Kategorie: Aktuelles

  • AKZENT Elternarbeit – Elternarbeit an Schulen zukunftsweisend gestalten

    AKZENT Elternarbeit – Elternarbeit an Schulen zukunftsweisend gestalten

    Der Schulversuch AKZENT Elternarbeit

    Der Modellversuch wurde von 2011 bis 2013 von der Stiftung Bildungspakt Bayern durchgeführt – mit Unterstützung der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. als Exklusivpartner. Insgesamt 17 bayerische Schulen nahmen teil. Vertreten waren Grund-, Mittel-, Real-, Wirtschafts- und Fachoberschulen und Gymnasien. Im Rahmen des Schulversuchs wurden Qualitätskriterien für schulische Elternarbeit entwickelt.

    Arbeitsschwerpunkte waren zum Beispiel:

    • Förderung einer kontinuierlichen und anlassunabhängigen Kontaktaufnahme zwischen Lehrkräften und Erziehungsberechtigten
    • Entwicklung schulspezifischer Konzepte zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
    • Etablierung von Dreiergesprächen (Schüler*innen – Eltern – Lehrkräfte) mit Zielvereinbarungen
    • Einbeziehen pädagogischer Fachkräfte in die Elternarbeit

    Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen die gemeinsam erstellten “Leitlinien guter Elternarbeit“ sowie zahlreiche Good-Practice-Beispiele für individuell umsetzbare schulspezifische Konzepte.

    Beispiel für die erfolgreiche Arbeit der Stiftung Bildungspakt Bayern

    Die Stiftung Bildungspakt Bayern ist eine Ideenschmiede und ein Innovationsmotor für die bayerische Bildungspolitik. Innovative Projekte tragen mit zur qualitativen Weiterentwicklung des bayerischen Schulwesens bei. Ziel der Projektarbeit ist es, positiv bewertete Maßnahmen möglichst zeitnah in die Fläche zu tragen und somit allen Schulen im Freistaat Impulse zu geben und die Bildungspraxis weiter zu verbessern.

    Die aktuelle Elternarbeit der Maria-Ward Realschule in Neuhaus am Inn ist ein sehr gutes Beispiel für die Verstetigung der Erkenntnisse eines Modellversuchs der Stiftung Bildungspakt Bayern. Es hat sich gezeigt, dass sich die Ergebnisse in der Praxis bewähren und kontinuierlich Impulse für die Weiterentwicklung der Elternarbeit geben.

    Es ist mir eine persönliche Freude, dass der Schulversuch AKZENT Elternarbeit der Stiftung Bildungspakt Bayern einen derart aktiv gelebten Schulentwicklungsprozess wie hier an der Maria Ward Realschule in Neuhaus am Inn angestoßen hat. Bildung ist der Schlüssel für den Wohlstand unserer Gesellschaft und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes. Darum müssen wir die Qualität unser Bildungssystems konsequent weiterentwickeln und in den unterschiedlichen Bildungsphasen alle Potenziale heben. Damit erfolgreiches schulisches Arbeiten möglich wird, sind die Lehrkräfte auf die Eltern als gut informierte Partner angewiesen. Die Schulgemeinschaft an der Maria Ward Realschule ist exemplarisch für eine gelungene und langfristig gewachsene Zusammenarbeit.

    Wolfram Hatz, vbw Präsident

  • „Assistierte Ausbildung Digital“ – Sicherung des Ausbildungserfolgs in Betrieb und Berufsschule – Online-Projektabschluss

    „Assistierte Ausbildung Digital“ – Sicherung des Ausbildungserfolgs in Betrieb und Berufsschule – Online-Projektabschluss

    Das Projekt startete am 1. September 2019 und ist nun erfolgreich zu Ende gegangen. An der Abschlussveranstaltung nahmen neben Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V., auch Klaus Beier, Geschäftsführer Operativ, Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, Prof. Dr. Ralph Conrads und Prof. Dr. Thomas Freiling, Hochschule der Bundesagentur für Arbeit, sowie Wolfgang Braun, Geschäftsführer bfz gGmbH teil.

