Kategorie: Aktuelles

  • Auszeichnung Es funktioniert?! – 2023/2024 werden sieben Bildungserlebnisreisen prämiert

    Auszeichnung Es funktioniert?! – 2023/2024 werden sieben Bildungserlebnisreisen prämiert

    Jedes ausgezeichnete Projekt basiert auf einer authentischen, von einem Kind formulierten Frage. So wurde Forschergeist geweckt, der in einer spannenden Bildungserlebnisreise mündete. Verbunden wurde die Maßnahme mit verschieden Experimenten, Forschen und Entdecken, weiteren Fragen und Unterstützung durch externe Bildungspartner.

    Preisträger 2023/2023

    • Schülerhort Randersacker: „Wie wird aus einem grünen Blatt ein weißes Blatt?“
    • Grundschule Kist: „Wie machen wir unsere Eiskunstwerke länger haltbar?“
    • Grundschule am Bauhausplatz in München: „Wie viel virtuelles Wasser steckt in der Schule und wie können wir virtuelles Wasser sparen?“
    • AWO-Kinderhaus Drei Linden in Schrobenhausen: „Wie wird Papier hergestellt?“
    • KiTa Minikinderhaus in Garching bei München: „Hitze, Feuer, Thermometer“
    • Katholische KiTa St. Walburga in Lintach: „Wieso ist der Teig dunkel geworden, obwohl die hellen Zutaten mehr gewesen sind?“
    • Kinderhaus Don Bosco in Unterscheißheim: „Wieso fallen Spinnen nicht von ihrem Netz oder von einer Wand herunter?“

    Bildrechte: © Anja Schedl, Sabine Hench, Susanne Kralik, Foto Cilly Fröhling, Kristina Krznar Grubisin, Khadija Nadar, Verena Walther

  • Nachwuchsakquise mit sprungbrett SPEED DATING

    Nachwuchsakquise mit sprungbrett SPEED DATING

    Das sprungbrett SPEED DATING am Friedrich-Koenig-Gymnasium Würzburg bot am 19. Juli 2024 rund 80 Jugendlichen die Möglichkeit, sich im persönlichen Gespräch mit Ausbilder*innen und Personalverantwortlichen regionaler Unternehmen über verschiedene Berufe in der Metall- und Elektroindustrie zu informieren und sich direkt zu bewerben.

    Mit Hilfe eines Matching-Systems wurden die Wünsche der Schüler*innen bereits im Vorfeld mit den Angeboten der Firmen abgeglichen und die Gesprächsplätze vergeben. In 15-Minuten-Einheiten kamen jeweils bis zu vier Jugendliche mit Unternehmensvertreter*innen aus der Metall- und Elektroindustrie ins Gespräch. Die Vermittlung von Praktikums- und Ausbildungsplätzen sowie dualen Studienplätzen stand im Mittelpunkt der Veranstaltung.

    Unter den teilnehmenden Unternehmen waren Cummins Deutschland GmbH, GEA Brewery Systems GmbH, HW Brauerei-Service GmbH & Co. KG, König & Bauer AG, Pfenning Elektroanlagen GmbH, SEHO Systems GmbH, SSI Schäfer Automation GmbH sowie WEGMANN automotive GmbH.

    Alle Jugendlichen bekamen so die Chance, sich bei den Unternehmen vorzustellen. Beim sprungbrett SPEED DATING zählt der persönliche Kontakt in Gesprächsrunden. Die Bewerbungsunterlagen werden den Firmenvertreter*innen nach den Bewerbungsgesprächen ausgehändigt. Zusätzlich besteht für die Jugendlichen ein breites Workshop-Angebot sowie die Möglichkeit, kostenlos professionelle Bewerbungsfotos aufzunehmen und ein Teilnahmezertifikat zu erhalten.

