Kategorie: Aktuelles

  • Wirkstatt Nachhaltigkeit – Mehr (Schüler*innnen-)Partizipation wagen? Aber sicher!

    Wirkstatt Nachhaltigkeit – Mehr (Schüler*innnen-)Partizipation wagen? Aber sicher!

    In der ersten Juliwoche 2023 haben die Schüler*innen der Georg-Hipp-Realschule in Pfaffenhofen deutlich gemacht, dass sie ihre Zukunft aktiv mitgestalten wollen und werden.

    Die Schüler*innen boten ihren Gästen unter anderem Einblick in:

    • ihren Naschgarten für die gesamte Schulfamilie
    • die selbstkreierten Challenges auf dem Weg zur klimaneutralen Schule und
    • die proaktive und generationenübergreifende Einbindung von Akteuren aus der Region, z. B. des örtlichen Werkstatt-Cafés.
    Die Schüler wollen ihre Zukunft aktiv gestalten und werden dies auch tun.
    Zusammenarbeit der Lehrer

    Die beteiligten Akteur*innen beweisen eindrücklich, wie wertvoll es ist, Verantwortung an sie abzugeben.

    Nach den Sommerferien starten die 12 Modellschulen mit zahlreichen kreativen, neuen Ideen in das zweite Jahr des Modellversuchs.
    Fächerverbindende Unterrichtskonzepte, z. B. nach dem Deeper-Learning-Modell, und die Kollaboration der Lehrkräfte spielen eine große Rolle. Sie sollen Selbstwirksamkeitserfahrungen für alle ermöglichen und Transformation wirksam und gemeinsam gestalten.

  • Computational Thinking Workdays in Nürnberg – Visionäres Denken spielerisch umsetzen

    Computational Thinking Workdays in Nürnberg – Visionäres Denken spielerisch umsetzen

    Die Digitalisierung und der Einzug von Künstlicher Intelligenz in unseren Alltag verändert die Lebens- und Arbeitswelt immer stärker. Doch welche Fähigkeiten sind im Umgang mit Robotern und Maschinen besonders wichtig? Mit den Computational Thinking Workdays fördert die Initiative Technik – Zukunft in Bayern den intuitiven Umgang mit diesen Technologien.

    Bei den Workdays in Nürnberg haben die teilnehmenden Schüler*innen Gelegenheit, lösungsorientiertes Denken und Technikaffinität gezielt einzusetzen. Sie erfahren, worauf es bei der Mensch-Maschine-Interaktion ankommt und beschäftigen sich mit aktuellen Themen, beispielsweise menschlichen Emotionen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Dobot-Roboter und der Radroboter Thymio unterstützen beim praxisnahen Lernen.

    Ermöglicht wird die Veranstaltung durch die Hauptförderer der Bildungsinitiative – die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm – sowie durch das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

    Mit den kollaborativen Robotern Mensch-Maschine-Zusammenarbeit erleben

    Der zweitägige Workshop gibt den Schüler*innen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten an konkreten, praxisorientierten Beispielen der Mensch-Maschine-Kollaboration einzusetzen. So lernen sie mit zwei Dobot-Roboterarmen und dem Radroboter Thymio spielerisch, wie bestimmte Alltagssituationen – beispielsweise das Greifen und Transportieren von Gegenständen – digitalisiert werden können. Zudem wird das Programm um das Modul “Neue Technologien – von Emotionen und Gefühlen rund um KI“ ergänzt.

    Mit Computational Thinking fit für die Arbeitswelt der Zukunft werden

    Komplexe Sachverhalte strukturiert erfassen und den Fokus auf das Wesentliche setzen – das sind wichtige Teilbereiche des Computational Thinking. In der Arbeitswelt spielt dies beispielsweise bei der Arbeit mit Robotern und Maschinen eine wichtige Rolle und gewinnt zunehmend an Bedeutung.

    Die Digitalisierung verändert unsere Lebens- und Arbeitswelt in atemberaubendem Tempo. Nicht nur privat, sondern auch beruflich werden immer stärker digitale Kompetenzen verlangt. Dass wir junge Menschen in ausreichendem Maße in Computational Thinking schulen und auf die Interaktion mit intelligenten Maschinen vorbereiten, wird für ihre digitale Souveränität und damit auch für die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Metall- und Elektro-Unternehmen entscheidend sein.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Die Workdays rund um das Thema Computational Thinking und Robotik starteten im Jahr 2019 und ergänzen die Angebote von Technik – Zukunft in Bayern im Bereich Digitale Bildung.

