Kategorie: Aktuelles

  • Technik – Zukunft in Bayern – Einzigartige Ferienerlebnisse öffnen Schüler*innen Türen in die technische Berufswelt

    Technik – Zukunft in Bayern – Einzigartige Ferienerlebnisse öffnen Schüler*innen Türen in die technische Berufswelt

    Die Camp-Formate von Technik – Zukunft in Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. stehen unter dem Motto ”Technische Berufsorientierung hautnah erleben”. In den bayerischen Herbstferien 2023 wurden in Kooperation mit namhaften Unternehmen neun Camps durchgeführt.

    In den verschiedenen Camps erproben junge Talente ihre Fähigkeiten im MINT-Bereich und lernen zukunftsorientierte Berufe sowie innovative Arbeitgeber kennen. Gleichzeitig erhalten teilnehmende Unternehmen die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, um den MINT-Nachwuchs zu sichern. Viele Arbeitgeber blicken auf eine lange Kooperationsgeschichte mit der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern zurück.

    Bei den offiziellen Camp-Abschlussveranstaltungen präsentierten die jungen Talente ihre Erlebnisse der Woche einem Publikum aus Schüler*innen, Eltern, Lehrkräften, Unternehmensvertreter*innen, Verbandsvertreter*innen und Ehrengästen.

    Forscherinnen-Camps in Augsburg, Erlangen und Passau

    Die Forscherinnen-Camps richten sich gezielt an Schülerinnen, um den Anteil an weiblichen Fachkräften in der Metall- und Elektro-Industrie zu erhöhen. Junge Frauen zwischen 15 und 18 Jahren tauchen in die Welt der technischen Berufe ein und sammeln mit dem Erstellen verschiedener Werkstücke praktische Erfahrungen.

    Beim Camp mit der KUKA AG und der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft schlüpften die Teilnehmerinnen aus Augsburg und Umgebung in die Rolle einer Geschäftsführerin einer großen Restaurantkette. Um das fiktive Unternehmen für die Zukunft zu sichern, sollten Automatisierung und Robotik eingesetzt werden. Zudem erhielten die Mädchen Einblick in den Berufsalltag einer Industriemechanikerin, Mechatronikern, Fachinformatikerin, Zerspannungsmechanikerin und Elektronikerin sowie in die Studiengänge Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau.

    Das Forscherinnen-Camp Erlangen brachte die Teilnehmerinnen aus Erlangen und Umgebung mit Siemens Healthineers und der Technischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zusammen. Sie beschäftigten sich mit Medizintechnik und erfuhren Wissenswertes über den Berufsalltag einer Mechatronikerin, Elektronikerin und Industriemechanikerin. Außerdem lernten sie die dualen Studiengänge Informatik und Medizintechnik kennen.

    Beim Forscherinnen-Camp mit der ZF Friedrichshafen AG und der Universität Passau erstellten und programmierten die Teilnehmerinnen aus Passau und Umgebung einen autonom fahrenden Roboter. Zudem konnten sie in den Berufsalltag einer Industriemechanikerin, Fachinformatikerin und Elektronikerin blicken. Informationen über die dualen Studiengänge Maschinenbau und Mechatronik und die Studiengänge Informatik, Mathematik und Internet Computing wurden ebenfalls vermittelt.

    Das Forscherinnen-Camp bietet eine wunderbare Möglichkeit, Betriebe aus der bayerischen M+E Industrie frühzeitig mit potenziellen weiblichen MINT-Fachkräften von morgen zusammenzubringen. Auf die jungen Frauen warten verantwortungsvolle und hochspannende Tätigkeiten in innovativen Unternehmen.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    “FutureTechMakers“-Camps in Freising und Nürnberg

    Bei den “FutureTechMakers“-Camps steht die gezielte Förderung individueller Talente im Mittelpunkt Die Adressat*innen bekommen die Möglichkeit, sich die Welt der technischen Berufe zu erschließen.

    In dem Unternehmen TEXAS Instruments erlebten die Teilnehmerinnen zwischen 15 und 18 Jahren aus Freising und Umgebung, wie ein Mikrochip entsteht und verarbeitet wird. Neben der Programmierung, der Elektrotechnik und das Chipdesign ging es auch um Finanzen und Marketing. Durch die Einblicke in den Berufsalltag eines internationalen Unternehmens konnten die jungen Frauen wertvolle Erfahrungen für ihre zukünftige berufliche Laufbahn sammeln.

    In dem Camp mit der Semikron Danfoss Elektronik GmbH & Co. KG sammelten die Teilnehmer*innen zwischen 14 und 16 Jahren aus Nürnberg und Umgebung mit dem Erstellen verschiedener Werkstücke praktische Erfahrungen. Gemeinsam bauten sie einen SEMIBOY beziehungsweise ein SEMIGIRL. Auch konnten sie in den Berufsalltag von Mechatroniker*innen und Elektroniker*innen hineinschnuppern.