    Organisator der Veranstaltungsreihe ist sprungbrett bayern – Die Praktikumsbörse für Schüler in Bayern. Hauptförderer der Initiative sind die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm.

    sprungbrett SPEED DATING ist eine effektive und zeitgemäße Methode zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in den bayerischen Betrieben. Die Unternehmen haben die Möglichkeit, mit potenziellen Nachwuchstalenten unmittelbar ins Gespräch zu kommen und den Jugendlichen ihr Angebot an Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen vorzustellen. Mit dem Angebot begeistern wir Jugendliche für eine Karriere in der bayerischen M+E Industrie und bringen die Unternehmen in der Region unkompliziert mit dem Nachwuchs in Kontakt. Das macht die Initiative zu einem Gewinn für alle Beteiligten. Darum unterstützen wir sie sehr gerne als Hauptsponsoren.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V., ergänzt die Vorteile der Methode für junge Menschen: “Die Schülerinnen und Schüler profitieren vom sprungbrett SPEED DATING, da sie frühzeitig persönliche Kontakte zu den richtigen Ansprechpartnern bekommen und sich gleich bei mehreren Unternehmen vorstellen können. Das Üben von Bewerbungssituationen ist zudem ein Pluspunkt, der viele Jugendliche anspricht.“

  • Technik-Profis unter sich – Die bayerischen Realschulen küren ihre Robotikmeister 2024

    Technik-Profis unter sich – Die bayerischen Realschulen küren ihre Robotikmeister 2024

    Die Veranstaltung am 16. Juli 2024 stand unter dem Motto “Roboter in der Landwirtschaft“, und so steuerten die Jugendlichen ihre Roboter über ein Spielfeld, auf dem sie entwischte Spielzeugtiere einfangen und versorgen oder Holz aus einem angrenzenden Wald in ein Sägewerk bringen sollten.

    Als besonderes Programm-Highlight gab es in diesem Jahr zudem ein Robotik-Fußballturnier, bei dem die bayerischen Realschulen zwei Tage nach dem Finale der Europameisterschaft ihren Robotik-Champion ermittelten.

    Kultusministerin Anna Stolz betonte bereits im Vorfeld: “Moderne Robotik-Systeme sind aus Industrie und Wirtschaft nicht mehr wegzudenken. Ich finde es wirklich großartig, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler weit über den Unterricht hinaus dafür interessieren, was hinter diesen Wunderwerken der Technik steht. Ihre selbst entwickelten Roboter zeigen eindrucksvoll, dass die Expertinnen und Experten der Robotik nicht nur in den Büro- und Technikräumen großer Betriebe zu finden sind, sondern auch an unseren Realschulen.“

    Unter den Gästen der Veranstaltung war auch Ministerialrat Rüdiger Wieber aus dem Bayerischen Kultusministerium, der betonte: “Die Robotik ist ein Musterbeispiel für die Verbindung von Theorie und Praxis, die das Bildungskonzept der Realschule prägt. Deshalb ist es für unsere Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrkräften von besonderem Wert, anlässlich der heutigen Meisterschaft ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen zu können.“

    Bayerische Robotik-Meisterschaft an Realschulen

    Die Robotik-Meisterschaft ist ein Projekt der Initiative MINT21DIGITAL, mit der die digitalen, technischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen von Schüler*innen an bayerischen Realschulen noch weiter gestärkt werden. Der Wettbewerb, an dem alle bayerischen Realschulen teilnehmen können, wird ausgerichtet von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. und dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

    Über 161 Schulteams aus über 50 Realschulen haben sich an der diesjährigen Wettbewerbsrunde beteiligt. In Regionalwettbewerben in den Regierungsbezirken hatten sich 27 Finalisten-Teams für die Bayerische Meisterschaft qualifiziert, die in den Kategorien Anfänger und Fortgeschrittene sowie Fußball gegeneinander antraten.

    Unsere bayerischen Betriebe brauchen qualifizierten und motivierten MINT-Nachwuchs, damit sie ihren Fachkräftebedarf langfristig decken können. Darum müssen wir die Technikbegeisterung bei Schülerinnen und Schülern frühzeitig wecken und über die gesamte Bildungslaufbahn zielgerichtet fördern. Die bayerische Robotik-Meisterschaft setzt genau hier an, denn sie führt die Jugendlichen spielerisch und gleichzeitig praxisnah an den Umgang mit Zukunftstechnologien aus dem Bereich Robotik heran. Darum unterstützen wir den Wettbewerb gerne.

    Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

    Preisträger der 5. Bayerischen Robotik-Meisterschaft

    Kategorie Einsteiger

    1. Platz: Niklas & Kai, Michael-Ignaz-Schmidt-Schule Arnstein
    2. Platz: Robonauten, Staatliche Realschule Obergünzburg
    3. Platz: Tick, Trick & Track, Sigmund-Wann-Realschule Wunsiedel

    Kategorie Fortgeschrittene

    1. Platz: RS_nightMARe I, Realschule Marktheidenfeld
    2. Platz: Fronhofer on Tour 3, Fronhofer-Realschule Ingolstadt
    3. Platz: Fronhofer on Tour 4, Fronhofer-Realschule Ingolstadt

    Kategorie Fußball

    1. Platz: Tech Robots, Realschule d. Dominikanerinnen St. Maria Niederviehbach
    2. Platz: ROBOT on TOUR Football, Johann-Simon-Mayr-Schule Riedenburg
    3. Platz: JPR-Fußballer, Johann-Pachelbel-Realschule Nürnberg
  • Kreativ, innovativ und zukunftsoffen – das sind die Technik-Scouts-Preisträger 2024

    Kreativ, innovativ und zukunftsoffen – das sind die Technik-Scouts-Preisträger 2024

    Kreativität, Innovation, Zukunftsoffenheit und besonders viel Teamgeist – das zeigten die Beiträge, die beim Abschlussevent in der ESO Supernova in Garching bei München ausgezeichnet wurden.

    “Technik-Scouts ist ein Berufsorientierungswettbewerb für Schüler*innen, den das bbw in 2007 initiiert hat und der bei Schulen sehr beliebt ist“, so Sandra Stenger, Vorstandsvorsitzende im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V.

    Die Schüler*innen stellen sich ein Schuljahr lang den fünf Challenges des Wettbewerbs und setzen sich intensiv mit einem technischen Beruf auseinander. Sie recherchieren, sammeln praktische Erfahrungen, gestalten einen medialen Beitrag und machen sich Gedanken darüber, wie ihr Beruf im Jahr 2050 aussehen könnte.

    Sehr erfolgreich war dabei das Schülerteam “Energie-Elite“ der Realschule Wassertrüdingen. Die Jury war beeindruckt von dem Fachwissen des Teams und zeichnete es mit dem ersten Platz aus. Mehr als 20 Informationsquellen nutzte die Gruppe für ihre Recherche zum Berufsbild Elektroniker und arbeitete die historische Entwicklung des Berufs von der Vergangenheit bis hin zur Gegenwart auf.  Die “Bad Boys“ der Werner-von-Siemens-Mittelschule aus Augsburg rappten lautstark auf der Bühne und erhielten dafür den zweiten Platz. Sie überzeugten durch ihre Musikalität und die gute Idee, einen eigenen Rapsong über den Mechatroniker zu produzieren. Die Schüler von “Smart-Frost-Invention“ der Wallburg-Realschule aus Eltmann erwiesen sich als besonders kreative Köpfe und präsentierten eine perfekte crossmediale Marketingkampagne rund um den Beruf des Kältetechnikers. Der dritte Bestpreis des Wettbewerbs war ihnen damit sicher.

    Neben den Hauptpreisen wurden beim Finale auch herausragende Bearbeitungen einzelner Challenges gewürdigt. Über einen Kreativ- und einen Praxispreis sowie Blog- und Zukunftspreise durften sich sieben weitere Schülerteams freuen.

    Das Bayerische Wirtschaftsministerium und die Agentur für Arbeit München sind seit Beginn des Wettbewerbs im Jahr 2007 Kooperationspartner.

    Staatssekretär Tobias Gotthardt ist vom Konzept überzeugt: “Technik-Scouts zeigt erfolgreich auf, wie sich Schülerinnen und Schüler spielerisch und informativ technischen Berufen nähern können und diese als konkretes Berufsfeld für sich entdecken dürfen. Wir brauchen in Bayern dringend gut ausgebildeten Nachwuchs in allen Wirtschaftsbranchen, insbesondere im Handwerk und im Mittelstand werden Fachkräfte mit einer Ausbildung in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik gesucht und benötigt.“

    Wilfried Hüntelmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit München, betont den Aspekt der Berufsvorbereitung: “Als Agentur für Arbeit unterstützen wir Technik-Scouts sehr gerne. Wir möchten damit bei Jugendlichen das Interesse und die Begeisterung für technische Berufe wecken. Wir möchten sie neugierig machen und ihnen die darin liegenden Zukunftschancen veranschaulichen. Die intensive Auseinandersetzung mit diesen Berufsbildern und der persönliche Kontakt zu den Menschen macht die Berufe greifbar, lebendig und attraktiv.“

