Kategorie: Aktuelles

  • Innovative Geschäftsideen beim “5-Euro-Business“ an der Universität Bayreuth

    Innovative Geschäftsideen beim “5-Euro-Business“ an der Universität Bayreuth

    Das Team FITnSAVE erhielt den ersten Platz für die Entwicklung eines Gutscheinhefts, das einen Impuls für einen gesunden Lebensstil setzt. Durch das Heft erhalten Nutzer*innen Zugang zu regionalen Angeboten im Bereich Ernährung und Sport in Bayreuth. Die Jury war nicht nur von dem beeindruckenden Geschäftsergebnis begeistert, sondern auch von der überzeugenden Präsentation. Zusätzlich investierte das Team viel Zeit und Engagement in seine Medienarbeit und wurde daher für seine diesbezügliche Performance verdient mit dem Medienpreis ausgezeichnet.

    Den zweiten Platz sicherte sich das Team Wattmacher, das mit seinem Start-up ebenfalls einen sportlichen und gesunden Lebensstil fördern möchte. Das Team entwickelte eine verpackungsarme Müsliriegel-Backmischung, die mit 70 Cent pro Riegel nicht nur preisgünstiger als herkömmliche Riegel ist, sondern auch die Herstellung veganer Riegel nach individuellen Vorlieben ermöglicht.

    Über den dritten Platz durfte sich das Team easyBedding freuen. Mit ihrer Geschäftsidee möchten die Studenten das Bettenbeziehen vereinfachen und gleichzeitig so elegant und nachhaltig wie möglich gestalten. Das Besondere an ihrem Bettbezug: Er ist mit dreiseitigen Reißverschlüssen und Schlaufen zur Befestigung der Bettdecke ausgestattet.

    In diesem Jahr wurde das erste Mal der Nachhaltigkeitspreis vergeben. Der Preis soll die Teams anregen, diesen Themenbereich in ihre Geschäftsstrategien zu integrieren. Gewinner des Nachhaltigkeitspreises in Bayreuth ist das Team GTG, die mit seinem Ansatz das gesellschaftliche Gemeinwohl stärken möchte

    Damit unsere Unternehmen auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben, sind sie auf motivierten Fachkräftenachwuchs mit Innovationsgeist angewiesen. Mit dem Gründungswettbewerb “5-Euro-Business“ und dem erstmalig vergebenen Nachhaltigkeitspreis ermutigen wir junge Menschen, unternehmerische Ideen zu entwickeln und setzen gleichzeitig auf Nachhaltigkeit als treibende Kraft. Der Nachhaltigkeitspreis ist eine Anerkennung für Projekte, die wirtschaftlichen Erfolg mit einem Mehrwert für Gesellschaft und Umwelt verknüpfen. So gestalten wir gemeinsam einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Bayern.

    Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm

    Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V., betonte: “Unser Wettbewerb ist besonders, weil er Studierende aller Fachrichtungen anspricht. Ich bin immer wieder begeistert, mit welcher Leidenschaft und welchem Durchsetzungsvermögen die Geschäftsideen in der Kürze der Zeit umgesetzt werden. Herzlichen Glückwunsch an alle Teams für ihre Leistung!“

    Hintergrund

    Auch im Wintersemester 2023/2024 ermöglichte der “5-Euro-Business“-Wettbewerb Studierenden aller Fachrichtungen an der Universität Bayreuth, ihre unternehmerischen Fähigkeiten praxisnah zu testen. Innerhalb von acht Wochen entwickelten die Teams ihre eigenen Geschäftsideen und setzten diese mit einem symbolischen Startkapital von fünf Euro in der Praxis um.

    In diesem Jahr wurden die Teams von Business Mentors folgender Firmen und Einrichtungen unterstützt: NeuroForge GmbH & Co. KG, IF.DIGITAL GmbH, HWK Oberfranken, Gedikom GmbH, Emergo Entertainment, IREKS GmbH, AVS GmbH, BAUR Versand GmbH & Co. KG, Sparkasse Bayreuth, Braun Multimedia – Agentur für Audio und Videoproduktion, Group XS Solutions GmbH, Personet e.V., TMT GmbH & Co. KG, nAIxt Technologies GmbH.

