Kategorie: Aktuelles

  • MINT21-Initiative an Bayerischen Realschulen – Robotikmeister 2023 zeigen moderne Technik auf hohem Niveau!

    MINT21-Initiative an Bayerischen Realschulen – Robotikmeister 2023 zeigen moderne Technik auf hohem Niveau!

    Aus der Industrie und der Wirtschaft sind sie längst nicht mehr wegzudenken: moderne Robotik-Systeme, die vielschichtige Arbeitsprozesse automatisieren und beschleunigen. Die Funktionsweisen moderner Roboter faszinieren uns, erscheinen für die meisten Menschen aber auch oftmals recht kompliziert und eher eine Angelegenheit für Ingenieur*innen oder ausgebildete Techniker*innen.

    Doch weit gefehlt, denn die Robotik-Expert*innen sitzen nicht nur in den Büro- und Technikräumen großer Betriebe – man findet sie auch an zahlreichen bayerischen Realschulen. Bereits zum vierten Mal haben sich nun Realschüler*innen aus allen Regierungsbezirken auf den Weg gemacht, die Geheimnisse der Robotik zu ergründen und mit selbst konstruierten “Alltagshelfern“ verschiedene Geschicklichkeitsaufgaben zu bewältigen. Aus den Teams, die sich zuvor bei den regionalen Vorentscheiden durchsetzen konnten, wurden beim bayerischen Finale in Amberg die Robotikmeister gekürt. In Amberg steuerten die Jugendlichen ihre Roboter über ein Spielfeld, das unterschiedliche Aufgaben aus dem Bereich der Landwirtschaft für sie bereithielt, etwa das Jäten von Beikräutern, das Bewässern von Feldern und das Ernten von Energiepflanzen.

    Unter den Gästen der Veranstaltung war auch Ministerialrat Rüdiger Wieber aus dem Bayerischen Kultusministerium, der betonte: “Robotik, insbesondere der Wettbewerb zwischen den Teams, inspiriert Schülerinnen und Schüler zu kreativen IT-Lösungen und verbindet einen spielerischen Ansatz des Lernens mit dem Erwerb von IT-Kompetenzen. Deshalb ist die Robotik-Meisterschaft so wertvoll für die MINT-Förderung an Realschulen.“

    Unsere bayerischen Betriebe brauchen qualifizierten und motivierten MINT-Nachwuchs, damit sie ihren Fachkräftebedarf langfristig decken können. Darum müssen wir die Technikbegeisterung bei Schülerinnen und Schülern frühzeitig wecken und über die gesamte Bildungslaufbahn zielgerichtet fördern. Die bayerische Robotikmeisterschaft setzt genau hier an, denn sie führt die Jugendlichen spielerisch und gleichzeitig praxisnah an den Umgang mit Zukunftstechnologien aus dem Robotikbereich heran. Darum unterstützen wir den Wettbewerb gerne als Förderer.

    Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

    Der stellvertretende Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V., Michael Mötter, ergänzte: “Dem bbw liegen seit jeher praxisnahe Bildungsprojekte, die Brücken zwischen Schulen und Wirtschaft schlagen, am Herzen. Vor allem die MINT21-Initiative an Bayerischen Realschulen bietet eine gute Möglichkeit des Brückenbaus. Die Robotik-Meisterschaft ist dabei einer der anspruchsvollsten Wettbewerbe. Neben fachlichen Inhalten werden soziale Kompetenzen trainiert, die die jungen Menschen im späteren Berufsleben gut nutzen können. Ich bin beeindruckt, welche besondere Leistung und Ausdauer alle Wettbewerbsteams gezeigt haben. Herzlichen Glückwunsch!“

    Bayerische Robotik-Meisterschaft an Realschulen

    Die Robotik-Meisterschaft ist ein Projekt der Initiative MINT21DIGITAL an den Realschulen, mit der die digitalen, technischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen der Schüler*innen noch weiter gestärkt werden. Der Wettbewerb, an dem alle bayerischen Realschulen teilnehmen können, wird ausgerichtet von der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und dem bbw – Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

    Über 160 Schulteams aus über 50 Realschulen haben sich an der diesjährigen Wettbewerbsrunde beteiligt. In Regionalwettbewerben in den Regierungsbezirken hatten sich 28 Finalisten-Teams für die Bayerische Meisterschaft qualifiziert, die in den Kategorien Anfänger und Fortgeschrittene gegeneinander antraten.

