Kategorie: Aktuelles

  • AusbildungsOffensive-Bayern gestaltet Berufsorientierung an bayerischen Schulen

    AusbildungsOffensive-Bayern gestaltet Berufsorientierung an bayerischen Schulen

    Bei einem Projektbesuch der AusbildungsOffensive-Bayern (AOB) am 18. Juni 2024 an der Anni-Pickert-Grund- und Mittelschule in Poing hatten die Schüler*innen einer 8. Klasse die Möglichkeit, mit bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt zu ihrer beruflichen Orientierung ins Gespräch zu gehen. Dabei erhielten die Schüler*innen Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie (M+ E Industrie) und den ausgezeichneten beruflichen Chancen, die Ihnen die Branche bietet.

    Brossardt erklärte nach dem Projektbesuch, warum es so wichtig ist, den Jugendlichen frühzeitig und unterrichtsbegleitend Angebote zur Berufs- und Studienorientierung zu machen,

    Für die Deckung ihres Arbeitskräfte- und Fachkräftebedarfs suchen unsere bayerischen M+E Unternehmen händeringend Nachwuchs. Gleichzeitig wissen viele Jugendliche nicht, wo ihre Stärken liegen und wo der Arbeitsmarkt sie braucht. Wir müssen Unternehmen und Schule enger miteinander verzahnen, indem wir Jugendlichen so früh und praxisnah wie möglich Angebote zur Berufs- und Studienorientierung machen. Die AOB setzt zielgerichtet hier an.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Die AusbildungsOffensive-Bayern

    Bereits seit über 20 Jahren unterstützen bayme vbm mit der Imagekampagne AusbildungsOffensive-Bayern ihre Mitgliedsunternehmen darin, die Öffentlichkeit über die beruflichen Chancen in der bayerischen M+E Industrie zu informieren. Die vielfältigen Angebote der Kampagne richten sich in erster Linie an Jugendliche. Darüber hinaus werden auch Eltern und Lehrer*innen als wichtige Ansprechpartner im Berufsorientierungsprozess angesprochen.
    Herzstück der AOB sind Info-Teams, die Schulstunden gestalten und die M+E Industrie auf Messen oder bei Sportveranstaltungen vorstellen. Schulstunden können von Mittelschulen (Jahrgangsstufen 7-10, M-Zug), Realschulen (Jahrgangsstufen 8-9) und Gymnasien (Jahrgangsstufen 9-11) gebucht werden. Brossardt erklärt das Konzept: “In den Schulen sorgt die Mischung aus Input und Aktivität dafür, dass sich die Jugendlichen bewusst und intensiv mit den Facetten der M+E Industrie auseinandersetzen.“

  • Bayerischer SCHULEWIRTSCHAFT-Preis geht an oberfränkische Firma

    Bayerischer SCHULEWIRTSCHAFT-Preis geht an oberfränkische Firma

    SCHULEWIRTSCHAFT Bayern und die bayerische SCHULEWIRTSCHAFT-Preis-Jury gratulierten herzlich zur Preisverleihung. Das Unternehmen besticht durch seine Vielfalt an Berufsorientierungsangeboten, angefangen von den Kleinsten bis hin zu den Abiturient*innen. Durch die hervorragende Organisation der Berufsorientierungsmaßnahmen mit einer festen Ansprechpartnerin im Unternehmen werden Kooperationen mit den regionalen Schulen vorbildlich gelebt.

    Gemäß dem Regionaltagungsmotto “Bildung – Wirtschaft – Verantwortung“ übernimmt das Unternehmen Verantwortung in der Region, indem es sich mit anderen Unternehmen zusammenschließt, um sich gemeinsam als starke Partner für den Nachwuchs der Region einzusetzen. Dabei geht es um weit mehr als um Nachwuchsakquise für REHAU Industries. Vielmehr geht es auch um gelebte Werte und Engagement für die Gesellschaft, von der Unternehmensspitze bis hin zum Ausbildungsverantwortlichen.