    Technik-Checker-Camp in Memmingen

    Das Technik-Checker-Camp wurde in Kooperation mit der Rohde & Schwarz Messgerätebau GmbH ausgerichtet. Schüler zwischen 12 und 14 Jahren aus Memmingen und Umgebung durften sich beim Bau eines Schallpegelmessers erproben. Gezielte Fragen konnten sie vor Ort einem Industriemechaniker und einem Elektroniker für Systeme und Geräte stellen.
    Die soziale und pädagogische Komponente ist ebenfalls integraler Bestandteil der Camps: “Die Teilnehmenden werden drei Tage lang zu Azubis, die ihre Stärken entdecken, selbstständiges Arbeiten lernen und ihr Technik-Interesse vertiefen“, so Projektleiterin Andrea Weber von Technik – Zukunft in Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V.

    “Hightech live!“-Camp in Schwabach

    Die Maschinenfabrik NIEHOFF GmbH & Co. KG führte bereits verschiedene Camps durch und ist ein langjähriges Kooperationsunternehmen der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern. In dem Herbstcamp ging es um technische Berufe und das Erstellen eines Werkstücks. Die teilnehmenden Schüler*innen der Jahrgangsstufen 8 und 9 aus Schwabach und Umgebung bauten ein Solarauto und machten sich mit dem Berufsalltag von Industriemechaniker*innen,  Zerspanungsmechaniker*innen und Mechatroniker*innen vertraut.
    “Es freut uns, dass wir gemeinsam mit der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern Jugendlichen technische Berufe näherbringen dürfen. Denn das Entdecken neuer Perspektiven ist entscheidend für die Zukunft junger Talente“, so sich Gregorio Robertazzi, Leiter des Personal- und Sozialwesens bei der NIEHOFF Gruppe.

    DigiCamp in Ingolstadt

    Am DigiCamp mit der AUDI AG beteiligten sich Schüler*innen zwischen 12 und14 Jahren aus Ingolstadt und Umgebung. Die Teilnehmer*innen programmierten unter anderem eine Wetterstation mit Display. Zudem bekamen sie Einblicke in spannende Berufe wie Fachinformatiker*in oder Kaufmann beziehungsweise einer Kauffrau für Digitalisierungsmanagement.
    Die Teilnehmer*innen sind durchweg begeistert von den technischen Camps mit praktischen Bestandteilen. “Es hat mir sehr gut gefallen. Die Werksführung hat mir sehr viel Spaß gemacht und es war sehr interessant, die Autoteile zu sehen, bevor sie zusammengebaut werden. Es waren alle sehr freundlich und haben uns immer geholfen“, erzählt die 12- jährige Mathilda nach dem Camp.

    Bionik-Camp in Ottobrunn

    Ausrichter des Bionik-Camps war die Airbus Defence and Space GmbH. Das Camp ermöglichte Schüler*innen zwischen 15 und 18 Jahren aus München und Umgebung, sich mit einem Projektauftrag zu beschäftigen: “Fliegen im 21. Jahrhundert. Was kann man von der Natur lernen?“
    Wie interessant das Fachgebiet Bionik aus Arbeitgebersicht ist, erläutert bayme vbm Geschäftsführer Bertram Brossardt: “Im Bionik Camp haben die Jugendlichen die Chance, die Geheimnisse der Natur zu entdecken, im Team spannende Fragestellungen zu lösen und so spielerisch den Ingenieurberuf kennen zu lernen. Wir unterstützen sie, früh ihre Stärken im Bereich der Technik zu entdecken und begeistern sie für einen möglichen Beruf in der Bionik-Branche.“

    Bildnachweis: © Nicole Mutzl

  • Es funktioniert?! – Schülerhort Randersacker wird für Engagement in der frühen MINT-Bildung geehrt

    Es funktioniert?! – Schülerhort Randersacker wird für Engagement in der frühen MINT-Bildung geehrt

    Kinder begegnen in ihrer eigenen Lebenswelt tagtäglich naturwissenschaftlich-technischen Phänomenen. Indem sie dazu ermutigt werden, ihre natürliche Neugierde und Faszination für die Naturwissenschaften und Technik auszuleben, wird der Grundstein für ihre zukünftige Entwicklung und ihr Verständnis der Welt um sie herum gelegt. Durch eine aufmerksame Bildungsbegleitung seitens der Pädagog*innen in Kitas, Horten und Grundschulen lernen die Kinder nicht nur, Zusammenhänge zu begreifen, sondern auch grundlegende Denk- und Problemlösefähigkeiten – und das in einer spielerischen und kindgerechten Art und Weise. Diese Fähigkeiten werden sie auf ihrem gesamten Bildungsweg begleiten.

    Selbstgesteuertes, lösungsorientiertes Denken fördern

    Es funktioniert?! hat es sich zur Aufgabe gemacht, Einrichtungen bei ihrer frühen MINT-Bildungsarbeit zu unterstützen und zu honorieren – in Form eines MINT-Bildungserlebnistags. Ausgewählt werden hierfür Einrichtungen aus allen Regierungsbezirken in Bayern, die durch ihr Engagement und ihre langjährige Teilnahme am Projekt Es funktioniert?! einen wertvollen Beitrag zur frühen MINT-Bildung leisten.

