresses bildeten zwei interaktive Foren. Dort wurden weitere Praxisbeispiele aus Mitgliedsunternehmen der Bayerischen Metall-Elektro Arbeitgeber bayme vbm erläutert.

    Der „Quabi-Preis“

    Der vbm – Verband der bayerischen Metall- und Elektroindustrie e. V. verleiht jährlich je einen Preis für die besten Ausbildungsabsolvent*innen im Bereich Metall und Elektro. Dafür müssen die Preisträger*innen die Mittelschule erfolgreich absolvieren und als Beste ihres Jahrganges den qualifizierten beruflichen Bildungsabschluss erwerben. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird aus Mitteln der Otto-Meyer-Stiftung vergeben.

    Die Preisverleihung verfolgt das Ziel, die Bedeutung der beruflichen Bildung in Bayern hervorzuheben und wurde in diesem Jahr bereits zum 34. Mal verliehen. Im Metallbereich gewann Lisa Huber die Auszeichnung (Ausbildungsbetrieb BMW Group, Dingolfing), im Elektrobereich wurde Adrian Bornschlegel ausgezeichnet (Ausbildungsbetrieb Karl Eugen Fischer GmbH, Burgkunstadt).

    Die beiden Talente haben gezeigt, dass sich Fleiß und Leistungsbereitschaft lohnen. Der Bedarf unserer bayerischen Betriebe an Fachkräften ist hoch. Mit engagierten jungen Menschen wie ihnen blicke ich zuversichtlich in die Zukunft unserer Branche.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

  • Stiftung Bildungspakt Bayern – Leistungsbericht 2023

    Stiftung Bildungspakt Bayern – Leistungsbericht 2023

    Interessierte, die sich ein Bild von der Arbeit der Stiftung Bildungspakt Bayern machen möchten, sind mit dem Leistungsbericht 2023 bestens bedient. Er liefert anschauliche Informationen zu aktuellen Themen der Stiftungsarbeit, unter anderem zu:

    • Schulversuchen und Projekten,
    • Ansätzen zur Weiterentwicklung von Bildung,
    • Veranstaltungshighlights und
    • der Organisation der Stiftung Bildungspakt Bayern.

    Hier geht es zum Leistungsbericht.

  • MINIPHÄNOMENTA in Bayern – Nachwuchsförderung an der Theo-Betz-Grundschule

    MINIPHÄNOMENTA in Bayern – Nachwuchsförderung an der Theo-Betz-Grundschule

    Jedes Jahr sind die Experimentierstationen der MINIPHÄNOEMENTA an zwölf Grundschulen in Bayern zu Gast. Über einen Zeitraum von zwei Wochen probieren sich die Schüler*innen an dem Parcours aus naturwissenschaftlich-technischen Experimenten aus. Selbstständig entdecken und begreifen sie Phänomene der Natur und technische Zusammenhänge. Die Stationen stehen den Schulen kostenlos zur Verfügung und werden im ganzen Schulhaus aufgebaut, sodass die Kinder sie jederzeit nutzen können.

    Die MINIPHÄNOMENTA in Bayern ist eines von 16 Projekten der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern, die sich zum Ziel gesetzt hat, junge Menschen für MINT-Themen zu begeistern. Hinter der Initiative steht das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. als Projektträger. Hauptförderer des Projekts sind die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm. Als weiterer Förderer unterstützt das Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie die Bildungsinitiative.

    Über 15 Jahre Nachwuchsförderung in Bayern

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer, erläutert das Engagement: “Der Fachkräftemangel ist eine unserer großen Zukunftsaufgaben. Die MINIPHÄNOMENTA sorgt für praxisnahe, spielerische und frühzeitige Berufsorientierung. Sie hilft den Kindern dabei, bereits in der Grundschule ihre eigenen Stärken und gleichzeitig ihre Begeisterung für MINT-Themen zu entdecken. Dadurch ermöglicht sie effektive Nachwuchsförderung und trägt langfristig zur Fachkräftesicherung bei. Wir unterstützen das Projekt gerne als Hauptförderer.“

    Die Kinder und ihr eigener Weg auf der Suche nach Antworten stehen hier klar im Fokus, die Lehrkräfte halten sich im Hintergrund. Eigenständiges Forschen und Lernen ist die Devise. Schulleiter Wolfgang Wittmann fasst die zweiwöchige MINIPHÄNOMENTA zusammen: “Wir sind begeistert, die Kinder dabei zu beobachten, wie sie gemeinsam experimentieren. Zu sehen, wie sie täglich nach Antworten suchen und dabei immer begeistert bleiben, ist sehr schön.“

    MINT-Bildung in Bayern – Talente von morgen finden und fördern

    Ziel des Projekts ist es, die MINIPHÄNOMENTA nachhaltig in den Schulalltag zu integrieren. Die Aufgabe der Schulfamilie ist nun, die Stationen gemeinsam mit regionalen Kooperationspartnern nachzubauen. “Die MINIPHÄNOMENTA ist Naturwissenschaft zum Anfassen. Wir möchten Begeisterung für diese Themen schon im Kindesalter wecken und den natürlichen Forschungsdrang fördern, um so auch die MINT-Bildung in Bayern weiter zu stärken“, ergänzt Projektleiterin Doreen Dambacher von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Der gemeinsame Nachbau der Stationen soll zudem zu einer nachhaltigen Lernpartnerschaft zwischen der Schule, Eltern und Unternehmen führen.