    Projektträger und Förderer

    “5-Euro-Business“ ist ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Regionale Veranstalter sind die Universität Bayreuth und das Betriebswirtschaftliche Forschungszentrum für Fragen der Mittelständischen Wirtschaft e.V. an der Universität Bayreuth. Hauptförderer des Projekts

  • KI@school – (R-)Evolution in der Pädagogik?

    KI@school – (R-)Evolution in der Pädagogik?

    Als Referent*innen fungierten Prof. Dr. Sebastian Manhart (Universität der Bundeswehr München), Prof. Dr. Dirk Ifenthaler (Universität Mannheim), Dr. Astrid Carolus (Universität Würzburg) und Dr. Benjamin Lange (Ludwig-Maximilians-Universität München).

    An der Veranstaltung beteiligten sich über 100 Teilnehmer*innen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Schulgemeinschaft, darunter Vertreter*innen des Bayerischen Kultusministeriums, der Schulaufsicht, der Eltern- und Lehrerverbände und der Modellschulen.

    Der Einsatz von KI im Bildungsbereich ist facettenreich, wie aus den Vorträgen und Diskussionen deutlich wurde. Wie agieren Menschen mit Maschinen? Was denken Menschen über Maschinen? Welche ethischen Fragen stellen sich uns?
    Die Diskussionen führten zu dem Schluss, die ethischen Aspekte bei der Integration von KI im Unterricht sorgfältig zu berücksichtigen und sicherzustellen, dass die Entwicklung von Technologien und deren Einsatz im Einklang mit unseren Werten und Prinzipien erfolgt.

    Praktisch und anwendungsbezogen waren die Beispiele der Modellschulen aus dem Schulversuch KI@school. Sie zeigten, wie KI insbesondere auch beim Erwerb basaler Kompetenzen im Bereich Lesen, Rechnen und Schreiben im Unterricht eingesetzt werden kann. Deutlich wurde das enorme Potenzial, das KI hinsichtlich der Lernbegleitung und der Optimierung des Lernprozesses bietet.

    Durch die Integration von KI im Unterricht eröffnen sich viele Möglichkeiten, und es gilt, gemeinsam mit Schulpraxis, Wissenschaft und den Technologieanbietern eine zukunftsweisende Bildungslandschaft zu gestalten.

  • “New Fit“ fördert Fach- und Sprachkompetenzen für den Weg in den Arbeitsmarkt

    “New Fit“ fördert Fach- und Sprachkompetenzen für den Weg in den Arbeitsmarkt

    “New Fit“ wendet sich gezielt an Leistungsbezieher im SGB-II, etwa Bürgergeldempfänger*innen, deren Arbeitsmarktintegration aufgrund von fehlenden Fach- und Sprachkompetenzen bislang scheitert. Initiatoren des Projekts sind die vbw und die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit.

    Wir erleben flächendeckend einen Arbeitskräfte- und Fachkräftemangel. Um diesem entgegenzuwirken, müssen wir auch Menschen aktivieren, die bislang arbeitslos waren und auf deren Weg in den Arbeitsmarkt einige Hürden zu überwinden sind. Hier setzt ‘New Fit‘ an: Das Projekt will Bildungsketten aufbauen und die Projektteilnehmer*innen entweder in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung oder eine Umschulung beziehungsweise Teilqualifizierung vermitteln.