    Diese Treue und die damit verbundene MINT-Bildungsarbeit werden mit einem Workshop und dem brandneuen, eigens von der Bildungsinitiative entwickelten Impulskarten-Buch „Staunen, entdecken und (er-)forschen – mit Kindern Naturwissenschaften und Technik neu erleben“ gewürdigt. Dieses Buch gibt Ideen, Methoden und Werkzeuge an die Hand, die eine zukunftsfähige MINT-Bildung im Kita-Alltag, im Unterricht einer Grundschule, oder auch in Hort – und Mittagsbetreuungen möglich macht. Am MINT-erlebnistag würde es dem Schülerhort Randersacker übergeben.

    Finanziell und ideell unterstützt wird das Projekt „Es funktioniert!?“ von den Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgebern bayme vbm.

    Es funktioniert?! eröffnet Kindern die Möglichkeit, ihre Umwelt auf neue Weisen zu erleben und zu verstehen. Interesse an Naturwissenschaften und Technik wird dadurch schon bei den ganz Kleinen geweckt und nachhaltig gefördert.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer, anlässlich der Ehrung

    Bertram Brossardt begründete die Unterstützung durch die Verbände weiter: “Schon in einem sehr jungen Alter lernen die Kinder selbstgesteuertes und lösungsorientiertes Denken sowie die Zusammenarbeit im Team – wichtige Eigenschaften, die sie in einer hochtechnisierten und digitalisierten Arbeitswelt später brauchen werden.“

    Entdeckergeist fördern

    Die MINT-Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. hält 16 Projekte und Angebote bereit, in deren Rahmen beispielhafte MINT-Projekte in Kitas, Horteinrichtungen und Schulen ausgezeichnet werden.

    „Kinder sind heutzutage selbstverständlich mit hochkomplexen Technologien vertraut und gleichzeitig neugierig, grundlegende naturwissenschaftliche und technische Phänomene zu begreifen. Hierin liegt die wichtige Verantwortung der Erwachsenen, indem wir den Kindern Raum und Zeit geben. Wir müssen ihre individuellen Fähigkeiten erkennen und fördern, damit sie in einer globalisierten, hochtechnologischen und digitalen Welt in ökologischer, wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Hinsicht verantwortungsvoll handeln können“, erklärt Projektleiterin Ingrid Nolting von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern.

    Bildrechte: © Ingrid Nolting

  • SCHULEWIRTSCHAFT Bayern – Motivationstag für Jugendliche in Füssen ein voller Erfolg!

    SCHULEWIRTSCHAFT Bayern – Motivationstag für Jugendliche in Füssen ein voller Erfolg!

    Die Veranstaltung war eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie in Zusammenarbeit mit den Netzwerken SCHULEWIRTSCHAFT Füssen und Marktoberdorf sowie weiteren örtlichen Institutionen. Veranstalter des Motivationstages war die Geschäftsstelle SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

    Berufliche Bildung ist entscheidend für die Fachkräftesicherung und damit die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft. Sie bietet eine breite Palette an Berufsfeldern und Karrieremöglichkeiten, die von Handwerk und Technik bis zu Gesundheitswesen und Dienstleistungen reichen. Berufliche Bildung kann schneller auf sich ändernde berufliche Anforderungen reagieren und sich an aktuelle und zukünftige Arbeitsmarktbedürfnisse anpassen. Der Motivationstag in Füssen ist ein großer Gewinn für alle Beteiligten. Das Veranstaltungsformat sorgt dafür, dass zwischen Unternehmen und Schülerinnen und Schülern sofort eine Verbindung geknüpft wird. Berufe kennenlernen, Dinge ausprobieren, Wissen erlebbar machen und einen neuen Zugang zu den Möglichkeiten der beruflichen Vielfalt erhalten – all das ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Berufsorientierung.

    Roland Weigert, Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium, anlässlich des Motivationstages in Füssen

    Das bewährte System der dualen Berufsausbildung in Deutschland eröffnet Jugendlichen seit vielen Jahren vielversprechende Karrierechancen und stellt eine attraktive Alternative zur Hochschulbildung dar.
    Um jungen Menschen die Möglichkeit zu bieten, ihre beruflichen Interessen und Fähigkeiten zu erkunden, wurden knapp 50 Kompetenzstationen eingerichtet. Diese wurden von Vertreter*innen regionaler Unternehmen betreut und boten den Jugendlichen Gelegenheit, ihre individuellen Stärken in verschiedenen praktischen Übungen zu testen. Durch dieses praktische Erleben und die Beobachtungen konnten wertvolle Erkenntnisse über die individuellen Kompetenzen und Stärken gewonnen werden. In Beratungsgesprächen mit Expert*innen von der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer (HWK), der Industrie- und Handelskammer (IHK) und des regionalen bfz (Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft) wurden die gewonnenen Erkenntnisse über die Kompetenzen und Stärken mit den Anforderungsprofilen unterschiedlicher Berufe abgeglichen.