    Bildnachweis: © Stefan Winterstetter  

  • talentnavigator.ukraine – ein Projekt der Initiative Fachkräftesicherung FKS+

    Unterstützung für Geflüchtete und Unternehmen

    Die TalentNavigatorin klärt zu Beginn die individuellen Unterstützungsbedarfe der Teilnehmer*innen ab. Auf dieser Grundlage werden die Geflüchteten in enger Zusammenarbeit mit dem Jobcenter in für sie passende Förder- und Unterstützungsangebote vermittelt. Zudem hilft die TalentNavigatorin unter anderem bei der Suche nach Arbeits- und Ausbildungsstellen und bei der Antragsstellung im Rahmen der Zeugnis- und Berufsanerkennungsverfahren.

    Die TalentNavigatorin fungiert außerdem als Ansprechpartnerin und zentrale Schnittstelle zu den Unternehmen und unterstützt diese bei der Integration von Geflüchteten aus der Ukraine in den eigenen Betrieb. Bei Bedarf stellt die TalentNavigatorin auch den Kontakt zu potenziellen Mitarbeiter*innen aus der Ukraine her. Zusätzlich prüft sie beispielsweise den Aufenthaltsstatus und die damit verbundenen Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten von Bewerber*innen. Auch die Beratung zu berufsbegleitenden Fördermöglichkeiten für Geflüchtete aus der Ukraine gehört zu den Unterstützungsangeboten für Unternehmen.

    Eckdaten zum Projekt

    Das Projekt wird seit Juni 2023 vom Bildungswerk der bayerischen Wirtschaft (bbw) gGmbH am Standort München und seit September 2023 am Standort Nürnberg umgesetzt.

  • MINT-EC – Talente in der Bewerbung erkennen – MINT-EC-Zertifikat

    Das MINT-EC-Zertifikat ist eine Auszeichnung für außergewöhnliche Leistungen und großes Engagement im MINT-Bereich und wird zusammen mit dem Abiturzeugnis an besonders leistungsstarke Schüler*innen der MINT-EC-Netzwerkschulen vergeben. Das exklusive Zeugnis identifiziert hervorragende, potenzielle Nachwuchskräfte für Unternehmen.

    Nähere Informationen zu dem Zertifikat erhalten Sie hier.

    Über MINT-EC – Das nationale Excellence-Schulnetzwerk

    Der MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 zur Förderung exzellenter mathematisch-naturwissenschaftlicher Gymnasien und zur Qualifizierung von MINT-Nachwuchskräften in Deutschland gegründet. Seit 2009 steht das Netzwerk unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder.

    Dem MINT-EC-Netzwerk gehören aktuell deutschlandweit 341 Schulen an. Durch die Excellence-Initiative von MINT-EC an Gymnasien in Bayern der Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm und der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. konnte die Zahl der bayerischen Gymnasien in diesem Netzwerk deutlich gesteigert werden, von anfangs sieben auf derzeit 64 bayerische Schulen.

    Für Netzwerkschulen organisiert der Verein ein breites Angebot Lehrkräfte erhalten Fortbildungen, die dabei helfen sollen, die Qualität des MINT-Unterrichtes zu verbessern. Schulleitungen werden bei der Organisationsentwicklung unterstützt und profitieren vom bundesweiten Austausch zwischen den Netzwerkschulen. Schüler*innen können zum Beispiel eines von jährlich mehr als 25 MINT-Camps besuchen und dabei an Hochschulen und in Unternehmen ihr schulisches Fachwissen durch die Praxis ergänzen. Sie lernen Studiengänge, Forschungsgebiete und Berufsbilder im MINT-Bereich kennen.

  • hochschule dual – Dualissimo 2023 – Mit mehr Praxis zum Erfolg!

    hochschule dual – Dualissimo 2023 – Mit mehr Praxis zum Erfolg!

    Bereits zum achten Mal würdigte hochschule dual – Bayerns Netzwerk für duales Studieren gemeinsam mit der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. und den Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgebern bayme vbm herausragende Leistungen im dualen Studium. Im Rahmen der Prämierungsveranstaltung überreichte Markus Blume MdL, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, zusammen mit Dr. Christof Prechtl, stellvertretender bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer, und Prof. Dr. Robert Ott, wissenschaftlicher Leiter hochschule dual, die mit jeweils 3.000 Euro dotierte Auszeichnung.

