Kategorie: Aktuelles

  • Taskforce FKS+ – Qualifizierung ist für Fachkräftesicherung essentiell

    Taskforce FKS+ – Qualifizierung ist für Fachkräftesicherung essentiell

    Initiiert wurde die Weiterbildungsmesse München von der Agentur für Arbeit München zusammen mit den Netzwerkpartnern vbw, IHK, HWK, DGB, Landeshauptstadt München, Landratsamt München, Jobcenter und Weiterbildungsinitiatoren.
    Die Taskforce FKS+ war erneut auf der Messe vertreten. Impressionen von der Veranstaltung finden Sie hier.

    Die Taskforce ist Teil der Initiative FKS+, die die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. mit der Bayerischen Staatsregierung ins Leben gerufen hat. Ihre Aufgabe besteht darin, Unternehmen in ganz Bayern zielgerichtet und kostenfrei bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen. Projektförderer sind neben der vbw das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

  • QuickCheck Ausbildungsmarketing – positive Zwischenbilanz nach zwei Monaten Laufzeit

    Um Betriebe auf der Suche nach passenden Auszubildenden effektiv zu unterstützen, bieten die bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm seit Ende März 2023 das Online-Tool QuickCheck Ausbildungsmarketing an.
    bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt zieht nach rund zwei Monaten Laufzeit eine positive Zwischenbilanz.

    Es freut uns, dass unsere bayme vbm Mitgliedsbetriebe das Tool so breit und positiv annehmen. Bislang haben sich 230 Unternehmen angemeldet, um die Strategie für das eigene Online-Ausbildungsmarketing auf dessen Qualität zu überprüfen und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Ziel ist, Jugendliche altersgerecht und zielgruppenorientiert anzusprechen und so für eine M+E-Ausbildung zu gewinnen. Dadurch trägt der QuickCheck langfristig zur Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung der bayerischen M+E Unternehmen bei.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Der Ausbildungsmarkt kämpft mit einem Mismatch: Tausende Stellen sind in Betrieben unbesetzt, weil passende Bewerber*innen fehlen. Die Jugendlichen wissen nicht, welche Chancen ihnen der mögliche Ausbildungsplatz bietet, weil es an Informationen mangelt.
    Bertram Brossardt erläutert: “Wir müssen den Jugendlichen zeigen, dass spannende Karriereperspektiven in den Unternehmen warten. Neben Berufsorientierung in den Schulen kommt dem Ausbildungsmarketing eine Schlüsselrolle zu. Mit dem QuickCheck können die Betriebe ihr Marketingkonzept kostenfrei analysieren, auf Qualität prüfen und weiterentwickeln. So erreichen sie junge Talente zielgerichtet und wecken Begeisterung. Außerdem bieten wir den Unternehmen auf Wunsch Beratungsgespräche. Auch dieser Service wird gut angenommen.“

    bayme vbm setzen mit ihrem Service gezielt im Bereich der Nachwuchsgewinnung an und unterstützen die Mitgliedsunternehmen dabei, junge Menschen auf die Branche und die Berufsbilder der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie aufmerksam zu machen.
    Bertram Brossardt fasst zusammen: “Mit dem QuickCheck bieten wir nun zusätzlich individuelles Feedback mit Handlungsempfehlungen, die direkt umgesetzt werden können. Die M+E Unternehmen schärfen ihre Aktivitäten rund um die Gewinnung des Nachwuchses und investieren mit Ausbildung in die Zukunft.“

  • hochschule dual – Dualissimo – mit mehr Praxis zum Erfolg!

    hochschule dual – Dualissimo – mit mehr Praxis zum Erfolg!

    Bereits zum achten Mal würdigte hochschule dual – Bayerns Netzwerk für duales Studieren gemeinsam mit der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. und den Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgebern bayme vbm herausragende Leistungen im dualen Studium. Im Rahmen der Prämierungsveranstaltung überreichte Markus Blume MdL, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, zusammen mit Dr. Christof Prechtl, stellvertretender bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer, und Prof. Dr. Robert Ott, wissenschaftlicher Leiter hochschule dual, die mit jeweils 3.000 Euro dotierte Auszeichnung.