    Der stellvertretende Landrat im Landkreis Ostallgäu Hubert Endhardt äußerte seine Anerkennung für die Leistung der Unternehmen, Institutionen, Organisatoren und Veranstalter: “Das, was hier von den beteiligten Akteuren auf die Beine gestellt wurde, verdient große Anerkennung und bietet für alle Beteiligten einen erheblichen Mehrwert. Herzlichen Dank an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben.“
    Auch die Vorsitzenden der Netzwerke SCHULEWIRTSCHAFT Füssen und Marktoberdorf, Joachim Schmid und Karin Weikmann, sind von der Erfolgswirkung solcher Veranstaltungen überzeugt: „Jugendliche brauchen Berufsorientierungsangebote zum Anfassen und Ausprobieren. Zu erleben, was gut gelingt, was Spaß macht und was so in einem steckt, ersetzt viele Beratungsgespräche. Deshalb sind Praktika so wichtig und sinnvoll. Wir haben hier heute begeisterte Jugendliche erlebt, die die Zeit genutzt haben, viele unterschiedliche Angebote auszuprobieren.“

    Ein besonderes Highlight des Tages war die Übergabe des Nachhaltigkeitspakets “YouTalk – die Jugend- und Elternsprechstunde der Region Ostallgäu“. Diese Online-Sprechstunde ermöglicht es sowohl Jugendlichen als auch Eltern, rund um das Thema Berufliche Bildung (z. B. Bewerbungsprozedere, Ausbildungsmöglichkeiten, Erkennen und Feststellen von Stärken/Kompetenzen, Angebote und Termine vor Ort u. a..) Informationen zu erhalten, Fragen zu stellen und mit unterschiedlichen Expert*innen aus Wirtschaft und Institutionen ins Gespräch und in den Austausch zu gehen. Ziel ist es, Jugendlichen und Eltern dauerhaft und nachhaltig ein fester, regionaler Ansprechpartner für alle Fragen zur beruflichen Bildung zu sein.

    Zusätzlich zur praktischen Erfahrung und Beratung konnten die Teilnehmer*innen Steffen Kirchner, einen renommierten Motivationstrainer und Impulssprecher, erleben. Er ermutigte die Jugendlichen, eigene Stärken zu erkennen, persönliche Ziele zu setzen und mit Selbstbewusstsein den eigenen Weg zu gehen.
    In einem separaten Vortrag richtete er auch eine wichtige Botschaft an die Eltern und betonte die Bedeutung ihrer Rolle bei der Unterstützung ihrer Kinder auf dem Weg zu einer erfüllten beruflichen Zukunft. Er ermutigte Eltern dazu, ihre Kinder beispielsweise durch die Förderung von Praktika zu unterstützen und Vertrauen in deren Entscheidungen zu haben.

    Die Eltern hatten zudem Gelegenheit, sich vor Ort von Expert*innen beraten zu lassen, unterschiedliche Workshops zur Unterstützung in der Phase der Berufsorientierung zu besuchen und mit Vertreter*innen von Unternehmen ins Gespräch zu kommen, um darauf aufbauend ihre Kinder in der Berufswahl bestmöglich zu begleiten.

    Die Veranstaltung bot somit für junge Talente eine einzigartige Gelegenheit, berufliche Interessen und Fähigkeiten zu entdecken und den Traumberuf ausfindig zu machen. Sie zeigte auch, wie wichtig die Unterstützung von Eltern und die praktische Berufserfahrung für den beruflichen Erfolg junger Menschen sind.

    @ Bildnachweis: Fotostudio Samer

  • Chance Teilqualifizierung – Effektives Projekt zur zielgerichteten Fachkräftesicherung

    Chance Teilqualifizierung – Effektives Projekt zur zielgerichteten Fachkräftesicherung

    Um angesichts des Arbeitskräfte- und Fachkräftemangels Beschäftigtenpotentiale zu heben, haben die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die Initiative Chance Teilqualifizierung ins Leben gerufen.

    bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betonte im Rahmen eines Projektbesuchs bei der Spangler GmbH aus Dietfurt: „Die Initiative ist für die Unternehmen ein wirksames und praxisorientiertes Mittel, um ihre Beschäftigten im Betrieb zu halten und gleichzeitig bedarfsgerecht zu qualifizieren. Teilnehmende haben die Möglichkeit, sich bis zum Facharbeiterbrief weiterzubilden. Das macht die Initiative seit Jahren zum Erfolgsmodell, denn sie bereitet die Erwerbstätigen auf die Herausforderungen am Arbeitsmarkt der Zukunft vor.“

    Die Spangler GmbH wurde über die Taskforce FKS+ der Verbände und des Bayerischen Staatsministeriums auf die Teilqualifizierung aufmerksam. Inzwischen hat sich besonders die Modullinie “TQdigital“ bewährt. Die theoretischen Inhalte vermitteln Dozent*innen im virtuellen Klassenzimmer, sie kontrollieren Lernfortschritte und beantworten Fragen. Die betriebliche Qualifizierungsphase findet im Unternehmen statt.

    Der Arbeitsmarkt befindet sich durch Digitalisierung, Dekarbonisierung und die demografische Entwicklung spürbar im Wandel. Initiativen wie diese tragen dazu bei, die Umbrüche abzufedern. An- und Ungelernte sowie branchenfremde Beschäftigte erweitern ihr Einsatzfeld, arbeitssuchende erhöhen wiederum langfristig und flächendeckend ihre Beschäftigungsperspektiven.