    Hier finden Sie Impressionen von der Veranstaltung.

    Preisträger der 4. Bayerischen Robotik-Meisterschaften

    Kategorie Einsteiger

    1. Platz: Realschule Marktheidenfeld (Team: RS_nightmare_III)
    2. Platz: Johannes-Kepler-Realschule Bayreuth (Team: C7BPT)
    3. Platz: Dr.-Johanna-Decker-Schule Amberg (Team: DJDS 2)

    Kategorie Fortgeschrittene

    1. Platz: Erzbischöfliche Ursulinen-Realschule Landshut (Team: @LA-Robotics)
    2. Platz: Oskar-von-Miller-Realschule Rothenburg o.d.T (Team: 3D Drucker)
    3. Platz: Fronhofer Realschule Ingolstadt (Team NFZirkel)

    Bildrechte: © Marcus Rebmann

  • Girls’Day Akademie – Praxisnahe MINT-Förderung für Mädchen

    Girls’Day Akademie – Praxisnahe MINT-Förderung für Mädchen

    bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betonte anlässlich der Abschlussveranstaltung an der Viktor-Karell-Realschule in Landau: “Derzeit sind rund 25 Prozent der Beschäftigten in der bayerischen M+E Industrie weiblich. Hier liegen Potenziale für die Fachkräftesicherung unserer Betriebe. Wir heben sie, indem wir die Technikbegeisterung von Mädchen mit frühzeitiger, praxisnaher Berufsorientierung schon in jungen Jahren wecken und sie auf die vielfältigen Karrierechancen in der bayerischen M+E Industrie aufmerksam machen. Die Girls‘Day Akademie setzt hier zielgerichtet an. Darum haben wir das Projekt auch in diesem Jahr wieder gerne unterstützt.“

    Auf der Abschlussveranstaltung der Viktor-Karell-Realschule berichteten die Schülerinnen über ihre Erlebnisse bei der Girls’Day Akademie und stellten selbst angefertigte Projektarbeiten vor. Außerdem überreichten ihnen die Projektinitiatoren und Förderer für die erfolgreiche Teilnahme an der Girls’Day Akademie ein Abschlusszertifikat. An der Viktor-Karell-Realschule hat die Girls’Day Akademie in diesem Schuljahr bereits zum 10. Mal stattgefunden. Darum wurde die Schule im Beisein von Kooperationspartnern und ehemaligen Teilnehmerinnen für ihr langjähriges Engagement geehrt.

    In der Region Niederbayern beteiligten sich im zu Ende gehenden Schuljahr 2022/2023 drei Schulen sowie neun Unternehmen.

    Derzeit laufen in Bayern 14 dieser Akademien als Kooperationsmodell zwischen Schulen und Unternehmen. Die Mädchen treffen sich einmal pro Woche, um MINT-Themen kennenzulernen. Da die Eltern bei der Berufswahl ihrer Töchter eine Schlüsselrolle spielen, werden sie mit MINT-Elternabenden in die Berufsorientierung eingebunden.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, ergänzte: “Mit der Girls‘Day Akademie möchten wir Rollenklischees aufbrechen und junge Frauen ermutigen, ihre Stärken zu nutzen und sich nach der Schule für einen MINT-Beruf zu entscheiden. Im Rahmen der Akademie sammeln die Mädchen praktische Erfahrungen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Sie können sich in einem geschützten Rahmen ausprobieren und ihre Fähigkeiten in technisch-naturwissenschaftlichen Berufsfeldern erproben. Zudem lernen sie weibliche Vorbilder in den Unternehmen kennen. Wir sind damit auf dem richtigen Weg, dass Berufswahl stärkenorientiert und nicht rollenstereotyp erfolgt. Wir unterstützen das Projekt deshalb sehr gerne – ich freue mich daher, dass die Girls’Day Akademie schon so lange Bestand hat.“

    Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bestätigte: “In fast allen Branchen und in vielen Regionen herrscht ein Arbeitskräftemangel. Erhebungen beziffern die Lücke der in Bayern schon jetzt fehlenden Fachkräfte auf über 220.000, Tendenz steigend. Der Entwicklung begegnen wir mit einem breiten Spektrum an Maßnahmen, gerade im Bereich der frühzeitigen beruflichen Orientierung. Mit der Girls’Day Akademie wollen wir Geschlechterklischees bei der Berufswahl abbauen und junge Frauen für MINT-Berufe begeistern. Das gemeinsame Projekt ist ein Leuchtturm und bringt den qualifizierten Nachwuchs und die Unternehmen gezielt zusammen.“

  • “5-Euro-Business” – Geschäftsidee eines 3D-Druckservice überzeugt im Finale an der Hochschule Kempten

    “5-Euro-Business” – Geschäftsidee eines 3D-Druckservice überzeugt im Finale an der Hochschule Kempten

    Auf dem Siegertreppchen landete das Team “3Dimension Solutions GbR“. Die fünf technisch versierten Jungunternehmer bieten maßgefertigte 3D-Druck-Ersatzteile für den lokalen Markt an. Das Gesamtpaket aus ausgefeilter Geschäftsidee und erfolgreichem Auftritt am Markt in kurzer Zeit sowie ein überzeugender Messestand beeindruckte die Jury.

    Platz zwei ging an das Team “Heat Computing GbR“. Seine Geschäftsidee: Die Computerabwärme nutzbar machen für klassische Heizsysteme. Damit haben die drei Studierenden in Zeiten von Klimawandel und Energiekrise ein nachhaltiges Produkt mit hohem Zukunftspotenzial entwickelt.

    Das Siegerteam erhielt 800 Euro, die Zweitplatzierten freuten sich über 600 Euro. Auf der Abschlussveranstaltung wurde ein weiterer Preis verliehen. Der mit 150 Euro dotierte Medienpreis ging ebenfalls an das erstplatzierte Team “3Dimension Solutions GbR“.

    Für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes brauchen wir motivierten Fachkräftenachwuchs mit Innovationsgeist. Mit dem Gründungswettbewerb ermutigen wir junge Studierende praxisnah zur Entwicklung eigener, origineller und markttauglicher Geschäftsideen. Seit dem Projektstart vor 20 Jahren haben mehr als 3.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über 1.200 Geschäftsideen umgesetzt. Damit trägt das „5-Euro-Business“ zur Fachkräftesicherung unserer Betriebe bei. Wir freuen uns, das Projekt weiter als Hauptförderer zu unterstützen.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V., betonte: “Unser Wettbewerb ist besonders, weil er Studierende aller Fachrichtungen anspricht. Durch die diverse Zusammensetzung der Teams können verschiedene Kompetenzen optimal eingesetzt werden. Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Leidenschaft und Durchsetzungsvermögen die Geschäftsideen in der Kürze der Zeit umgesetzt werden. Herzlichen Glückwunsch an die Siegerinnen und Sieger!“

    Hintergrund

    Im Rahmen des “5-Euro-Business“ konnten im Sommersemester 2023 Studierende aller Fachrichtungen der Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten ihre Fähigkeiten als Unternehmer*in in der Praxis testen. Im Team entwickelten sie ihre eigenen Geschäftsideen und setzten diese mit fünf Euro symbolischem Startkapital innerhalb von zehn Wochen in die Praxis um.