    Mehr als 180 Absolvent*innen eines dualen Studiums, so viele wie nie zuvor, sind dem Bewerbungsaufruf gefolgt. Eine Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft hat die Preisträger*innen  ausgewählt und dabei neben den exzellenten Studienleistungen auch den Einsatz während der betrieblichen Praxis und weiterführendes Engagement, wie beispielsweise ehrenamtliche Tätigkeiten oder einen Auslandsaufenthalt, berücksichtigt. Keine leichte Aufgabe bei der Vielzahl der exzellenten Bewerbungen. Die Lebensläufe der Bewerber*innen ließen erkennen, wie groß der Gewinn des dualen Studiums sowohl für Studierende als auch für Praxispartner ist.

    Die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. haben sich von Beginn an dafür eingesetzt, das duale Studium in Bayern zu verankern und es flächendeckend bekannter zu machen.

    Das duale Studium bietet den Unternehmen über alle Branchen hinweg die Möglichkeit, leistungsfähige und engagierte Nachwuchskräfte zu finden und sie frühzeitig passgenau an das Unternehmen zu binden. Durch die enge Verzahnung von akademischem Wissen und Praxiserfahrung sind die Studierenden ideal auf die sich wandelnden Herausforderungen in den Betrieben vorbereitet. Diese gezielte Ausrichtung des dualen Studiums an den Bedarfen des Arbeitsmarkts macht es zu einem Erfolgsmodell für die Fachkräftesicherung. Wir gratulieren den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich zu ihren herausragenden Leistungen und unterstützen den Dualissimo auch 2023 natürlich wieder sehr gerne.

    Dr. Christof Prechtl, stellvertretender bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer

    Wissenschaftsminister Markus Blume betont: “Bravo, Bravissimo, Dualissimo: Herzlichen Glückwunsch an die Preisträgerinnen und Preisträger dieser besonderen Auszeichnung. Sie alle sind Botschafter des dualen Studiums. In Bayern wird Wissenschaft und Praxis zusammen gedacht – und gemacht! Das duale Studium vereint das Beste aus beiden Welten und ist ein perfektes Sprungbrett in den Beruf. Und auch die Unternehmen profitieren: Sie bilden ihren eigenen akademischen Nachwuchs aus. Das duale Studium ist und bleibt ein bayerisches Erfolgsmodell!“

    Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Praxispartner mit dem Talent-Partner Award ausgezeichnet

    Die Verbindung von Theorie und Praxis ist für alle Preisträger*innen der große Vorteil eines dualen Studiums. “Ich habe insbesondere von den zahlreichen Projekten bei meinem Praxispartner Ratisbona Handelsimmobilien profitiert“, so Simone Huber, Bauingenieurin. Ergänzend fügt Jan Wellhöfer, Masterabsolvent der Technischen Hochschule Ingolstadt hinzu: “Die Praxisphasen dienen zur weiteren Berufsfindung und erleichtern den anschließenden Berufseinstieg enorm.“ Auch für Jan Hellmich war sein Verbundstudium Elektro- und Informationstechnik in Verbindung mit der Ausbildung zum Elektroniker für Informations- und Systemtechnik eine Bestätigung dafür, wie wichtig praktische Erfahrungen im Ingenieurstudium sind.

    Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Praxispartner mit dem Talent-Partner Award ausgezeichnet. “Die Auszeichnung bestätigt uns in unserem ganzheitlichen Ansatz, mit einer individuellen und praxisorientierten Ausbildung topqualifizierte Nachwuchstalente zu fördern“, so Rudolf Hitzl, Leiter Berufsausbildung und Duales Studium bei Rohde & Schwarz. Für die Schaeffler AG ist neben der Ausbildung das duale Studium eines der wichtigsten Instrumente, um junge Talente in die Arbeitswelt eines global agierenden Unternehmens zu integrieren. Besonders freut sich die AWO Sozialtherapeutische Einrichtungen Burghausen, die als erster Praxispartner im Studium der Sozialen Arbeit ausgezeichnet wird: “Wir sind sehr stolz darauf, dass eine Kollegin für ihre herausragenden Tätigkeiten und Fähigkeiten geehrt wird, so Felix Biegel, Einrichtungsleiter. „Wir hoffen damit zeigen zu können, dass ein duales Studium für Studierende der Sozialen Arbeit attraktiv ist und sich viele junge Menschen für diesen Ausbildungsweg entscheiden.“