    Bertram Brossardt, bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer

    Seit Beginn der Initiative im Jahr 2007 haben bayme vbm vbw in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. knapp 16.250 Arbeitskräfte qualifiziert. “Die bayerische M+E Industrie bietet Beschäftigten als größter Industriezweig Bayerns hervorragende berufliche Chancen. Am Arbeitsmarkt ausgerichtete Aus- und Weiterbildung ist der Schlüssel, um sie effektiv zu nutzen.“, so Bertram Brossardt.

  • JUNIOR Auftaktveranstaltung im Schuljahr 2023/2024

    JUNIOR Auftaktveranstaltung im Schuljahr 2023/2024

    53 Schülerfirmen gehen in Herbst 2023 bei JUNIOR – Wirtschaft erleben in Bayern an den Start. Unter den Teilnehmenden sind unter anderem das Bodensee-Gymnasium Lindau, das St.-Ursula-Gymnasium Schloss Hohenburg Lenggries und das Staatliche Berufliche Schulzentrum Bamberg.

    Im Frühjahr 2024 wählt eine unabhängige Jury die besten Gründungen aus. Dann entscheidet sich beim JUNIOR Landeswettbewerb, welche Schülerunternehmen Bayern beim Bundeswettbewerb vertreten werden.

    Ziel des Projekts JUNIOR ist es, bei jungen Menschen unternehmerisches Denken und Schlüsselkompetenzen zu fördern. Bei der Auftaktveranstaltung am 21. Oktober 2023 in der LfA Förderbank Bayern erhielten die jungen Teams wertvolle Tipps von “BagAge“, dem Landessiegerteam aus dem letzten Jahr, sowie dem Start-up-Gründer Simon Thiel der probonio GmbH. Auch Hans Peter Göttler und Michael Mötter teilten als Vertreter der Projektförderer ihre Erfahrungen und gaben schließlich den Startschuss für die jungen Gründer*innen.

    Hans Peter Göttler, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der LfA Förderbank Bayern, erläuterte: “Wir brauchen auch in Zukunft viele junge Unternehmerpersönlichkeiten mit frischen Geschäftsideen. Deshalb unterstützt die LfA JUNIOR – Wirtschaft erleben seit vielen Jahren gerne. Das Schülerfirmenprogramm ist eine wichtige Initiative, um Schülerinnen und Schülern Wirtschaft und Unternehmertum schmackhaft zu machen. Die Jugendlichen erfahren in der Praxis, wie reizvoll es ist, mit eigenen Ideen ein Unternehmen aufzubauen und dafür Verantwortung zu übernehmen.“

    Die Schülerinnen und Schüler lernen in diesem Projekt fürs Leben. Sie machen viele Erfahrungen, die sie fit für das Berufsleben machen – als selbstständige Unternehmer*innen, aber auch als Arbeitnehmer*innen. Es gibt kaum ein anderes Projekt, bei dem die Jugendlichen eine solche Entwicklung machen: in ihrer Persönlichkeit, in ihrem Auftreten und in ihrem Wissen um wirtschaftliche Zusammenhänge.

    Michael Mötter, stellvertretender bbw-Geschäftsführer

    SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. führt JUNIOR – Wirtschaft erleben in Bayern bereits seit 1997 durch. Die LfA Förderbank Bayern und die ISU Interessensgemeinschaft Selbständiger, Unternehmer und freiberuflich Tätiger e.V. fördern das Projekt. Der bundesweite Projektträger ist die IW JUNIOR gGmbH im Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

  • Offensive “Vorsprung durch Bildung“ – Netzwerktreffen zum Thema Inner Development Goals

    Offensive “Vorsprung durch Bildung“ – Netzwerktreffen zum Thema Inner Development Goals

    Das 21. Netzwerktreffen der Offensive “Vorsprung durch Bildung“ vereinte an zwei Tagen ca. 60 Teilnehmer*innen im Präsenzformat.

    Bei ihrer Begrüßung unterstrichen Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer bayme vbm vbw, und Michael Mötter, stellvertretender bbw-Geschäftsführer, die Wichtigkeit der Initiative “Vorsprung durch Bildung“ und des dazugehörigen Portals www.bildunginbayern.de.

    „Hinter der Plattform „Vorsprung durch Bildung“ stecken Innovation und Engagement. Sie verbindet Menschen, Ideen und Projekte miteinander, darum ist sie für uns eine Herzensangelegenheit. Der Aufbau und die Pflege langfristiger Beziehungen sind die Grundlage für gute und nachhaltige Ergebnisse, besonders im Bildungsbereich“, so Dr. Christof Prechtl.

    Bei ihrer Begrüßung unterstrichen Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer bayme vbm vbw, und Michael Mötter, stellvertretender bbw-Geschäftsführer, die Wichtigkeit der Initiative “Vorsprung durch Bildung“ und des dazugehörigen Portals www.bildunginbayern.de.

    „Hinter der Plattform „Vorsprung durch Bildung“ stecken Innovation und Engagement. Sie verbindet Menschen, Ideen und Projekte miteinander, darum ist sie für uns eine Herzensangelegenheit. Der Aufbau und die Pflege langfristiger Beziehungen sind die Grundlage für gute und nachhaltige Ergebnisse, besonders im Bildungsbereich“, so Dr. Christof Prechtl.