  • AusbildungsOffensive-Bayern Cup 2024 der U17-Juniorinnen – Siegerinnen stehen fest

    AusbildungsOffensive-Bayern Cup 2024 der U17-Juniorinnen – Siegerinnen stehen fest

    Am 13. Juli 2024 fand am Sportplatz an der Florianstraße 24 in Kirchheim bei München der AusbildungsOffensive-Bayern Cup der U17-Juniorinnen statt. Ausrichter des diesjährigen Cups war der Kirchheimer Sport-Club e.V. Insgesamt nahmen 16 Mannschaften mit rund 180 jungen Fußballerinnen an dem Turnier teil.

    Nach einem spannenden Finale mit 8-Meter-Schießen stand der Sieger fest. Der FC Ergolding gewinnt den Pokal und ist damit die zweite Siegermannschaft eines U-17-Juniorinnen-Cups der AusbildungsOffensive-Bayern. Denn in diesem Jahr gibt es zum zweiten Mal zwei Juniorinnen-Cups, die nach den Altersklassen U17 und U15 aufgeteilt sind. Der U15-Cup wird im September ausgetragen und findet damit bereits zum dreizehnten Mal statt.

    AusbildungsOffensive-Bayern Cup – Fußball und Berufsorientierung

    Neben dem Dribbeln, Flanken und Schießen stand die berufliche Zukunftsplanung der Spielerinnen im Mittelpunkt. Beim Cup wurde daher ein spannendes Rahmenprogramm zur Berufsorientierung angeboten. So informierten sich Spielerinnen und Eltern bei den Info-Teams der AusbildungsOffensive-Bayern über die beruflichen Chancen in der Metall- und Elektroindustrie. Darüber hinaus konnten die Mädchen ihr erworbenes Wissen über die bayerische Metall- und Elektroindustrie bei einem Quiz testen. Zudem stand eine Torwand bereit. An dieser duellierten sich nicht nur die Mannschaften – auch die Eltern hatten Gelegenheit, ihr Talent unter Beweis zu stellen und attraktive Preise zu gewinnen.

  • “5-Euro-Business“-Wettbewerb – Finale am Hochschulstandort Augsburg mit innovativen Geschäftsideen

    “5-Euro-Business“-Wettbewerb – Finale am Hochschulstandort Augsburg mit innovativen Geschäftsideen

    Das erstplatzierte Team Rettungsbrot überzeugte die Jury mit seiner innovativen Geschäftsidee, aus unverkauftem Brot hochwertige Brotchips herzustellen, wodurch überschüssiges Brot vor der Entsorgung bewahrt und als schmackhafter Snack konsumiert wird. Durch die Zusammenarbeit mit einer lokalen Vollwertbäckerei  setzt das Team auf hochwertige und regionale Zutaten. Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal ist die Geschmacksrichtung “Rauchsalz“ in Kombination mit Sauerteigbrot. Aufgrund dieses nachhaltigen Aspekts und der Förderung des Bewusstseins für ressourcenschonenden Konsum gewann das Team zudem den Nachhaltigkeitspreis. Viel Zeit und Engagement steckte das Team Rettungsbrot zusätzlich in die eigene Medienarbeit und wurde auch mit dem Medienpreis ausgezeichnet.

    Silber ging an das dreiköpfige Team ModuMobi mit seiner innovativen Geschäftsidee zur Lösung von Transportproblemen bei Outdoor-Aktivitäten. ModuMobi bietet eine leicht transportierbare All-in-One-Option für Grillnachmittage und Freizeitaktivitäten zum Ausleihen an. Der modulare Zweiradwagen mit integriertem Grill ist speziell auf die Bedürfnisse junger Erwachsener zugeschnitten. Das Team stellt verschiedene Module bereit, die sich an die individuellen Bedürfnisse der Kund*innen anpassen lassen.

