Kategorie: Aktuelles

  • StarSV – Präsentation der Vorab-Ergebnisse aus dem Schulversuch

    StarSV – Präsentation der Vorab-Ergebnisse aus dem Schulversuch

    Engagiert plädierten die Vortragenden vor dem interessierten Publikum aus den Schulabteilungen und Schulämtern für eine nachhaltige Weitergabe der Ergebnisse aus den vergangenen drei Jahren.

    Anja Bräu, Rektorin der Mittelschule in Grafenwöhr, und Martin Krämer, Rektor der Johannes-Kern-Mittelschule in Schwabach, berichteten praxisnah und überzeugend von der erfolgreichen Zusammenarbeit in ihren und den weiteren Verbünden. Dazu gehören unter anderem die Schaffung von Synergieeffekten, die Erzeugung einer positiven Außenwirkung und der Aufbau funktionierender Kommunikationsstrukturen in der Region.

    Sie stellten außerdem die StarS-Map vor, auf der bereits einige Ergebnisse aus dem Schulversuch online dargestellt sind und neuerdings auch das “Netzwerk Expertise und Beratung für die Verbundarbeit an Mittelschulen“ zu finden ist. Erforschen kann man die StarS-Map auf der Projektseite der Stiftung Bildungspakt Bayern.

    Am 11. Juli 2024 findet in München die Abschlussveranstaltung des Schulversuchs statt. In nächster Zeit startet die Multiplikation unter anderem mit einem Fortbildungsmodul zur Intensivierung der Kommunikation und Kooperation an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen.

  • Austausch von innovativen Konzepten – das große Finale der “Deeper-Learning“-Einheit im Schulversuch InnoLab-N

    Austausch von innovativen Konzepten – das große Finale der “Deeper-Learning“-Einheit im Schulversuch InnoLab-N

    Im Schulversuch Wirkstatt Nachhaltigkeit – InnoLab-N der Stiftung Bildungspakt Bayern wurde die Fortbildung der Lehrkräfte im Schuljahr 2023/2024 anhand der Phasen einer “Deeper-Learning“-Unterrichtseinheit aufgebaut.

    Nachdem im September und Oktober 2023 die Instruktionsphase in fünf eSessions in Zusammenarbeit mit der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen stattfand, erarbeiteten die Teilnehmenden zu den dabei theoretisch vermittelten Methoden im Rahmen einer Arbeitstagung “ko-kreativ“ erste konkrete Umsetzungsbeispiele. Danach sollten diese Konzepte an den jeweiligen Schulen vor Ort konkretisiert und realisiert werden.

    Bei der zweitägigen Tagung in Regensburg wurde an den bereits entwickelten “authentischen Lernprodukte“ weitergearbeitet. Nach einem Impulsvortrag von Micha Pallesche, mehrfacher Schulpreisgewinner, starteten alle Teilnehmer*innen motiviert und inspiriert in die Tagung und tauschten sich bereits beim gemeinsamen Abendessen informell aus.

    Am nächsten Morgen stand ein sogenanntes Bar-Camp auf dem Programm, das von Thorsten Bühner moderiert wurde. In unterschiedlich zusammengesetzten Runden arbeiten die Lehrkräfte an den Themen “Basics“, “Mitwirkende“, “Projektenergie“, “Herausforderungen“ und “Persönlicher Antrieb“, um sich gegenseitig zu inspirieren und zu unterstützen. Einzelne Schulen stellten für bereits abgeschlossene Projekte Good-Practice-Beispiele zum Thema “Lernen durch Engagement“ vor, die an unterschiedlichen Schularten und mit verschiedenen fachlichen Schwerpunkten Schule nach außen öffnen.

    Abschließend setzte man sich schulintern, schulartspezifisch oder themenorientiert zusammen, um die Mission der Wirkstatt Nachhaltigkeit voranzubringen.

  • “Hightech live!“-Camp bei Baumann Automation öffnet die Türen in die technische Berufswelt

    “Hightech live!“-Camp bei Baumann Automation öffnet die Türen in die technische Berufswelt

    Die Camp-Formate von Technik – Zukunft in Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. stehen unter dem Motto ”Technische Berufsorientierung hautnah erleben”. Unterstützt werden sie von den Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgebern bayme vbm als Hauptförderer und dem Bayerischen Wirtschaftsministerium als Förderer.

