Kategorie: Aktuelles

  • Technik-trifft-Umwelt-Camp – MINT-Förderung Straubing zeigt, wie nachhaltig Technik sein

    Technik-trifft-Umwelt-Camp – MINT-Förderung Straubing zeigt, wie nachhaltig Technik sein

    Welche spannenden Ausbildungsberufe und technischen Studiengänge gibt es, die Nachhaltigkeit als Schwerpunkt haben?
    Die Teilnehmenden des mit der MINT-Förderung Straubing durchgeführten Technik-trifft-Umwelt-Camps 2024 fanden auf diese Frage punktgenaue Antworten. Praxisnah und spielerisch lernten sie spannende Studiengänge kennen, setzten sich in verschiedenen Workshops mit Nachhaltigkeit auseinander und erprobten ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen.

    An dem Camp beteiligt haben sich C.A.R.M.E.N. e.V., der TUM Campus Straubing, die SENNEBOGEN Maschinenfabrik GmbH, das NAWAREUM und die Sonplas GmbH. Thema der Woche war “Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien“.

    Die MINT-Förderung Straubing war bereits zum vierten Mal Gastgeber des Technik-trifft-UmweltCamps: “Damit morgen die dringend benötigten MINT-Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt verfügbar sind, müssen wir junge Menschen heute für Naturwissenschaft und Technik begeistern“, sagt Funda Demir, MINT-Managerin der Stadt Straubing.

    Nachwuchs fördern und für Technik begeistern

    Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern wurde vor über 20 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ins Leben gerufen. In sieben thematisch verschiedenen Camp-Formaten engagiert sich die Initiative gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern für die Förderung junger Menschen im MINT-Bereich. Das Technik-trifft-Umwelt-Camp widmet sich dabei dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Finanziert wird die Initiative von den Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgebern bayme vbm sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

    Mit den Technik-trifft-Umwelt-Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste Einblicke in die Welt der M+E Industrie. So begeistern wir die Schülerinnen und Schüler frühzeitig für technische Berufe und bringen sie mit den Unternehmen vor Ort als mögliche Arbeitgeber von Morgen zusammen. Damit leisten die Camps einen wertvollen Beitrag zur Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung in der Region.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Ein Feriencamp mit Sinn und Mehrwert

    Die Jugendgruppe wurde rund um die Uhr von einem professionellen Betreuungsteam begleitet, das für Spaß und Abwechslung sorgte. Auch in pädagogischer Hinsicht lohnt sich die Teilnahme. “Unsere Camps stärken die Technikkompetenz genauso wie Teamwork, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit“, erzählt Andrea Weber, Projektleiterin bei Technik – Zukunft in Bayern. „Damit jeder dabei sein kann, ist die Teilnahme kostenlos.“

    Die Erlebnisse ihrer einzigartigen Camp-Woche präsentierten die Teilnehmenden auf der Abschlussveranstaltung des Technik-trifft-Umwelt-Camps einem Publikum aus dem Unternehmen, Förderern, Eltern und Presse.
    Sie blicken auf ein einmaliges Ferienerlebnis zurück. “Am besten hat mir der Workshop bei Sennebogen gefallen. Dort durften wir verschiedene Stationen, wie z. B. eine Präsentation über die Funktionsweise der Maschinen und Bausätze im Themenbereich der Pneumatik, kennenlernen. Den größten Spaß hatte ich aber auf jeden Fall bei den Stationen Löten und Baggerfahren“, sagt die 16-jährige Charlotte. Und Korbinian, 15 Jahre, ergänzt: “Mir persönlich hat der Besuch bei C.A.R.M.E.N e.V. am besten gefallen, da uns hier die Bioökonomie nähergebracht wurde.“

    Bildnachweis: © Susen Meyer

  • Bayerischer SCHULEWIRTSCHAFT-Preis geht nach Niederbayern

    Das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Landshut erhielt den Preis für seine professionellen Strukturen im Ehrenamt und sein langjähriges Engagement über das ganze Schuljahr hinweg. Von einer großen jährlichen Berufsorientierungsmesse bis hin zu mehreren Vernetzungsveranstaltungen für alle wichtigen Akteure der Berufsorientierung sowie Informationsveranstaltungen für Eltern – das Netzwerk stellt sich in seiner Region im Bereich Berufsorientierung breit auf.