  • NewNormal in der Lehre

    NewNormal in der Lehre

    Projektbesuch

    Im Rahmen des virtuellen Projektbesuchs wurde deutlich, dass das Ziel des Projekts die Verankerung von digitalen Lehr- und Lernkonzepten in der bayerischen Hochschullandschaft ist. Nach einer kurzen Begrüßung durch Ministerialdirigent Dr. Michael Mihatsch (Leitung Abteilung U – Universitäten, Hochschulmedizin) und Ministerialdirigent Dr. Tobias Haaf (Leitung Abteilung H – Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Regionalisierung) sowie Dr. Christof Prechtl (stellvertretender vbw Hauptgeschäftsführer) hatten die Universitäten und Hochschulen der zweiten Förderrunde die Möglichkeit, ihr Projekt zu präsentieren. Nach der Vorstellung wurden aktuelle Fragestellungen der Hochschullehre diskutiert. Hervorgehoben wurden vor allem der Netzwerkgedanke und der enge Austausch zwischen den Hochschulen.

    Allgemeine Projektinformationen

    Die Digitalisierung der bayerischen Bildungslandschaft weiter vorantreiben, indem digitale Formate und Tools als „New Normal“ in der Hochschullandschaft gewinnbringend mit analogen Inhalten und Methoden verknüpft werden. Das Förderprogramm unterstützt Universitäten und Hochschulen dabei, innovative Lehr- und Lernformate in die Praxis umzusetzen. Die erprobten digitalen Lehr- und Lernformate und der sinnvolle Umgang mit digitalen Tools müssen weiterentwickelt und zielorientiert in die Präsenzlehre eingebaut werden. Damit entsteht so etwas wie eine neue Normalität an den Hochschulen.

    Ziel der Initiative ist laut vbw auch die altersgerechte Ausprägung von digitaler Souveränität, also der selbstbestimmte, reflektierte und flexible Umgang mit digitalen Medien. Hochschulen und Universitäten müssen dabei unterstützt werden, die Qualität der digitalen Bildung weiter zu verbessern. Insbesondere Dozent*innen müssen auch die Möglichkeit haben, die eigenen digitalen Fähigkeiten zu stärken und zu vertiefen. Denn sie sind es, die unserem Nachwuchs das Wissen und die Tools schlussendlich vermitteln.

    Überblick über die beteiligten Hochschulen

    In den Jahren 2022 bis 2025 werden jeweils vier Hochschulen für ein Jahr unterstützt. Antragsberechtigt für das Projekt NewNormal in Lehre sind alle staatlichen bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften / Technische Hochschulen.

    Projekte der ersten Förderrunde, Start Mai 2022:

    • TH Nürnberg: Lehrlabor³ – Ein Programm zur teambasierten Lehrentwicklung in der Hochschulbildung
    • TH Deggendorf: Hybride Portfolios als kompetenzorientierte Prüfungsform
    • TUM: Kompetenz- und Bedarfsoptimierte Lehrstrategie
    • FAU: Inkubator für Lehrinnovationstransfer und neue Lernkultur

    Projekte der zweiten Förderrunde, Start Mai 2023:

    • Universität Bayreuth: XR-Campus – Virtuelle Realitäten in Lehre und Studium als neue Realität einbinden
    • Universität Würzburg: Projekt „SEED“, Erschließung von E-Portfolios als innovatives Lehr- und Prüfungsformat
    • Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach: Projekt „NewNormal²“
    • Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg: projekt „PUSH“

    Projekte der dritten Förderrunde, Start Juni 2024:

    • Universität Augsburg: 3D-Teaching-Lab Augsburg – Aufbau einen Lehr-Lern-Labors zur Vermittlung eines kompetenten Umgangs mit 3D-Technologien (Medizin, Ingenieurswissenschaften)
    • Technische Hochschule Ingolstadt: L^2KI – Interdisziplinärer Ansatz zur Anwendung von KI in der Lehre und Vorbereitung der Studierenden auf ein internationales KI-Arbeitsumfeld
    • Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt: 4000 Miles – Interdisziplinäres Lehrprojekt in hybrider Lernumgebung im Fachbereich Design und Kunst
    • Technische Hochschule Aschaffenburg: ConnectS UP – Entwicklung von praxisnahen Lehrkonzepten zur kontinuierlichen Zusammenarbeit von Studierenden, Lehrenden und Unternehmensvertretern
  • blockbaytoys aus Nordrhein-Westfalen ist die beste JUNIOR Schülerfirma 2024

    blockbaytoys aus Nordrhein-Westfalen ist die beste JUNIOR Schülerfirma 2024

    Die Schülerfirma blockbaytoys vom Gymnasium Bayreuther Straße in Wuppertal hat sich beim JUNIOR Bundeswettbewerb in Frankfurt am Main gegen 15 starke Konkurrenten durchgesetzt und wurde von einer Jury aus Wirtschaft und Politik als “Beste JUNIOR Schülerfirma 2024“ ausgezeichnet. Damit hat sich blockbaytoys das begehrte Ticket zum größten Entrepreneurship-Festival Europas “Gen-E 2024“ gesichert und wird im Juli 2024 in Catania (Italien) für Deutschland gegen Schüler-Start-ups aus 40 verschiedenen Ländern antreten.