    Prof. Dr. Robert Ott ist beeindruckt von den Leistungen der Absolventinnen und Absolventen und dem Engagement der Talent-Partner. “Neben herausragenden Leistungen in Theorie und Praxis engagieren sich die Preisträgerinnen und Preisträger auch noch ehrenamtlich für die Gesellschaft und sind damit Vorbilder im dualen Studium und darüber hinaus.“

    Kurzinformationen zu den Dualissimo- Preisträger*innen 2023 sowie die die vollständigen Laudationes finden Sie hier.

  • Schulprojekt Bilinguale Grundschule erfolgreich abgeschlossen

    Schulprojekt Bilinguale Grundschule erfolgreich abgeschlossen

    Der Modellversuch Bilinguale Grundschule

    In den beiden Teilprojekten Bilinguale Grundschule Englisch und Bilinguale Grundschule Französisch haben insgesamt 32 Modellschulen erprobt, wie das Lernen in zwei Sprachen erfolgreich gestaltet werden und zu einem Mehrwert für das Lernen insgesamt und für die Kompetenzentwicklung von Kindern führen kann.

    Mit dem Schulversuch Bilinguale Grundschule wurden folgende Ziele verfolgt:

    • Individuelle Sprachförderung und dabei eine positive Beeinflussung der sprachlichen Kompetenz im Deutschen
    • Entwicklung von Sprachbewusstheit (Reflexion von Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Sprachen) und eine frühe Förderung von Mehrsprachigkeit
    • Anbahnung interkultureller Handlungskompetenz
    • Entwicklung eines Konzepts “Lernen in zwei Sprachen in der Grundschule“

    Bedeutung des Modellversuches aus Wirtschaftssicht

    Der Modellversuch Bilinguale Grundschule wurde maßgeblich von der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. unterstützt.
    vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betont den Stellenwert früher Fremdsprachenförderung: “Damit wir als Wirtschaftsstandort international wettbewerbsfähig bleiben, sind wir auf gute Beziehungen über Ländergrenzen hinweg angewiesen. Internationaler Austausch gelingt aber nur, wenn man sich miteinander verständigen kann. Darum ist es wichtig, dass wir unseren Nachwuchs so früh wie möglich an Fremdsprachen heranführen und die Kinder in der Entwicklung der Sprachkenntnisse zielgerichtet fördern. Denn je eher sie in Kontakt mit der Fremdsprache kommen, desto größer sind die Lernerfolge. Die Schulversuche ‚Bilinguale Grundschule Englisch‘ und ‚Bilinguale Grundschule Französisch‘ setzen genau hier an. Darum haben wir sie im Rahmen der Stiftung Bildungspakt Bayern gerne unterstützt.“

  • digital.ING – Neues Zertifikatsprogramm für Berufstätige an der Universität Bayreuth

    digital.ING – Neues Zertifikatsprogramm für Berufstätige an der Universität Bayreuth

    Im Oktober 2023 startet das berufsbegleitende Zertifikatsprogramm Smart Data Academy, das einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten in der Verwertung von Produktionsdaten liefert. Daten als der Rohstoff der Zukunft sollen zielgerichtet generiert, intelligent ausgewertet und wertschöpfend genutzt werden können.

    In fünf Modulen lernen die Teilnehmenden an fünf hybrid angebotenen Veranstaltungstagen, große Datenmengen (Big Data) über smarte Datengewinnung, intelligente Datenwertschöpfung und effiziente Datenverwertung im Unternehmen nutzbar zu machen (Lean Data). Zudem bietet das Programm den Teilnehmenden die Möglichkeit, Personen aus unterschiedlichen Branchen kennenzulernen und so ihr Netzwerk zu erweitern.

