Kategorie: Aktuelles

  • talentscout(BY) – Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen

    Übergang in den Beruf selbst gestalten

    Während der Corona-Pandemie konnten viele Berufsorientierungsangebote wie Berufsmessen, Praktika oder Orientierungstage nicht in regulärer Form stattfinden. Trotz sehr guter digitaler oder hybrider Angebote erschwerte dies insbesondere für viele schwächere Schüler*innen den Übergang von der Schule in den Beruf. Hier setzte talentscout(BY) an und unterstützte insbesondere schwächere Schüler*innen dabei, Schule, Berufswahl und Berufseinstieg zu meistern.

    Über zwölf Monate hinweg erhielten die Schüler*innen ein umfassendes Unterstützungsangebot in vier aufeinander aufbauenden Modulen. Das Angebot beinhaltete unter anderem Kompetenzfeststellung und -förderung, Begleitung in der Abschlussklasse, Berufsfelderkundung und Orientierung und schließlich Mitmachaktionen in der Gruppe, um eigene Fähigkeiten in der Gruppe zu testen und zu vertiefen. Die Unterrichtseinheiten und Aktionen fanden in Präsenz und/oder digital statt.

    Zielgerichtete und nachhaltige Unterstützung

    talentscout(BY) befähigte die Schüler*innen dazu, ihren schulischen Erfolg zu sichern und den Weg in den Beruf sicher und nachhaltig gestalten zu können. Dazu erhielten sie individuelle Unterstützung und Begleitung ,während ihrer Abschlussklasse ebenso wie bei der Berufsfelderkundung sowie der Bewerbung. Das Projekt förderte zudem die Kompetenzen und Stärken der Teilnehmer*innen.

    Während der zwölfmonatigen Laufzeit bekamen insgesamt 27 Teilnehmer*innen aus vier Mittelschulen im Raum Weiden Unterstützung bei ihrem Schulabschluss sowie ihrem Weg in den Beruf. Sechs Schüler*innen erhielten bis Anfang Februar 2023 ein individuelles Coaching, 21 Teilnehmer*innen haben das Projekt bereits im September mit einem Ausbildungsvertrag oder dem Übertritt in eine weiterführende Schule erfolgreich abgeschlossen.

    Um die Jugendlichen frühzeitig über ihre Möglichkeiten auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt aufzuklären, ist eine passgenaue Berufsorientierung notwendig. So senken wir die Abbrecherquote und tragen zur Arbeits- und Fachkräftesicherung unserer Betriebe bei.

    Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer anlässlich des Projektabschlusses

    Initiative Fachkräftesicherung FKS+

    Die vbw hat die Initiative Fachkräftesicherung FKS+ 2018 zusammen mit der Bayerischen Staatsregierung ins Leben gerufen. Im Rahmen der Initiative werden an verschiedenen Standorten in Bayern vielfältige Projekte durchgeführt, um bislang ungenutzte Fachkraftpotenziale in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.

  • Initiative zur Fachkräftesicherung FKS+ – Berufungs!Orientierung – neues Projekt für Mittelschüler*innen

    Initiative zur Fachkräftesicherung FKS+ – Berufungs!Orientierung – neues Projekt für Mittelschüler*innen

    Zielsetzung
    Berufungs!Orientierung soll die Perspektive von Mittelschüler*innen auf die Berufsorientierung verändern und ihnen die Gestaltungsmöglichkeiten des eigenen Lebens durch eine nachhaltige Berufswahl aufzeigen. So stehen zuerst die persönlichen Lebensziele und Wertvorstellungen der teilnehmenden Jugendlichen im Fokus, um daraus einen individuellen Plan für die Berufswahl zu entwickeln.