    Die bayerische Wirtschaft blüht durch junge Innovatoren, die unternehmerische Antworten auf aktuelle Herausforderungen finden. Mit dem „5-Euro-Business“ und dem erstmalig vergebenen Nachhaltigkeitspreis gehen wir einen Schritt weiter. Wir ermutigen junge Menschen nicht nur, unternehmerische Ideen zu entwickeln, sondern setzen auch auf Nachhaltigkeit als treibende Kraft. Der Nachhaltigkeitspreis ist eine Anerkennung für Projekte, die nicht nur wirtschaftlichen Erfolg anstreben, sondern auch einen positiven Einfluss auf Gesellschaft und Umwelt haben. So gestalten wir gemeinsam eine zukunftsfähige Wirtschaftslandschaft für Bayern und darüber hinaus.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V., betonte: “Unser Wettbewerb ist besonders, weil er Studierende aller Fachrichtungen anspricht. Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Leidenschaft und Durchsetzungsvermögen die Geschäftsideen in der Kürze der Zeit umgesetzt werden. Herzlichen Glückwunsch an die Siegerinnen und Sieger!“

    Hintergrund

    Auch im Sommersemester 2024 ermöglichte der “5-Euro-Business“-Wettbewerb Studierenden aller Fachrichtungen an der Universität Augsburg, ihre unternehmerischen Fähigkeiten praxisnah zu testen. Innerhalb von acht Wochen entwickelten die Teams ihre eigenen Geschäftsideen und setzten diese mit einem symbolischen Startkapital von fünf Euro in der Praxis um. Business Mentors aus ortsansässigen Unternehmen und Institutionen standen den Teams mit wertvollen Praxistipps zur Seite. Beteiligt waren: Conntac GmbH, LEW – Lechwerke AG, Studyflix GmbH, 1KOMMA5° Augsburg GmbH.

    Projektträger und Förderer

    “5-Euro-Business“ ist ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Regionaler Partner ist die Universität Augsburg. Hauptförderer des Projekts sind die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm. Regional am Standort Augsburg wird das Projekt zusätzlich von der Lechwerke AG und GO Experience gesponsert. Regionaler Kooperationspartner ist Augsburg gründet.

  • Praxisnahe Berufsorientierung – Positive Bilanz zum zehnjährigen Bestehen der Girls’Day Akademie

    Praxisnahe Berufsorientierung – Positive Bilanz zum zehnjährigen Bestehen der Girls’Day Akademie

    Akademien im Jubiläumsjahr 2023/2024

    • Dr.-Max-Josef-Metzger-Schule, Meitingen (Schwaben)
    • Gymnasium Lappersdorf (Oberpfalz)
    • Naabtal-Realschule, Nabburg (Oberpfalz)
    • Gregor-Mendel-Gymnasium, Amberg (Oberpfalz)
    • Viktor-Karell-Realschule, Landau (Niederbayern)
    • Staatliche Realschule, Grafenau (Niederbayern)
    • Erzbischöfliche Ursulinen-Realschule, Landshut (Niederbayern)
    • Georg-Hartmann-Realschule Forchheim (Oberfranken)
    • Gymnasium Pegnitz (Oberfranken)
    • Pirckheimer-Gymnasium, Nürnberg (Mittelfranken)
    • Katharinen-Gymnasium, Ingolstadt (Oberbayern)
    • Dr.-Josef-Schwalber-Realschule, Dachau (Oberbayern)
    • Kronberg-Gymnasium, Aschaffenburg (Unterfranken)
    • Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, Schweinfurt (Unterfranken)
    • Staatliche Realschule Dettelbach (Unterfranken)

    In der Region Schwaben beteiligten sich im zu Ende gehenden Schuljahr 2023/2024 sechs Unternehmen, in der Region Oberpfalz neun Unternehmen. Niederbayern war ebenfalls mit neun Unternehmen vertreten. In der Region Oberfranken führten vier Unternehmen das Projekt durch, in Mittelfranken fünf Unternehmen. In der Region Oberbayern gab es in sieben Unternehmen eine Beteiligung an der Girls’Day Akademie.

    Die Unternehmen im MINT-Bereich suchen nach talentierten jungen Frauen. Wir müssen die Technikbegeisterung von Mädchen mit praxisnaher Berufs- und Studienorientierung schon früh wecken und sie auf die hervorragenden Karriereperspektiven in der bayerischen M+E Industrie aufmerksam machen. Die Girls’Day Akademie setzt genau hier an, darum haben wir das Projekt auch in diesem Jahr wieder sehr gerne unterstützt. Die seit zehn Jahren erfolgreiche Laufzeit der Initiative im Freistaat ist für uns ein Ansporn, die MINT-Förderung von Mädchen weiter voranzutreiben.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Auf den Abschlussveranstaltungen berichteten die Schülerinnen über ihre Erfahrungen in der Girls’Day Akademie und stellten ihre Projektarbeiten vor. Für die erfolgreiche Teilnahme an der Initiative erhielten sie außerdem ein Abschlusszertifikat.