    Die Geschäftsidee von blockbaytoys: Ein nachhaltig produziertes Schachspiel und selbst entworfene Spielfiguren aus dem 3D-Drucker, die lokalen Sehenswürdigkeiten aus Wuppertal, Köln und Nordrhein-Westfalen nachempfunden sind. Die Jury war besonders begeistert, dass die Schülerfirma mit ihrem Schachspiel Tradition und Moderne verknüpft und dass sie die Produktion ihrer regionalen Figuren auch auf Figuren aus internationalen Sehenswürdigkeiten ausbauen kann. Die Jury würdigte außerdem, dass das Team in allen Bereichen größten Wert auf Nachhaltigkeit legt. Die Spielfiguren werden aus umweltfreundlichem Pflanzenharz produziert und die gesamte Produktion erfolgt lokal in Wuppertal. Zudem bindet die JUNIOR Schülerfirma junge Menschen in die Produktion ein, um ihnen praktische Erfahrungen im Berufsleben zu vermitteln.

    Den zweiten Platz beim Bundeswettbewerb sicherte sich das Unternehmen Vintaged Games von der Eichendorffschule in Kelkheim (Hessen). Es überzeugte mit einem generationsverbindenden Quizspiel namens “Twiddle Riddle“. Die Bronzemedaille ging in diesem Jahr nach Schleswig-Holstein. Nordreckord von der Jungmannschule in Eckernförde haucht alten Schallplatten durch Upcycling ein zweites Leben ein.

    Bereits zum 16. Mal vergab die Deloitte-Stiftung einen Sonderpreis. Die Vorständin der Deloitte-Stiftung, Dorothea Schmidt überreichte den Sonderpreis “Bestes JUNIOR Pitch Deck“ an die JUNIOR Schülerfirma aus Hessen Vintaged Games.

    Als Jurymitglieder beim Bundeswettbewerb fungierten: Prof. Dr. Michael Hüther (Institut der deutschen Wirtschaft), Dr.-Ing. Anette Rückert (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz), Dr. Jasmin Kölbl-Vogt (Citigroup Global Markets Europe AG), Dorothea Schmidt (Deloitte), Martina Weinhold (PENNY Markt GmbH), Martin Wasinger (UPS), Jonas Fidler (HESSENMETALL), Roland Wehkamp (HypoVereinsbank/Unicredit) und Carolin Janssen (Deutsche Bank AG).

  • PERLEN 4.0 – Schulprojekt erfolgreich abgeschlossen

    PERLEN 4.0 – Schulprojekt erfolgreich abgeschlossen

    Im Rahmen von PERLEN 4.0 konnten neue Lernmethoden entwickelt und erprobt werden, um Schüler*innen noch individueller und passgenauer beim Lernen zu unterstützen. Eine besondere Rolle nahmen in diesem Prozess digitale Medien ein. Auf diesem Weg konnte ein Beitrag zu einer neuen Lernkultur an Schulen geleistet werden.

    Handlungsfelder und Zielsetzungen von PERLEN 4.0

    • Ausbau von personalisierten Lern- und Unterstützungsangeboten
    • Entwicklung von Angeboten für bestimmte Lerngruppen (z. B. besonders leistungsstarke Schüler*innen)
    • Einbeziehung der Ausbildungsbetriebe und Vertiefung der Lernortkooperationen
    • Vermittlung beziehungsweise Erwerb von Kompetenzen für die Arbeitswelt von morgen (“Future Skills“)

    Der Schulversuch wurde von 2020 bis 2024 durchgeführt, es nahmen 14 Modellschulen aus ganz Bayern teil. Die vbw war Hauptpartner des Versuchs.