    Vertreter*innen aus ortsansässigen Unternehmen und Institutionen standen den “5-Euro-Business“-Teams hierbei als Mentor*innen mit Praxistipps zur Seite.
    Beteiligt waren: 3M Deutschland GmbH / LightsOn GmbH / Milchwirtschaftlicher Verein Bayern e.V. / RKB sales trainings.

    Projektträger und Förderer

    “5-Euro-Business“ ist ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw). e. V. Regionaler Veranstalter ist die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Kempten. Hauptförderer des Projekts sind Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm.

  • StarSV – Berufsorientierung an der Mittelschule Holderhecke in Bergrheinfeld neu gedacht

    Die beruflichen Aussichten junger Menschen könnten eigentlich kaum besser sein, denn die Rufe der Arbeitswelt nach Fachkräften erstrecken sich mittlerweile über nahezu alle Berufsfelder. Wer heute die Schule verlässt, kann sich in einem wahren Dschungel der Möglichkeiten zwischen Hunderten und Tausenden von unterschiedlichen Ausbildungs- oder Studiengängen entscheiden. Mit der Vielfalt der Möglichkeiten wächst aber auch das Bedürfnis nach Orientierung.

    Kultusstaatssekretärin Anna Stolz ist sich dessen sehr bewusst und betont: “Ich sehe es als eine ganz wesentliche Aufgabe der Schulen an, die jungen Leute auch bei der beruflichen Orientierung nicht alleine zu lassen und sie bestmöglich zu unterstützen. Unsere Verantwortung endet nicht mit der Verleihung der Abschlusszeugnisse, Schule muss auf das Leben und damit immer auch auf den Beruf vorbereiten.“

    Die Staatssekretärin besuchte am 26. Juni 2023 Bergrheinfeld, wo die Mittelschule Holderhecke ihre Teilnahme am Schulversuch StarSV nutzt, um gemeinsam mit der Mittelschule Werneck und zahlreichen Kooperationspartnern aus der Wirtschaft neue Wege bei der Berufsorientierung zu erproben.

    Die Schüler*innen beider Mittelschulen freuten sich über den Besuch aus München und nahmen die Staatssekretärin mit auf eine kleine symbolische Busreise, an deren Haltestellen die verschiedenen Jahrgangsstufen jeweils den eigenen Beitrag auf dem Weg der Berufsorientierung präsentierten. So zeigten die Jugendlichen eindrucksvoll, wie sie dabei unterstützt werden, mit Hilfe von ersten Betriebserkundungen, Ausbildungs-Newslettern, vierwöchigen Praktika, Berufswahlmessen, Leitfäden für Bewerbungsgespräche oder einer eigenen Schülerfirma am Ende der Schulzeit den individuellen Traumberuf zu finden.
    Anna Stolz zeigte sich sehr angetan von der Vorstellung durch die Schüler*innen.

    In einer sich ständig weiterentwickelnden Arbeitswelt wandeln sich natürlich auch die Anforderungen. In Bergrheinfeld und Werneck hat man erkannt, dass Vernetzung und Teamwork der Schlüssel zum Erfolg auch bei der Berufsorientierung sind. So bieten die Schulen gemeinsam mit ihren Partnern ein tolles Komplettpaket an, das bis zum tatsächlichen Abschluss des Ausbildungsvertrags reicht. Das finde ich toll und ich freue mich sehr, dass das Motto des Schulversuchs Starke Schulen – Starker Verbund der Stiftung Bildungspakt Bayern hier im Landkreis Schweinfurt so perfekt umgesetzt wurde.