    Bildrechte: © Wolfgang Wittmann

  • sprungbrett hop-on hop-off in Landshut – Lehrkräfte steigen in den Praktikumsbus

    sprungbrett hop-on hop-off in Landshut – Lehrkräfte steigen in den Praktikumsbus

    Berufsorientierung mit sprungbrett hop-on hop-off

    An einem Tag drei Unternehmen unterschiedlicher Branchen erleben – das ermöglichte der Lehrkräfte-Praktikumstag von sprungbrett hop-on hop-off in Landshut. Die Polizeiinspektion Landshut, das BMW Group Werk Landshut und die Stadt Landshut öffnen den Lehrkräften ihre Türen.

    Die teilnehmenden Lehrkräfte fuhren mit dem Praktikumsbus nacheinander zu den Betrieben und gewannen Einblicke in den Arbeitsalltag. Sie hatten Gelegenheit, die Vielfalt von Ausbildungsbetrieben und -möglichkeiten kennenzulernen, um im Anschluss den Wissenstransfer an die Schulen zu gestalten.

    Die Unternehmensvertreter*innen traten in Kontakt mit den Lehrkräften und zeigten ihnen Abläufe und Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter*innen. Auf diese Weise präsentierten sich die Betriebe als potenzielle Praktikums- und Ausbildungsunternehmen.

    Am Ende der Veranstaltung konnten sich die Lehrkräfte mit den anderen Praktikums-Teilnehmer*innen und dem Team von sprungbrett bayern vernetzen und austauschen.

    Der Lehrkräfte-Praktikumstag fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe sprungbrett hop-on hop-off statt. Das Projekt ermöglicht Schüler*innen, in einer Woche fünf Unternehmen unterschiedlicher Branchen und deren Ausbildungsmöglichkeiten kennenzulernen. Die zwölf Durchläufe finden jährlich in allen Regierungsbezirken in Bayern statt.

    Zukunftsperspektiven in Bayern eröffnen

    Mit dem Projekt sprungbrett hop-on hop-off bieten wir praxisbezogene Berufsorientierung und leisten einen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in den bayerischen Unternehmen. Gerade die Lehrkräfte spielen für praxisnahe Berufsorientierung im Unterricht eine Schlüsselrolle. Mit dem Projekt geben wir ihnen wertvolle Informationen an die Hand, um die Jugendlichen bei der Suche nach einem passenden Praktikum oder einem Ausbildungsplatz zu unterstützen. Die Unternehmen bekommen die Gelegenheit, sich mit den Lehrkräften zu vernetzen und so auf sich aufmerksam zu machen. So profitieren von dem Projekt alle Beteiligten gleichermaßen. Die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm unterstützen das Projekt daher gerne als Hauptförderer.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Über sprungbrett bayern

    sprungbrett bayern ist die Online-Praktikumsbörse für Schüler*innen aller Schularten in

    Bayern. sprungbrett bayern ist ein Projekt von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. Es wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert. Hauptförderer sind die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm.

  • Digitaler Methodenkoffer 2.0 – Heterogenität digital begegnen

    Digitaler Methodenkoffer 2.0 – Heterogenität digital begegnen

    In dem Themenheft zeigen elf bayerische Lehrkräfte, wie man unter Verwendung digitaler Werkzeuge der gestiegenen Heterogenität in Lerngruppen begegnen kann.

    Digitale Tools können eine entlastende Funktion haben: Sie unterstützen die Individualisierung durch entsprechende Diagnostik, gleichzeitig können an das Kompetenzniveau angepasste, differenzierte Aufgabenstellungen beim Lernerfolg helfen. Die Lehrkraft hat im Unterricht dann wiederum mehr Zeit für den persönlichen Austausch.

    Im Digitalen Methodenkoffer 2.0 wird zuerst das Thema Differenzierung grundlegend aufbereitet. Ein Handlungsleitfaden zur Planung und Gestaltung von differenziertem Unterricht gibt das notwendige Gerüst zur möglichst individuellen Förderung vor. Konkrete Beispiele mit entsprechenden digitalen Tools runden das Konzept ab.

    Praxisbeispie

    Beschreibung
    Schüler*innen können mit einer einfachen Webanwendung anonym Fragen zum Unterricht und ihrem Wissensstand beantworten. Das Programm ermittelt datenschutzkonform eine für die Förderung passende Arbeitsgruppe.

    Methode
    Mit Hilfe der Webanwendung “Faktenchecker“ können Gruppen eine anonyme Selbsteinschätzung durchführen.

    Relevanz
    Mit dieser Methode wird das Vorwissen der Lernenden ermittelt. Passend dazu können dann Aufgaben mit dem entsprechenden Anforderungsniveau zugeteilt werden. Dabei wird besonderes Augenmerk auf Feedback gelegt.

    Sie können die die Broschüre hier downloaden.