    Zielgruppe

    Das Projekt richtet sich an bayerische Mittelschüler*innen der Jahrgangsstufen 7 bis 9. In kleinen Gruppen von 8 – 15 Personen durchlaufen die Jugendlichen drei Basisworkshops und einen oder zwei Praxis-Workshops. Die Workshops bestehen aus einem Mix aus kurzen Impulsen, Gruppen- und Einzelarbeiten sowie moderierten philosophischen Gesprächen. Dabei bekommen die Jugendlichen Tipps und Methoden gezeigt, um ihren eigenen Fragen und Gedanken auf den Grund zu gehen und ihren Weg in den Beruf sicher und nachhaltig gestalten zu können.

    Die Workshops können sowohl in Präsenz als auch digital durchgeführt werden.

    Initiative Fachkräftesicherung FKS+

    Die vbw hat 2018 gemeinsam mit der Bayerischen Staatsregierung die Initiative Fachkräftesicherung FKS+  ins Leben gerufen. Im Rahmen der Initiative werden vielfältige Projekte an verschiedenen Standorten in Bayern durchgeführt, um bislang ungenutzte Fachkraftpotenziale in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.

  • sprungbrett bayern – Digitaler Elternabend mit Informationen zur Begleitung der Berufswahl von Jugendlichen

    sprungbrett bayern – Digitaler Elternabend mit Informationen zur Begleitung der Berufswahl von Jugendlichen

    Der dritte Elternabend zum Thema “ Stärken stärken“ beschäftigte sich unter anderem mit der Frage, wie man Jugendliche dabei unterstützen kann, die eigenen Stärken zu entdecken. Die hohe Bedeutung der Berufsorientierung und der Unterstützung der Schüler*innen in diesem Prozess betonte zu Beginn der Veranstaltung Stephanie Ammicht, Geschäftsführerin der Geschäftsstelle Schwaben der Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm.

    Jugendliche bei Berufswahlprozess begleiten

    Die große Auswahl an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sowie die neuen Berufsbilder und Anforderungen der heutigen Arbeitswelt stellen für Eltern, die ihre Kinder in der Orientierungsphase gut unterstützen wollen, oftmals eine Herausforderung dar. Hier setzt die kostenfreien Veranstaltungsreihe für Eltern von sprungbrett bayern an. Im Rahmen der Elternabende erhalten auch interessierte Lehrkräfte allgemeine Informationen und Impulse zur Begleitung der Berufswahl von Jugendlichen.

    In den ersten drei Elternabenden der vierteiligen Reihe wurden die teilnehmenden Eltern mit Tipps zur Motivation in der Berufsorientierung und mit Informationen rund um den Arbeitsmarkt und die Berufswelt versorgt.

    Am 29. März 2023 findet der letzte Termin der Reihe mit dem Titel “Schule aus und dann…?! Eltern als Begleiter und Leuchttürme der Berufsorientierung Jugendlicher“ statt.

    Über sprungbrett bayern

    sprungbrett bayern ist die Online-Praktikumsbörse für Schüler*innen aller Schularten in Bayern und bietet mit dem Praktikumsbus sprungbrett hop-on hop-off und dem sprungbrett SPEED DATING vielfältige Möglichkeiten der Berufsorientierung. Seit 2020 veranstaltet sprungbrett bayern einmal im Jahr bayernweite Informationsabende für Eltern.

    sprungbrett bayern ist ein Projekt von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert. Hauptförderer sind die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm.

  • 5-Euro-Business – Nachhaltige Geschäftsidee überzeugt im Finale des Gründungswettbewerbs am Hochschulstandort Erlangen-Nürnberg

    5-Euro-Business – Nachhaltige Geschäftsidee überzeugt im Finale des Gründungswettbewerbs am Hochschulstandort Erlangen-Nürnberg

    Das Team oben auf dem Siegertreppchen erhielt 800 Euro, die Zweitplatzierten freuten sich über 600 Euro, der dritte Platz war mit 400 Euro dotiert.