    Dr. Christof Prechtl, stellvertretender vbw Hauptgeschäftsführer

    Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Traunstein, Michael Vontra, sagt: “Als Vorsitzender der Trägerversammlung des Jobcenters begrüße ich ausdrücklich, solche neuen kreativen Ansätze und Wege in Kooperation mit der vbw, denn Arbeit ist zum einen der ‘Königsweg‘ zur Integration. Andererseits ist Bildung und Qualifizierung ein Gut, das man sein Leben lang behält, egal wo man sich aufhält, und auch wenn man in das Heimatland zurückkehrt, nimmt man dies als Stärkung mit.“

    Das Projekt “New Fit“ ist in zwei Phasen aufgeteilt. Ausgehend von einer Potenzial- und Eignungsanalyse besuchen die Teilnehmer*innen einen berufsbezogenen Sprachkurs. Begleitend erhalten sie ein Lern-, Job- und Bewerbungscoaching. In der zweiten Phase erfolgt dann eine praxisorientierte Qualifizierung. Dr. Christof Prechtl führt aus: “Die aktuell insgesamt 40 Teilnehmer*innen stammen größtenteils aus der Ukraine, aber auch aus Belarus und Russland. Bis jetzt wurden bereits 10 Teilnehmer*innen in Ausbildung und Arbeit gebracht. Unter anderem in den Bereichen Hotelfach, Fachinformatik, Zahntechnik, Rechtspflege, Bankwesen, Pflege, Spedition, Buchhaltung und Büro. Viele der Teilnehmer*innen haben in ihren Herkunftsländern bereits berufsqualifizierende Abschlüsse erreicht und Berufserfahrung gesammelt. Sie stellen so ein wertvolles Arbeitsmarktpotenzial dar, dass es zur Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung zu aktivieren gilt. Wir danken insbesondere dem Jobcenter Altötting für den Einsatz.“

    Susanne Aicher, Geschäftsführerin des Jobcenters Altötting, ergänzt: “Das Jobcenter Altötting wurde als einer von vier Projektstandorten in ganz Bayern ausgewählt. Die Erfolgsquote im ersten Durchlauf von knapp 60% spricht an dieser Stelle für sich. Wir wissen es sehr zu schätzen, diese Maßnahme zusammen mit der vbw und dem Beruflichen Fortbildungszentrun der Bayerischen Wirtschaft als Bildungsträger vor Ort durchzuführen.“

    Über die Initiative zur Fachkräftesicherung FKS+

    Die vbw und die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm setzen sich seit über zehn Jahren für ganzheitliche Lösungen zur Fachkräftesicherung ein und haben gemeinsam zahlreiche Modellprojekte angestoßen, die Unternehmen dabei unterstützen, ihren Fachkräftebedarf zu decken. In Kooperation mit der Bayerischen Staatsregierung haben sie dazu 2018 die Initiative Fachkräftesicherung FKS+ gestartet.

  • “5-Euro-Business“ – Finale am Hochschulstandort Erlangen-Nürnberg

    “5-Euro-Business“ – Finale am Hochschulstandort Erlangen-Nürnberg

    Den Sieg sicherte sich das Team Projekt Albertissimo, gefolgt von dem Team TrashLAD. Platz drei ging an das Team K&O Bewerbungsservice. Insgesamt wurden Preise im Gesamtwert von 2.100 Euro vergeben.

    Das Team Projekt Albertissimo gewann mit einem innovativen Produkt – ein nachhaltiges Griffbrett. Dieses eignet sich besonders für asymmetrisches Training, Fingertraining, Finger-Warm-up sowie Mobilisierung beziehungsweise Kräftigung des Handgelenks. Die kletterbegeisterten Studenten konzentrierten sich nicht nur auf die Produktentwicklung, sondern setzten selbstbewusst auf die Produktion von anschaulichen Erklärvideos, um Kunden die Funktionen ihres Produkts zu verdeutlichen.

    Den zweiten Platz errang das Team TrashLAD, das sich mit Hingabe dem Kampf gegen Umweltverschmutzung widmete. Ihr Taschenmülleimer überzeugt nicht nur durch zeitloses und kompaktes Design, das in jede Hand- und Hosentasche passt. Er ist zudem verschlusssicher, geruchsdicht und besteht aus hitzebeständigem, robustem ABS-Filament.