    Kultusstaatssekretärin Anna Stolz

    Der Schulversuch StarSV: Starke Schulen – starker Verbund

    Das Bayerische Kultusministerium setzt bereits seit über zwölf Jahren auf den Zusammenschluss von Schulen zu Mittelschulverbünden, um jungen Menschen auch weiterhin wohnortnah ein umfassendes und qualitätsvolles Schulangebot zu unterbreiten. Mit diesem organisatorischen Instrument konnten bereits in der Vergangenheit viele Standorte weiterführender Schulen erhalten werden. Dabei besteht für Schulen, die die wesentlichen Bildungsangebote der Mittelschule nicht alleine bereitstellen können, die Möglichkeit, als eigenständige Schulen in Schulverbünden (bisweilen auch landkreis- oder regierungsbezirksübergreifend) zusammenzuarbeiten. Mit dem durch die Stiftung Bildungspakt Bayern im Jahr 2021 ins Leben gerufenen Schulversuch StarSV: Starke Schulen – starker Verbund wird das Profil der Mittelschulen, die sich in einem Schulverbund zusammengeschlossen haben, seit nunmehr zwei Jahren noch weiter gestärkt und die Zusammenarbeit auch mit externen Partnern optimiert.

  • Girls’Day Akademie – MINT-Werkstatt 2023 – Austausch, Reflektion und Spaß

    Girls’Day Akademie – MINT-Werkstatt 2023 – Austausch, Reflektion und Spaß

    In der MINT-Werkstatt haben sich 25 ehemalige “Girls’Day Akademie“-Teilnehmerinnen intensiv mit ihren Stärken und Fähigkeiten, dem Status quo in ihrem Berufsorientierungsprozess, ihren Vorstellungen vom zukünftigen Berufsleben und ihren nächsten Schritten hin zum Traumberuf auseinandergesetzt. Hierbei wurden sie von professionellen Coaches unterstützt.

    Bei dem Ehemaligen-Programm der Girls’Day Akademie ist der MINT-Bezug natürlich nicht zu kurz gekommen. Interessante weibliche Vorbilder haben vor Ort neue Denkanstöße gegeben und die Mädchen in ihrem Vorhaben, einen MINT-Beruf zu ergreifen, bestärkt.

    Ob Braumeisterin, Software-Entwicklerin oder Unternehmensberaterin im Bereich Produktentwicklung – alle drei Frauen eint die Überzeugung und Erfahrung, dass Frauen für den MINT-Bereich mindestens genauso gut geeignet sind wie Männer. Die Berichte aus ihrem Berufsleben und dem Weg dorthin haben scheinbar Wirkung gezeigt: “Echt cool, wie sie einfach ihr Ding gemacht hat“ und “Toll, dass sie so offen und ehrlich mit uns waren“ waren Aussagen, die man mehrfach von Teilnehmerinnen hören konnte.

    Die Girls’Day Akademie ist ein Projekt, das Schülerinnen für Technik begeistern und dazu beitragen möchte, das Spektrum der Berufswahl im naturwissenschaftlich-technischen Bereich zu erweitern. Projektinitiatoren und Finanzierer sind die Bayerischen Metall+ Elektro Arbeitgeber bayme vbm. Förderer sind die regionalen Agenturen für Arbeit und die Regionaldirektion Bayern sowie das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

  • MINIPHÄNOMENTA in Bayern – Nachwuchsförderung an der Grundschule Denklingen

    MINIPHÄNOMENTA in Bayern – Nachwuchsförderung an der Grundschule Denklingen

    Jedes Jahr sind die Experimentierstationen der MINIPHÄNOEMENTA an zwölf Grundschulen in Bayern zu Gast. Über einen Zeitraum von zwei Wochen probieren sich die Schüler*innen an dem Parcours aus naturwissenschaftlich-technischen Experimenten aus. Selbstständig entdecken und begreifen sie Phänomene der Natur und technische Zusammenhänge. Die Stationen stehen den Schulen kostenlos zur Verfügung und werden im ganzen Schulhaus aufgebaut, sodass die Kinder sie jederzeit nutzen können.

    Über 15 Jahre Nachwuchsförderung in Bayern

    Die MINIPHÄNOMENTA in Bayern ist eines von 16 Projekten der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern, die sich zum Ziel gesetzt hat, junge Menschen für MINT-Themen zu begeistern. Hinter der Initiative steht das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. als Projektträger. Hauptförderer des Projekts sind die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm. Als weiterer Förderer unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie die Bildungsinitiative.