    Mehr als 180 Absolvent*innen eines dualen Studiums, so viele wie nie zuvor, sind dem Bewerbungsaufruf gefolgt. Eine Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft hat die Preisträger*innen  ausgewählt und dabei neben den exzellenten Studienleistungen auch den Einsatz während der betrieblichen Praxis und weiterführendes Engagement, wie beispielsweise ehrenamtliche Tätigkeiten oder einen Auslandsaufenthalt, berücksichtigt. Keine leichte Aufgabe bei der Vielzahl der exzellenten Bewerbungen. Die Lebensläufe der Bewerber*innen ließen erkennen, wie groß der Gewinn des dualen Studiums sowohl für Studierende als auch für Praxispartner ist.

    Die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. haben sich von Beginn an dafür eingesetzt, das duale Studium in Bayern zu verankern und es flächendeckend bekannter zu machen.

    Das duale Studium bietet den Unternehmen über alle Branchen hinweg die Möglichkeit, leistungsfähige und engagierte Nachwuchskräfte zu finden und sie frühzeitig passgenau an das Unternehmen zu binden. Durch die enge Verzahnung von akademischem Wissen und Praxiserfahrung sind die Studierenden ideal auf die sich wandelnden Herausforderungen in den Betrieben vorbereitet. Diese gezielte Ausrichtung des dualen Studiums an den Bedarfen des Arbeitsmarkts macht es zu einem Erfolgsmodell für die Fachkräftesicherung. Wir gratulieren den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich zu ihren herausragenden Leistungen und unterstützen den Dualissimo auch 2023 natürlich wieder sehr gerne.

    Dr. Christof Prechtl, stellvertretender bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer

    Wissenschaftsminister Markus Blume betont: “Bravo, Bravissimo, Dualissimo: Herzlichen Glückwunsch an die Preisträgerinnen und Preisträger dieser besonderen Auszeichnung. Sie alle sind Botschafter des dualen Studiums. In Bayern wird Wissenschaft und Praxis zusammen gedacht – und gemacht! Das duale Studium vereint das Beste aus beiden Welten und ist ein perfektes Sprungbrett in den Beruf. Und auch die Unternehmen profitieren: Sie bilden ihren eigenen akademischen Nachwuchs aus. Das duale Studium ist und bleibt ein bayerisches Erfolgsmodell!“

    Die Verbindung von Theorie und Praxis ist für alle Preisträger*innen der große Vorteil eines dualen Studiums. “Ich habe insbesondere von den zahlreichen Projekten bei meinem Praxispartner Ratisbona Handelsimmobilien profitiert“, so Simone Huber, Bauingenieurin. Ergänzend fügt Jan Wellhöfer, Masterabsolvent der Technischen Hochschule Ingolstadt hinzu: “Die Praxisphasen dienen zur weiteren Berufsfindung und erleichtern den anschließenden Berufseinstieg enorm.“ Auch für Jan Hellmich war sein Verbundstudium Elektro- und Informationstechnik in Verbindung mit der Ausbildung zum Elektroniker für Informations- und Systemtechnik eine Bestätigung dafür, wie wichtig praktische Erfahrungen im Ingenieurstudium sind.

    Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Praxispartner mit dem Talent-Partner Award ausgezeichnet. “Die Auszeichnung bestätigt uns in unserem ganzheitlichen Ansatz, mit einer individuellen und praxisorientierten Ausbildung topqualifizierte Nachwuchstalente zu fördern“, so Rudolf Hitzl, Leiter Berufsausbildung und Duales Studium bei Rohde & Schwarz. Für die Schaeffler AG ist neben der Ausbildung das duale Studium eines der wichtigsten Instrumente, um junge Talente in die Arbeitswelt eines global agierenden Unternehmens zu integrieren. Besonders freut sich die AWO Sozialtherapeutische Einrichtungen Burghausen, die als erster Praxispartner im Studium der Sozialen Arbeit ausgezeichnet wird: “Wir sind sehr stolz darauf, dass eine Kollegin für ihre herausragenden Tätigkeiten und Fähigkeiten geehrt wird, so Felix Biegel, Einrichtungsleiter. „Wir hoffen damit zeigen zu können, dass ein duales Studium für Studierende der Sozialen Arbeit attraktiv ist und sich viele junge Menschen für diesen Ausbildungsweg entscheiden.“

    Prof. Dr. Robert Ott ist beeindruckt von den Leistungen der Absolventinnen und Absolventen und dem Engagement der Talent-Partner. “Neben herausragenden Leistungen in Theorie und Praxis engagieren sich die Preisträgerinnen und Preisträger auch noch ehrenamtlich für die Gesellschaft und sind damit Vorbilder im dualen Studium und darüber hinaus.“

    Kurzinformationen zu den Dualissimo- Preisträger*innen 2023 sowie die die vollständigen Laudationes finden Sie hier.