    Das Team “reThing GbR“ punktete bei der Jury nicht nur mit seiner kreativen und nachhaltigen Geschäftsidee, sondern auch mit seinem beeindruckenden Geschäftsergebnis und sicherte sich so den ersten Platz. Die vier Studierenden haben die “Zweihnachtskugel“ entwickelt, eine 3D-gedruckte, biologisch abbaubare Christbaumkugel mit integriertem Saatgut. Nach dem Weihnachtsfest kann die Kugel so in Form einer Basilikum- oder Minzpflanze weiterleben statt entsorgt zu werden.

    Den zweiten Platz belegte die “3rd Life GbR“. Gemäß dem Motto: “Wir geben Textilien eine dritte Chance!“ vertreibt das fünfköpfige Team DIY-Kits für das Nähen von Bauchtaschen aus ausrangierter Secondhandkleidung. Neben dem umweltfreundlichen Aspekt möchte das Team bei seinen Kund*innen auch die Freude am handwerklichen Arbeiten wecken.

    Platz drei ging an das Team “BREADbyYOU GbR“. Die vier Studierenden haben eine Zutatenbox fürs Brotbacken mit genau abgewogenen Zutaten auf den Markt gebracht, damit keine übriggebliebenen Lebensmittel weggeworfen werden müssen. Neben dem Vertrieb ihres Produkts haben sie eine tolle Medienarbeit geleistet und wohlverdient auch den mit 150 Euro dotierten Medienpreis gewonnen.

    Damit Bayern als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig bleibt, brauchen unsere Betriebe dynamischen Nachwuchs mit Innovationsgeist. Der Gründungswettbewerb “5-Euro-Business“ motiviert Studierende praxisnah zur Entwicklung von originellen und markttauglichen Geschäftsideen. Gleichzeitig sammeln sie studienbegleitend erste Erfahrungen als Gründer und erkennen die Zusammenhänge zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem. Darum unterstützen wir das “5-Euro-Business“ inzwischen seit mehr als 20 Jahren als Hauptförderer.

    Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm

    Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V., betonte: “Unser Wettbewerb ist besonders, weil er nicht nur Wirtschaftsstudierende anspricht, sondern für Studierende aller Fachrichtungen offen ist. Erstsemester sind ebenso willkommen wie Bacheloranwärter*innen. Durch die diverse Zusammensetzung der Teams können verschiedene Kompetenzen optimal eingesetzt werden. Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Leidenschaft und Durchsetzungskraft die Geschäftsideen in der Kürze der Zeit umgesetzt werden. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger*innen!“

    Hintergrund

    Im geschützten Rahmen des “5-Euro-Business“konnten im Wintersemester 2022/2023 Studierende aller Fachrichtungen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm ihre Fähigkeiten als Unternehmer*in in der Praxis testen. Im Team entwickelten sie eigene Geschäftsideen und setzten diese mit fünf Euro symbolischem Startkapital innerhalb von acht Wochen in die Praxis um.

    Vertreter*innen aus ortsansässigen Unternehmen und Institutionen standen den “5-Euro-Business“-Teams hierbei als Mentor*innen mit Praxistipps zur Seite: Aktivsenioren Bayern e. V. / Bernd Rudmann Consulting / BIK GmbH / Know-How-Transfer e. V. / Kurt Hüttinger GmbH & Co. KG / Primoza GmbH / Zollhof Tech Incubator.

    Projektträger und Förderer

    „5-Euro-Business“ist ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. Regionale Partner sind der Lehrstuhl für Industriebetriebslehre und das Gründerbüro an der Kontaktstelle wtt der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie die Gründerberatung an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Hauptförderer des Projekts sind die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm. Regionaler Sponsor ist die Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach.

  • digital.ING – Bayerische Hochschulen stellen Zertifikatsangebote vor

    digital.ING – Bayerische Hochschulen stellen Zertifikatsangebote vor

    Vorgestellt wurden bei dem Projektbesuch am 1. Februar 2022 die Projekte an den Hochschulstandorten Amberg-Weiden in Kooperation mit Hof, Deggendorf und München. An dem Online-Gespräch beteiligten sich Vertreter*innen der teilnehmenden Hochschulen.