    Die vbw und die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit (BA) konzipierten “Assistierte Ausbildung (AsA) digital“ als Teil der mit der Staatsregierung vereinbarten Initiative Fachkräftesicherung FKS+.

    Digitale Tools unterstützen Ausbildungserfolg

    Insgesamt nahmen 19 Teilnehmer*innen an den Standorten Bamberg, Aschaffenburg, Straubing und Passau sowie Freyung und Mühldorf am Inn, als Außenstandorte von Passau, teil. Das Projekt bezog auch Auszubildende in seltenen Ausbildungsberufen mit ein, die aufgrund der Seltenheit ihrer Ausbildung bisher kaum Unterstützung vor Ort finden. Das Modellprojekt bot den Teilnehmer*innen digitale Tools, wie zum Beispiel ein Lernmanagement-System, mit dem sie am heimischen Laptop Lerninhalte vorbereiten und individuell vertiefen konnten. Hiervon haben vor allem Jugendliche im ländlichen Raum profitiert. Projektbegleitend erhielten sie regelmäßig persönliches Feedback zu ihrem Leistungsfortschritt.

    Die Fachkräfte- und Arbeitskräftesicherung ist für unseren Wirtschaftsstandort eine der großen Zukunftsaufgaben. Um unseren Bedarf an qualifizierten Beschäftigten zu decken, müssen wir dafür sorgen, dass kein Talent in der Ausbildung verloren geht.

    Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

    Zielsetzung

    Hauptziel des Projekts war die Erschließung neuer Zielgruppen für die Ausbildung, vor allem im ländlichen Raum und für seltene Berufe. Durch das Projekt wurde der Ausbildungserfolg in Betrieb und Berufsschule gesichert. Darüber hinaus konnte eine bessere Anpassung und Verzahnung der betrieblichen Abläufe und der jeweiligen Berufsschule erreicht werden.

  • KI@school – Kluge Köpfe können KI!

    KI@school – Kluge Köpfe können KI!

    Bei der Werkstatt ging es darum, wie Daten für Learning Analytics und Intelligente Tutorielle Systeme eingesetzt werden. Unter anderem lernten die Teilnehmer*innen am Beispiel “bissiger Affe“ anschaulich, wie IT-Systeme beim maschinellen Lernen Muster erkennen und Regeln ableiten.

    Die Vorträge von der informativen Veranstaltung gibt es zum Nachschauen auf dem YouTube-Kanal der Stiftung Bildungspakt.

  • Berufsorientierungstest BerufsCheck(me) – jetzt noch stärker an die Bedürfnisse der Jugendlichen angepasst

    Berufsorientierungstest BerufsCheck(me) – jetzt noch stärker an die Bedürfnisse der Jugendlichen angepasst

    Seit vielen Jahren bietet der kostenlose BerufsCheck(me) der AusbildungsOffensive-Bayern Jugendlichen die Möglichkeit herauszufinden, welcher Ausbildungsberuf in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie am besten zu ihren Interessen, Stärken und Talenten passt.

    Ende 2022 ist eine optimierte Version des Tests online gegangen. Der Test ist jetzt noch stärker auf die Bedürfnisse der Schüler*innen abgestimmt und bietet den Jugendlichen gegenüber der Vorgängerversion folgende Vorteile:

    • optimierte Aufgaben,
    • intuitivere und jugendgerechtere Handhabung,
    • moderneres Design,
    • noch passendere Berufsvorschläge.

    Aufbau des Tests

    Die Aufgabenstellungen des Tests sind in elf Module aufgeteilt. Dabei wird sowohl eine Selbsteinschätzung einbezogen als auch ein Leistungstest durchgeführt. Der Leistungstest nutzt Fragestellungen, die auch in Einstellungstests für Ausbildungsberufe zum Einsatz kommen und ermöglicht dadurch, die Eignung für einen Beruf der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie zu ermitteln. So erhält der/die Jugendliche in rund 30 Minuten passende Berufsvorschläge und hat die Möglichkeit, sich ein Zertifikat herunterzuladen, welches der Bewerbung beigefügt werden kann.