  • Mädchen für Technik-Camp in Ansbach – Schülerinnen sammeln praktische Erfahrungen im Technik-Bereich

    Mädchen für Technik-Camp in Ansbach – Schülerinnen sammeln praktische Erfahrungen im Technik-Bereich

    Die Camp-Formate von Technik – Zukunft in Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. stehen unter dem Motto ”Technische Berufsorientierung hautnah erleben”. Die Camps der Bildungsinitiative werden von den Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgebern bayme vbm als Hauptförderer und dem Bayerischen Wirtschaftsministerium als Förderer unterstützt.

    Beim Mädchen für Technik-Camp mit der Robert Bosch GmbH tauchten Schülerinnen zwischen 12 und 14 Jahren aus Ansbach und Umgebung in die Welt der technischen Berufe ein und sammelten mit dem Erstellen verschiedener Werkstücke praktische Erfahrungen.

    Das Camp richtete sich gezielt an Schülerinnen, um den Anteil an weiblichen Fachkräften in der Metall- und Elektro-Industrie zu erhöhen. Die Teilnehmerinnen bauten eine Bluetooth-Box und erhielten Einblick in den Berufsalltag einer Industriemechanikerin, Elektronikerin für Automatisierungstechnik und Fachinformatikerin für digitale Vernetzung.

    Bei der offiziellen Abschlussveranstaltung präsentierten die jungen Talente ihre Erlebnisse der Woche einem Publikum aus Schüler*innen, Eltern, Lehrkräften, Unternehmensvertreter*innen, Verbandsvertreter*innen und Ehrengästen.

    Für den bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt sind MINT-Projekte wie die Mädchen für Technik-Camps eine Herzensangelegenheit.

    Wir begeistern den weiblichen Nachwuchs früh für technische Berufe und stärken praxisnah ihr Vertrauen in ihre MINT-Fähigkeiten. Indem wir die Mädchen und Frauen auf ihre Karrieremöglichkeiten in der bayerischen M+E Industrie aufmerksam machen, tragen wir langfristig zur Fachkräftesicherung unserer Betriebe bei.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Die Feriencamps der Initiative Technik – Zukunft in Bayern bringen junge Menschen und Unternehmen zusammen

    In den verschiedenen Camps erproben junge Talente ihre Fähigkeiten im MINT-Bereich und lernen zukunftsorientierte Berufe sowie innovative Arbeitgeber kennen. Gleichzeitig erhalten teilnehmende Unternehmen die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, um den MINT-Nachwuchs zu sichern. Viele Arbeitgeber blicken auf eine lange Kooperationsgeschichte mit der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern zurück.

    Die Robert Bosch GmbH in Ansbach führte bereits verschiedene Camps durch. Sie ist somit ein langjähriges Kooperationsunternehmen der Bildungsinitiative. “Als Unternehmen legen wir großen Wert auf die Förderung von Nachwuchskräften und deren Qualifizierung“, äußert sich Katrin Wenk, Leiterin der Aus- und Weiterbildung des Werks Ansbach. “In Kooperation mit der Bildungsinitiative unterstützen wir speziell junge Mädchen in ihrer beruflichen Entwicklung. Durch das Camp-Angebot erhalten sie die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten besser kennenzulernen und ihr Interesse zu vertiefen. In der Vergangenheit ist es uns so gelungen, einige Mädchen für eine Ausbildung bei uns zu begeistern.“

    Förderung der Nachwuchskräfte im MINT-Bereich

    Fachkräfte für die Zukunft sichern ist eines der Ziele der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern. Aber auch die soziale und pädagogische Komponente kommt dabei nicht zu kurz: “Das Ferienprojekt stärkt nicht nur die Technikkompetenz, sondern trainiert auch Teamwork, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit“, ergänzt Projektleiterin Madlen Rast von Technik – Zukunft in Bayern. Und auch die Teilnehmerinnen sind durchweg begeistert von den technischen Camps mit praktischen Bestandteilen. “Vor dem Camp hatte ich gar keine Ahnung, was Bosch in Ansbach so alles macht, aber durch die Führung und Projekte weiß ich nun mehr“, erzählt die Teilnehmerin Hannah nach dem Camp.