    Das Team K&O Bewerbungsservice eroberte den dritten Platz mit einer Geschäftsidee, die sich auf maßgeschneiderte Bewerbungsunterlagen fokussiert. Diese sollen den individuellen Fähigkeiten der Kunden Rechnung tragen und ihnen eine optimale Positionierung auf dem Arbeitsmarkt ermöglichen.

    In diesem Jahr wurde erstmals der Nachhaltigkeitspreis verliehen. Der Preis soll die Teams dazu anspornen, Nachhaltigkeit in ihre Geschäftsstrategien zu integrieren. Der Gewinner des Nachhaltigkeitspreises in Erlangen-Nürnberg war das Team Projekt Albertissimo, das die Jury mit seinem Produkt aus nachhaltigen Materialien und einer lebenslangen Nutzung überzeugte.

    Damit unsere Unternehmen auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben, sind sie auf motivierten Fachkräftenachwuchs mit Innovationsgeist angewiesen. Mit dem Gründungswettbewerb “5-Euro-Business“ und dem erstmalig vergebenen Nachhaltigkeitspreis ermutigen wir junge Menschen, unternehmerische Ideen zu entwickeln und setzen gleichzeitig auf Nachhaltigkeit als treibende Kraft. Der Nachhaltigkeitspreis ist eine Anerkennung für Projekte, die wirtschaftlichen Erfolg mit einem Mehrwert für Gesellschaft und Umwelt verknüpfen. So gestalten wir gemeinsam einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Bayern.

    Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm

    Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V., betonte: “Unser Wettbewerb ist besonders, weil er Studierende aller Fachrichtungen anspricht. Ich bin immer wieder begeistert, mit welcher Leidenschaft und welchem Durchsetzungsvermögen die Geschäftsideen in der Kürze der Zeit umgesetzt werden. Herzlichen Glückwunsch an alle Teams für ihre Leistung!“

    Hintergrund

    Auch im Wintersemester 2023/2024 ermöglichte der “5-Euro-Business“-Wettbewerb Studierenden aller Fachrichtungen an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg und an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (TU Nürnberg), ihre unternehmerischen Fähigkeiten praxisnah zu testen. Innerhalb von acht Wochen entwickelten die Teams ihre eigenen Geschäftsideen und setzten diese mit einem symbolischen Startkapital von fünf Euro in der Praxis um.

    In diesem Jahr wurden die Teams von Business Mentors aus folgenden Firmen und Einrichtungen unterstützt: Zertinum GmbH, Aktivsenioren Bayern e. V., Know-How-Transfer e. V., Bernd Rudmann Consulting, Kurt Hüttinger GmbH & Co. KG, Zollhof Tech Incubator, Beratung / Coaching Axel Kampmann, Gebr. Maser GmbH, enovatec UG, Probonio GmbH, Sonntag &Partner, promeos GmbH, reThing, FAU, LZE GmbH.

    Projektträger und Förderer

    “5-Euro-Business“ ist ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Regionale Veranstalter sind die FAU Erlangen-Nürnberg und die TH Nürnberg. Hauptförderer des Projekts sind die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm. Regional am Standort Erlangen-Nürnberg wird das Projekt zusätzlich von Sonntag & Partner und der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach gefördert.

  • Verleihung des STARK-Gütesiegels im Schloss Fürstenried

    Verleihung des STARK-Gütesiegels im Schloss Fürstenried

    Die Präventionsinitiative STARK fördert die psychische Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Schule und Ausbildung. Kultusministerin Anna Stolz gratulierte den ausgezeichneten Schulen anlässlich der Preisverleihung: “Die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte in Bayern ist mir ein wichtiges Anliegen. Die Initiative STARK ist hierfür ein ganz wichtiger Baustein. Gemeinsam machen wir Kinder und Jugendliche resilient gegen Stress und Schule zu einem Ort, an dem sich alle wohlfühlen können.“

