Kategorie: Aktuelles

  • Das Berufswahl-SIEGEL startet erstmals bayernweit

    Das Berufswahl-SIEGEL startet erstmals bayernweit

    Zwischenstand 2024/2525 – Einblicke in das laufende Berufswahl-SIEGEL-Jahr

    Mit dem Zertifizierungsverfahren 2024/2025 markiert das Berufswahl-SIEGEL Bayern einen bedeutenden Meilenstein: Erstmals war für alle allgemeinbildenden, weiterführenden Schulen aus ganz Bayern die Bewerbung möglich. Das Berufswahl-SIEGEL in Bayern wird von Oberfranken vervollständigt.

    Bis Ende Januar 2025 haben insgesamt haben 112 Schulen ihre Bewerbung eingereicht. Gleichzeitig wächst das Netzwerk aus ehrenamtlichen Jurymitgliedern weiter.
    Die über 300 Jurymitglieder bringen verschiedene Erfahrungshintergründe in das Netzwerk ein und nehmen jede Schule mit verschiedenen Sichtweisen unter die Lupe, um anschließend ein individuelles Feedback als Anregung an die Schulen zurückzugeben.

    Berufswahl-SIEGEL Bayern

    Das Berufswahl-SIEGEL unterstützt Schulen durch Beratung und Begleitung dabei, ihre Berufs- und Studienorientierung nachhaltig und stetig weiterzuentwickeln.

    Schulen, die sich durch eine besonders gute Berufs- und Studienorientierung auszeichnen, erhalten das Berufswahl-SIEGEL Bayern. Alle Schulen, die sich um das Berufswahl-SIEGEL bewerben, erhalten ein individuelles Feedback.

    Schulen oder potentielle Jurymitglieder, die Teil des Berufswahl-SIEGEL Netzwerks werden möchten, können sich beim Projektteam melden.

  • Girls’Day Akademie Deep – Dive 2025

    Girls’Day Akademie Deep – Dive 2025

    Vom 14. bis 15. März 2025 haben sich 28 ehemalige Teilnehmerinnen der Girls’Day Akademie und des Girls’Day Campus in der Jugendherberge Burg Schwaneck in Pullach intensiv mit ihren Stärken und Fähigkeiten, dem gegenwärtigen Zustand in ihrem Berufsorientierungsprozess, ihren Vorstellungen vom zukünftigen Berufsleben und ihren nächsten Schritten hin zum Traumberuf auseinandergesetzt. Hierbei wurden sie von professionellen Coaches unterstützt.

    Im Ehemaligen-Programm der Girls’Day Akademie kam der MINT-Bezug natürlich nicht zu kurz. Interessante weibliche Role Models gaben neue Denkanstöße und unterstützten die Mädchen in ihrem Vorhaben, einen MINT-Beruf zu ergreifen. Ob Bauingenieurin, Industriemechanikerin oder Gründerin eines Softwareunternehmens – sie alle eint die Überzeugung und eigene Erfahrung, dass Frauen für den MINT-Bereich mindestens genauso gut geeignet sind wie Männer.

    Die Berichte der weiblichen Vorbilder aus ihrem Berufsleben und dem Weg dorthin haben anscheinend Wirkung gezeigt: “Sie konnten viele meiner Unsicherheiten beseitigen“, “Toll, dass wir sie wirklich alles fragen durften“, sind Aussagen, die man mehrfach von Teilnehmerinnen hören konnte.

    Die Girls’Day Akademie will Schülerinnen für Technik begeistern und das Spektrum ihrer Berufswahl im naturwissenschaftlich-technischen Bereich erweitern. Projektinitiatoren und Finanzierer sind die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm. Förderer sind die örtlichen Agenturen für Arbeit in Bayern sowie das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

  • Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. und DEHOGA Bayern unterstützen bei der Qualifizierung von Beschäftigten

    Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. und DEHOGA Bayern unterstützen bei der Qualifizierung von Beschäftigten

    Die vbw und die Bayerische Staatsregierung unterstützen im Rahmen der Taskforce FKS+ seit 2019 bayerische Unternehmen bei der Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung. Bei einem Online-Projektbesuch zusammen mit dem Thermenhotel Gass in Bad Füssing haben die Projektpartner die DEHOGA-Qualifizierungsreihe vorgestellt. Die acht Module der Reihe richten sich an Mitarbeitende aus dem mittleren Management, insbesondere aus der Hotelbranche, an- und ungelernte Mitarbeitende aus dem Gastgewerbe und Quereinsteiger, die im Hotel- und Gaststättenbereich arbeiten möchten.