    Beim ”Hightech live! ”-Camp tauchten Schüler*innen der Jahrgangsstufen 8 und 9 aus Amberg und Umgebung in die Welt der technischen Berufe ein und sammelten mit dem Arbeiten an einem Werkstück praktische Erfahrungen.

    Die Teilnehmer*innen bauten einen Roboter, zudem erhielten sie Einblick in den Berufsalltag von Elektroniker*innen, Mechaniker*innen und Technische*n Produktdesigner*innen. Bei der offiziellen Abschlussveranstaltung präsentierten die jungen Talente ihre Erlebnisse der Woche einem Publikum aus Eltern, Unternehmensvertreter*innen, Verbandsvertreter*innen und Ehrengästen.

    Mit den “Hightech live! “-Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste Einblicke in die Welt der M+E Industrie. So begeistern wir die Schülerinnen und Schüler für technische Ausbildungsberufe und bringen sie frühzeitig mit Unternehmen vor Ort zusammen. Damit leisten sie einen Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Region.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Die Feriencamps der Initiative Technik – Zukunft in Bayern bringen junge Menschen und Unternehmen zusammen

    In den verschiedenen Camps erproben Jugendliche ihre Fähigkeiten im MINT-Bereich und lernen zukunftsorientierte Berufe sowie innovative Arbeitgeber kennen. Gleichzeitig erhalten teilnehmende Unternehmen die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, um den MINT-Nachwuchs zu sichern.

    Viele Arbeitgeber blicken auf eine lange Kooperationsgeschichte mit der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern zurück. Das Unternehmen Baumann Automation ist 2024 erstmals dabei.
    Lothar Mauel, Ausbilder für Elektronik, Automatisierungstechnik und Betriebstechnik, begründet die Teilnahme: “Wir setzen uns dafür ein, junge Menschen an technische Berufe heranzuführen, ihr Interesse für unsere spannenden Berufsfelder zu gewinnen und zeigen ihnen dabei vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten auf.“

    Förderung von Nachwuchskräften im MINT-Bereich

    Fachkräfte für die Zukunft sichern ist eines der Ziele der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern. Aber auch die soziale und pädagogische Komponente kommt dabei nicht zu kurz: “Das Ferienprojekt stärkt nicht nur die Technikkompetenz, sondern trainiert auch Teamwork, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit“, ergänzt Projektleiterin Madlen Rast von Technik – Zukunft in Bayern.

    Und auch die Teilnehmer*innen nehmen viel mit von den technischen Camps mit praktischen Bestandteilen. “Die mechanische Bearbeitung hat mir viel besser gefallen als das Produktdesign, welches wir uns gestern angeschaut haben. Ich bin gespannt, was uns morgen in der Elektronik erwartet.“, erzählt Paul (15) über das Camp. Johanna (13) ist begeistert: “Ich fand den Tag extrem schön und hab viel Neues gelernt!‘‘.

    Bildnachweis: @ Viktoria Brunthaler

  • Mädchen für Technik-Camp – Einzigartiges Ferienerlebnis bei der DIEHL Ausbildungs- und Qualifizierungs-GmbH

    Mädchen für Technik-Camp – Einzigartiges Ferienerlebnis bei der DIEHL Ausbildungs- und Qualifizierungs-GmbH

    Die Camps der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern werden von den Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgebern bayme vbm als Hauptförderer und dem Bayerischen Wirtschaftsministerium als Förderer unterstützt.

    Im Mädchen für Technik-Camp bei der DIEHL Ausbildungs- und Qualifizierungs-GmbH tauchten Schülerinnen zwischen 12 und 14 Jahren aus Nürnberg und Umgebung in die Welt der technischen Berufe ein und sammelten mit dem Arbeiten an einem Werkstück praktische Erfahrungen. Das Camp richtete sich gezielt an Schülerinnen, um den Anteil an weiblichen Fachkräften in der Metall- und Elektro-Industrie zu erhöhen.

    Die Teilnehmerinnen bauten ein Vier Gewinnt-Spiel, zudem erhielten sie Einblick in den Berufsalltag einer Elektronikerin für Geräte und Systeme, Mechatronikerin und Industriemechanikerin. Bei der offiziellen Abschlussveranstaltung präsentierten die jungen Talente ihre Erlebnisse der Woche einem Publikum aus Schüler*innen, Eltern, Lehrkräften, Unternehmensvertreter*innen, Verbandsvertreter*innen und Ehrengästen.