    Wertvolles Tool für Jugendliche und Unternehmen

    Der aktualisierte Test wurde von Schüler*innen in Bayern getestet und von Lehrkräften und Schüler*innen als wertvolles Tool in der Berufsorientierung angenommen. Auch Unternehmen profitieren vom aktualisierten BerufsCheck(me), wenn das Zertifikat im Bewerbungsprozess zum Tragen kommt. Somit können sie schneller die Eignung von Bewerber*innen für den entsprechenden Ausbildungsberuf erkennen.

    Jugendliche können den BerufsCheck(me) hier durchführen. Darüber hinaus bietet die AusbildungsOffensive-Bayern den jungen Menschen noch zwei weitere Berufsorientierungstests an, die sie bei der Berufswahl unterstützen sollen. Der QuickCheck gibt in kürzester Zeit eine Indikation dafür, welcher Ausbildungsberuf zu dem/der Jugendlichen passen könnte. Der Berufsweg-Check zeigt auf, ob eher eine Ausbildung, ein Studium oder ein duales Studium das richtige für den jungen Menschen ist.

  • Bilinguale Grundschule Französisch – Projektbesuch an zwei mittelfränkischen Modellschulen des Schulversuchs

    Bilinguale Grundschule Französisch – Projektbesuch an zwei mittelfränkischen Modellschulen des Schulversuchs

    Ganz im Zeichen der abstrakten Kunst (L`art abstrait de Kandinsky) standen die bilingualen Unterrichtseinheiten einer 4. Klasse der Grundschule Nürnberg, Insel Schütt. Nach der Werkbetrachtung des Gemäldes “Composion 8“ von Wassily Kandinsky schufen die Schüler*innen ihre eigenen Kreationen nach dem berühmten Vorbild. Wie selbstverständlich fand die Kommunikation in den verschiedenen Unterrichtsphasen fast vollständig auf Französisch satt. Damit dies gelingen kann, werden der notwendige Wortspeicher und entsprechende Redemittel im Rahmen der Sequenzplanung sukzessive aufgebaut.

    An der Grundschule Fürth, Frauenstraße, entwickelt die Arbeitsgemeinschaft Französisch der 4. Jahrgangsstufen nach der Vorlage des bekannten Bilderbuchs “Die kleine Raupe Nimmersatt“ ein kleines Theaterstück. Teile des Schauspiels werden von den Schüler*innen auf Französisch dargeboten. Dazu notwendige Satzmuster werden deshalb fleißig trainiert. Geplant ist eine Aufführung vor Publikum im Rahmen der musischen Woche Fürth.

  • Volontariate Behörden – Wirtschaft – fruchtbarer Austasuch mit Tradition

    Volontariate Behörden – Wirtschaft – fruchtbarer Austasuch mit Tradition

    Die Volontariate des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. und seiner Kooperationspartner haben eine lange Tradition.

    Am 13. Februar 2023 startete in München bereits die 41. Ausgabe mit einer Eröffnung durch Roland Weigert, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Eine Woche lang erhielten Führungskräfte und Expert*innen aus der freien Wirtschaft Einblicke in die bayerischen Ministerien und deren Arbeitsprozesse.

    Durch das Volontariat wir die Zusammenarbeit zwischen den oberen Landesbehörden und Wirtschaftsvertreter*innen gestärkt und das Netzwerk erweitert.