    Das berufsbegleitende Zertifikatsprogramm richtet sich an Ingenieur*innen, Techniker*innen und Fachkräfte aus dem produzierenden Gewerbe. Die Teilnahme ist aufgrund der Förderung im ersten Pilotdurchlauf kostenfrei möglich.

    Weitere Informationen zu dem neuen Zertifikatsangebot finden Sie hier.

  • MINIPHÄNOMENTA in Bayern – Nachwuchsförderung an der Gretel-Bergmann-Schule in Nürnberg

    MINIPHÄNOMENTA in Bayern – Nachwuchsförderung an der Gretel-Bergmann-Schule in Nürnberg

    Die MINIPHÄNOMENTA in Bayern ist eines von 16 Projekten der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern, die sich zum Ziel gesetzt hat, junge Menschen für MINT-Themen zu begeistern. Hinter der Initiative steht das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. als Projektträger. Hauptförderer des Projekts sind Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm. Als weiterer Förderer unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie die Bildungsinitiative.

    Jedes Jahr sind die Experimentierstationen der MINIPHÄNOEMENTA an zwölf Grundschulen in Bayern zu Gast. Über einen Zeitraum von zwei Wochen probieren sich die Schüler*innen an dem Parcours aus naturwissenschaftlich-technischen Experimenten aus. Selbstständig entdecken und begreifen sie Phänomene der Natur und technische Zusammenhänge. Die Stationen stehen den Schulen kostenlos zur Verfügung und werden im ganzen Schulhaus aufgebaut, sodass die Kinder sie jederzeit nutzen können.

    Über 15 Jahre Nachwuchsförderung in Bayern

    Der Fachkräftemangel ist eine unserer großen Zukunftsaufgaben. Die MINIPHÄNOMENTA sorgt für praxisnahe, spielerische und frühzeitige Berufsorientierung. Sie hilft den Kindern dabei, bereits in der Grundschule ihre eigenen Stärken und gleichzeitig ihre Begeisterung für MINT-Themen zu entdecken. Dadurch ermöglicht sie effektive Nachwuchsförderung und trägt langfristig zur Fachkräftesicherung bei. Wir unterstützen das Projekt gerne als Hauptförderer.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Die Kinder und ihr eigener Weg auf der Suche nach Antworten stehen klar im Fokus, die Lehrkräfte halten sich im Hintergrund. Eigenständiges Forschen und Lernen ist die Devise. Schulleiterin Sandra Lichtenstein fasst die zweiwöchige MINIPHÄNOMENTA zusammen: „Es ist eine wahrhaftige Freude, die Kinder an den Experimentierstationen zu beobachten. Jeder Tag ist eine neue Möglichkeit für sie, sich selbst zu überraschen und ihr Wissen zu erweitern. Durch diese Erfahrungen werden sie zu begeisterten Forscherinnen und Forschern.“

    MINT-Bildung in Bayern – Talente von morgen finden und fördern

    Ziel des Projekts ist es, die MINIPHÄNOMENTA nachhaltig in den Schulalltag zu integrieren. Die Aufgabe der Schulfamilie ist nun, die Stationen gemeinsam mit regionalen Kooperationspartnern nachzubauen. „Die MINIPHÄNOMENTA ist Naturwissenschaft zum Anfassen. Wir möchten Begeisterung für diese Themen schon im Kindesalter wecken und den natürlichen Forschungsdrang fördern, um so auch die MINT-Bildung in Bayern weiter zu stärken“, ergänzt Projektleiterin Doreen Dambacher von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Der gemeinsame Nachbau der Stationen soll zudem zu einer nachhaltigen Lernpartnerschaft zwischen der Schule, Eltern und Unternehmen führen.