    Sustainable Development Goals

    Inhaltlich knüpften die Teilnehmer*innen an eine Themenstellung an, mit der sie sich bereits bei ihrem letzten Treffen auseinandergesetzt hatten – die Sustainable Development Goals (SDGs).

    Die 17 SDGs wurden 2015 im Rahmen der “Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet, um weltweit soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit zu stärken. Das Erreichen der Ziele fordert Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft gleichermaßen. Die Herausforderung ergibt sich insbesondere aus der Komplexität, da alle 17 SDGs miteinander vernetzt und gleichwertig sind.

    Inner Development Goals

    Die tägliche Arbeit in verschiedenen Bildungskontexten eröffnet die Möglichkeit, einen Beitrag zur Erreichung der SDGs zu leisten. Es gilt, die richtigen Strategien zum Umgang mit dieser komplexen Herausforderung zu finden. Vor diesem Hintergrund lautete die Hauptfragestellung beim diesjährigen Netzwerktreffen: Wie kommen wir ins Handeln, wie bleiben wir dran und wie nehmen wir andere mit?

    Ein hilfreiches Instrument sind hierbei die Inner Development Goals (IDGs). Sie beschreiben die transformativen Fähigkeiten, die Menschen benötigen, um die erforderlichen Maßnahmen für eine Nachhaltige Entwicklung umzusetzen.

    Barbara Holzner, Geschäftsführerin der iCONDU GmbH und Referentin des Netzwerktreffens, erklärte: „Die IDGs wollen das Rad nicht neu erfinden, sondern bekannte Ansätze zusammenführen und sie mit einer klaren gemeinsamen Vision verbinden: Nachhaltige Entwicklung entlang der 17 SGDs.“

    Nachdem die Teilnehmer*innen am ersten Tag mittels eines interaktiven Roulettes die IDGs kennengelernt hatten, stand am zweiten Tag der Umgang mit Komplexität im Fokus. In verschiedenen spielerisch angeleiteten Sessions wurde ausprobiert, geübt und gelernt. Die Gruppen erhielten viele Impulse, wie die IDGs in Bildungsprojekten und im Alltag verankert werden können.

    Michael Mötter, stellvertretender bbw-Geschäftsführer, betonte die Bedeutung der IDGs für das eigene Handeln: “Bei der Netzwerktagung haben wir mit den IDGs erneut ein sehr aktuelles und vielschichtiges Thema aufgegriffen. Unser Bewusstsein für komplexe Zusammenhänge wurde geschärft und wir haben Kategorien kennengelernt, die einen Handlungsrahmen für den eigenen Wertekompass und die eigene Entwicklung aufzeigen.“

    “Vorsprung durch Bildung“ – eine Offensive der bayerischen Wirtschaft

    www.bildunginbayern.de wird von der vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V., von bayme vbm – den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden und vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. getragen. Auf dem Portal werden aktuell über 200 gemeinnützige Bildungsprojekte und Aktivitäten vorgestellt. Der vierteljährlich erscheinende Newsletter informiert über Veranstaltungen, Initiativen und Projekte in den Bereichen Vorschule/Grundschule, Weiterführende Schule, Berufliche Bildung, Hochschule und Weiterbildung.

  • Berufswahl-SIEGEL-Verleihung in Würzburg

    Berufswahl-SIEGEL-Verleihung in Würzburg

    Die Veranstaltung vereinte etwa 70 Teilnehmer*innen: Vertreter*innen der SIEGEL-Schulen, Jurymitglieder des Berufswahl-SIEGELS, Vertreter*innen von Schulbehörden, Verbänden und Unternehmen sowie Mitglieder der Arbeitskreise und der Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT. Die in Würzburg ausgezeichneten Schulen gehören zu den insgesamt 44 Schulen, die 2023 das SIEGEL erhalten haben

    Nach der Begrüßung durch Stefanie Hilligweg, Leitung Berufswahl-SIEGEL im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V., ergriff der Vorsitzende des Vorstands des bbw e. V., Hubert Schurkus, das Wort. Gemeinsam mit Michael Stammberger (Juror / Wirtschaftsvertreter) und Marcus Ramsteiner (Ministerialbeauftragter Realschulen Unterfranken) nahm er im Anschluss an einer Gesprächsrunde teil.

    Hubert Schurkus betonte hierbei, dass das Berufswahl-SIEGEL mittlerweile zu einer feststehenden Institution geworden sei. Ausgezeichnete Schulen sollten in ihrer Vorbildfunktion gestärkt werden, um die Jugendlichen für den Übergang zwischen Schulabschluss und Ausbildungs/Berufsstart oder Studium bestmöglich vorzubereiten.

  • Anerkennung für herausragendes Engagement in der Berufsorientierung – 44 bayerische Schulen erhalten 2023 das Berufswahl-SIEGEL!

    Anerkennung für herausragendes Engagement in der Berufsorientierung – 44 bayerische Schulen erhalten 2023 das Berufswahl-SIEGEL!