    Bedeutung aus Wirtschaftssicht

    Den Stellenwert personalisierten Lernens betonte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: “Zur Sicherung ihrer zukünftigen Fachkräfte sind unsere Ausbildungsbetriebe auf engagierte und qualifizierte Nachwuchstalente angewiesen. Um die jungen Menschen an den bayerischen Berufsschulen auf die Anforderungen der Wirtschaft vorzubereiten, gilt es, gerade auch digitale Technologien für das personalisierte Lernen und für eine individuelle Vermittlung von Inhalten zu nutzen. Das Projekt PERLEN 4.0 setzt genau dort an. Für die vbw ein wichtiger Grund, warum wir uns gerne bei diesem Projekt als Hauptpartner engagiert haben. Denn gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Unternehmen tragen maßgeblich zur Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts und damit zu Wachstum und Wohlstand bei.“

  • sprungbrett into work – hop-on hop-off! – Vom Praktikanten zum Azubi

    sprungbrett into work – hop-on hop-off! – Vom Praktikanten zum Azubi

    Vom Schnupperpraktikum zum Ausbildungsplatz

    An der Praktikumswoche vom 26. Februar bis zum 1. März 2024 nahmen 21 Schüler*innen der Franz-Oberthür-Schule – Städtisches Berufsbildungszentrum Würzburg teil und erkundeten in Teams fünf Betriebe: Deichmann SE, WÖHRL, Seniorenheim Ehehaltenhaus/St. Nikola, GRW Gebrüder Reinfurt GmbH & Co. KG, Hans Geis GmbH + Co. KG sowie DACHSER SE.

    Aufgrund der ersten wertvollen Einblicke wurde das Interesse der Schüler*innen für ein längeres Praktikum geweckt. Insgesamt 15 Jugendliche haben im Anschluss ein mehrwöchiges Praktikum absolviert, 11 davon im Bereich Lagerlogistik bei der Hans Geis GmbH + Co. KG. Ab September 2024 beginnt nun ein Schüler bei der Hans Geis GmbH eine Ausbildung.

    “Das ‘sprungbrett into work – hop-on hop-off‘-Projekt war für die Geis-Gruppe eine großartige Gelegenheit, talentierte junge Menschen kennenzulernen, ungeachtet ihrer Herkunft. Als Logistikunternehmen sind wir stets auf der Suche nach neuen Wegen, um Auszubildende zu gewinnen, und dieses Projekt bot eine perfekte Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Während der Praktikumstage konnten sich alle gegenseitig kennenlernen und prüfen, ob die Chemie stimmt – sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für uns. Daraus ist ab September 2024 auch ein ganz konkretes Ausbildungsverhältnis entstanden. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft und können das Projekt jedem nur wärmstens empfehlen!“ (Marius Kraft, Ausbildungsbeauftragter der Hans Geis GmbH + Co KG, Kürnach)

    “Über sprungbrett habe ich mich in verschiedenen Ausbildungsbereichen kurz und gut orientieren können und freue mich, dass ich durch ein anschließendes längeres Praktikum in einem für mich passenden Bereich einen Ausbildungsplatz gefunden habe.“ (Schüler Franz-Oberthür-Schule – Städtisches Berufsbildungszentrum Würzburg)

    Über das Projekt

    sprungbrett into work – hop-on hop-off ist ein Berufsorientierungsprojekt für Jugendliche mit Flucht- oder Zuwanderungshintergrund in Bayern mit dem Ziel, die jungen Menschen bei der Berufsorientierung zu unterstützen.
    Hauptförderer sind die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Das Projekt wird von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. umgesetzt.

  • Berufswahl-SIEGEL – Ehrenamtliches Engagement als Jurymitglied

    Berufswahl-SIEGEL – Ehrenamtliches Engagement als Jurymitglied

    Was ist das Berufswahl-SIEGEL?

    Das Berufswahl-SIEGEL unterstützt Schulen durch Beratung und Begleitung dabei, ihre Berufs- und/oder Studienorientierung nachhaltig und stetig weiterzuentwickeln. Ziel ist es, Schüler*innen den Einstieg in Ausbildung, Studium und Beruf zu erleichtern. Schulen mit besonders guter Berufs- und Studienorientierung werden mit dem Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet.

    Worin besteht die Tätigkeit als Jurymitglied?