    Für den bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt, ist die weibliche Nachwuchsförderung ein Herzensprojekt: “Mit den Mädchen für Technik-Camps wecken wir frühzeitig die Begeisterung junger Frauen für MINT-Berufe. Sie erkennen, wo ihre Stärken liegen und erproben sie bei praxisnaher Berufsorientierung in regionalen Unternehmen. Die bayerischen M+E Betriebe bieten jungen weiblichen Talenten hervorragende Karriereperspektiven. Unsere MINT-Nachwuchstalente sind die Fachkräfte von morgen und die Technik-Camps unser Beitrag dazu.“

    Die Feriencamps der Initiative Technik – Zukunft in Bayern bringen junge Menschen und Unternehmen zusammen

    In den verschiedenen Camps erproben junge Talente ihre Fähigkeiten im MINT-Bereich und lernen zukunftsorientierte Berufe sowie innovative Arbeitgeber kennen. Gleichzeitig erhalten teilnehmende Unternehmen die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, um den MINT-Nachwuchs zu sichern. Viele Arbeitgeber blicken auf eine lange Kooperationsgeschichte mit der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern zurück.

    Die DIEHL Ausbildungs- und Qualifizierungs-GmbH führte bereits einige Camps durch. Sie ist somit ein langjähriges Kooperationsunternehmen der Bildungsinitiative. Jens Böhlke, Personalvorstand der Diehl-Gruppe, begründet die langjährige Teilnahme: “Gemeinsam mit der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern leisten wir so einen wertvollen Beitrag junge Mädchen an IT und technische Berufe heranzuführen.“

    Förderung von Nachwuchskräften im MINT-Bereich

    Fachkräfte für die Zukunft sichern ist eines der Ziele der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern. Aber auch die soziale und pädagogische Komponente kommt dabei nicht zu kurz: “Das Ferienprojekt stärkt nicht nur die Technikkompetenz, sondern trainiert auch Teamwork, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit“, ergänzt Projektleiterin Madlen Rast von Technik – Zukunft in Bayern.

    Und auch die Teilnehmerinnen sind durchweg begeistert von den technischen Camps mit praktischen Bestandteilen. “Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben gelötet. Ich habe davor nicht gedacht, dass es mir so viel Spaß machen kann. Irgendwie war es sogar entspannend.“, erzählt Linda (14) über das Camp. Auch Luna (13) ist begeistert: “Wir haben selbst an Maschinen einen Würfel gebohrt und gefräst. Es war cool, am Ende das Ergebnis in den Händen zu halten.“

    Bildnachweis: @ Nina Punger

  • JUNIOR – Aus dem Klassenzimmer in die Start-up-Szene

    JUNIOR – Aus dem Klassenzimmer in die Start-up-Szene

    Nach einer Begrüßung durch einen Vertreter der LfA Förderbank Bayern, dem bayerischen Initialförderer des Projekts, waren die Schüler*innen eingeladen, das Impact Hub Network zu erkunden. Dort wurde das Konzept der Co-Working-Spaces erklärt, wo Menschen aus der lokalen und globalen Gründungs-Community zusammenkommen und voneinander lernen können.

    Dabei kamen auch die thematischen Schwerpunkte des Impact Hub Networks auf sozialverträgliches und nachhaltiges Wirtschaften nicht zu kurz. Als Member des Hubs berichtete  Josua Andras Ovari, Gründer des Sozialunternehmens altat GmbH, was ein solches Netzwerk bedeutet, wenn man selbst den Schritt in die Selbstständigkeit wagt.

    Und weil die Startup-Community vom Austausch lebt, teilten am Nachmittag mehrere Referentinnen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten mit den JUNIOR Jungunternehmer*innen.
    Die Designerin und Illustratorin Janina Steger zeigte etwa, wie man mit Skechtnotes selbst komplexe Sachverhalte bildhaft und verständlich darstellen kann und dabei auch noch eine Menge Spaß hat. Resilienzcoach Daniela Wiedenbach widmete sich dem Thema „Growth Mindset“ und vermittelte den Jugendlichen, wie sich ihr eigenes Selbstbild auf ihren persönlichen und beruflichen Erfolg auswirkt. Und schließlich ließen Ella Krings und Jana Hollmann von der Social Entrepreneurship Akademie die Schüler*innen in interaktiven Übungen entdecken, worauf es ankommt, wenn man unternehmerisches Handeln mit sozialem Denken in Einklang bringen will.