    Im Zuge der digitalen Transformation verändern sich die Anforderungen am Arbeitsmarkt. Wir müssen jede verfügbare Chance nutzen, um Fachkräfte in den Unternehmen zu halten und zu entwickeln. Mit dem Ausbau von akademischen Weiterbildungsangeboten für Ingenieure und Techniker im Rahmen von „digital.ING“ eignen sich die Mitarbeiter diese Kompetenzen gezielt über die neu geschaffenen Zertifikatsangebote an und stärken damit die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe.

    Bertram Brossardt, bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer

    Ausbau der wissenschaftlichen Weiterbildung

    Die drei Förderprojekte zeigen, wie eine enge Zusammenarbeit von regionalen Unternehmen und Hochschulen die marktgerechte Umsetzung von Weiterbildungsangeboten ermöglicht.

    Im Projekt “xfit.ING“ der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden in Kooperation mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hof werden praxisnahe Hochschulzertifikate im technisch-ingenieurwissenschaftlichen Bereich nah am regionalen Bedarf entwickelt.
    Die Technische Hochschule Deggendorf entwickelt ein Zertifikat zur virtuellen Produktion für die Event-, Messe- und Veranstaltungsbranchen.
    Die Technische Universität München ermöglicht es Techniker*innen und Ingenieur*innen, im Zertifikatsprogramm “Additive Fertigungsverfahren“ in drei Monaten einen ganzheitlichen Überblick über die technischen, wirtschaftlichen, nachhaltigen und rechtlichen Aspekte der additiven Fertigung zu bekommen.

    Bertram Brossardt zeigte sich sehr zufrieden mit den neuen Weiterbildungsangeboten und bedankte sich ausdrücklich für das große Engagement der Hochschulen und Unternehmen vor Ort.

    digital.ING

    Von bayme vbm und vbw sowie dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst ins Leben gerufen, werden im Projekt digital.ING Weiterbildungsangebote im technisch-ingenieurwissenschaftlichen Bereich ausgebaut. In drei Förderrunden unterstützt das Projekt von 2021 bis 2023 insgesamt neun Projekte an staatlichen bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften zum Ausbau ihrer Hochschulzertifikate. In den neuen Zertifikatsangeboten können sich Ingenieur*innen und Techniker*innen gezielt digitale und IT-Kompetenzen aneignen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken.

  • 5-Euro-Business – Geschäftsidee einer Übersetzungs-App für medizinische Fachsprache siegt beim Finale am Hochschulstandort Ingolstadt

    5-Euro-Business – Geschäftsidee einer Übersetzungs-App für medizinische Fachsprache siegt beim Finale am Hochschulstandort Ingolstadt

    Den ersten Platz belegte die “Dolmed GbR“, gefolgt von der “NFCore GbR“ und der “CatchUp GbR“. Das Gewinner*innen-Team erhielt 800 Euro, die Zweitplatzierten freuten sich über 600 Euro, der dritte Platz war mit 400 Euro dotiert.

    Das vierköpfige Team “Dolmed GbR“, das auf dem Siegertreppchen landete, möchte mit seiner App  angehendem medizinischem Personal und Patient*innen eine schnelle Nachschlagehilfe an die Hand geben. Die App “übersetzt“ medizinische Fachtexte und -begriffe mit Foto-Funktion in verständlichere Sprache. Neben der vielversprechenden Geschäftsidee überzeugte die Jury vor allem der ausgefeilte Geschäftsbericht.

    Über den zweiten Platz durfte sich das Team “NFCore GbR“ freuen. Die drei Studierenden reduzieren mit ihrem besonderen Schlüsselanhänger Papiermüll. Dieser ist mit einem NFC-Chip ausgestattet, der Daten von Visitenkarten in digitaler Form beinhaltet.

    Bronze ging an das dreiköpfige Team “CatchUp GbR“. Mit ihrer umweltbewussten Geschäftsidee möchten die Studierenden einen digitalen Marktplatz für Köche und Gäste schaffen, mit dem Ziel, überschüssige Nahrungsmittel zu verwerten.