    Bildrechte: © Martina Tillich

  • Girls’Day Akademie – Neues Pilotprojekt Girls’Day Campus

    Girls’Day Akademie – Neues Pilotprojekt Girls’Day Campus

    bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betonte anlässlich der Abschlussveranstaltung bei der Tadano Faun GmbH in Lauf an der Pegnitz: “Derzeit sind rund 25 Prozent der Beschäftigten in der bayerischen M+E Industrie weiblich. Hier liegen Potenziale für die Fachkräftesicherung unserer Betriebe. Wir heben sie, indem wir die Technikbegeisterung von Mädchen mit frühzeitiger, praxisnaher Berufsorientierung schon in jungen Jahren wecken und sie auf die vielfältigen Karrierechancen in der bayerischen M+E Industrie aufmerksam machen. Darum haben wir mit dem Projekt Girls‘Day Campus unseren praxisnahen Ansatz zur MINT-Berufsorientierung speziell für Gymnasien weiterentwickelt.“

    Der Girls’Day Campus besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Modulen pro Schuljahr – eines für die Mittel- und eins für die Oberstufe. In Modul 1 erproben die Mädchen der Jahrgangsstufen 7 bis 9  ihre Kompetenzen in vielfältigen Praxisprojekten. Für die Teilnehmerinnen der Jahrgangsstufen 10 bis 12 steht die praxisnahe Berufs- und Studienorientierung im MINT-Bereich im Vordergrund.

    Die einzelnen Module sind auf das Alter der Teilnehmerinnen und deren Bedürfnisse abgestimmt. Dadurch sprechen wir die weiblichen Nachwuchstalente zielgerichtet und an und gewinnen sie frühzeitig als Fachkräfte von morgen.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Auf der Abschlussveranstaltung bei der Tadano Faun GmbH in Lauf an der Pegnitz berichteten die Schülerinnen der Oberstufe über die Erfahrungen, die sie während des Girls’Day Campus sammelten. Sie präsentierten ihre Projektarbeiten, die sie gemeinsam mit dualen Studierenden und Auszubildenden der Tadano Faun GmbH erstellt haben. Außerdem erhielten sie von den Projektinitiatoren und Förderern für die erfolgreiche Teilnahme am Girls’Day Campus ein Abschlusszertifikat.

    “Derzeit laufen in Bayern zwei Projekte des Girls’Day Campus und 14 Girls’Day Akademien als Kooperationsmodell zwischen Schulen und Unternehmen. Die Mädchen treffen sich unterrichtsbegleitend einmal pro Woche, um MINT-Themen kennenzulernen. Da die Eltern bei der Berufswahl ihrer Töchter eine Schlüsselrolle spielen, werden sie mit MINT-Elternabenden in die Berufsorientierung mit eingebunden“, so Brossardt.

    Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, ergänzte: “Mit dem Girls’Day Campus möchten wir Rollenklischees aufbrechen und junge Frauen ermutigen, ihre Stärken zu nutzen und sich nach der Schule für ein MINT-Studium und später für einen MINT-Beruf zu entscheiden. Im Rahmen des Projekts sammeln die Mädchen praktische Erfahrungen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Sie können sich in einem geschützten Rahmen ausprobieren und ihre Fähigkeiten in technisch-naturwissenschaftlichen Berufsfeldern erproben. Und sie lernen weibliche Vorbilder in Unternehmen und Hochschulen kennen. Wir sind damit auf dem richtigen Weg, dass die Berufs- und Studienwahl stärkenorientiert und nicht rollenstereotyp erfolgt. Wir unterstützen das Projekt deshalb sehr gerne und freuen uns, dass mit dem Girls’Day Campus ein neues, innovatives Konzept für Gymnasien geschaffen werden konnte.“

    Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bestätigte: “In fast allen Branchen und in vielen Regionen herrscht ein Arbeitskräftemangel. Erhebungen beziffern die Lücke der in Bayern schon jetzt fehlenden Fachkräfte auf über 220.000, Tendenz steigend. Der Entwicklung begegnen wir mit einem breiten Spektrum an Maßnahmen, gerade im Bereich der frühzeitigen beruflichen Orientierung. Mit dem Girls’Day Campus wollen wir Geschlechterklischees bei der Berufswahl abbauen und junge Frauen für MINT-Berufe begeistern. Das gemeinsame Projekt ist ein Leuchtturm und bringt den qualifizierten Nachwuchs und die Unternehmen gezielt zusammen.“