    Trotz der aktuellen Konjunktur- und Strukturkrise bleibt der Arbeitskräfte- und Fachkräftemangel langfristig eine große Herausforderung. Insbesondere im Tourismus, der Hotellerie und der Gastronomie haben die Corona-Pandemie und ihre Eindämmungsmaßnahmen die schwierige Lage weiter verschärft. Zahlreiche gastronomische Betriebe beschäftigen einen hohen Anteil an an- und ungelernten Mitarbeitern, darum ist der Qualifizierungsbedarf hier groß. Im Schulterschluss stellen wir den Unternehmen eine modular aufgebaute Qualifizierungsreihe zur Verfügung, um ihre Beschäftigten bedarfsgerecht zu qualifizieren.

    Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Die Taskforce FKS+ ist Teil der Initiative Fachkräftesicherung FKS+, die im Oktober 2018 von dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und der vbw ins Leben gerufen wurde. Die Serviceeinheit berät bayerische Unternehmen aller Branchen und Größen kostenfrei bei allen Fragen rund um die Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung.

    Seit Projektstart 2019 hatte die Taskforce FKS+ über 27.000 Unternehmens- und über 32.800 Netzwerkkontakte. Das elfköpfige Team arbeitet eng verzahnt mit den Agenturen für Arbeit, den Behörden des Freistaats und weiteren relevanten Arbeitsmarktakteuren zusammen. So schafft die Taskforce FKS+ für Unternehmen ein ganzheitliches Serviceangebot aus einer Hand.

    Bertram Brossardt erklärt: “Das Beratungsangebot wird auf die Bedürfnisse der Betriebe angepasst. Es umfasst unter anderem eine individuelle Bedarfsanalyse, Beratung zu Fördermitteln oder eben zur Qualifizierung des Personals. An der DEHOGA-Qualifizierungsreihe haben bisher gut 480 Mitarbeitende aus der Gastronomie und Hotellerie teilgenommen. Die Taskforce FKS+ ist ein effektives Instrument der Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung.“

    Staatssekretär Tobias Gotthardt fügt hinzu: “Ein gutes Hotel ist nur so stark wie sein Team – und ohne Fachkräfte bleiben die Zimmer leer. Aber nicht in Bayern: Mit der Taskforce Fachkräftesicherung FKS+ bieten wir Unternehmen ein einzigartiges, kostenfreies Beratungsangebot, um gezielt Fachkräfte zu sichern. Das ist ein Kernziel unserer neuen bayerischen Fachkräftestrategie. Gerade die Hotellerie und Gastronomie brauchen qualifizierte und motivierte Mitarbeiter – sie sind das Herzstück der Branche. Mit der DEHOGA-Qualifizierungsreihe schaffen wir maßgeschneiderte, geförderte Weiterbildungen, die Betriebe und Beschäftigte gleichermaßen stärken.“

    Dr. Thomas Geppert, Landesgeschäftsführer des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Bayern e. V. betont: “Weiterbildung ist ein essenzieller Bestandteil der beruflichen Qualifikation und zugleich ein wertvolles Motivationsinstrument – sowohl für Mitarbeiter als auch für Auszubildende. In diesem Bereich ist die vbw ein verlässlicher und kompetenter Partner, der mit maßgeschneiderten Bildungsangeboten zur Fachkräftesicherung und Weiterentwicklung in der Branche beiträgt.

  • Neue Plattform für die gezielte Vernetzung von Frauen in Führungspositionen

    Neue Plattform für die gezielte Vernetzung von Frauen in Führungspositionen

    Anlässlich der Auftaktveranstaltung “Leadership der Zukunft“ in Nürnberg betonte bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt die Bedeutung dieses Engagements: “Wir sind stolz, dass am Standort Bayern so viele hochqualifizierte Frauen Führungspositionen innehaben. Das gilt branchenübergreifend genauso wie mit Blick auf die Metall- und Elektroindustrie. Mit `woMEn` möchten wir ein Forum bieten, in dem die Frauen sich gewinnbringend austauschen und so über alle Bereiche von Wirtschaft, Politik, Kunst oder auch Wissenschaft hinaus vernetzen können. Gleichzeitig haben weibliche Nachwuchskräfte die Möglichkeit, von den Erfahrungswerten im Netzwerk zu profitieren.“

    Im Anschluss zur Auftaktveranstaltung sind pro Jahr zwei Online-Workshops geplant.