    Die Wirtschaftsjunioren Straubing e. V. und das Anton-Bruckner-Gymnasium Straubing bekamen die Auszeichnung für ihre herausragenden Bemühungen im Bereich Berufsorientierung. Die Jury prämierte die innovative und kreative Kooperation mit einem Gründer-Sonderpreis für das Jahr 2023. Auf diese Weise könnten, so die Jury, Jugendlichen Wege hin zu einer eigenen Unternehmensgründung aufgezeigt werden.

  • Verleihung des Berufswahl-SIEGELS 2023/2024 an Schulen in sechs bayerischen Regierungsbezirken

    Verleihung des Berufswahl-SIEGELS 2023/2024 an Schulen in sechs bayerischen Regierungsbezirken

    Die feierlichen Verleihungen fanden am 25. September 2024 in Landshut (für Niederbayern und die Oberpfalz), am 2. Oktober 2024 in Fürstenfeldbruck (für Oberbayern und Schwaben) und am 9. Oktober 2024 in Nürnberg (für Mittel- und Unterfranken) statt.

    Berufswahlseminare, Technikprojekte, Betriebsbesichtigungen, Praktika, Arbeitsgruppen von Schulgärtnern bis Robotik – dies sind nur einige Beispiele für Maßnahmen aus den vielfältigen Konzepten zur Berufsorientierung.
    Ausgezeichnet wurden insgesamt 69 Schulen. Sie stellten sich im Schuljahr 2023/2024 dem Bewerbungsprozess und haben diesen erfolgreich durchlaufen. Ergebnis war entweder eine Erst- oder Rezertifizierung. Die Entscheidung über die Vergabe der Auszeichnung treffen über 200 ehrenamtliche Vertreterinnen und Vertreter von Schulen und Unternehmen, der Elternschaft, der Agentur für Arbeit, (Industrie- und Handwerks-)Kammern sowie Universitäten.

    Die Feierlichkeiten boten auch Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken zwischen Lehrkräften, Schulleitungen, Jurymitgliedern und weiteren Gästen. Ebenfalls mit von der Partie war  das Berufswahl-SIEGEL-Maskottchen Siegmund. Die Teilnehmenden hatten Raum zum Kennenlernen und konnten neue Ideen und Inspirationen mit nach Hause nehmen. Bei allen waren Engagement, Leidenschaft für ihren Beruf sowie Offenheit gegenüber Veränderungen spürbar.

    Impressionen von den Veranstaltungen finden Sie hier.
    (@ Bildrechte: Stefan Winterstetter)

    Zu den Förderern des Projekts zählen neben dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V., die Interessengemeinschaft Selbständiger, Unternehmer und freiberuflich Tätiger e.V. sowie das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V.

    Berufsorientierung ist wichtig für junge Menschen und Betriebe

    Für die bayerische Kultusministerin Anna Stolz ist das Berufswahl-SIEGEL ein wegweisendes Projekt: “Mit dem Berufswahl-SIEGEL werden Schulen ausgezeichnet, die ihren Schülerinnen und Schülern hinsichtlich der beruflichen Orientierung vielfältige Angebote und Aktionen bieten und damit Vorbild für andere Schulen sind. Wir wollen, dass Schülerinnen und Schüler gut darauf vorbereitet sind, sich für einen Beruf zu entscheiden, und später motiviert in den Job starten. Das ist vor allem in Zeiten des Fachkräftemangels auch für die bayerischen Unternehmen sehr wichtig. Ich gratuliere allen zertifizierten Schulen ganz herzlich zu der tollen Auszeichnung und bedanke mich bei den Lehrkräften für das großartige Engagement.“

    Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer., erklärt: “Um ihren Arbeitskräfte- und Fachkräftebedarf zu sichern, sind unsere Betriebe in Bayern auf gut qualifizierten, motivierten Nachwuchs angewiesen. Indem wir praxisnahe Berufs- und Studienorientierung frühzeitig und fächerübergreifend im Unterricht verankern, helfen wir den Jugendlichen dabei, ihre Stärken und Interessen zu erkennen. Durch eine enge Verzahnung der Schulen mit den Betrieben erfahren die Schülerinnen und Schüler, wo der Arbeitsmarkt sie braucht. Genau hier setzen die Berufswahl-SIEGEL-Schulen mit ihren Angeboten und Projekten an. Darum fördern wir das Berufswahl-SIEGEL aus voller Überzeugung.“