    Der Fachkräftemangel ist eine unserer großen Zukunftsaufgaben. Die MINIPHÄNOMENTA sorgt für praxisnahe, spielerische und frühzeitige Berufsorientierung. Sie hilft den Kindern dabei, bereits in der Grundschule ihre eigenen Stärken und gleichzeitig ihre Begeisterung für MINT-Themen zu entdecken. Dadurch ermöglicht sie effektive Nachwuchsförderung und trägt langfristig zur Fachkräftesicherung bei. Wir unterstützen das Projekt gerne als Hauptförderer.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Die Kinder und ihr eigener Weg auf der Suche nach Antworten stehen klar im Fokus, die Lehrkräfte halten sich im Hintergrund. Eigenständiges Forschen und Lernen ist die Devise. Schulleiterin Ute Eckebrecht-Worbs fasst die zweiwöchige MINIPHÄNOMENTA zusammen: “Für die gesamte Schulfamilie ist es eine große Freude, die Kinder beim selbstständigen Forschen, Entdecken und Erleben zu beobachten. Jeden Tag begeben sie sich aufs Neue auf die Suche nach Antworten. Ob vor, während oder nach dem Unterricht beschäftigen sie sich begeistert an den verschiedenen Stationen“.

    MINT-Bildung in Bayern – Talente von morgen finden und fördern

    Ziel des Projekts ist es, die MINIPHÄNOMENTA nachhaltig in den Schulalltag zu integrieren. Die Aufgabe der Schulfamilie ist nun, die Stationen gemeinsam mit regionalen Kooperationspartnern nachzubauen. “Die MINIPHÄNOMENTA ist Naturwissenschaft zum Anfassen. Wir möchten Begeisterung für diese Themen schon im Kindesalter wecken und den natürlichen Forschungsdrang fördern, um so auch die MINT-Bildung in Bayern weiter zu stärken“, ergänzt Projektleiterin Eva Hinterhuber von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Der gemeinsame Nachbau der Stationen soll zudem zu einer nachhaltigen Lernpartnerschaft zwischen der Schule, Eltern und Unternehmen führen.

    Bildrechte: © Florian Freund

  • KI@school – KI International

    KI@school – KI International

    Wie sieht der Einsatz in der Unterrichtspraxis aus? Welche neuen Möglichkeiten bieten sich? Wie verändert KI Lernprozesse? Was sagen die Schüler*innen? Und wie stehen ihre Eltern zu KI?

    Mit diesen Fragen fuhren Lehrkräfte der Modellschulen im Projekt KI@school der Stiftung Bildungspakt Bayern gemeinsam mit der Projektleitung und der Geschäftsführung an die International School in Neustadt an der Weinstraße. Vor Ort diskutierten sie mit Schüler*innen und Kolleg*innen und erlebten die KI-gestützte Plattform live im Einsatz.

    Die Lehrkräfte der International School sind international tätig und berichteten vom Einsatz von KI an amerikanischen, arabischen und asiatischen Schulen, was für die Besucher*innen besonders interessant war.

  • Chance Teilqualifizierung – Zielgerichtete Qualifizierung für den Arbeitsmarkt im Bereich Gastronomie

    Chance Teilqualifizierung – Zielgerichtete Qualifizierung für den Arbeitsmarkt im Bereich Gastronomie

    Im Rahmen der Weiterqualifizierung haben sich die Teilnehmenden Input direkt aus den Betrieben geholt. So waren sie unter anderem zu Besuch in der Kaffeerösterei Hensler in Lindau. Dort haben sie erfahren, wie nach alter Tradition im Trommelröstverfahren die erlesensten Kaffeebohnen aus aller Welt veredelt werden.

    Außerdem hatten die Teilnehmenden beim Besuch der Weinkellerei Steinhauser die Möglichkeit, die Herstellung eines Single-Malt-Whiskys und verschiedener Edelbrände vom Bodensee zu begleiten. Besonders interessant war dabei die automatische Steuerung der Tanks.