    Bildnachweis: © Jaqueline Klemm

  • “Hightech live!“-Camp bei WAREMA Renkhoff SE öffnet die Türen in die technische Berufswelt

    “Hightech live!“-Camp bei WAREMA Renkhoff SE öffnet die Türen in die technische Berufswelt

    Die Camp-Formate von Technik – Zukunft in Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. stehen unter dem Motto ”Technische Berufsorientierung hautnah erleben”. Sie werden von den Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgebern bayme vbm als Hauptförderer und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie als Förderer unterstützt.

    In dem Feriencamp mit der WAREMA Renkhoff SE tauchten Schüler*innen der Jahrgangsstufen 8 und 9 aus Marktheidenfeld und Umgebung in die Welt der technischen Berufe ein und sammelten mit dem Erstellen verschiedener Werkstücke praktische Erfahrungen. Die Teilnehmer*innen bauten etwa ein Mühle-Spiel und ein LED-Lauflicht. Zudem erhielten sie durch Feilen, Bohren und Löten Einblicke in den Metall- und Elektrobereich.

    Bei der offiziellen Abschlussveranstaltung präsentierten die jungen Talente ihre Erlebnisse der Woche einem Publikum aus Schüler*innen, Eltern, Lehrkräften, Unternehmensvertreter*innen, Verbandsvertreter*innen und Ehrengästen.

    Mit den ”Hightech live!”-Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste Einblicke in die Welt der M+E Industrie. So begeistern wir die Schülerinnen und Schüler für technische Ausbildungsberufe und bringen sie frühzeitig mit Unternehmen vor Ort zusammen. Damit leisten sie einen Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Region.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Die Feriencamps der Initiative Technik – Zukunft in Bayern bringen junge Menschen und Unternehmen zusammen

    In den verschiedenen Camps erproben junge Talente ihre Fähigkeiten im MINT-Bereich und lernen zukunftsorientierte Berufe sowie innovative Arbeitgeber kennen. Gleichzeitig erhalten teilnehmende Unternehmen die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, um den MINT-Nachwuchs zu sichern. Viele von ihnen blicken auf eine lange Kooperationsgeschichte mit der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern zurück.

    Aber auch Unternehmen, die sich erst seit Kurzem den Camps angeschlossen haben, sind begeistert. „Uns bei WAREMA ist es wichtig, junge Menschen für High-Tech zu begeistern und ihnen die faszinierende Welt der Technologie näherzubringen. Mit dem ‚Hightech live! ‚-Camp möchten wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit geben, hautnah innovative Technologien zu erleben und ihre kreativen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.“, sagt Tobias Harth, Leiter Ausbildung und Studium von WAREMA.

    Förderung von Nachwuchskräften im MINT-Bereich

    Fachkräfte für die Zukunft sichern ist eines der Ziele der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern. Aber auch die soziale und pädagogische Komponente kommt dabei nicht zu kurz: ”Das Ferienprojekt stärkt nicht nur die Technikkompetenz, sondern trainiert auch Teamwork, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit“, ergänzt Projektleiterin Doreen Dambacher von Technik – Zukunft in Bayern. Und auch die Teilnehmer*innen sind durchweg begeistert von den technischen Camps mit praktischen Bestandteilen. ”Ich fand die Woche sehr interessant. Die Auszubildenden und die Leiter waren sehr nett und haben uns alles ziemlich gut erklärt. Die Firma Warema gefällt mir auch sehr gut. Es ist ein sehr breites Angebot an Jobs, die man machen kann.“, erzählt Felix (15) nach dem Camp.

    Bildnachweis: © Bernd Sickinger

  • KI@school – KI in der Schule – Kollege, Kooperation oder Konkurrenz?

    KI@school – KI in der Schule – Kollege, Kooperation oder Konkurrenz?

    Anhand vieler Beispiele aus ihrer eigenen Forschung und die ihres Teams zeigte Prof. Elisabeth André von der Universität Augsburg anschaulich, wie soziale Roboter junge KinAnhand vieler Beispiele aus ihrer eigenen Forschung und die ihres Teams zeigte Prof. Elisabeth André von der Universität Augsburg anschaulich, wie soziale Roboter junge Kinder beim Lernen unterstützen können. Ein zweites Beispiel für hochrangige Forschungsergebnisse präsentierte Prof. Albrecht Schmidt von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sein Fokus lag auf Wissenserwerb durch Lesen und Schreiben und wie sich diese Erkenntnisprozesse durch KI verändern und erweitern können.