    Martin Wunsch, der neue Amtschef im Kultusministerium, zeichnete die Schulen in Vertretung der Ministerin aus: “Mit der Initiative etablieren wir ein Programm, das nachhaltig zur Stärkung der Persönlichkeit in Schule und Ausbildung beiträgt. Wenn unsere Schülerinnen und Schüler schon in jungen Jahren mit Stress umgehen können, dann schaffen sie das auch später in ihrem Berufsleben.“

    Hintergrund

    Um Jugendliche und junge Erwachsene auf dem Weg zu einem gesunden Umgang mit den Herausforderungen des Lebens zu begleiten, qualifiziert STARK bayernweit Multiplikator*innen aus dem schulischen und betrieblichen Umfeld zu Stresskompetenz und Resilienz. Durch STARK setzen sich an den Schulen vor Ort die Schüler*innen intensiv mit den Themen Stress, psychische Gesundheit und Prävention auseinander. Im Fokus stehen die eigene Verantwortung, die Aktivierung persönlicher Ressourcen sowie die Stärkung der Persönlichkeit.

    STARK ist eine Initiative der SCHULEWIRTSCHAFT Akademie im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. und dem Internationalen Institut für empirische Sozialökonomie (INIFES).
    Gefördert wird STARK von der AOK Bayern, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und der Interessengemeinschaft Selbständiger, Unternehmer und Freiberuflich Tätiger e. V. (ISU e.V.).

  • “5-Euro-Business“ – Ingolstädter Start-up wird ausgezeichnet – Preisverleihung im Impact Hub München

    “5-Euro-Business“ – Ingolstädter Start-up wird ausgezeichnet – Preisverleihung im Impact Hub München

    Als bestes Team wurde StudyMatch für seine mobile App ausgezeichnet, die jungen Menschen bei der Auswahl von Studiengängen und bei der Berufswahl hilft. Die App beschleunigt die Suche nach Job oder Studiengang erheblich und ermöglicht so einen nachhaltigen Umgang mit der knappen Ressource Zeit. Der ausgefeilte Geschäftsbericht überzeugte die Jury ebenso wie die überzeugende Präsentation der vier Studierenden.

    In diesem Jahr wurde erstmalig der Nachhaltigkeitspreis vergeben. Der Preis soll die Teams anregen, diesen Themenbereich in ihre Geschäftsstrategien zu integrieren. Gewinner des Preises war ebenfalls StudyMatch.

    Im Impact Hub fand außerdem auch das Pitch-Event des 5-Euro-Sprints der Ludwig-Maximilians-Universität München statt – ein weiteres innovatives Format, das bei jungen Studierenden den Gründergeist fördert.

    Hintergrund

    Auch im Wintersemester 2023/2024 ermöglichte der “5-Euro-Business“-Wettbewerb Studierenden aller Fachrichtungen an der Technischen Hochschule Ingolstadt, ihre unternehmerischen Fähigkeiten praxisnah zu testen. Innerhalb von acht Wochen entwickelten die Teams ihre eigenen Geschäftsideen und setzten diese mit einem symbolischen Startkapital von fünf Euro in der Praxis um.
    Unterstützt wurden die Teams dabei von Business Mentors der Audi AG, iCONDU GmbH, abat AG, e:fs TechHub GmbH und IRMA e. V.

    Projektträger und Förderer

    “5-Euro-Business“ ist ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e.V. (bbw). Regionaler Veranstalter ist die Technische Hochschule Ingolstadt. Hauptförderer des Projekts sind die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm. Regional am Standort Ingolstadt wird das Projekt zusätzlich von der abat AG gefördert.