    Auszeichnung, Beratung und Begleitung

    In einer immer komplexeren Arbeitswelt ist es wichtiger denn je, dass junge Menschen eine gute Grundlage für ihre Entscheidung haben, in welches Berufsfeld sie einsteigen wollen. Die vielfältigen Möglichkeiten, sich beruflich zu qualifizieren, machen diese Entscheidung oft schwer. Ein klassischer Handwerksberuf? Eine Karriere in der Wirtschaft? Studieren? Welche Angebote es gibt und auch, welcher Job zu einem passt, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen – all diese Fragen zu beantworten, ist Teil einer guten Berufsorientierung.

    Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. vergibt das Berufswahl-SIEGEL an Schulen, die sich besonders im Bereich der Berufsorientierung ihrer Schülerinnen und Schüler engagieren. “Dabei ist uns wichtig, dass das SIEGEL mehr ist als eine Auszeichnung“, sagt Hubert Schurkus, Präsident des bbw. “Die Schulen, die sich bewerben, bekommen wertvolles Feedback durch unsere Jurorinnen und Juroren. Wir beraten und begleiten sie auf ihrem Weg, die Berufs- oder Studienorientierung langfristig und nachhaltig weiterzuentwickeln. Umgekehrt nehmen wir aus dem Kontakt mit den Schulen viele Anregungen mit, die wieder in das Netzwerk zurückfließen.“

  • „P-Seminar-Preis 2024“ – 27 Regionalsieger stehen fest

    „P-Seminar-Preis 2024“ – 27 Regionalsieger stehen fest

    Nachdem die Schülerinnen und Schüler im vergangenen Schuljahr in ihren Projekt-Seminaren Ideen entwickelt, Konzepte erstellt und umgesetzt haben, stehen die 27 regionalen Preisträger des “P-Seminar-Preises 2024“ fest. Sie werden in den kommenden Wochen in den Bezirken der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien ausgezeichnet. Aus den 27 Regionalsiegern werden die vier Landessieger ermittelt, die am 2. Dezember 2024 von Kultusministerin Anna Stolz sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kooperationspartner mit dem “P-Seminar-Preis 2024“ geehrt werden.

    “P-Seminar-Preis“

    Der Wettbewerb wird jährlich durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus und die drei Kooperationspartner vbw, bbw und Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG ausgeschrieben, Honoriert werden besonders gelungene Projekte zur beruflichen Orientierung an Bayerischen Gymnasien. Die Preisverleihungen dokumentieren das Engagement und die Kreativität der Preisträgerinnen und Preisträger sowie die vielfältigen Möglichkeiten der beruflichen Orientierung am Gymnasium.

    Die Gymnasien können sich bei den Dienststellen der Ministerialbeauftragten für die Auszeichnung bewerben. Bei der Auswahl der Preisträger stehen insbesondere Konzeption, Umsetzung und Ergebnis der P-Seminare im Fokus. Von zentraler Bedeutung sind neben der Projektidee, Zielsetzung und Projektplanung auch die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern und die Förderung der Berufsfindungskompetenz durch die projektspezifische berufliche Orientierung. In die Bewertung fließen darüber hinaus die Anwendung von Methoden des Projektmanagements und der Teamarbeit sowie eine abschließende Präsentation der Arbeitsergebnisse ein.

    Was ist ein P-Seminar?

    Neben dem Modul zur beruflichen Orientierung in Jahrgangsstufe 9 sowie dem Aufbaumodul zur beruflichen Orientierung in den Jahrgangsstufen 12 und 13 stellt das P-Seminar zur beruflichen Orientierung ein Kernelement der Beruflichen Orientierung am neunjährigen Gymnasium dar, um die Schülerinnen und Schüler auf den Übergang in die Studien- und Berufswelt vorzubereiten. Die Schülerinnen und Schüler eines bayerischen Gymnasiums belegen in Jahrgangsstufe 11 des neunjährigen Gymnasiums ein Projekt-Seminar, das einem Leitfach zugeordnet wird und zwei Wochenstunden umfasst. Ausgehend von einer schulischen Projektarbeit mit Bezug zur wissenschaftlichen beziehungsweise beruflichen Praxis (externe Partner) reflektieren die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Stärken und Interessen, erhalten Einblicke in verschiedene Berufsfelder und erlernen Grundlagen des Projektmanagements. Dadurch vertiefen die Schülerinnen und Schüler unter Begleitung einer Lehrkraft ihre Berufsfindungskompetenz, d.h. die Fähigkeit, eigenständig eine reflektierte, kriteriengeleitete Berufswahlentscheidung zu treffen.