  • Auszeichnung Es funktioniert?! – 2022/2023 werden sieben Bildungserlebnisreisen prämiert

    Auszeichnung Es funktioniert?! – 2022/2023 werden sieben Bildungserlebnisreisen prämiert

    Jedes ausgezeichnete Projekt basiert auf einer authentischen, von einem Kind formulierten Frage. So wurde Forschergeist geweckt, der in einer spannenden Bildungserlebnisreise mündete. Verbunden wurde die Maßnahme mit verschieden Experimenten, Forschen und Entdecken, weiteren Fragen und Unterstützung durch externe Bildungspartner.

    Preisträger 2022/2023

    • Schülerhort Randersacker:
      „Warum fällt der Würfel nicht um? Schwerkraft, wo bist Du?“
    • Grundschule Kist:
      „Schlittenprojekt – Was macht einen Schlitten schnell?“
    • Luitpold-Grundschule Bayreuth:
      „Geheimnisvolles Wasser“
      Kindertagesstätte „Kleine Strolche“ Bad Kissingen:
      „Das fliegende Haus“
    • Kindertagesstätte „Kleine Strolche“ Bad Kissingen: „Kehrmaschine“
    • KiTa-Kinderzeit in Weismain:
      „Warum sehe ich plötzlich lila? Optische Farbtäuschungen“
    • Kinderkrippe “Big Little Moments Early Childhood Education” Krailling:
      „A little Dirt Never Hurt“

    Impressionen aus den ausgezeichneten Einrichtungen finden Sie hier.

    Bildrechte: © Amy Mathers

  • Chance Berufsabschluss in Teilzeit – Online-Projektabschluss mit positiver Bilanz

    Chance Berufsabschluss in Teilzeit – Online-Projektabschluss mit positiver Bilanz

    Am 5. Juli 2023 war vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt zum Abschluss des Projekts Chance Berufsabschluss in Teilzeit online zu Gast bei den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) GmbH. Das Projekt startete am 1. März 2020 und wird am 31. August 2023 erfolgreich zu Ende geführt.

    An der Abschlussveranstaltung nahmen neben Bertram Brossardt auch Staatsministerin Ulrike Scharf MdL, Klaus Beier, Geschäftsführer Operativ, Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, sowie Wolfgang Braun, Geschäftsführer bfz gGmbH teil.

    Im Zentrum des Besuchs standen neben den Ergebnissen der Projektarbeit die Stimmen aus der Praxis, also die gewonnen Erkenntnisse der Projektpartner und -umsetzer. Auch die Erfahrungen einer Projektteilnehmerin, die seit September 2020 eine Umschulung in Teilzeit zur Kauffrau für Büromanagement macht, kamen zur Sprache.

    Positive Bilanz

    Aktuell sind an den Standorten München, Nürnberg-Schwabach-Fürth und Regensburg 18 Teilnehmer*innen dabei, den Berufsabschluss in Teilzeit nachzuholen. Durch bedarfsorientierte Unterstützungsangebote für Bewerber*innen und Unternehmen wird ermöglicht, dass die Ausbildung oder Umschulung in Teilzeit gelingt.
    Die Beteiligten des Projekts waren sich einig, dass das Projekt in alle Richtungen erfolgreich verlief und einen echten Gewinn darstellte. Wichtig bleibt jetzt, die gewonnenen Erkenntnisse auch in der zukünftigen Arbeit aller Beteiligten (Agenturen für Arbeit, Unternehmen, Bildungsträger usw.) zu berücksichtigen.

    Das Projekt im Profil

    Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. hat das Modellprojekt Chance Berufsabschluss in Teilzeit zusammen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur gestartet. Die Unternehmen wurden von Ratgeber*innen unterstützt, die über etwaige kleine Hürden hinweghalfen. Auch die Teilnehmer*innen konnten sich an jeweils Ansprechpartner*innen wenden, die mit Rat und Tat zur Seite standen.