    Damit unsere Unternehmen auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben, sind sie auf motivierten Fachkräftenachwuchs mit Innovationsgeist angewiesen. Mit dem Gründungswettbewerb “5-Euro-Business“ und dem erstmalig vergebenen Nachhaltigkeitspreis ermutigen wir junge Menschen, unternehmerische Ideen zu entwickeln und setzen gleichzeitig auf Nachhaltigkeit als treibende Kraft. Der Nachhaltigkeitspreis ist eine Anerkennung für Projekte, die wirtschaftlichen Erfolg mit einem Mehrwert für Gesellschaft und Umwelt verknüpfen. So gestalten wir gemeinsam einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Bayern.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V., betonte: “Unser Wettbewerb ist besonders, weil er Studierende aller Fachrichtungen anspricht. Ich bin immer wieder begeistert, mit welcher Leidenschaft und welchem Durchsetzungsvermögen die Geschäftsideen in der Kürze der Zeit umgesetzt werden. Herzlichen Glückwunsch an alle Teams für ihre Leistung!“

  • Schulteams entwickeln Lösungen – Design Thinking im Modellprojekt Wirkstatt Nachhaltigkeit

    Schulteams entwickeln Lösungen – Design Thinking im Modellprojekt Wirkstatt Nachhaltigkeit

    23 Schulteams aus ganz Bayern erlebten im Online-Camp des Teilprojekts Campus-N der Wirkstatt Nachhaltigkeit, weshalb eine detaillierte Problemanalyse die Voraussetzung für zielführende Lösungen ist – ganz im Sinne von Albert Einstein.

    “Wenn ich eine Stunde Zeit habe, um ein Problem zu lösen, dann beschäftige ich mich 55 Minuten mit dem Problem und fünf Minuten mit der Lösung.“
    (Albert Einstein)

    Lebensmittelverschwendung, Konsumverhalten, das soziale Miteinander – der Themenvielfalt waren im Camp keine Grenzen gesetzt.
    Anhand von Nutzer*innen-Interviews fanden die Schüler*innen im Vorfeld heraus, in welchen Bereichen an ihrer Schule dringender Handlungsbedarf besteht und machten sich dann selbstständig daran, kreative Lösungen zu entwickeln und Prototypen zu testen.

    Mit der Unterstützung erfahrener Design-Thinking-Coaches entstanden zündende Projektideen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung an Schulen verstärkt in den Vordergrund rücken. Nachhaltigkeit wird dabei ganzheitlich, im Sinne der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, verstanden.
    Im Anschluss werden die Schulteams ihre Ideen kontinuierlich weiterverfolgen und sich gegenseitig Feedback geben.

  • Innovationsfestival – Tagung der beruflichen Bildung im Rahmen des Schulversuchs PERLEN 4.0

    Innovationsfestival – Tagung der beruflichen Bildung im Rahmen des Schulversuchs PERLEN 4.0

    Am ersten Tag wurde intensiv am Thema Schulentwicklung gearbeitet, u. a. mit den Ergebnissen von Prof. Dr. Daniel Pittich (Technische Universität München), der den Schulversuch wissenschaftlich begleitet.

    Am zweiten Tag fanden, begleitet von Prof. Dr. Karl-Heinz Gerholz (Universität Bamberg), Keynotes und ein reger Austausch der Schulen im Bereich Extended Reality (XR) in der beruflichen Bildung statt.

    Der dritte Tag war dem großen Innovationsfestival für berufliche Bildung vorbehalten. Die Stiftung Bildungspakt Bayern richtete in Kooperation mit der Lars und Christian Engel Stiftung (LUCE), vertreten durch das InnoVET-Projekt Allianz für berufliche Bildung in Ostbayern (ABBO) und das XR HUB Bavaria, das wegweisende Event “XR in der beruflichen Bildung“ aus.

    Der Tag war für interessierte Lehrkräfte aus allen bayerischen Berufsschulen und Berufsfachschulen geöffnet. Dazugestoßen sind auch die Berater*innen Digitale Bildung sowie Verantwortliche der Schulaufsicht, des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) und der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen.

    Das Future Lab der Lars und Christian Engel Stiftung (LUCE) bot an dem Tag eine inspirierende Reise in die Welt der virtuellen Realität und ihre zukunftsweisenden Anwendungsoptionen im Rahmen der beruflichen Bildung an.