    Damit Bayern als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig bleibt, brauchen unsere Betriebe dynamischen Nachwuchs mit Innovationsgeist. Der Gründungswettbewerb “5-Euro-Business “motiviert Studierende praxisnah zur Entwicklung von originellen und markttauglichen Geschäftsideen. Gleichzeitig sammeln sie studienbegleitend erste Erfahrungen als Gründer und erkennen die Zusammenhänge zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem. Darum unterstützen wir das “5-Euro-Business“ inzwischen seit mehr als 20 Jahren als Hauptförderer.

    Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm

    Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V., betonte: “ Unser Wettbewerb ist besonders, weil er nicht nur Wirtschaftsstudierende anspricht, sondern für Studierende aller Fachrichtungen offen ist. Erstsemester sind ebenso willkommen wie Bachelor-Anwärter*innen. Durch die diverse Zusammensetzung der Teams können verschiedene Kompetenzen optimal eingesetzt werden. Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Leidenschaft und Durchsetzungskraft die Geschäftsideen in der Kürze der Zeit umgesetzt werden. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger*innen!“

    Hintergrund

    Im Rahmen des “5-Euro-Business“ konnten im Wintersemester 2022/2023 Studierende aller Fachrichtungen der Hochschule Ingolstadt ihre Fähigkeiten als Unternehmer*in praxisnah testen. Im Team entwickelten sie ihre eigenen Geschäftsideen und setzten diese mit fünf Euro symbolischem Startkapital innerhalb von acht Wochen in die Praxis um.

    Vertreter*innen aus ortsansässigen Unternehmen und Institutionen standen den “5-Euro-Business“-Teams hierbei als Mentor*innen mit Praxistipps zur Seite: Audi AG / EGZ Ingolstadt GmbH / Cartool Maschinenbau GmbH / iCONDU GmbH / Mirrads GmbH / regelkraft GmbH / Sparkasse Ingolstadt / Zimmermann GmbH & Co.KG

    Projektträger und Förderer

    “5-Euro-Business“ ist ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw). Regionaler Partner ist die Technische Hochschule Ingolstadt. Hauptförderer des Projekts sind die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm.

  • MINT21-Initiative an Bayerischen Realschulen – Neues E-Book zum Thema Robotik!

    MINT21-Initiative an Bayerischen Realschulen – Neues E-Book zum Thema Robotik!

    Das Thema Digitalisierung steht bei MINT21 schon seit längerer Zeit im Fokus. Als es von Seiten der Projektträger als neuer inhaltlicher Schwerpunkt definiert wurde, war eine der ersten Maßnahmen die Erstellung eines Physik-E-Books. Es folgten die E-Books Mathematik und Scetchometry. Im Dezember 2023 ist das E-Book Robotik erschienen.

    Das E-Book Robotik

    Anders als die bisherigen MINT-E-Books orientiert sich das MINT-E-Book Robotik nicht an einem klassischen Unterrichtsfach, sondern soll allen Lehrkräften Hilfe und Unterstützung sein, die Robotik als Wahlfach, als Teil eines Projekts oder im Rahmen des IT-Unterrichts einsetzen möchten.

    Das Robotik-E-Book ist in vier Kapitel aufgeteilt. Das erste Kapitel beschreibt die auf dem Markt befindlichen Robotik-Systeme, die sich für den Einsatz in einer Realschule eignen. Im zweiten Kapitel werden die wichtigsten Robotik-Wettbewerbe vorgestellt. Das dritte Kapitel gibt Tipps und Links zur Programmierung älterer Robotik-Systeme mit Scratch, so dass erfahrene Lehrkräfte rasch den Einstieg in den neuen Programmierstandard finden. Der abschließende Exkurs widmet sich dem Bereich Roboter-Fußball mit LEGO ELV3 und soll fortgeschrittenen Robotiker*innen den Einstieg in das reizvolle Thema erleichtern.

    Das E-Book Robotik können Sie hier herunterladen.