    Neben der neu gestarteten Plattform engagieren sich bayme vbm seit fünfzehn Jahren mit dem Projekt “Frauen in Führungspositionen“ für die Förderung von weiblichen Fachkräften mit Führungspotenzial. Die Initiative gibt den beteiligten Frauen über zwei Jahre lang die Möglichkeit, mit Workshops, Mentoringprogrammen sowie einer Lern- und Kommunikationsplattform an ihren persönlichen Stärken zu arbeiten und für sich neue Perspektiven im Unternehmen zu entdecken.

    Die Fachkräftesicherung bleibt für unsere Unternehmen langfristig eine Herausforderung und auf die jungen Talente warten in der bayerischen M + E Industrie ausgezeichnete Karriere- und Aufstiegschancen. Indem wir weibliche Fachkräfte durch passgenaue Qualifikation gezielt weiterbilden, erhöhen wir mittel- und langfristig den Anteil von Frauen in leitenden Positionen.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Wichtig ist, dass weibliche Nachwuchskräfte so früh wie möglich die eigenen Stärken erkennen und erfahren, wo der Arbeitsmarkt sie braucht. Praxisnahe Berufs- und Studienorientierung in Schulen ist hier die zentrale Stellschraube.
    Im MINT-Bereich führen bayme vbm darum mit Projektpartnern an bayerischen Realschulen und Gymnasien zum Beispiel die Girls’Day Akademien durch. In Kooperation zwischen der Schule, einem oder mehreren Unternehmen und einer weiterführenden Schule oder Hochschule erhalten die Schülerinnen erste Einblicke in die Welt der MINT-Berufe und entdecken ihre Technikbegeisterung. Sie fertigen unter Anleitung erste Werkstücke wie einen Grill.
    Die Förderung des weiblichen Nachwuchses ist für die Fachkräftesicherung unserer Unternehmen unverzichtbar. Gleichzeitig ist sie für uns als Verbände eine Herzensangelegenheit“, so Brossardt schließlich.

  • SCHULEWIRTSCHAFT Bayern – Hubert Altschäffl neuer Vorsitzender von Firmenseite

    SCHULEWIRTSCHAFT Bayern – Hubert Altschäffl neuer Vorsitzender von Firmenseite

    Hubert Altschäffl, Personalvorstand und Arbeitsdirektor bei MAN Truck & Bus SE, ist neuer Vorsitzender von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern. Er vertritt die Firmenseite in dem ehrenamtlichen Netzwerk. Altschäffl übernimmt die Position von Josef Schelchshorn, der diese Funktion seit Dezember 2016 innehatte. Für die Schulseite ist weiterhin Thomas Unger, Bereichsleiter Schulen bei der Regierung der Oberpfalz, aktiv.

    Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., überreichte die Berufungsurkunde an Hubert Altschäffl. Dabei betonte er: “SCHULEWIRTSCHAFT Bayern ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner für die bayerische Wirtschaft, unterstützt junge Menschen bei der Berufsorientierung und trägt damit auch auf lokaler Ebene zur Fachkräftesicherung der Unternehmen bei. Ein herzlicher Dank geht an Josef Schelchshorn für seine hervorragende Arbeit und seine wertvollen Impulse in den letzten Jahren. Wir sind davon überzeugt, dass Hubert Altschäffl das Netzwerk erfolgreich weiterführen wird. Die Werte von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern wie Transparenz, Vielfalt, Qualität und Nachhaltigkeit sind auch die Handlungsmaxime bei MAN und sorgen dafür, dass Ausbildung und Nachwuchsförderung neue Wege gehen.“

    Wichtig war Josef Schelchshorn zum Beispiel der Ausbau des digitalen Auftritts von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern. Dazu erklärte er: “Über die Hälfte der fast 100 Netzwerke haben wir mit einem Webauftritt versorgt. Auch Social Media spielt eine große Rolle in unserem ehrenamtlichen Netzwerk. Hier wollen wir gute Beispiele, wie Berufsorientierung vor Ort gelingen kann, transparent machen. Was wir gemeinsam erreicht haben, ist beeindruckend, und ich wünsche Hubert Altschäffl viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe.“

    Seine Motivation, sich bei SCHULEWIRTSCHAFT Bayern zu engagieren, erklärt Hubert Altschäffl wie folgt: “Die Schulen und Unternehmen tragen beide Verantwortung für die Bildungslandschaft und den Wirtschaftsstandort Bayern. Das Netzwerk schafft Voraussetzungen, um Jugendlichen eine breitere Berufsorientierung und damit einen besseren Berufseinstieg zu ermöglichen. Besonders beeindruckt mich, wie sich die SCHULEWIRTSCHAFT-Expertinnen und -Experten an den bayerischen Mittelschulen engagieren. Damit schaffen sie an Schulen und in Firmen sowie bei Jugendlichen in allen bayerischen Regionen ein besseres Verständnis füreinander.