    Bertram Brossardt zog anlässlich der Abschlussveranstaltungen eine positive Bilanz: “Derzeit laufen in Bayern 15 dieser Akademien als Kooperationsmodell zwischen Schulen und Unternehmen. Die Mädchen treffen sich einmal pro Woche, um in die Welt der MINT-Berufe einzutauchen. Da die Eltern bei der Berufswahl ihrer Töchter eine Schlüsselrolle spielen, werden sie mit MINT-Elternabenden eng in die Berufsorientierung eingebunden.“

    Dr. Markus Schmitz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, ergänzte: “Mit der Girls’Day Akademie möchten wir den jungen Frauen zeigen, wie vielfältig die Berufswelt ist und mit den oft noch vorherrschenden Klischees aufräumen. Vielen ist nicht bewusst, wie kreativ Tätigkeiten in der Metall- und Elektroindustrie sind, dass man in einem modernen Umfeld arbeitet und der Verdienst gut ist. Außerdem möchten wir die Mädchen mit weiblichen Role Models zusammenbringen, die sie ermutigen und ihnen zeigen, was sie mit einer stärkenorientierten Berufswahl, frei von Rollenstereotypen, erreichen können. Es gibt in Deutschland fast 400 Ausbildungsberufe und rund 21.000 verschiedene Studiengänge, die darauf warten, entdeckt zu werden. Wir möchten sie diese für sie noch so unbekannten Berufsfelder erleben lassen. Auf geht’s!“

    Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bestätigte: “Die Girls’Day Akademie zeigt jungen Frauen, wie groß die Bandbreite an Berufen ist. Dieses bedeutende und erfolgreiche Projekt unterstützen wir gerne. Dabei ist die praxisorientierte Berufsorientierung gerade für junge Frauen ein unverzichtbarer Aspekt der Fachkräftesicherung für den MINT-Bereich. So werden die Schülerinnen für Naturwissenschaft und Technik begeistert und können über erste Praxiserfahrungen das Vertrauen in die eigenen technischen Fähigkeiten erlangen. Dafür agieren Politik, Wirtschaftsorganisationen und Unternehmen gemeinsam im engen Schulterschluss, um den Fachkräftenachwuchs zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Unternehmen zu sichern.“

    Welchen Wert die due Initiative für die Fachkräftesicherung hat, können Sie auch in einem aktuellen Pressebeitrag der Wirtschaftszeitung “aktiv in Bayern“ nachlesen.

  • Mittelschule im Mittelpunkt – Feierliche Abschlussveranstaltung des Schulversuchs StarSV

    Mittelschule im Mittelpunkt – Feierliche Abschlussveranstaltung des Schulversuchs StarSV

    Die bayerischen Mittelschulen sind tragende Säulen im Bildungsland Bayern – und besonders stark im Verbund. Drei Jahre lang erprobten im Rahmen eines Modellversuchs der Stiftung Bildungspakt Bayern 35 Mittelschulen, die in 12 Mittelschulverbünden aus ganz Bayern organisiert sind, neue Formate der Zusammenarbeit und des Austauschs.

    Bei der feierlichen Abschlussveranstaltung des Schulversuchs „StarSV“: Starke Schulen – starker Verbund“ im Münchner Literaturhaus betonte Anna Stolz, Kultusministerin und Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bildungspakt Bayern: “Ich freue mich sehr, dass der Modellversuch ein voller Erfolg war, der noch einmal deutlich machte: Starke Verbünde bedeuten starke Einzelschulen, vielfältige Bildungsangebote und den Erhalt von kleineren Standorten. Sie schaffen gleiche Bildungschancen in Stadt und Land und sind ein echter Gewinn für die Bildung in einer Region.“

    Die durch die Modellschulen erarbeiteten Maßnahmen und Konzepte verfolgten unter anderem das Ziel, Synergieeffekte zu erkennen und Ressourcen gemeinsam nutzen zu können. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Felder Praxisbezug und Berufsorientierung gelegt. Die Kultusministerin nutzte die Gelegenheit und bedankte sich im Rahmen der Veranstaltung bei der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V., die den Modellversuch als Exklusivpartner unterstützte.