    Hier finden Sie eine Übersicht der prämierten P-Seminare des Schuljahres 2023/2024.

  • Erfolgreiche Wirtschaftsphilologentagung am 1. und 2. Oktober 2024

    Erfolgreiche Wirtschaftsphilologentagung am 1. und 2. Oktober 2024

    Die aktuell zu bewältigenden Aufgaben für Wirtschaft und Politik sind immens. Dabei ist der  sich verschärfende Fachkräftemangel nur eines von vielen Handlungsfeldern. Die Energiewende muss ebenfalls gemeistert werden, und trotz des demografischen Wandels sollen die sozialen Sicherungssysteme finanzierbar bleiben. Gleichzeitig sorgen sich international aufgestellte deutsche Unternehmen um ihre Wettbewerbsfähigkeit, während die die Geld- und Währungsmärkte durch neue geopolitische Handelsallianzen beeinflusst werden.

    In insgesamt elf Vorträgen und Workshops wurden in Passau die Wechselbeziehungen zwischen Rohstoffpolitik und Menschenrechten sowie zwischen sozial-ökologischer Besteuerung und dem Erreichen der Klimaziele beleuchtet. Die Tagung stellte Lösungsansätze für eine zukunftsfähig gestaltete Wirtschaft vor, die Verteilungsgerechtigkeit und sozialen Zusammenhalt zum Ziel hat.

    Abgerundet wurde die Veranstaltung mit dem Vortrag von Frau Prof. Dr. Monika Schnitzer, Vorsitzende des Sachverständigenrats Wirtschaft der Bundesregierung. Sie trug zum Thema “Wirtschaftswachstum und Verteilungsgerechtigkeit: Herausforderungen und Reformen bei Rente und Bürgergeld“ vor und nahm sich im Anschluss viel Zeit für die Fragen der Lehrkräfte.

  • sprungbrett bayern – Digitaler Elternabend stößt auf reges Interesse

    sprungbrett bayern – Digitaler Elternabend stößt auf reges Interesse

    Jugendliche bei Berufswahlprozess begleiten

    Vor allem die große Auswahl an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten stellt für Eltern, die ihre Kinder in der Orientierungsphase gut unterstützen wollen, oftmals eine Herausforderung dar. Im Rahmen der digitalen Elternabende erhalten Eltern und Lehrkräfte allgemeine Informationen und Impulse zur Begleitung der Berufswahl der Jugendlichen.

    Am 24. Oktober 2024, dem zweiten Elternabend der Reihe, erhalten die Eltern  Informationen zum Thema “Es gibt keine unmotivierten Menschen: Entdecken Sie das berufliche Potenzial ihres Kindes“ erhalten. Die darauffolgende Veranstaltung am 13. Februar 2025 liefert Tipps zum Thema “Berufsvielfalt mutig angehen: So unterstützen Sie Ihr Kind bei der Entscheidung“. Der vierte Elternabend am 18. März 2025 widmet sich schließlich dem Thema “Perspektive Berufswahl: Welche Werte und Fähigkeiten in der Zukunft zählen“.

    Weitere Informationen zu den digitalen Elternabenden finden Sie hier.

    Hintergrund

    sprungbrett bayern ist die Online-Praktikumsbörse für Schüler*innen aller Schularten in Bayern und bietet mit sprungbrett hop-on hop-off und dem sprungbrett SPEED DATING vielfältige Möglichkeiten der Berufsorientierung. Die Initiative führt zudem bayernweite Informationsabende für Eltern und Lehrkräfte durch.

    sprungbrett bayern ist ein Projekt von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert. Hauptförderer sind die Bayerischen Metall*Elektro Arbeitgeber bayme vbm.

  • Profilschulen setzen Maßstäbe in der digitalen Bildung!

    Profilschulen setzen Maßstäbe in der digitalen Bildung!