    SCHULEWIRTSCHAFT Bayern besteht seit über vier Jahrzehnten: “Die Initiative ist seitdem eine Erfolgsgeschichte, ein bedeutendes Netzwerk, das Bildung und Wirtschaft miteinander verbindet – und einen wichtigen Beitrag für den erfolgreichen Berufseinstieg von Tausenden von Jugendlichen leistet. Josef Schelchshorn hat in den letzten acht Jahren einen erheblichen Beitrag dazu geleistet. Ich wünsche dem neuen Vorsitzenden Hubert Altschäffl viel Erfolg und freue mich sehr auf unsere Zusammenarbeit“, betonte die Vorstandsvorsitzende des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V., Sandra Stenger. Seit 1982 wird die Geschäftsstelle SCHULEWIRTSCHAFT Bayern vom bbw getragen.

  • Projektbesuch Virtual Work Experience – Einblicke in das virtuelle Praktikum zur Berufsorientierung

    Projektbesuch Virtual Work Experience – Einblicke in das virtuelle Praktikum zur Berufsorientierung

    Die Virtual Work Experience ergänzt das klassische Schülerpraktikum um eine virtuelle Variante und bietet neben praxisnahen Einblicken in verschiedene Arbeitsfelder mit einem Virtual-Reality-Tool auch eine an die Berufe angepasste Auswertung der individuellen Leistung.

    Bertram Brossardt hob bei dem Projektbesuch den konkreten Nutzen des Projekts für Jugendliche und Unternehmen hervor.

    Das Projekt leistet einen sehr wertvollen Beitrag bei der Berufsorientierung. Schülerinnen und Schüler können sich ein erstes Bild von den Ausbildungsmöglichkeiten unserer Unternehmen machen. Mit der VR-Technik können sie etwa Arbeitssituationen in den Bereichen Metall, Elektro, Glas, Kunststoff und kaufmännischer Logistik spielerisch entdecken. Sie entwickeln Interesse für die Berufsfelder und erproben ihre eigenen Fähigkeiten. An die virtuell gesammelten Erfahrungen können die Teilnehmenden gut mit einem Praktikum anknüpfen. Davon profitieren die Jugendlichen und die Betriebe gleichermaßen.

    Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Virtual Reality als Chance in der Berufsorientierung

    In der Gesprächsrunde zu dem Thema “Chancen von Virtual Reality  in der Berufsorientierung“ waren sich alle Diskutanten einig, dass virtuelle Angebote einen Mehrwert für Jugendliche und Unternehmen darstellen. So bietet der Einsatz von Virtual Reality in der Berufsorientierung Unternehmen die Möglichkeit, Personal- und Zeitressourcen zu sparen, sowie den Vorteil, dass in die realen Praktika im Betrieb Jugendliche starten, die schon einen ersten Einblick in die Berufswelt hatten.

    Einsatzmöglichkeiten Virtual Work Experience

    Um möglichst vielen Schüler*innen in Bayern ein virtuelles Praktikum zu ermöglichen, können die VR-Sets von bayerischen Schulen kostenlos ausgeliehen werden. Auch Unternehmen können die VR-Anwendung auf ihren Veranstaltungen und Messen nutzen und Berufe für junge Menschen greifbar machen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier.

    Hintergrund

    In den letzten fünf Jahren begeisterte die Virtual Work Experience bereits mehr als 16.000 Schüler*innen sowie Lehrkräfte. Die Virtual Work Experience wurde im Rahmen des Projekts sprungbrett bayern entwickelt und ist seit dem Jahr 2019 im Einsatz. Hauptförderer sind die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Umgesetzt wird das Projekt vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V.