    Bildungserfolge sind auch Teamerfolge. Das gilt insbesondere für den Beitrag der bayerischen Mittelschulen zur Fachkräftesicherung unserer Unternehmen. Sie bieten den Jugendlichen flächendeckend und wohnortnah einen vielversprechenden Bildungsweg. In den bayerischen Mittelschulverbünden werden die Leistungen und Angebote der Bildungseinrichtungen gewinnbringend zusammengeführt, sodass alle Beteiligten davon profitieren. Ein besonderer Fokus liegt auf der Stärkung von Basiskompetenzen und Berufsorientierung. Die Jugendlichen werden zielgerichtet gefördert und auf die Anforderungen am Arbeitsmarkt vorbereitet. Darum haben wir den Schulversuch „StarSV Starke Schulen – starker Verbund“ gerne unterstützt.

    Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

    Mit einem Blick in die Zukunft machte Kultusministerin Anna Stolz abschließend deutlich: “Unsere Mittelschulen sind echte Schulen fürs Leben und im Verbund besonders stark. Die größten Gewinner der Zusammenarbeit sind unsere Kinder und Jugendlichen, denen die Schulen durch eine erfolgreiche Verbundarbeit zukünftig noch bessere Möglichkeiten bieten können. Der Schulversuch war dabei erst der Anfang. Wir wollen die guten Ergebnisse rasch in die Breite tragen, damit noch mehr Mittelschulverbünde davon profitieren können. Der tolle Abschluss des Schulversuchs ist also gleichzeitig auch der Startschuss für die Mittelschule der Zukunft.“

    Der Schulversuch „StarSV: Starke Schulen – starker Verbund“

    Das Bayerische Kultusministerium setzt bereits seit über 12 Jahren auf den Zusammenschluss von Schulen zu Mittelschulverbünden, um jungen Menschen auch weiterhin wohnortnah ein umfassendes und qualitätsvolles Schulangebot zu unterbreiten. Mit diesem organisatorischen Instrument konnten bereits in der Vergangenheit viele Standorte weiterführender Schulen erhalten werden. Dabei besteht für Schulen, die die wesentlichen Bildungsangebote der Mittelschule nicht alleine bereitstellen können, die Möglichkeit, als eigenständige Schulen in Schulverbünden (bisweilen auch landkreis- oder regierungsbezirksübergreifend) zusammenzuarbeiten.

    Mit dem durch die Stiftung Bildungspakt Bayern im Jahr 2021 ins Leben gerufenen Schulversuch „StarSV: Starke Schulen – starker Verbund“ wurde das Profil der Mittelschulen, die sich in einem Schulverbund zusammengeschlossen haben, noch weiter gestärkt und die Zusammenarbeit auch mit externen Partnern optimiert. Ab dem kommenden Schuljahr werden nun alle neu ernannten Schulleitungen die Möglichkeit haben, an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen ein Fortbildungsmodul zur erfolgreichen Zusammenarbeit im Mittelschulverbund zu besuchen. Außerdem wurde ein nachhaltiges Netzwerk ins Leben gerufen, das unter anderem Hilfe und Information zu Verbundthemen in Form von schulhausinternen Fortbildungen anbietet.

  • Prüfungskultur innovativ – Abschluss des erfolgreichen Schulversuchs

    Prüfungskultur innovativ – Abschluss des erfolgreichen Schulversuchs

    “Der Schulversuch Prüfungskultur innovativ macht es vor, wie wir mit innovativen und praxistauglichen Formaten die Prüfungskultur an den bayerischen Schulen weiter entwickeln können. Mit digitalen Prüfungen, hybriden Leistungsmessungen und den Möglichkeiten der KI kann modernes schülerzentriertes Prüfen im digitalen Zeitalter gelingen. Die Ergebnisse des Schulversuchs werden auch in der Breite wirken und die Prüfungskultur an unseren bayerischen Schulen Schritt für Schritt verändern. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement.“, so Kultusministerin Anna Stolz in ihrer Festrede.