    In diesem Jahr dürfen sich 44 Schulen in fünf Regierungsbezirken über die Auszeichnung freuen. Oberbayern ist erstmals mit dabei.
    Die erste Verleihung für die SIEGEL-Schulen der Regierungsbezirke Schwaben und Oberbayern fand am 25. September 2023 in der Stadthalle Gersthofen bei Augsburg statt. Die Schulen aus Niederbayern und der Oberpfalz wurden am 5. Oktober 2023 im Aurelium in Lappersdorf bei Regensburg ausgezeichnet. Die unterfränkischen Schulen erhielten das SIEGEL am 12. Oktober 2023 im Tagungszentrum Juliusspital in Würzburg.

    “Mit dem Berufswahl-SIEGEL werden Schulen ausgezeichnet, deren Maßnahmen und Angebote innerhalb der Beruflichen Orientierung von außergewöhnlicher Qualität sind“, erklärt der bayerische Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo. “Davon profitieren nicht nur unsere Schülerinnen und Schüler, sondern auch die bayerischen Unternehmen, die in Zeiten eines vorherrschenden Fachkräftemangels besonders auf Auszubildende und Arbeitskräfte angewiesen sind. Ich möchte allen zertifizierten Schulen herzlich gratulieren und mich auf diesem Wege auch für deren tolles Engagement bedanken. Als Hauptförderer freuen wir uns zudem sehr, dass das Berufswahl-SIEGEL in den kommenden beiden Schuljahren in ganz Bayern verliehen wird, nachdem dann auch die Regierungsbezirke Mittelfranken und Oberfranken aufgenommen worden sind.“

    Mit Oberbayern ist in diesem Jahr der fünfte Regierungsbezirk hinzugekommen, in dem Schulen in Bayern mit dem Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet werden. 200 Vertreter*innen von Schulen und Unternehmen, der Elternschaft, der Agentur für Arbeit, den Kammern und Universitäten engagieren sich ehrenamtlich im Vergabeprozess. Drei Schulen erhalten das SIEGEL bereits zum vierten Mal, zehn sind zum dritten, zwölf zum zweiten und 19 zum ersten Mal im Kreis der Prämierten.
    Die Liste der ausgezeichneten Schulen finden Sie hier im Überblick.

    Praxisbezug als ideale Vorbereitung auf den Beruf und das Leben

    In diesem Jahr wird das SIEGEL an neun Gymnasien, 15 Realschulen, elf Mittelschulen, darunter zwei Schulverbünde, fünf Wirtschaftsschulen und ein Förderzentrum mit Schwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung verliehen. Allen Schulen ist es wichtig, den Schüler*innen möglichst viele praktische Erfahrungen mit auf den Weg zu geben.
    Der Schulleiter der Wirtschaftsschule Alpenland in Bad Aibling, Randolf John, sieht die Angebote seiner Schule dabei als “wichtige und beabsichtigte Impulse, Denkanstöße und Entscheidungshilfen“ – und das nicht nur als Berufs-, sondern auch als Lebensorientierung.
    Für Sabine Pannwitz, Schulleiterin der Wirtschaftsschule Ingolstadt, sind Maßnahmen der Berufsorientierung wichtige Wegweiser im Informationsdschungel, in dem sich die jungen Menschen zurechtfinden müssen.

    Zu den “Klassikern“ zählen Praktika sowie Firmen- und Messebesuche ebenso wie die Vermittlung von Bewerbungsfähigkeiten. Viele Schulen unterhalten Partnerschaften mit regionalen Unternehmen oder Institutionen.
    So kommen beispielsweise an der Realschule Marktoberdorf Projekte zustande, die soziales Lernen durch Konzerte im Altenheim fördern oder den Besuch eines Bauernhofs und des Kreistags ermöglichen. In der Förderung der individuellen Bedürfnisse von Schüler*innen hat zum Beispiel die Anton-Kriegl-Mittelschule in Bad Kissingen eine Praxisklasse für die Jahrgangsstufen acht und neun eingerichtet, in der Jugendliche gefördert werden, die zwar schulische Defizite, dafür aber besondere praktische Begabungen haben.

    Um ihren Arbeitskräfte- und Fachkräftebedarf zu sichern, sind unsere Betriebe in Bayern auf gut qualifizierten, motivierten Nachwuchs angewiesen. Indem wir praxisnahe Berufs- und Studienorientierung frühzeitig und fächerübergreifend im Unterricht verankern, helfen wir den Jugendlichen dabei, ihre Stärken und Interessen zu erkennen. Durch eine enge Verzahnung der Schulen mit den Betrieben erfahren die Schülerinnen und Schüler, wo der Arbeitsmarkt sie braucht. Genau hier setzen die Berufswahl-SIEGEL-Schulen mit ihren Angeboten und Projekten an. Darum fördern wir das Berufswahl-SIEGEL aus voller Überzeugung.

    Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

    “An immer mehr Schulen engagieren sich Leitung und Lehrkräfte mit tollen Ideen und besonderen Projekten für die Berufsorientierung ihrer Schülerinnen und Schüler“, sagt Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V., dem Träger der Initiative in Bayern. “Es ist uns ein besonderes Anliegen, dieses Engagement zu würdigen und mit dem Berufswahl-SIEGEL vielleicht weitere Schulen zu motivieren, in diesem Bereich noch aktiver zu werden.“

    Über das Berufswahl-SIEGEL in Bayern

    Das Berufswahl-SIEGEL in Bayern ist ein Projekt von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V., das 2016/2017 in Niederbayern gestartet ist und das es mittlerweile in fünf Regierungsbezirken gibt. Langfristig will die Initiative Schulen in allen bayerischen Regierungsbezirken dabei unterstützen, ihren Schüler*innen eine ausgezeichnete Berufsorientierung zu bieten. So soll die Qualität der Berufsorientierung an den Schulen dauerhaft gesichert werden und kontinuierlich steigen.