    Zu Beginn erhalten die Juror*innen durch das Berufswahl-SIEGEL-Team eine Juryschulung, in der sie auf Ihre Tätigkeit als Juror*in vorbereitet werden. Alle Fortbildungen und Veranstaltungen im Rahmen der Jurytätigkeit sind kostenfrei. Anfallende Fahrtkosten werden erstattet.

    Es werden Juryteams bestehend aus drei Juror*innen mit verschiedenen Erfahrungshintergründen gebildet, die nach Bewerbungseingang und dem Lesen der Schulbewerbungen in einer regionalen Jurysitzung gemeinsam entscheiden, welche Schulen zu einem Audit (Schulbesuch) zugelassen werden.

    Das Juryteam besucht bei einem Audit die Schule, lernt die Prozesse und Maßnahmen dort besser kennen und entscheidet auf Grundlage der Kriterien, ob eine Schule das Siegel erhält.

    Wie setzt sich die Jury zusammen?

    Das Juryteam besteht aus drei Juror*innen mit verschiedenen Erfahrungshintergründen:

    • ein/e Juror*in aus dem wirtschaftlichen Sektor
    • ein/e Juror*in von Schulseite
    • ein/e Juror*in aus dem Bereich Beratung, z. B. Agentur für Arbeit, Universität, Kammer, Elternbeirat u. a.

    In welchen Regierungsbezirken ist ein Juryeinsatz möglich?

    Ein Engagement als Jurymitglied ist in Niederbayern, Schwaben, Unterfranken, der Oberpfalz, Oberbayern und Mittelfranken möglich.
    Die Weiterführung und Integration von weiteren Regierungsbezirken und somit eine Ausweitung in Bayern ist geplant.

    Bei Interesse an einem Ehrenamt als Jurymitglied können Sie sich per E-Mail an das Berufswahl-SIEGEL-Team wenden.

  • Mädchen für Technik-Camp – In den Ferien technische Berufe entdecken

    Mädchen für Technik-Camp – In den Ferien technische Berufe entdecken

    Passt ein technischer Beruf zu mir? Vielleicht Industriemechanikerin, Technische Produktdesignerin oder Fachinformatikerin?
    Die Teilnehmerinnen des Mädchen für Technik-Camps 2024 bei der Liebherr Aerospace Lindenberg GmbH fanden Antworten auf diese Fragen. Praxisnah und spielerisch lernten sie technische Ausbildungsberufe kennen und erprobten ihre  Fähigkeiten und Interessen. Ausbilder*innen und Auszubildende begleiteten sie bei der Erstellung ihres eigenen Werkstücks, ein Helikopter, der natürlich als Erinnerung mit nach Hause genommen wurde.

    Die Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH war bereits zum zweiten Mal Gastgeber des Mädchen für Technik-Camps: “Mädchen können technische Berufe genauso gut wie Jungs, haben aber oftmals mehr Vorbehalte. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig es ist genau diese abzubauen. Ich bin stolz auf den Beitrag, den unser Workshop im Camp dazu leistet.“, sagt Svenja Pestotnik, Projektleiterin der additiven Fertigung bei der Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH.

    Nachwuchs fördern und für Technik begeistern

    Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern wurde vor über 20 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ins Leben gerufen. In sieben thematisch unterschiedlichen Camp-Formaten engagiert sich die Initiative gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern für die Förderung junger Menschen im MINT-Bereich. Das Mädchen für Technik-Camp hat den Schwerpunkt, insbesondere Mädchen anzusprechen, um Hemmschwellen zu überwinden und Frauen in MINT-Berufen zu stärken.

    Die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm sind Hauptförderer der Initiative. Unterstützt wird sie auch vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

    Mit den Mädchen für Technik-Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste Einblicke in die Welt der Metall und Elektro- Industrie. So begeistern wir die Schülerinnen frühzeitig für technische Ausbildungsberufe und bringen sie mit den Unternehmen vor Ort als mögliche Arbeitgeber von Morgen zusammen. Damit leisten die Camps einen wertvollen Beitrag zur Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung in der Region.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Ein Feriencamp mit Sinn und Mehrwert