  • “5-Euro-Business” – gelungener Abschluss des Wettbewerbs am Hochschulstandort Augsburg

    “5-Euro-Business” – gelungener Abschluss des Wettbewerbs am Hochschulstandort Augsburg

    Den ersten Platz belegte das Team Flacandle, gefolgt von den Teams URBEEZ und MagnetiKids. Das Siegerteam erhielt 800 Euro, die Zweitplatzierten freuten sich über 600 Euro, der dritte Platz war mit 400 Euro dotiert.

    Die drei Jungunternehmer*innen von Flacandle brachte ihre Idee einer umweltfreundlichen Kosmetikverpackung aus Wachs auf das Siegertreppchen. Der Unterschied zu herkömmlichen Verpackungen: Ihr Gefäß ist zu 100 Prozent plastikfrei und verwandelt sich nach Verbrauch des Kosmetikprodukts in eine handelsübliche Kerze. Mit seiner innovativen Geschäftsidee und seiner beeindruckenden Unternehmenspräsentation überzeugte das Team auf ganzer Linie.

    Das zweitplatzierte Team URBEEZ GbR möchte Großstädter*innen das Thema Urban Gardening zugänglich machen. Dafür bieten die beiden Studierenden einen erschwinglichen, fertig bepflanzten Balkonkasten an, der gleichzeitig Nahrungsquelle für Insekten ist.

    Platz drei ging an das zweiköpfige Team MagnetiKids. Die Geschäftsidee: Ein magnetischer Spieltisch, der Kindern ein angenehmes und ungestörtes Spielen auf Reisen ermöglicht. Aufgrund seiner flexiblen Halterung kann der besondere Tisch im Auto ebenso wie im Zug oder im Flugzeug zum Einsatz kommen.

    Für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes brauchen wir motivierten Fachkräftenachwuchs mit Innovationsgeist. Mit dem Gründungswettbewerb ermutigen wir junge Studierende praxisnah zur Entwicklung eigener, origineller und markttauglicher Geschäftsideen. Seit dem Projektstart vor 20 Jahren haben mehr als 3.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über 1.200 Geschäftsideen umgesetzt. Damit trägt das „5-Euro-Business“ zur Fachkräftesicherung unserer Betriebe bei. Wir freuen uns, das Projekt weiter als Hauptförderer zu unterstützen.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V., betonte: “Unser Wettbewerb ist besonders, weil er Studierende aller Fachrichtungen anspricht. Durch die diverse Zusammensetzung der Teams können verschiedene Kompetenzen optimal eingesetzt werden. Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Leidenschaft und Durchsetzungsvermögen die Geschäftsideen in der Kürze der Zeit umgesetzt werden. Herzlichen Glückwunsch an die Siegerinnen und Sieger!“

    Hintergrund

    Im Rahmen des “5-Euro-Business“ konnten im Sommersemester 2023 Studierende aller Fachrichtungen der Universität Augsburg ihre Fähigkeiten als Unternehmer*in in der Praxis testen. Im Team entwickelten sie ihre eigenen Geschäftsideen und setzten diese mit fünf Euro symbolischem Startkapital innerhalb von zehn Wochen in die Praxis um.

    Vertreter*innen aus ortsansässigen Unternehmen und Institutionen standen den “5-Euro-Business“-Teams hierbei als Mentor*innen mit Praxistipps zur Seite.
    Beteiligt waren: abat AG / BOB’S Gastronomie- und Veranstaltungs-GmbH / GO-Event! – Eventagentur & Livekommunikation GmbH / LEW – Lechwerke AG / Schöffel Sportbekleidung GmbH / Sonntag & Partner / Stadtsparkasse Augsburg / Studyflix GmbH / Village Cosmetics GmbH & Co. KGs.

    Projektträger und Förderer

    “5-Euro-Business“ ist ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e.V. (bbw). Regionaler Veranstalter ist die Universität Augsburg. Hauptförderer des Projekts sind die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm. Als regionale Sponsoren fungieren Sonntag & Partner, Stadtsparkasse Augsburg, LEW – Lechwerke AG und abat AG.