    Im Zentrum des Schulversuchs steht die Erweiterung des Spektrums an Leistungsnachweisen. Dabei werden digitale Aufgabenformate entwickelt, die kooperative und kreative Herangehensweisen auch in Prüfungssituationen erlauben. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. unterstützt das Projekt.

    Unsere jungen Talente an den Schulen profitieren von einem leistungsstarken bayerischen Bildungssystem. Gut ausgebildete Schülerinnen und Schüler sind für unsere Unternehmen die Arbeits- und Fachkräfte der Zukunft und damit entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes. Darum ist in der von digitalem Wandel geprägten Zeit die Weiterentwicklung von Bildungsangeboten, Prüfungen oder Leistungsnachweisen entscheidend. Innovative Konzepte, die digitale, kooperative und kreative Lösungsansätze in Prüfungssituationen erlauben, vermitteln den Jugendlichen wichtige Kompetenzen, durch die sie den Anforderungen am Arbeitsmarkt gewachsen sind. Der Schulversuch Prüfungskultur innovativ unterstützt Lernende dabei, Schlüsselfertigkeiten mit digitalen und über digitale Medien zu entwickeln. Daher unterstützen wir das Projekt gerne.

    Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

    Hintergrund

    Die Laufzeit des Schulversuchs Prüfungskultur innovativ betrug insgesamt drei Jahre (Schuljahr 2021/2022, 2022/2023 und 2023/2024). Ab dem Schuljahr 2023/2024 wurde der Schulversuch um 14 Berufliche Schulen erweitert.

    Er baut auf Erfahrungen aus dem Schulversuch Digitale Schule 2020 auf. Hierbei wurden im Bereich der “kleinen“ Leistungserhebungen erste Versuche unternommen, neue Wege in der Prüfungskultur zu gehen. Im zweiten Jahr seiner Laufzeit wurden im Schulversuch große“ Leistungserhebungen an den teilnehmenden Modellschulen erprobt. Im aktuell dritten Schuljahr widmet sich der Schulversuch u. a. auch KI-gestützten Technologien und den Anforderungen, die von Seiten der Inklusion an die Prüfungskultur gestellt werden.

  • Bayerischer Schulinnovationspreis isi DIGITAL 2024 verliehen

    Bayerischer Schulinnovationspreis isi DIGITAL 2024 verliehen

    Der i.s.i. – Innere Schulentwicklung und Schulqualität Innovationspreis wurde von der Stiftung Bildungspakt Bayern ins Leben gerufen, um Schulen einen Anreiz zu bieten, sich mit anderen zu messen und die eigenen Bestrebungen im Bereich der Schulentwicklung zu systematisieren und weiterzuentwickeln.

    Mit dem isi DIGITAL werden Schulen ausgezeichnet, die mit einem Wettbewerbsbeitrag aufzeigen, wie digitale Medien in der Schule innovativ und zielführend genutzt werden können. Bei den Preisträgern handelt es sich um Schulen, die auf systematische und innovative Art und Weise die Qualität der Arbeit im Unterricht und in der Schule durch digitale Technologien verbessern. Diese Schulen gehen neue Wege, um mit digitalen Medien und über digitale Medien zu lernen – und entwickeln auf diese Weise eine “gute Praxis“, von der sich andere Schulen anregen lassen oder lernen können.

    Ebenso wie digitale Medien und Inhalte Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen sind, ist ein souveräner, reflektierter und verantwortungsbewusster Umgang mit ihnen eine Schlüsselkompetenz auf dem Arbeitsmarkt. Die flächendeckende Vermittlung von digitaler Kompetenz für unsere Fachkräfte von morgen ist ein bedeutungsvolles Anliegen. Die Stiftung Bildungspakt Bayern ehrt deshalb Schulen, die mit ihren Strategien die Potenziale der Digitalisierung für das Lernen und Lehren kreativ nutzen. Gerne unterstützen wir diese vorbildlichen Bildungseinrichtungen durch die exklusive Förderung des Innovationspreises isi DIGITAL.

    Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

    Die aktuelle Wettbewerbsrunde richtete sich an Grundschulen, Mittelschulen und Förderschulen. Jeweils maximal drei Preisträger wurden pro Schulart ausgezeichnet. Der erste Platz ist mit je 5.000 Euro dotiert, der zweite mit je 2.500 Euro und der dritte mit je 1.500 Euro.

    Einen Überblick über die Preisträger finden Sie hier.