  • Es funktioniert?! – Haus für Familien – Die Baumhauskinder wird für außerordentliche Bildungsarbeit mit MINT-Erlebnistag geehrt

    Es funktioniert?! – Haus für Familien – Die Baumhauskinder wird für außerordentliche Bildungsarbeit mit MINT-Erlebnistag geehrt

    Kinder verstehen noch nichts von Naturwissenschaft und Technik? Doch, sie erleben sie tagtäglich und erklären ihre Erkenntnisse in ihren eigenen Worten. Dies ist der Ansatz des Projekts Es funktioniert?!, das sich im Bereich der frühen MINT-Bildung engagiert.

    Es funktioniert?! ist eine Auszeichnung für frühpädagogische Einrichtungen, die gemeinsam mit ihren Kindern eine Projektarbeit, auch genannt Bildungserlebnisreise, entwickeln und einreichen. Der Anspruch dabei ist, dass die Kinder ihre natürliche Neugierde und Faszination ausleben dürfen. Sowohl das Thema als auch den Weg zur Lösungsfindung entwickeln die Kinder selbst. So soll ein spielerischer, selbstverständlicher Zugang zu Naturwissenschaften entstehen. Die Projektarbeit wird von einer Fachjury aus verschiedenen pädagogischen Bereichen geprüft.

    Besonderer pädagogischer Einsatz

    Das Haus der Familien – Die Baumhauskinder hat wiederholt erfolgreich an Es funktioniert?! teilgenommen. Bereits sechs Bildungserlebnisreisen hat es gemeinsam mit den Kindern entwickelt. Im Jahr 2020 beispielsweise stellten die Kinder die Frage: „Was rumpelt und pumpelt in meinem Bauch?“ Manuela Drexler, Einrichtungsleiterin bei den Baumhauskindern, war begeistert vom Projektverlauf: „Alle Beteiligten haben dabei nicht nur viel Fachwissen, sondern auch viel Achtsamkeit für sich selbst und andere entwickelt, das war besonders beeindruckend zu beobachten“.

    Ein MINT-Erlebnistag zur Wertschätzung

    Bayernweit wird derzeit an sieben Einrichtungen ein MINT-Erlebnistag organisiert. Denn die Einrichtungen leisten durch ihre Teilnahme an Es funktioniert?! einen wertvollen Beitrag zur frühen MINT-Bildung.
    An diesem Tag kommen alle Projektbeteiligten zusammen. In einem Workshop mit dem Impulskarten-Buch “Staunen, entdecken und (er-)forschen – mit Kindern Naturwissenschaften und Technik neu erleben“, das im August 2023 beim verlag modernes lernen erschienen ist, können Pädagog*innen und Kinder ihr naturwissenschaftliches Wissen vertiefen. Nach getaner Arbeit folgt die Ehrung der Einrichtung mit anschließenden Feierlichkeiten.

    Schon als Kind Naturwissenschaft verstehen

    Es funktioniert?! ist eines von 16 Bildungsprojekten der Initiative Technik – Zukunft in Bayern, die sich für die MINT-Bildung junger Menschen einsetzt. Finanziell und ideell unterstützt wird die Initiative von den Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgebern bayme vbm.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer, betonte anlässlich der Ehrung: “Es funktioniert?! eröffnet Kindern die Möglichkeit, ihre Umwelt auf neue Weisen zu erleben und zu verstehen. Interesse an Naturwissenschaften und Technik wird dadurch schon bei den ganz Kleinen geweckt und nachhaltig gefördert.“
    Bertram Brossardt begründet die Unterstützung durch die Verbände weiter: “Schon in einem sehr jungen Alter lernen die Kinder selbstgesteuertes und lösungsorientiertes Denken sowie die Zusammenarbeit im Team – wichtige Eigenschaften, die sie in einer hochtechnisierten und digitalisierten Arbeitswelt später brauchen werden.“

    Bildrechte: © Ingrid Nolting

  • Nachwuchsförderung in Bayern – Grundschule Altfraunhofen forscht mit der MINIPHÄNOMENTA