    Bayerische Robotik-Meisterschaft

    Die jährliche Robotik-Meisterschaft der Realschulen in Bayern steht unter der Trägerschaft der MINT21-DIGITIAL-Initiative an Bayerischen Realschulen. Es gibt zwei Wettbewerbs-Kategorien, die sich am Alter und den bereits erworbenen Robotik-Kenntnissen der Schüler*innen orientieren. Zusätzlich wird ab dem Schuljahr 2022/2023 eine Fußball-Kategorie für LEGO–EV3-Roboter angeboten. Hier finden Sie weitere Informationen zur Robotik-Meisterschaft.

    Im Hinblick auf die nächste Ausgabe des Wettbewerbs bietet sich für interessierte Lehrkräfte eine Annäherung an das Thema Robotik mittels des Robotik-E-Books an.

  • Bilinguale Grundschule Französisch – Deutsch-Französischer Tag – Bayerische Schulen pflegen seit Jahren lebendigen Austausch mit Frankreich

    Bilinguale Grundschule Französisch – Deutsch-Französischer Tag – Bayerische Schulen pflegen seit Jahren lebendigen Austausch mit Frankreich

    “Die deutsch-französische Freundschaft stellt einen Grundpfeiler des modernen Europas dar. Für mich steht im Zentrum, dass der Vertrag von 1963 besonders die Jugend anspricht. So ist es besonders die jeunesse franco-allemande, die deutsch-französische Jugend, die die Freundschaft beider Länder festigt und in die Zukunft trägt.“, so der Bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus Michael Piazolo.

    Als Zeichen der Hoffnung auf eine friedliche Welt wurde im Jahr 1963 der Elysée-Vertrag durch den französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle und den deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer unterzeichnet. Der Vertrag besiegelt die Aussöhnung Deutschlands und Frankreichs nach dem Zweiten Weltkrieg. Für Minister Piazolo bildet er noch heute die Grundlage der engen Zusammenarbeit beider Länder und schafft dabei vor allem auch im Bildungsbereich kulturelle Berührungspunkte.

    438 langjährige Partnerschaften zwischen Schulen

    Rund 150.000 Schüler*innen lernen an bayerischen Schulen die Partnersprache Französisch. Neun bayerische Gymnasien ermöglichen mit dem Abibac sogar den gleichzeitigen Erwerb des deutschen und des französischen Abiturs. Das Sprachdiplom Diplôme d’études de langue française (DELF) ist am Gymnasium seit Jahren ein Erfolgsmodell und wird an den Realschulen sogar als Teil der Abschlussprüfung gewertet. Berufliche Schulen haben mit Blick auf die Ausbildung von Fremdsprachenkorrespondenten ihren Anteil an der deutsch-französischen Idee. Zu der Erfolgsreihe gehört auch der Schulversuch Lernen in zwei Sprachen – Bilinguale Grundschule Französisch. Zwischen bayerischen und französischen Schulen bestehen 438 viele langjährige Partnerschaften, die von Schüleraustauschen geprägt sind. Diese Maßnahmen werden auch vom Deutsch-Französischen Jugendwerk seit sechs Jahrzehnten erfolgreich unterstützt.

    Zahlreiche Projekte an bayerischen Schulen

    Um den besonderen Tag zu würdigen, gibt es an den bayerischen Schulen zahlreiche Projekte, die in Zusammenarbeit mit französischen Partnern stattfinden. So treffen sich etwa im Rahmen des Jahrestags deutsche und französische Schulen zu einem literarischen Austausch im Institut Français in München. Das FranceMobil – ein gemeinsames deutsch-französisches Projekt – motiviert Schüler*innen auf spielerische Weise, die jeweils andere Sprache zu lernen.

    Dank des großen persönlichen Engagements vieler Menschen in Bayern und in Frankreich ist die deutsch-französische Partnerschaft auch in Zukunft von Leben und Freude erfüllt. Ich danke den Schulleitungen und Lehrkräften in Bayern und Frankreich für die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit. Vive l’amitié franco-allemande! Ein Hoch auf die deutsch-französische Freundschaft!