    Weitere Informationen rund um die Weiterqualifizierungsmöglichkeiten im Hotel- und Gastgewerbe finden Sie hier.

  • Wirkstatt Nachhaltigkeit – Ausweitung des Programms „Klimaschulen“

    Wirkstatt Nachhaltigkeit – Ausweitung des Programms „Klimaschulen“

    Der menschengemachte Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Die bayerischen Schulen wollen dazu beitragen, dem Klimawandel wirksam entgegenzutreten. Das Programm „Klimaschulen“ ist ein zentraler Baustein für den Klimaschutz an den Schulen im Freistaat. Über 100 Schulen im Freistaat haben sich bereits auf den Weg gemacht, „Klimaschulen“ zu werden, bis 2025 sollen 300 sogar als „Klimaschulen“ zertifiziert sein.

    Ich habe ein großes Ziel: Alle bayerischen Schulen sollen möglichst klimaneutral werden. Mit ihren Ideen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit werden die „Klimaschulen“ zu Innovationszentren für eine ganze Region und tragen die Ideen von Klimaschutz und Nachhaltigkeit auch in die Gesellschaft hinein. Wir alle können etwas gegen den Klimawandel tun. Deshalb freue ich mich über jede Schule, die „Klimaschule“ werden will und sich dabei aktiv und nachhaltig für einen lebenswerten Planeten einsetzt.

    Michael Piazolo, bayerischer Kultusminister

    Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Klimaschutz ist ein Mitmachprojekt. Um den Klimawandel zu meistern, brauchen wir Ideen, innovative Technologien und vor allem den Einsatz der ganzen Gesellschaft. Bayern soll bis 2040 klimaneutral werden. Bayerns ‘Klimaschulen‘ gehen auf diesem Weg vorbildlich voran. Mit der Auszeichnung wollen wir die jungen Menschen für das Megathema Klimaschutz begeistern und ihr Engagement sichtbar machen. Wir unterstützen die ‘Klimaschulen‘ durch Wissensvermittlung und Hilfen zur Umsetzung. Besonders kreative Leuchtturmprojekte honorieren wir im Wettbewerb ‘Bayerische Klimameister‘.“
    An der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) wurde dazu eine Koordinationsstelle eingerichtet.

    Schulversuch „Wirkstatt Nachhaltigkeit“

    Den Auftakt für die Ausweitung des Programms bildete am 14. Juni 2023 die Netzwerkveranstaltung von Schulen des Schulversuchs „Wirkstatt Nachhaltigkeit“ mit den bislang zertifizierten Klimaschulen. Auf der Veranstaltung wurden nach einem Impuls zum Thema „Energiewende einfach erklärt – wie wir sie an Schulen umsetzen können“ durch Prof. Dr. Michael Sterner von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg Beispiele guter Praxis zwischen den verschiedenen Schulen, die mit Lehrkräften und Schüler*innen angereist waren, ausgetauscht. Schließlich wurde in einer Gesprächsrunde diskutiert, wie die Transformation hin zu nachhaltigen Schulen gelingen kann.

    Der Weg zur “Klimaschule“

    “Klimaschulen“ werden die Bewerber in zehn Schritten. Einer ist es, den CO2-Fußabdruck der Schule zu bestimmen. Die Schulen erstellen auf dieser Basis in Zusammenarbeit u. a. mit dem Schulaufwandsträger (z. B. der Kommune) einen Klimaschutzplan und starten Projekte zu den Handlungsfeldern Abfall, Kommunikation und Vernetzung, Einkauf, Ernährung, Mobilität, Strom, Wärme sowie Kompensation und Kohlenstoffbindung. Am Ende des Weges zur Klimaschule steht die Zertifizierung durch das Umwelt- und das Kultusministerium. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