    Nachwuchsförderung in Bayern – Grundschule Altfraunhofen forscht mit der MINIPHÄNOMENTA

    Jedes Jahr sind die Experimentierstationen der MINIPHÄNOMENTA an zwölf Grundschulen in Bayern zu Gast. Über einen Zeitraum von zwei Wochen probieren sich die Schülerinnen und Schüler an dem Parcours aus naturwissenschaftlich-technischen Experimenten aus. Selbstständig entdecken und begreifen sie Phänomene der Natur und technische Zusammenhänge. Die Stationen stehen den Schulen kostenlos zur Verfügung und werden im ganzen Schulhaus aufgebaut, sodass die Kinder sie jederzeit nutzen können.

    Die MINIPHÄNOMENTA in Bayern ist eines von 16 Projekten der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern, die sich zum Ziel gesetzt hat, junge Menschen für MINT-Themen zu begeistern. Hinter der Initiative steht das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. als Projektträger. Hauptförderer des Projekts sind die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm. Als weiterer Förderer unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie die Bildungsinitiative.

    Über 15 Jahre Nachwuchsförderung in Bayern

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer, erläutert das Engagement: “,Der Fachkräftemangel ist eine unserer großen Zukunftsaufgaben. Die MINIPHÄNOMENTA sorgt für praxisnahe, spielerische und frühzeitige Berufsorientierung. Sie hilft den Kindern dabei, bereits in der Grundschule, ihre eigenen Stärken und gleichzeitig ihre Begeisterung für MINT-Themen zu entdecken. Dadurch ermöglicht sie effektive Nachwuchsförderung und trägt langfristig zur Fachkräftesicherung bei. Wir unterstützen das Projekt gerne als Hauptförderer.“

    Die Kinder und ihr eigener Weg auf der Suche nach Antworten stehen hier ganz klar im Fokus, die Lehrkräfte halten sich im Hintergrund. Eigenständiges Forschen und Lernen ist die Devise.
    Schulleiterin Friederike Elbauer fasst die zweiwöchige MINIPHÄNOMENTA zusammen: “Es ist eine wahre Freude, die Kinder beim selbstständigen Forschen, Entdecken und Erleben zu beobachten. Jeden Tag begeben sie sich aufs Neue auf die Suche nach Antworten. Ob vor, während oder nach dem Unterricht: Ihre Neugier kennt keine Grenzen!“

    MINT-Bildung in Bayern – Talente von morgen finden und fördern

    Ziel des Projekts ist es, die MINIPHÄNOMENTA nachhaltig in den Schulalltag zu integrieren. Die Aufgabe der Schulfamilie ist nun, die Stationen gemeinsam mit regionalen Kooperationspartnern nachzubauen. “Die MINIPHÄNOMENTA ist Naturwissenschaft zum Anfassen. Wir möchten Begeisterung für diese Themen schon im Kindesalter wecken und den natürlichen Forschungsdrang fördern, um so auch die MINT-Bildung in Bayern weiter zu stärken“, ergänzt Projektleiterin Eva Hinterhuber von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Der gemeinsame Nachbau der Stationen soll zudem zu einer nachhaltigen Lernpartnerschaft zwischen der Schule, Eltern und Unternehmen führen.

    Bildrechte: © Friederike Elbauer

  • Girls’Day Akademie – Austausch, Reflektion und ganz viel Spaß – Deep Dive 2024

    Girls’Day Akademie – Austausch, Reflektion und ganz viel Spaß – Deep Dive 2024

    Vom 8. bis 9. März 2024 haben sich 28 ehemalige Girls’Day Akademie und Girls’Day Campus Teilnehmerinnen intensiv mit ihren Stärken und Fähigkeiten, ihrem Standpunkt im Berufsorientierungsprozess, ihren Vorstellungen vom zukünftigen Berufsleben und ihren nächsten Schritten hin zum Traumberuf auseinandergesetzt. Hierbei wurden sie von professionellen Coaches unterstützt, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben.