    Michael Piazolo, Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus

  • KI@school – Evidenzbasiert erfolgreich sein

    KI@school – Evidenzbasiert erfolgreich sein

    Wie können wir KI-gestützte Technologien richtig und sicher für Lernen und Schule nutzen? Darum geht es im Schulversuch KI@school der Stiftung Bildungspakt Bayern.
    Dabei werden unter Beachtung des Datenschutzes pädagogische Gesamtkonzepte entwickelt, wie die beim digital gestützten Lernen generierten Daten von Schüler*innen in bestimmten Phasen des Lernprozesses durch den Einsatz von KI für die individuelle Förderung genutzt werden können und so der Lernerfolg von Schüler*innen gesteigert werden kann.

    Thema der ersten KI@school-Arbeitstagung war “Learning Analytics“. Nach zwei intensiven Tagen haben die Mitwirkenden Einsatzszenarien für individuelle Förderung mit Echtzeitfeedback, Weiterentwicklung von Lernstrategien und evidenzbasierte Beratung für die Weiterarbeit analysiert.

  • Taskforce FKS+ – Pilotprojekt für Quereinsteiger*innen zur Fachkräftesicherung

    Taskforce FKS+ – Pilotprojekt für Quereinsteiger*innen zur Fachkräftesicherung

    Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. zum Projekt: “Im Gesundheitswesen zeigt sich der Fachkräftemangel besonders drastisch. Es fehlt medizinisch und pflegerisch ausgebildetes Personal. Angesichts dieses Mangels ist es umso wichtiger, das Fachpersonal da einzusetzen, wo es wirklich nötig ist, und von Aufgaben, die auch durch nichtmedizinisches Personal erledigt werden können, zu entlasten.“

    Die vbw weist in diesem Kontext auf die Bedeutung von Qualifizierung im Rahmen der Fachkräftesicherung hin.

    Wir müssen durch Qualifizierungsmaßnahmen die Umbrüche am Arbeitsmarkt abfedern und neue Beschäftigungsperspektiven für diejenigen schaffen, deren Arbeitsplätze wegfallen. Ein gelungenes Beispiel hierfür sind auch die Quereinsteiger*innen beim Regensburger Ärztenetzwerk e. V. Darüber hinaus muss unser gemeinsames Ziel sein, die Beschäftigungsfähigkeit der Erwerbstätigen weiter zu erhalten und sie für neue Herausforderungen in der Arbeitswelt von morgen fit zu machen.

    Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

    “Die Sicherung von Arbeits- und Fachkräften ist im Freistaat schon in vielen Bereichen sehr stark spürbar. Sie zu lindern, wird nur gemeinsam mit unseren Arbeitsmarktpartnerinnen und -partnern in Bayern gelingen, mit denen wir bereits im engen Austausch sind. So können wir auf stabile Strukturen und kurze Wege bei der Umsetzung gemeinsamer Aktionen und Projekte zurückgreifen. Wir freuen uns, Arbeitslosen eine weitere Chance für ihren (Wieder-)Einstieg in die Arbeitswelt ermöglichen zu können und wünschen ein gutes Gelingen“, so Klaus Beier von der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit.

    Zum Pilotprojekt “Quereinsteiger*innen in Arztpraxen“

    Der Regensburger Ärztenetz e. V. wandte sich 2021 an die Taskforce FKS+ mit der Bitte um Unterstützung bei der Gewinnung und Qualifizierung von Quereinsteiger*innen. Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) gGmbH konzipierte das Pilotprojekt “Anpassungsqualifizierung für Quereinsteiger*innen in Arztpraxen“ Hand in Hand mit der Agentur für Arbeit Regensburg und dem Regensburger Ärztenetz e. V. Von Mai bis Juli 2022 nahmen elf Teilnehmer*innen und neun Arztpraxen erfolgreich an der geförderten berufsbegleitenden Weiterbildung teil.