  • STARK-Gütesiegel 2024 für Berufliche Oberschule Fürstenfeldbruck

    STARK-Gütesiegel 2024 für Berufliche Oberschule Fürstenfeldbruck

    Kultusministerin Anna Stolz hat aktuell die Schirmherrschaft für das Präventionsprogramm STARK übernommen. “Wir wollen, dass junge Erwachsene herausfordernde Situationen gut meistern oder gestärkt aus ihnen hervorgehen. Das STARK-Präventionsprogramm unterstützt unsere Schulen dabei, ihnen Hilfsmittel im Umgang mit negativem Stress an die Hand zu geben. Die Unterrichtsmodule stärken die eigene Verantwortung der Schülerinnen und Schüler und helfen ihnen, Resilienz zu entwickeln. Dadurch lernen sie, mit Herausforderungen und Stress besser umzugehen – das ist auch hilfreich für das spätere Berufsleben.“, betont Kultusministerin Anna Stolz.

    Wir gratulieren der Beruflichen Oberschule Fürstenfeldbruck zu ihrem beeindruckenden Engagement für das STARK-Programm. Diese Schule hat es geschafft, STARK nicht nur als Abkürzung, sondern als echtes ‘ Lebensmotto‘ im Schulalltag zu verankern. Das Konzept ist in allen Bereichen der Schule fest verankert und wird konsequent umgesetzt. Es sorgt dafür, dass alle Schülerinnen und Schüler bestmöglich gestärkt und unterstützt werden. An dieser Schule wird STARK nicht nur gelehrt, sondern tatsächlich gelebt.

    Sandra Stenger, Vorstandsvorsitzende des bbw

    Transparenter Hintergrund

    Das STARK-Präventionsprogramm des bbw zeigt jungen Menschen vor allem an beruflichen Schulen, wie sie ihre eigenen Kräfte mobilisieren können, um sich psychisch gesund zu halten. Durch das Programm setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Themen Stress, psychische Gesundheit und Prävention auseinander. Im Fokus stehen die eigene Verantwortung, die Aktivierung persönlicher Ressourcen sowie die Stärkung der Persönlichkeit.

    Die von der Initiative ausgezeichneten Modellschulen haben das Präventionsprogramm fest in ihrem Schulalltag verankert und fördern die psychische Gesundheit der gesamten Schulfamilie nachhaltig. Um die Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf deren Weg zu einem gesunden Umgang mit den Herausforderungen des Lebens zu begleiten, qualifiziert STARK bayernweit Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem schulischen und betrieblichen Umfeld zu Stresskompetenz und Resilienz.
    Die AOK Bayern, die ISU – Interessengemeinschaft Selbständiger, Unternehmer und freiberuflich Tätiger e.V. und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung unterstützen das Präventionsprogramm. Bereits 2014 startete STARK mit einem Projekt des bbw zum Thema “Stressprävention für Auszubildende“.

  • Start des Schulversuchs QmBO zur Stärkung der Beruflichen Orientierung an weiterführenden Schulen

    Start des Schulversuchs QmBO zur Stärkung der Beruflichen Orientierung an weiterführenden Schulen

    Der Schulversuch des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus (StMUK) wird inhaltlich und finanziell von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. gefördert. In seinem Grußwort erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt den Mehrwert des Projekts.

    Die Angebote zur beruflichen Orientierung im Unterricht helfen Jugendlichen, ihre Stärken und Interessen früh zu erkennen. Gleichzeitig erfahren sie, wo der Arbeitsmarkt sie braucht. Davon profitieren auch unsere Unternehmen, denn für ihre Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung sind junge Nachwuchstalente unverzichtbar. Der Schulversuch wird dabei helfen, die Angebote noch gezielter auf die unterschiedlichen Schularten zuzuschneiden und so langfristig qualitativ zu verbessern.

    Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Staatsministerin Anna Stolz betonte in ihrem Grußwort, wie wichtig es sei, dass durch den innovativen Schulversuch beste Voraussetzungen für eine zukunftsfähige und praxisorientierte Bildung geschaffen werden, die den individuellen Bedürfnissen der Lernenden gerecht wird. “Für mich ist das ein Gewinn in doppelter Hinsicht: Zum einen eine optimale Vorbereitung unserer jungen Menschen auf ihr späteres Berufsleben und zum anderen eine wichtige Ergänzung im Schulentwicklungsprozess“, so Staatsministerin Stolz.

    Modellschulen als Good-Practice-Beispiele und wissenschaftliche Begleitung

    An dem Schulversuch nehmen 23 Modellschulen verschiedener Schularten aus allen bayerischen Regierungsbezirken teil. Vertreter*innen der Dr.- Auguste-Kirchner-Realschule in Haßfurt, die aufgrund ihrer herausragenden Maßnahmen der beruflichen Orientierung mit dem Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet wurde, zeigten als Good-Practice-Beispiel, wie Ziele systematisch angegangen, Maßnahmen geplant und der Erfolg der schulischen Arbeit überprüft werden können.