    Als Ehemaligen-Programm der Girls’Day Akademie ist der MINT-Bezug natürlich nicht zu kurz gekommen. Spannende weibliche Role Models haben neue Denkanstöße gegeben und die Mädchen in ihrem Vorhaben, einen MINT-Beruf zu ergreifen, unterstützt. Ob Bauingenieurin, Software Entwicklerin oder Industriemechanikerin – sie alle eint die Überzeugung und eigene Erfahrung, dass Frauen für den MINT-Bereich mindestens genauso gut geeignet sind wie Männer. Die Berichte aus ihrem Berufsleben und dem Weg dorthin haben scheinbar Wirkung gezeigt: „Echt cool, wie sie einfach ihr Ding gemacht hat“, „Toll, dass sie so offen und ehrlich mit uns waren“ sind Aussagen, die man mehrfach von Teilnehmerinnen hören konnte.

    Die Girls’Day Akademie ist ein Projekt um Schülerinnen für Technik zu begeistern und das Spektrum ihrer Berufswahl im naturwissenschaftlich-technischen Bereich zu erweitern. Projektinitiatoren und Finanzierer sind die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm. Förderer sind die regionalen Agenturen für Arbeit und die Regionaldirektion Bayern sowie das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

  • Frauen in Führungspositionen – Projekt zur gezielten Förderung weiblicher Nachwuchstalente geht in achte Staffel

    Frauen in Führungspositionen – Projekt zur gezielten Förderung weiblicher Nachwuchstalente geht in achte Staffel

    Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm engagieren sich seit mittlerweile vierzehn Jahren mit dem Projekt “Frauen in Führungspositionen“ für die Förderung von weiblichen Fachkräften mit Führungspotenzial. bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betont anlässlich der Veranstaltung zum Abschluss der laufenden siebten und zum Auftakt der achten Staffel den Stellenwert des Projektes für die Förderung von Frauen im Freistaat: “Unsere Unternehmen sind auf gut qualifizierte Nachwuchstalente angewiesen, diese wiederum haben in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie gute Karriere- und Aufstiegschancen. Indem wir weibliche Fachkräfte durch passgenaue Qualifikation gezielt weiterbilden, erhöhen wir mittel- und langfristig den Anteil von Frauen in leitenden Positionen. Gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen unterstützen wir Frauen mit Führungspotenzial dabei, ihre fachlichen, methodischen und persönlichen Kompetenzen bedarfsorientiert weiterzuentwickeln.“

    Die Initiative gibt den Frauen über zwei Jahre lang mit Workshops, Mentoringprogrammen sowie einer Lern- und Kommunikationsplattform die Möglichkeit, ihre persönlichen Stärken weiterzuentwickeln und für sich neue Perspektiven im Unternehmen zu entdecken. Dabei bezieht das Projekt die Geschäftsführung, die direkten Führungskräfte und die HR-Beteiligten sowie unternehmensinterne Mentor*innen mit ein. Die Teilnehmerinnen erarbeiten Strategien und Praktiken zur Übernahme von Führungsverantwortung. Gleichzeitig trainieren sie Soft Skills für Führungskräfte.

    Die bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Ulrike Scharf, bekräftigt: “Es ist für unsere Wirtschaft unerlässlich, dass Frauen auch in den Führungsetagen mehr Verantwortung übernehmen. Das Projekt „Frauen in Führungspositionen“ von bayme vbm ist genau der richtige Ansatz, um dies zu erreichen. Netzwerke und Mentoring-Programme ermöglichen es Frauen sich auf der Karriereleiter gegenseitig zu unterstützen und wichtige Kontakte zu knüpfen.“

    Zum Abschluss der siebten Staffel des Projektes zieht Brossardt ein positives Fazit, macht aber auch klar, dass weiter Bedarf besteht: “Seit 2010 haben sich insgesamt knapp 370 Frauen erfolgreich beteiligt, bei der siebten Staffel waren es 63 Teilnehmerinnen. Die große Nachfrage aus den Unternehmen und deren eigenes Engagement bestärkt uns, das Projekt in der achten Staffel weiterzuführen und so die Zahl von Frauen in Führungspositionen weiter zu steigern.“