  • Girls’Day Akademie – Girls‘Day Campus – Pilotprojekt zur MINT-Förderung von Mädchen

    Girls’Day Akademie – Girls‘Day Campus – Pilotprojekt zur MINT-Förderung von Mädchen

    Der bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betonte anlässlich der Abschlussveranstaltung am Gymnasium Immenstadt: “Derzeit sind rund 25 Prozent der Beschäftigten in der bayerischen M+E Industrie weiblich. Dieser Anteil ist zu gering. Mit dem Projekt Girls‘Day Campus haben wir unseren praxisnahen Ansatz zur MINT-Berufsorientierung speziell für Gymnasien weiterentwickelt. Indem wir die Technikbegeisterung von Frauen schon in jungen Jahren wecken und sie auf die vielfältigen Karrierechancen in der bayerischen M+E Industrie aufmerksam machen, tragen wir langfristig zur Fachkräftesicherung der bayerischen Betriebe bei.“

    Der Girls’Day Campus besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Modulen pro Schuljahr – eines für die Mittel- und eines für die Oberstufe. In Modul 1 erproben Mädchen der Jahrgangsstufen 7 – 9 ihre Kompetenzen in vielfältigen Praxisprojekten.

    Für die Teilnehmerinnen der 10. bis 12. Jahrgangsstufen steht die praxisnahe Berufs- und Studienorientierung im MINT-Bereich im Vordergrund. Wir sprechen die weiblichen Nachwuchstalente damit zielgerichtet an und gewinnen sie so frühzeitig als Fachkräfte von morgen.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Bei der Abschlussveranstaltung am Gymnasium Immenstadt berichteten die Schülerinnen der Oberstufe über ihre Erfahrungen, die sie während des Girls’Day Campus sammelten. Sie präsentierten ihre Projektarbeiten, die sie gemeinsam mit dualen Studierenden und Auszubildenden der Robert Bosch GmbH und der Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH erstellt hatten. Außerdem erhielten sie von den Projektinitiatoren und Förderern für die erfolgreiche Teilnahme am Girls’Day Campus ein Abschlusszertifikat.

    “Derzeit laufen in Bayern zwei Projekte des Girls’Day Campus und 14 Girls’Day Akademien als Kooperationsmodell zwischen Schulen und Unternehmen. Die Mädchen treffen sich einmal pro Woche neben dem Unterricht, um MINT-Themen kennenzulernen. Um die Eltern aktiv einzubinden, sind MINT-Elternabende Teil des Projekts“, so Brossardt.

    Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, ergänzte: “Mit dem Girls’Day Campus möchten wir Rollenklischees aufbrechen und junge Frauen ermutigen, ihre Stärken zu nutzen und sich nach der Schule für ein MINT-Studium und später für einen MINT-Beruf zu entscheiden. Im Rahmen des Projekts sammeln die Mädchen praktische Erfahrungen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Sie können sich in einem geschützten Rahmen ausprobieren und ihre Fähigkeiten in technisch-naturwissenschaftlichen Berufsfeldern erproben. Und sie lernen weibliche Vorbilder in Unternehmen und Hochschulen kennen. Wir sind damit auf dem richtigen Weg, dass die Berufs- und Studienwahl stärkenorientiert und nicht rollenstereotyp erfolgt. Wir unterstützen das Projekt deshalb sehr gerne und freuen uns, dass mit dem Girls’Day Campus ein neues, innovatives Konzept für Gymnasien geschaffen werden konnte.“

    Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bestätigte: “Der Mangel an Fachkräften ist eine Wachstumsbremse für unsere Wirtschaft quer durch alle Branchen. Deshalb müssen wir das vorhandene Arbeitskräftepotenzial besser ausschöpfen. Wie das für die oft als typische Männerdomäne geltenden MINT-Berufe gelingen kann, zeigt der Girls’Day Campus. Wie schon die Girls’Day Akademie weckt auch der Girls’Day Campus erfolgreich das Interesse junger Frauen an Berufen im Technikbereich. Von dieser Initiative profitieren Unternehmen als zukünftige Arbeitgeber und junge Frauen als MINT-Fachkräfte von morgen gleichermaßen.“

  • Forscherinnen-Camps – Aktive Frauenförderung zum Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

    Forscherinnen-Camps – Aktive Frauenförderung zum Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

    Zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Bayern benötigen die Betriebe hochqualifizierte Fachkräfte. Mit dem Forscherinnen-Camp der Initiative Technik Zukunft in Bayern leisten bayme vbm einen Beitrag zur Frauenförderung in akademischen MINT-Berufen.