  • Wissen in der Praxis nutzen – MINT21DIGITAL macht stark für eine digitale Zukunft

    Wissen in der Praxis nutzen – MINT21DIGITAL macht stark für eine digitale Zukunft

    Verliehen wurden die Preise von Vertreter*innen der drei Projektpartner – Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. und Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V.

    Kultusministerin Anna Stolz würdigte die Preisträger*innen und Preisträger begeistert.

    Diese jungen Menschen sind fit für eine digitale Zukunft! Das zeigt die Initiative MINT21DIGITAL ganz deutlich. In beeindruckenden Projekten setzen bayerische Realschülerinnen und Realschüler ihr Zukunftswissen in die Praxis um – mit herausragendem Erfolg! Die Siegerschulen sind echte Aushängeschilder für den MINT-Standort Bayern. Ich danke allen, die sich in die Initiative MINT21DIGITAL einbringen, vor allem unseren neugierigen, kreativen und leistungsstarken Schülerinnen und Schülern!

    Anna Stolz, Bayerische Staatsministerin für Unterricht und Kultus

    vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betonte anlässlich der Preisverleihung: “Unsere bayerischen Betriebe bieten jungen Talenten vielfältige Karriereperspektiven und ausgezeichnete Entwicklungschancen. Damit unser Wirtschaftsstandort langfristig konkurrenz- und zukunftsfähig bleibt, sind die Betriebe auf gut ausgebildete MINT-Nachwuchskräfte angewiesen, die innovative Lösungen entwickeln und umsetzen können. Zur Sicherung dieses Fachkräftebedarfes brauchen wir Bildungsprojekte, die frühzeitig, individuell und praxisnah die Technikbegeisterung junger Menschen wecken. Aus Sicht der bayerischen Wirtschaft stellt die Initiative MINT21DIGITAL an bayerischen Realschulen die richtigen Weichen, stärkt sie doch die MINT-Kompetenzen der bayerischen Schülerinnen und Schüler und macht sie fit für die Arbeitswelt von morgen.“

    bbw-Präsident Hubert Schurkus unterstrich ebenfalls: “Unsere Bildungsprojekte sollen vor allem praxisnah sein. Denn so schaffen wir eine direkte Verbindung zwischen Schulen und den Alltagsanwendungen in den Unternehmen. Hinzu kommt: Die MINT21DIGITAL-Initiative an Bayerischen Realschulen ist deswegen so besonders, da sie den Schulen viel Spielraum ermöglicht. Sie können eigenständig kreative Ideen im MINT-Bereich entwickeln, um sie dann mit anderen Realschulen zu teilen. So profitieren sukzessive immer mehr Schülerinnen und Schüler von diesem Konzept.“

    Die Initiative MINT21DIGITAL

    Die Initiative MINT21 startete als Teil der Initiative Realschule21 im Jahr 2010, um das besondere Bildungsangebot der Schulart Realschule in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) weiterzuentwickeln und diese zukunftsfähig zu positionieren. Digitale Themen rücken seitdem zunehmend in den Mittelpunkt, so wurde MINT21 gemäß dieser neuen Schwerpunktsetzung im Jahr 2018 in MINT21DIGITAL umbenannt. Die derzeit 78 Netzwerk-Realschulen haben bisher über 600 Projekte verwirklicht. Projektpartner der MINT-Förderung sind die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e.  V., die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme und vbm, das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e.  V. und das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