    Die Jugendgruppe wurde rund um die Uhr von einem professionellen Betreuungsteam begleitet, das für Spaß und Abwechslung sorgte. Auch in pädagogischer Hinsicht lohnt sich die Teilnahme: “Unsere Camps stärken die Technikkompetenz genauso wie Teamwork, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit.“, erläutert Madlen Rast, Projektleiterin bei Technik – Zukunft in Bayern. “Damit jede dabei sein kann, ist die Teilnahme kostenlos.“ Die Erlebnisse ihrer einzigartigen Camp-Woche präsentierten die Teilnehmerinnen auf der Abschlussveranstaltung des Mädchen für Technik-Camps einem Publikum aus Unternehmensvertreter*innen, Förderern, Eltern und Presse. Sie blicken auf ein einmaliges Ferienerlebnis zurück: “Die Atmosphäre war sehr spannend, weil wir viele Leute kennengelernt haben, die uns geholfen haben, Dinge herzustellen.“, sagt Annika (13). Und Greta (13): „Ich könnte mir vorstellen als Ingenieurin oder als Oberflächenbeschichterin bei Liebherr zu arbeiten.“

    Bildnachweis: @ Noreen Heckmaier

  • code your way – Coden und Zukunftsberufe in der Region Augsburg kennenlernen

    code your way – Coden und Zukunftsberufe in der Region Augsburg kennenlernen

    Bereits einige Wochen zuvor besuchten Mitarbeitende der LEW-Gruppe eine Klasse der Agnes-Bernauer-Realschule Augsburg zum Jobtalk. Unternehmensbesuche und Jobtalks sind Teil von code your way, das in diesem Jahr in der Region Augsburg als Pilotprojekt startete.

    code your way weckt die Lust am Coden

    Das neue Bildungsprogramm verfolgt das Ziel, Schüler*innen einen unkomplizierten und motivierenden Zugang zum Thema Coding und Programmierung zu verschaffen. Es handelt sich um ein Projekt der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Die Bayerischen Metall+Elektro-Arbeitgeber bayme vbm unterstützen das Projekt als Hauptförderer.

    Durch die Digitalisierung der Arbeitswelt wird für Beschäftigte das Programmieren künftig eine Schlüsselkompetenz. Wir müssen junge Menschen dabei unterstützen, diese Fähigkeit frühzeitig zu lernen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Genau hier setzt das Programm code your way der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern an. code your way unterstützt Schülerinnen und Schüler auf innovative Weise, ihre digitalen Fertigkeiten zu erproben und spielerisch an ihren “Future Skills“ zu arbeiten. Darum unterstützen wir das Pilotprojekt gerne als Hauptförderer.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Das Programm verfügt über zwei Levels, basic und advanced. Das basic-Level ist für ganze Schulklassen gedacht, die gemeinsam in ihre Coding-Erfahrung eintauchen. Dazu gehört neben Kreativworkshops in der Schule auch der Einblick in Unternehmen. Schüler*innen, die tiefer ins Thema einsteigen möchten, können sich für das advanced-Level anmelden. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Live erleben, was Coding verändert

    Im LEW-Technologiezentrum erfuhren die Schüler der Leonhard-Wagner-Realschule hautnah, wie Coding unsere Berufs- und Alltagswelt gestaltet. In einer Führung durch das Zentrum lernten sie diverse LEW-Innovationsprojekte kennen. Die Mitarbeiter*innen zeigten, welche Programmiersprachen dafür im Einsatz sind und gaben einen Einblick, wie Codes geschrieben werden.

    Im Azubi-Jobtalk an der Agnes-Bernauer-Realschule informierten die LEW-Mitarbeitenden über die Ausbildungsmöglichkeiten mit Coding-Bezug. Dank praktischer Übungsaufgaben konnten sich die Schülerinnen außerdem direkt selbst im Programmieren versuchen.

    Im LEW-Technologiezentrum erfuhren die Schüler der Leonhard-Wagner-Realschule hautnah, wie Coding unsere Berufs- und Alltagswelt gestaltet. In einer Führung durch das Zentrum lernten sie diverse LEW-Innovationsprojekte kennen. Die Mitarbeiter*innen zeigten, welche Programmiersprachen dafür im Einsatz sind und gaben einen Einblick, wie Codes geschrieben werden.

    Im Azubi-Jobtalk an der Agnes-Bernauer-Realschule informierten die LEW-Mitarbeitenden über die Ausbildungsmöglichkeiten mit Coding-Bezug. Dank praktischer Übungsaufgaben konnten sich die Schülerinnen außerdem direkt selbst im Programmieren versuchen.