    Mädchen ab 15 Jahren erhalten die Möglichkeit, eine Woche im Team an der Lösung einer technisch-naturwissenschaftlichen Fragestellung zu arbeiten und bekommen so einen umfassenden Einblick in verschiedene Berufsbilder, wie zum Beispiel in das einer Ingenieurin oder einer Wissenschaftlerin.

    Neben Hochschulen und Universitäten sind Unternehmen wichtige Kooperationspartner in dem Projekt. Die Teilnahme bieten den beteiligten Unternehmen die Chance, Kontakt zu weiblichem MINT-Nachwuchs zu knüpfen.

  • 5-Euro-Business – Gründerspirit am Hochschulstandort Bayreuth – 14 Teams konkurrieren um den Siegertitel

    5-Euro-Business – Gründerspirit am Hochschulstandort Bayreuth – 14 Teams konkurrieren um den Siegertitel

    Auf dem Siegertreppchen landete Team “MALU Polarfuchs GbR“. Die beiden Jungunternehmer haben einen Wärmegurt mit biozertifizierten Füllstoffen für den Rücken entwickelt, der für einen schmerzfreien Alltag sorgt. Das Gesamtpaket an kreativer Geschäftsidee, gutem Geschäftsmodell und überzeugender Bühnenpräsentation beeindruckte die Jury. Das Gewinnerteam erhielt 800 Euro.

    Über den zweiten Platz und 600 Euro durfte sich das Team “PULS GbR“ freuen. Die vier Studierenden möchten Bewegung in den Büroalltag bringen und zu einer digitalen Aktiv-Pause direkt vor dem Bildschirm anregen. Neben dem Vertrieb ihres digitalen Produkts haben sie eine tolle Medienarbeit geleistet und wohlverdient auch den mit 150 Euro dotierten Medienpreis gewonnen.

    Bronze ging an das Team “Sportartenkarussell GbR“. Ihre Plattform bietet Kindern bei professioneller Betreuung die Möglichkeit, neue Sportarten in lokalen Vereinen kennenzulernen – ein Mehrwert für Vereine, Kinder und Eltern. Der dritte Platz war mit 400 Euro dotiert.

    Damit Bayern als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig bleibt, brauchen unsere Betriebe dynamischen Nachwuchs mit Innovationsgeist. Der Gründungswettbewerb “5-Euro-Business“ motiviert Studierende praxisnah zur Entwicklung von originellen und markttauglichen Geschäftsideen. Gleichzeitig sammeln sie studienbegleitend erste Erfahrungen als Gründer und erkennen die Zusammenhänge zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem. Darumunterstützen wir das “5-Euro-Business“ inzwischen seit mehr als 20 Jahren als Hauptförderer.

    Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm

    Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V., betonte: “Unser Wettbewerb ist besonders, weil er nicht nur Wirtschaftsstudierende anspricht, sondern für Studierende aller Fachrichtungen offen ist. Erstsemester sind ebenso willkommen wie Bacheloranwärter*innen. Durch die diverse Zusammensetzung der Teams können verschiedene Kompetenzen optimal eingesetzt werden. Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Leidenschaft und Durchsetzungskraft die Geschäftsideen in der Kürze der Zeit umgesetzt werden. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger*innen!“