    Kultusminister Piazolo kündigt weitere Unterstützung an

    Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) umfasst insbesondere Maßnahmen zum Schutz des Klimas und hat das Ziel, die Menschen zu nachhaltigen Entscheidungen zu befähigen. Kultusminister Piazolo kündigte weitere Unterstützung für die bayerischen Schulen bei dieser Kernaufgabe an: “Klimaschutz wird an bayerischen Schulen längst gelebt. Das treiben wir noch weiter voran und haben auch BNE als übergeordnetes Lernfeld fest in unseren Lehrplänen verankert. Wir wollen BNE aber noch stärker in den schulischen Alltag bringen. Ab dem Schuljahr 2023/24 installieren wir dazu ein bayernweites Beratungsnetzwerk für BNE, in dem rund 50 Lehrkräfte die Schulen insbesondere bei der Teilnahme an ‘Klimaschule Bayern‘ unterstützen. Das Online-Portal für BNE soll neu aufgesetzt werden und künftig erste Anlaufstelle für alle Fragen rund um BNE an Bayerns Schulen sein. Zudem gibt es rund 640 ‘Umweltschulen‘ und rund 80 ‘Partnerschulen Verbraucherbildung‘“.
    Darüber hinaus erarbeitet die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen Online-Fortbildungen für Themen und Methoden der BNE.

    Preisgeld für “Klimaschulen“

    Ab diesem Jahr wird es zudem ein Preisgeld für Schulen geben, die als “Klimaschulen“ zertifiziert werden. Jeweils 500 € Preisgeld werden pro Schule und Zertifizierungsstufe verliehen, insgesamt also bis zu 1.500 € pro Schule. Der bayerische Kultusminister Michael Piazolo betonte: “Es ist bisher einmalig, dass das Kultusministerium ein Preisgeld an die Schulen auslobt. Das zeigt nicht nur die enorme Bedeutung, die das Projekt ‘Klimaschule Bayern‘ für die gesamte Staatsregierung hat. Es soll auch eine Wertschätzung für die zahlreiche an den Schulen geleistete Arbeit ausdrücken und hoffentlich so manches zukünftige Projekt im Rahmen der Klimaschule erleichtern.“

  • JUNIOR – Sonderpreis für bayerische Schülerfirma beim JUNIOR Bundeswettbewerb 2023!

    JUNIOR – Sonderpreis für bayerische Schülerfirma beim JUNIOR Bundeswettbewerb 2023!

    rebalanced vom Gymnasium Rutesheim aus Baden-Württemberg konnte beim JUNIOR Bundeswettbewerb 2023 den ersten Platz auf dem Siegertreppchen erringen. Die Schülerfirma bietet eine magnetische Bildschirmfolie, eine Apple-Pencils-Silikonspritze für ein verbessertes Schreibgefühl und einen KI-Tutor zur Unterstützung des individuellen Lernprozesses an.

    Für die Gewinner*innen von rebalanced geht es nun nach Istanbul zum #Gen-E Festival, Europas größtem Entrepreneurship-Festival, organisiert vom Netzwerk JA Europe. Dort mischen sich Teilnehmer*innen aus Deutschland mit Teams aus ganz Europa.

    Den zweiten Platz erreichte endlosschleife vom Helene-Lange-Gymnasium aus Rendsburg in Schleswig-Holstein. Die Schülerfirma stellt wiederverwendbares Geschenkpapier aus Stoff her.

    Auf dem dritten Platz landete das Team Firefly vom Gymnasium St. Christophorus aus Werne in Nordrhein-Westfalen. Ihr Kinderbuch präsentiert praktische Energiespartipps in der Geschichte.

    Zusätzlich zu den drei ersten Plätzen wurde auch 2023 wieder ein Sonderpreis der Deloitte-Stiftung für den besten Geschäftsbericht vergeben. Er geht nach Bayern an die JUNIOR Schülerfirma cycleOFbread der Klara-Oppenheimer-Schule in Würzburg. Die Schülerfirma produziert vegane Brotcracker aus “gerettetem“ Brot.

    Bildrechte: © Stephen Petrat