    Das PIZ-Prädikat würdigt Schulen, die sich intensiv für eine zeitgemäße Digitale Bildung einsetzen und ihren Schülerinnen und Schülern die Kompetenzen vermitteln, die sie in einer zunehmend digitalen Welt benötigen.

    “Wir alle wollen unsere Kinder und Jugendlichen stark machen für die digitale Welt von morgen. Informatik spielt in dieser neuen Welt eine Schlüsselrolle und die ausgezeichneten Schulen sind dabei wichtige Innovatoren für den digitalen Wandel an unseren bayerischen Schulen. Natürlich sind dabei unsere digital kompetenten Lehrkräfte von entscheidender Bedeutung. Daher gilt mein Dank vor allem ihnen für ihren tagtäglichen unermüdlichen Einsatz und unserem langjährigen Partner, der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., der die PIZ-Initiative finanziell und durch Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft so engagiert unterstützt“, so Kultusministerin Anna Stolz vorab zur Veranstaltung.

    Amtschef Martin Wunsch erklärte dazu in seinem Grußwort zum Festakt: “Die Profilschulen für Informatik und Zukunftstechnologien sind bei der Gestaltung des digitalen Wandels ganz vorne dabei. Sie bereiten die Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise auf die Lebens- und Arbeitswelt der Zukunft vor. An unseren Profilschulen herrscht Aufbruchstimmung und Innovationsgeist. Das zeigen auch Ihre überzeugenden Bewerbungen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung!“

    Die vbw unterstützt die Schulen aus voller Überzeugung, was deren Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt im Rahmen der diesjährigen Prädikatsverleihung betonte.

    Für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen ist es wichtiger denn je, dass wir bei Zukunftstechnologien international den Anschluss behalten. Die ausgewählten rund 50 Schulen haben sich mit ihrem Engagement im Bereich Informatik und Zukunftstechnologie das Prädikat in besonderer Weise verdient. Ihr Profil ist eine Investition in die Bildungsqualität und gleichzeitig in die Innovationskraft unseres Wirtschaftsstandortes. Indem die Schulen die Jugendlichen über alle Schulformen hinweg frühzeitig und praxisnah für Informatik und Zukunftstechnologie begeistern, bereiten sie die Schülerinnen und Schüler als Fachkräfte von morgen optimal auf die Anforderungen am Arbeitsmarkt der Zukunft vor.

    Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

  • 23 Schulen aus Niederbayern und der Oberpfalz erhalten das Berufswahl-SIEGEL

    Die Feier in der letzten Septemberwoche 2024 bot auch Gelegenheit für einen intensiven Austausch. Lehrkräfte, Jurorinnen, Juroren und weitere Gäste hatten viel Raum, sich kennenzulernen, Fragen zu stellen und neue Ideen mit nach Hause zu nehmen. Bei allen Teilnehmenden waren Engagement, Leidenschaft für ihren Beruf sowie Offenheit gegenüber Veränderungen spürbar.

    Ausgezeichnete Schulen

    ·         Anton-Bruckner-Gymnasium Straubing (2. Rezertifizierung)

    ·         Erzbischöflichen Ursulinen-Realschule Landshut (2. Rezertifizierung)

    ·         Gymnasium Pfarrkirchen (1. Rezertifizierung)

    ·         Hans-Carossa-Mittelschule Pilsting (1. Rezertifizierung)

    ·         Hans-Leinberger-Gymnasium Landshut (1. Rezertifizierung)

    ·         Herzog-Tassilo-Realschule Dingolfing (2. Rezertifizierung)

    ·         Jakob-Sandtner-Schule Straubing (2. Rezertifizierung)

    ·         Joseph-von-Fraunhofer-Schule Straubing (2. Rezertifizierung)

    ·         Konrad-Adenauer-Schule Roding (Erstzertifizierung)

    ·         Ludmilla-Schule Bogen (2. Rezertifizierung)

    ·         Mittelschule am Dreisessel Neureichenau (2. Rezertifizierung)

    ·         Mittelschule Bodenmais (2. Rezertifizierung)

    ·         Mittelschule Bruck in der Oberpfalz (Erstzertifizierung)

    ·         Mittelschule Hengersberg (Erstzertifizierung)

    ·         Mittelschule Vilsbiburg (2. Rezertifizierung)

    ·         Mittelschule Ulrich Schmidl Straubing (Erstzertifizierung)