    Zu den Förderern des Projekts zählen neben dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., die Interessengemeinschaft Selbständiger, Unternehmer und freiberuflich Tätiger e.V. sowie das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

  • sprungbrett into work – hop-on hop-off! im Tandem – Berufsorientierung in Coburg

    sprungbrett into work – hop-on hop-off! im Tandem – Berufsorientierung in Coburg

    Bei dem Berufsorientierungsprojekt sprungbrett into work – hop-on hop-off! im Tandem besuchen je zehn Schüler*innen der Berufsintegrationsklasse der Staatlichen Berufsschule 1 und des Gymnasiums Alexandrinum in Coburg gemeinsam in Vierergruppen an fünf Tagen fünf Unternehmen verschiedener Branchen und lernen so verschiedene duale Ausbildungs- und – Studienmöglichkeiten kennen. Sie erhalten die Chance herauszufinden, wo eigene Interessen, Stärken und Talente liegen.

    Ein Shuttlebus bringt die Schüler*innen morgens in die Unternehmen und holt sie nachmittags wieder ab. Das Erfolgskonzept des Projekts besteht darin, dass Schüler*innen einerseits ihr Interesse für bestimmte Berufsfelder entdecken können und ihre Stärken und Talente kennenlernen, andererseits aber auch erkennen können, wenn der eine oder andere Bereich für sie eher nicht in Frage kommt.

    Neben dem Hauptziel der Berufsorientierung ist die Idee dieses Formats auch, den Schüler*innen der Berufsorientierungsklasse Kontakt zu einheimischen Schüler*innen zu ermöglichen. Die Gruppen können untereinander Kontakte knüpfen und sich gegenseitig unterstützen. Mögliche Sprachschwierigkeiten lassen sich so einfacher überwinden.

    Zur Vorbereitung des Projekts findet wenige Tage vor Beginn ein Kennenlern-Workshop statt, bei dem sich beide Schülergruppen das erste Mal begegnen. Im Laufe des Vormittags finden sich die jeweiligen Tandems, die sich aus je einer/m Schüler*in  der Berufsorientierungsklasse und des Gymnasiums zusammensetzen.  Schließlich werden aus den Tandems Vierergruppen gebildet, die gemeinsam die hop-on hop-off-Woche bestreiten.

    Hauptförderer von sprungbrett into work – hop-on hop-off sind die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Das Projekt wird von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im bbw e. V. umgesetzt.

  • Science on Stage Festival 2023

    Science on Stage Festival 2023

    Eröffnet wurde die Veranstaltung mit Grußworten von Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Bayerischen Metall-Elektro Arbeitber bayme vbm und der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V., Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Martin Huber, Vizepräsident für Lehre und Studierende der Universität Bayreuth, Stefan Graf, Amtschef Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus sowie Dr. Jörg Gutschank, Vorsitzender Science on Stage Deutschland e. V.

    Im Rahmen der anschließenden Interviewrunde diskutierten die Teilnehmer*innen darüber, wie die MINT-Bildung an bayerischen Schulen verbessert werde kann und wie man den Lehrerberuf attraktiver machen kann. Dr. Christof Prechtl etwa erläuterte die Relevanz der MINT-Förderung für die bayerische Wirtschaft.

    Wir brauchen gut ausgebildete MINT-Lehrkräfte, die junge Talente frühzeitig für MINT-Themen begeistern. Das Science on Stage Festival bietet motivierten Lehrkräften die Möglichkeit, sich über spannende Unterrichtskonzepte auszutauschen. Darum unterstützen wir das diesjährige Science on Stage Festival in Bayreuth sehr gerne als Hauptförderer.

    Dr. Christof Prechtl, stellvertretender bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer

    Über Science on Stage e. V.

    Der Science on Stage e. V. bringt als größtes Lehrkräftenetzwerk Europas Lehrer*innen mit hervorragenden Unterrichtsideen zusammen. Ziel ist es, dass innovative Unterrichtsprojekte langfristig in alle Klassenzimmer Einzug halten. So sollen die MINT-Kompetenzen der Schüler*innen gestärkt und sie für eine Karriere in den Naturwissenschaften, im IT-Bereich und im Ingenieurswesen begeistert werden. Ganz nach dem Motto: Auf die Lehrkräfte kommt es an!

    Im Mittelpunkt des Netzwerks stehen dabei die Science on Stage Festivals. Hier treffen sich Lehrkräfte aus ganz Deutschland und Europa  um sich über gelungene Unterrichtskonzepte auszutauschen.
    In diesem Jahr fand das Festival vom 29. September bis zum 1. Oktober 2023 an der Universität Bayreuth statt. Das Gruppenbild mit bayerischen Lehrkräften stammt vom Open Day am 30. September 2023.