    Hintergrund

    Im Rahmen des “5-Euro-Business“ konnten im Wintersemester 2022/2023 Studierende aller Fachrichtungen der Universität Bayreuth ihre Fähigkeiten als Unternehmer*in praxisnah testen. Im Team entwickelten sie eigene Geschäftsideen und setzten diese mit fünf Euro symbolischem Startkapital innerhalb von acht Wochen in die Praxis um.
    Vertreter*innen aus ortsansässigen Unternehmen und Institutionen standen den “5-Euro-Business“-Teams hierbei als Mentor*innen mit Praxistipps zur Seite: AVS GmbH / BAUR Versand GmbH & Co. KG / Gedikom GmbH / GMK Medien. Marken. Kommunikation. / Group XS Solutions GmbH / HWK Oberfranken / IF.DIGITAL GmbH / Jobtrüffel GmbH / IHK Oberfranken / LAMILUX Heinrich Strunz Holding GmbH & Co. KG / NeuroForge GmbH & Co. KG / nirgend GmbH / Opus Marketing / PRinguin Digitalagentur / Sport Management Business Academy Bayreuth GmbH / TMT GmbH & Co. KG.

    Projektträger und Förderer

    “5-Euro-Business“ ist ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e.V. (bbw). Regionale Veranstalter sind die Universität Bayreuth und das Betriebswirtschaftliche Forschungszentrum für Fragen der Mittelständischen Wirtschaft e. V. Hauptförderer des Projekts sind die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm.

  • sprungbrett into work für geflüchtete Menschen aus der Ukraine – Erfolgreiches Praxisbeispiel bei der Max Frank Pressig GmbH

    Das Herzstück der Initiative ist eine Jobbörse für Geflüchtete, die in Bayern eine Beschäftigung aufnehmen möchten. Seit dem Start der Plattform am 29. März 2022 haben sich knapp 1.500 Unternehmen registriert und es wurden rund 2.900 Stellenangebote inseriert.

    Erfolgreiche Integration bei der Max Frank Pressig GmbH

    Im Rahmen des Projektbesuchs berichteten Vertreter*innen der Max Frank Pressig GmbH aus ihrem Alltag. Victor Tsyshevskyi ist letztes Jahr aus der Ukraine nach Deutschland geflohen und arbeitet bereits seit sechs Monaten als Schweißer bei dem Unternehmen. Die Taskforce FKS+ stand dem Unternehmen während des gesamten Integrationsprozesses zur Seite und unterstützte beispielsweise bei der Kommunikation mit Behörden oder bei der Vermittlung von Sprachkursen. Das Unternehmen erhielt zudem wertvolle Tipps, wie man weitere Geflüchtete aus der Ukraine als neue Mitarbeiter*innen gewinnen kann.

    Zur Initiative sprungbrett into work für geflüchtete Menschen aus der Ukraine

    Mit vielfältigen Serviceangeboten möchte die vbw mit Unterstützung von bayme vbm geflüchteten Menschen aus der Ukraine das Ankommen in der Gesellschaft und die Integration in den Arbeitsmarkt erleichtern. Hierfür wurde die zweisprachige Online-Plattform www.ukraine.sprungbrett-intowork.de geschaffen, über die Geflüchtete und Unternehmen zusammenfinden können. Die Initiative läuft in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit. Umgesetzt wird sie vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V.

    Neben Informationen rund um die Integration in Arbeit wird das breite Angebot an Deutschsprachkursen vorgestellt, die vom bbw umgesetzt werden. Das Kompetenzermittlungsverfahren KoJack ist auf Ukrainisch verfügbar und bietet die Chance, frühzeitig die beruflichen Kompetenzen der Bewerber*innen festzustellen.
    Zentraler Bestandteil der Initiative ist die zweisprachige Hotline, die unter +49 (0)89-189 552 91 11 oder der E-Mail-Adresse hotline@sprungbrett-into-work.de erreichbar ist. Hier werden alle relevanten Fragen rund um das Thema Integration in Arbeit beantwortet. Geflüchtete und Unternehmen erreichen die Hotline von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr – 18:00 Uhr.
    Zudem stellt die Taskforce FKS+ ihr Know-how und ihr Netzwerk zur Verfügung, um Unternehmen und Verbände zu beraten und sie bei der Integration der Geflüchteten in Arbeit zu unterstützen.