    ·         Pfalzgraf-Friedrich-Mittelschule Vohenstrauß (Erstzertifizierung)

    ·         Realschule im Stiftland Waldsassen (Erstzertifizierung)

    ·         Realschule Oberroning (Erstzertifizierung)

    ·         Staatliche Wirtschaftsschule Passau (Erstzertifizierung)

    ·         Staatliche Fachoberschule Regen (Erstzertifizierung)

    ·         Staatliche Realschule Schöllnach (1. Rezertifizierung)

    ·         Staatliche Realschule Vilsbiburg (2. Rezertifizierung)

  • AusbildungsOffensive-Bayern Cup 2024 der U15-Juniorinnen – Die Siegerinnen stehen fest!

    AusbildungsOffensive-Bayern Cup 2024 der U15-Juniorinnen – Die Siegerinnen stehen fest!

    Insgesamt nahmen 16 Mannschaften mit rund 180 jungen Fußballerinnen an dem Turnier teil. Das Turnier wurde in diesem Jahr zum dreizehnten Mal von den Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgebern bayme vbm in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußball-Verband ausgerichtet.

    AusbildungsOffensive-Bayern Cup – Fußball und Berufsorientierung

    Neben dem Dribbeln, Flanken und Schießen stand die berufliche Zukunftsplanung der Spielerinnen im Mittelpunkt. Beim Cup wurde daher ein spannendes Rahmenprogramm zur Berufsorientierung angeboten. So informierten sich Spielerinnen und Eltern bei den Info-Teams der AusbildungsOffensive-Bayern über die beruflichen Chancen in der Metall- und Elektroindustrie.

    Darüber hinaus konnten die Mädchen ihr erworbenes Wissen über die bayerische Metall- und Elektroindustrie bei einem Quiz testen. Zudem stand eine Torwand bereit. An dieser duellierten sich nicht nur die Mannschaften – auch Eltern, Geschwister und Freunde hatten Gelegenheit, ihr Talent unter Beweis zu stellen und attraktive Preise zu gewinnen.

  • In den Ferien technische Berufe entdecken: F.EE GmbH macht es möglich und lädt den weiblichen Nachwuchs zum Mädchen für Technik-Camp ein.

    In den Ferien technische Berufe entdecken: F.EE GmbH macht es möglich und lädt den weiblichen Nachwuchs zum Mädchen für Technik-Camp ein.

    Passt ein technischer Beruf zu mir? Vielleicht Feinmechanikerin, Elektronikerin für Automatisierungstechnik, Zerspanungsmechanikerin oder gar Mechatronikerin? Die Teilnehmerinnen des Mädchen für Technik-Camps 2024 bei F.EE fanden genau darauf Antworten. Praxisnah und spielerisch lernten sie technische Ausbildungsberufe kennen und erprobten ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen. Das Team der Ausbildung begleitete sie bei der Erstellung ihres eigenen Werkstücks, einer Ampel, die natürlich als Erinnerung mit nach Hause genommen wurde.
    F.EE war bereits zum sechsten Mal Gastgeber des erfolgreichen Mädchen für Technik-Camps: „Mädchen können technische Berufe genauso gut wie Jungs, haben aber schon auch oftmals Vorbehalte. Diese wollen wir abbauen und sind stolz auf unseren Beitrag, den wir mit dem Camp Jahr für Jahr leisten.“, sagt Udo Starck, Personalleiter bei F.EE.

    Nachwuchs fördern und für Technik begeistern
    Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern wurde vor über 20 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ins Leben gerufen. In sieben thematisch verschiedenen Camp-Formaten engagiert sich die Initiative gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern für die Förderung junger Menschen im MINT-Bereich. Das Mädchen für Technik-Camp hat den Schwerpunkt, insbesondere Mädchen anzusprechen, um Hemmschwellen zu überwinden und Frauen in MINT-Berufen zu stärken.

    Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm sind Hauptförderer. bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt erklärt: „Mit den Mädchen für Technik-Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste Einblicke in die Welt der M+E Industrie. So begeistern wir die Schülerinnen frühzeitig für technische Ausbildungsberufe und bringen sie mit den Unternehmen vor Ort als mögliche Arbeitgeber von Morgen zusammen. Damit leisten die Camps einen wertvollen Beitrag zur Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung in der Region.“

    Bildnachweis: @ Nicole Mutzl