  • Girls’Day Campus – Positive Bilanz für praxisnahe MINT-Förderung

    Girls’Day Campus – Positive Bilanz für praxisnahe MINT-Förderung

    bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betonte am 5. Februar 2024 anlässlich der Abschlussveranstaltung am Christoph-Jacob-Treu Gymnasium in Lauf an der Pegnitz: “Momentan sind rund 25 Prozent der Beschäftigten in der bayerischen M+E Industrie weiblich. Der Anteil ist zu gering. Wir wollen ihn erhöhen, indem wir die Technikbegeisterung von Mädchen und jungen Frauen früh wecken. Unsere Unternehmen bieten talentierten, motivierten jungen Frauen beste Karrierechancen. Darauf müssen wir sie mit praxisnaher Berufsorientierung aufmerksam machen. Der Girls’Day Campus setzt genau hier an, darum unterstützen wir das Projekt als Hauptförderer.“

    Der Girls’Day Campus richtet sich an Schülerinnen der gymnasialen Mittel- und Oberstufe. Das Projekt besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Modulen pro Schuljahr. Im ersten Modul erproben die Mädchen der Jahrgangsstufen 7 – 9 ihre Kompetenzen in Praxisprojekten. Für die Teilnehmerinnen der Jahrgangsstufen 10 – 12 steht die praxisnahe Berufs- und Studienorientierung im MINT-Bereich im Vordergrund.

    Die Module sind passgenau auf das Alter der Teilnehmerinnen und deren Bedürfnisse abgestimmt. Dadurch sprechen wir die weiblichen Nachwuchstalente zielgerichtet an und gewinnen sie frühzeitig als Fachkräfte von morgen.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Bei der Abschlussveranstaltung am Christoph-Jacob-Treu Gymnasium berichteten die Schülerinnen der Oberstufe über ihre Erfahrungen, die sie während des Girls’Day Campus sammelten. Sie präsentierten die gemeinsam mit dualen Studierenden und Auszubildenden der Tadano Faun GmbH erstellten Projektarbieten. Außerdem erhielten sie von den Projektinitiatoren und Förderern für die erfolgreiche Teilnahme am Girls’Day Campus ein Abschlusszertifikat. “Derzeit laufen in Bayern zwei Projekte des Girls’Day Campus als Kooperationsmodell zwischen Schulen und Unternehmen. Die Mädchen treffen sich unterrichtsbegleitend einmal pro Woche, um MINT-Themen kennenzulernen. Da die Eltern bei der Berufswahl ihrer Töchter eine Schlüsselrolle spielen, werden sie bei MINT-Elternabenden in die Berufsorientierung eingebunden“, so Bertram Brossardt.

    Dr. Markus Schmitz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, ergänzte: “Mit dem Girls’Day Campus möchten wir den jungen Frauen zeigen, wie vielfältig die Berufswelt ist und mit den oft noch vorherrschenden Klischees im Kopf aufräumen. An den Top Ten der Ausbildungswünsche der Mädchen sehen wir, dass sie sich mit diesen Berufen noch nicht identifizieren. Genau da möchten wir ansetzen und zeigen, wie kreativ diese Arbeit ist, in welch modernem Umfeld in den M + E Berufen gearbeitet wird und wie gut der Verdienst in den Berufen der Metall- und Elektroindustrie ist, was auch wichtig ist. Deshalb möchte ich einen Appell an die jungen Frauen richten: Traut Euch! Gerade die M+E Industrie bietet vielfältige kreative Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten. Mit dem Girls’Day Campus möchten wir die Mädchen mit weiblichen Role Models zusammenbringen, die sie ermutigen, und ihnen zeigen, was sie mit einer stärkenorientierten Berufswahl, frei von Rollenstereotypen, erreichen können. Es gibt in Deutschland fast 400 Ausbildungsberufe und rund 21.000 verschiedene Studiengänge, die darauf warten, entdeckt zu werden. Wir möchten sie diese Berufsfelder erleben lassen. Auf geht’s!“

    Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bestätigte: “Gerade in der MINT-Branche brauchen wir dringend qualifizierten Nachwuchs, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Denn nur gut ausgebildete Fachkräfte sorgen für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum, Beschäftigung, Wohlstand und Lebensqualität im Freistaat. Die Fachkräftesicherung ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Politik, Wirtschaftsorganisationen und Unternehmen, die nur Hand in Hand gelingt. Daher ist eine frühzeitige berufliche Orientierung wichtig. Der Girls’Day Campus leistet einen Beitrag, um gemeinsam mit Bildungspartnern jungen Frauen naturwissenschaftliche und technische Inhalte zu vermitteln. Davon profitieren nicht nur die Fachfrauen von morgen, sondern auch die Betriebe und die bayerische Wirtschaft.“