    Mit Beiträgen von Schüler*innen sowie Studierenden und Jungunternehmern als Anwender und Entwickler gelang im zweiten Teil der Veranstaltung der Perspektivenwechsel von zentralen wissenschaftlichen Erkenntnissen auf gelebte Praxis. Die Expertise und das Engagement der Mitwirkenden sorgten für inspirierende Inputs und bildeten einen guten Startpunkt für weiteren Dialog.

    Impressionen von der Veranstaltung finden Sie hier.

  • Technik – Zukunft in Bayern – StartApp – Action an der Würm

    Technik – Zukunft in Bayern – StartApp – Action an der Würm

    In dem Workshop gestalteten Medienpädagog*innen der Medienstelle Augsburg des JFF | Institut für Medienpädagogik vom 17. bis 19. Juli 2023 mit Schüler*innen der Jahrgangsstufe 7 mithilfe der App ActionBound einen eigenen Bound.

    Auf den ersten Blick mögen Smartphone-Apps und Natur- und Umweltschutz wenig gemeinsam haben. Wenn daraus jedoch unter fachkundiger Anleitung von Medien- und Naturpädagog*innen ein selbst entwickeltes Würm-Quiz entsteht, dann ist diese Symbiose gelungen. Und so kann nun das entwickelte Würm-Quiz nicht nur zu Hause immer wieder gespielt und stolz präsentiert werden, sondern ist auch auf der Internetseite www.wuermranger.org abrufbar.

    Schulen, die mit StartApp die Medienkompetenz ihrer Schüler*innen stärken möchten, können sich bereits jetzt auf der Projekthomepage für das Schuljahr 2023/2024 anmelden.

  • „Play the Market“ – Von Augsburg nach New York

    „Play the Market“ – Von Augsburg nach New York

    Knapp 1.500 bayerische Schüler*innen nahmen am 31. Planspielwettbewerb “Play the Market“ teil. Über drei Wettbewerbsetappen hinweg waren ökonomisches Geschick, Planungsgenauigkeit und Teamgeist gefragt.

    Seit Januar 2023 waren die zwölf Final-Teams in die Rolle der Geschäftsführung eines virtuellen Unternehmens geschlüpft und mussten sich in den Wettbewerbsrunden gegen andere Teams behaupten. Es mussten Entscheidungen in unterschiedlichen Unternehmensbereichen getroffen werden, dabei stieg in jeder Runde das Spielniveau und es kamen neue Entscheidungsparameter dazu. Erfolgreich war nur, wer ökonomische, ökologische und soziale Faktoren in Einklang brachte.

    Die Abschlussveranstaltung fand am 21. Juli 2023 im Feuerbachsaal der IHK in Nürnberg statt. Die zwölf Finalteams präsentierten dort ihr virtuelles Unternehmen vor Jury und Gästen. Danach standen die Gewinner*innen fest.

    Platz 1 ging an die zwei Schüler des Teams Die ANNAlysten vom Gymnasium bei St. Anna in Augsburg. Auf Platz 2 folgte das Team M-Heavy Industry vom Gymnasium Ismaning und der 3. Platz wurde von dem Team Pegagymb vom Gymnasium Miesbach belegt.

    Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert kommentierte: “Damit Bayern auch künftig wirtschaftlich erfolgreich ist, brauchen wir engagierte Jungunternehmer. Das betriebswirtschaftliche Planspiel ‘Play the Market‘ leistet dazu einen wertvollen Beitrag. Ich gratuliere allen Teilnehmenden herzlich für Ihre Ideen hinsichtlich der Führung eines virtuellen mittelständischen Unternehmens. Ihre Konzepte hinsichtlich Einkauf, Produktion, Marketing und Finanzen verdienen meinen großen Respekt und ich freue mich, dass Bayern über ein so gutes Fundament an kommenden Jungunternehmern verfügt.“

    Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V., betonte: “Seit mehr als 30 Jahren ist Play the Market‘ fester Bestandteil des Angebots des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. Der Wettbewerb vermittelt spielerisch ökonomisch komplexe Zusammenhänge und sensibilisiert für unternehmerisches Denken. Auch aktuelle Entwicklungen finden Berücksichtigung, nachhaltiges Wirtschaften ist ein Fokus des Planspiels.“