    “Wir freuen uns, dass wir mit unserer Bildungsinitiative 3malE dieses zukunftsweisende Projekt des bbw unterstützen können“, sagt Thomas Renz, Leiter Kommunikation und Bildungsinitiative bei der LEW-Gruppe. “Schülerinnen und Schüler erhalten so nicht nur einen Einblick in wichtige Digitalkompetenzen, sondern auch einen praxisnahen Eindruck von den Tätigkeiten bei uns in der LEW-Gruppe.“

    Augsburg als Pionierregion für code your way

    Das einzigartige Bildungsprogramm, das Schüler*innen für das Coden begeistert, wurde 2023 Jahr von Technik – Zukunft in Bayern ins Leben gerufen. Es wir in der Region Augsburg erstmalig umgesetzt, gemeinsam mit Kooperationspartner*innen wie dem DLR_School_Lab der Universität Augsburg und dem KidsLab.

    Bildrechte: © Stefan Winterstetter

  • Im “Hightech live!“-Camp Nachwuchs fördern und für Technik begeistern

    Im “Hightech live!“-Camp Nachwuchs fördern und für Technik begeistern

    Passt ein technischer Beruf zu mir? Vielleicht Mechatroniker*in oder Elektroniker*in?
    Die Teilnehmenden des “Hightech live!“-Camps bei der WAREMA Renkhoff SE in Marktheidenfeld suchten nach Antworten auf diese Fragen. Praxisnah und spielerisch lernten sie vom 20.-24. Mai 2024 technische Ausbildungsberufe kennen und erprobten ihre Fähigkeiten und Interessen. Ausbilder*innen und Auszubildende begleiteten sie bei der Erstellung eigener Werkstücke, etwa ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel, und dem Bau eines lichtempfindlichen Roboters. Die Werkstücke durften natürlich als Erinnerung mit nach Hause genommen werden.

    Die WAREMA Renkhoff SE war bereits zum zweiten Mal Gastgeber des “Hightech live!“-Camps. “Für uns ist es eine besondere Gelegenheit, uns bei der Jugend aus der Region als attraktives Ausbildungsunternehmen zu präsentieren. Schließlich sind Nachwuchskräfte begehrt, sie sichern die Zukunft unseres Unternehmens.“, sagt Tobias Harth, Ausbildungsleiter bei WAREMA Renkhoff.

    Nachwuchs fördern und für Technik begeistern

    Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern wurde vor über 20 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ins Leben gerufen. In sieben thematisch unterschiedlichen Camp-Formaten engagiert sich die Initiative gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern für die Förderung junger Menschen im MINT-Bereich. Das “Hightech live!“-Camp hat den Schwerpunkt, Unternehmen und Schüler*innen einer Region zusammenzubringen und so den ländlichen Raum zu stärken.

    Mit den “Hightech live!“-Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste Einblicke in die Welt der Metall- und Elektor-Industrie. So begeistern wir die Schülerinnen und Schüler frühzeitig für technische Ausbildungsberufe und bringen sie mit den Unternehmen vor Ort als mögliche Arbeitgeber von Morgen zusammen. Damit leisten die Camps einen wertvollen Beitrag zur Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung in der Region.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Ein Feriencamp mit Sinn und Mehrwert

    Die Jugendgruppe wurde rund um die Uhr von einem professionellen Betreuungsteam begleitet, das für Spaß und Abwechslung sorgte. Auch in pädagogischer Hinsicht lohnt sich die Teilnahme: “Unsere Camps stärken die Technikkompetenz genauso wie Teamwork, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit.“, erläutert Andrea Weber, Projektleiterin bei Technik – Zukunft in Bayern. “Damit jeder dabei sein kann, ist die Teilnahme kostenlos.“ Die Erlebnisse ihrer einzigartigen Camp-Woche präsentierten die Teilnehmer*innen auf der Abschlussveranstaltung des “Hightech live!“-Camps einem Publikum aus Unternehmensvertreter*innen, Förderern, Eltern und Presse. Sie blicken auf ein einmaliges Ferienerlebnis zurück: “Die Metallbearbeitung des eigenen Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiels hat mir richtig viel Spaß gemacht. Besonders das Bohren war sehr cool.“, sagt der Teilnehmer Felix (14).

    Bildnachweis: @ Annunciata Kuttenkeuler