    MINT21-Preisträger und Projekte 2023

    • Oberbayern-West, Staatliche Realschule Herrsching
      Gamedesign
    • Unterfranken, Staatliche Realschule Marktheidenfeld
      Solarzellenanlagen-Putzroboter
    • Oberpfalz, Staatliche Realschule Vohenstrauß
      MINT Maker Space
    • Niederbayern, Staatliche Realschule Eggenfelden
      Bau eines Holzhauses
    • Oberfranken, Alexander-von-Humboldt-Realschule / Staatliche Realschule Bayreuth
      MINTeinander
    • Oberbayern-Ost, Staatliche Realschule Bruckmühl
      Planung und Bau von hochwertigen HiHi-Lautsprechern
    • Mittelfranken, Staatliche Realschule Zirndorf
      BNE – Bildung für nachhaltige Entwicklung
    • Schwaben, Anton-Jaumann-Realschule / Staatliche Realschule Wemding
      Prototyp einer Biogasanlage
    • SONDERPREIS Niederbayern, Johann-Simon-Mayr-Schule, / Staatliche Realschule Riedenburg
      Gesamtkonzept Robotik
  • Nachwuchsförderung in Bayern – Die Grundschule Ellingen forscht mit der MINIPHÄNOMENTA

    Nachwuchsförderung in Bayern – Die Grundschule Ellingen forscht mit der MINIPHÄNOMENTA

    Jedes Jahr sind die Experimentierstationen der MINIPHÄNOMENTA an zwölf Grundschulen in Bayern zu Gast. Über einen Zeitraum von zwei Wochen probieren sich die Schüler*innen an dem Parcours aus naturwissenschaftlich-technischen Experimenten aus. Selbstständig entdecken und begreifen sie Phänomene der Natur und technische Zusammenhänge. Die Stationen stehen den Schulen kostenlos zur Verfügung und werden im ganzen Schulhaus aufgebaut, sodass die Kinder sie jederzeit nutzen können.

    Die MINIPHÄNOMENTA in Bayern ist eines von 16 Projekten der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern, die sich zum Ziel gesetzt hat, junge Menschen für MINT-Themen zu begeistern. Hinter der Initiative steht das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. als Projektträger. Hauptförderer des Projekts sind die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm. Als weiterer Förderer unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie die Bildungsinitiative.

    Über 15 Jahre Nachwuchsförderung in Bayern

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer, erläutert das Engagement der Verbände: “Der Fachkräftemangel ist eine unserer großen Zukunftsaufgaben. Die MINIPHÄNOMENTA sorgt für praxisnahe, spielerische und frühzeitige Berufsorientierung. Sie hilft den Kindern dabei, bereits in der Grundschule ihre eigenen Stärken und gleichzeitig ihre Begeisterung für MINT-Themen zu entdecken. Dadurch ermöglicht sie effektive Nachwuchsförderung und trägt langfristig zur Fachkräftesicherung bei. Wir unterstützen das Projekt gerne als Hauptförderer.“

    Die Kinder und ihr eigener Weg auf der Suche nach Antworten stehen ganz klar im Fokus, die Lehrkräfte halten sich im Hintergrund. Eigenständiges Forschen und Lernen ist die Devise. Schulleiterin Brigitte Brunner fasst die zweiwöchige MINIPHÄNOMENTA zusammen: “Es ist eine wahre Freude, die Kinder beim selbstständigen Forschen, Entdecken und Erleben zu beobachten. Jeden Tag begeben sie sich aufs Neue auf die Suche nach Antworten. Ob vor, während oder nach dem Unterricht: Ihre Neugier kennt keine Grenzen!“

    MINT-Bildung in Bayern – Talente von morgen finden und fördern

    Ziel des Projekts ist es, die MINIPHÄNOMENTA nachhaltig in den Schulalltag zu integrieren. Die Aufgabe der Schulfamilie ist nun, die Stationen gemeinsam mit regionalen Kooperationspartnern nachzubauen. “Die MINIPHÄNOMENTA ist Naturwissenschaft zum Anfassen. Wir möchten Begeisterung für diese Themen schon im Kindesalter wecken und den natürlichen Forschungsdrang fördern, um so auch die MINT-Bildung in Bayern weiter zu stärken“, ergänzt Projektleiterin Eva Hinterhuber von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Der gemeinsame Nachbau der Stationen soll zudem zu einer nachhaltigen Lernpartnerschaft zwischen der Schule, Eltern und Unternehmen führen.

    Bildrechte: © Brigitte Brunner