    Professor Dr. Karl Wilbers, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, stellte in seinem wissenschaftlichen Vortrag die Chancen und Nutzen des Qualitätsmanagements in der beruflichen Orientierung vor. Prof. Dr. Wilbers begleitet den Schulversuch des StMUK wissenschaftlich.

    Ziele des Schulversuchs QmBO

    In dem zweijährigen Schulversuch QmBO werden schulartspezifische Konzepte sowie Evaluationsmaterialien entwickelt, die konkrete Qualitätsstandards für die berufliche Orientierung erfüllen und diese in der Schulentwicklung stärker betonen. Ziel ist es, die Ergebnisse im Anschluss an den Schulversuchszeitraum auf Schul- und Schulaufsichtsebene zu verstetigen und eine strukturelle Verankerung der beruflichen Orientierung an allen Schularten zu erreichen.

  • P-Seminar-Preis 2025 des letzten G8-Abiturjahrgangs – 14 Regionalsieger stehen fest

    P-Seminar-Preis 2025 des letzten G8-Abiturjahrgangs – 14 Regionalsieger stehen fest

    Der Abiturjahrgang 2025 des G8 ist ein besonderer. Im Schuljahr 2024/2025 werden bayernweit an rund 100 Gymnasien des so genannten “ Auffangnetzes“ zum letzten Mal Abiturprüfungen nach den Bedingungen des achtjährigen Gymnasiums abgehalten. Die Projektergebnisse dieses Abiturjahrgangs zeigen erneut die Kreativität und große Einsatzbereitschaft der Schülerinnen und Schüler.

    Kultusministerin Anna Stolz würdigte über das Engagement der Preisträgerschulen: “Ich freue mich sehr darüber, dass wir derart engagierte Gymnasien mit ihren einzigartigen Projektideen auszeichnen können. Sie alle zeigen auf, welche bemerkenswerten Leistungen Schülerinnen und Schüler mit Kreativität, Einsatzfreude, Durchhaltevermögen und fachlichen Kenntnissen erbringen können. Die P-Seminare erweisen sich dabei immer wieder als Musterbeispiel für eine gewinnbringende berufliche Orientierung an unseren bayerischen Gymnasien, daher gilt mein besonderer Dank auch unseren außerschulischen Kooperationspartnern.

    Sandra Stenger, Vorstandsvorsitzende des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V., hob hervor: “Das P-Seminar leistet einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Orientierung junger Menschen. Es ermöglicht Schülerinnen und Schülern nicht nur, ihre individuellen Stärken und Interessen zu entdecken, sondern auch wertvolle Einblicke in die reale Arbeitswelt zu gewinnen. Durch die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen oder Hochschulen werden wichtige Brücken zwischen Schule und Beruf gebaut. Dies ist ein zentraler Baustein, um die Fachkräftesicherung in Bayern zu fördern.

    Wir gratulieren allen Preisträgern zum Erfolg! Es ist der vbw ein Anliegen, Schülerinnen und Schüler konstruktiv bei der Berufs- und Studienwahl zu begleiten. Durch die P-Seminare entwickeln die Teilnehmenden wertvolle Kompetenzen, die sie auf ihrem Weg in den Beruf hervorragend einsetzen können. Von solchen engagierten Nachwuchstalenten profitieren künftig auch die Unternehmen.

    Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

    Transparenter Hintergrund

    Dr. Nicolas Peter, Kuratoriumsvorsitzender der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG, stellte fest: “Durch die Kooperation mit außerschulischen Partnern aus den unterschiedlichsten Branchen erhalten die Schülerinnen und Schüler im P-Seminar frühzeitig einen praxisnahen Eindruck von den vielseitigen Möglichkeiten der Arbeitswelt und können dadurch überlegter eine Entscheidung für ihre Studien- und Berufswahl treffen.“

    P-Seminar-Preis

    Der Wettbewerb wird jährlich durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus und die drei Kooperationspartner, die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. und die Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG, ausgeschrieben, wobei besonders gelungene Projekte zur Studien- und Berufsorientierung an Bayerischen Gymnasien honoriert werden.
    Die Preisverleihungen dokumentieren das Engagement und die Kreativität der Preisträger sowie die vielfältigen Möglichkeiten der Beruflichen Orientierung am Gymnasium.

    Die Gymnasien können sich bei den Dienststellen der Ministerialbeauftragten für die Auszeichnung bewerben. Bei der Auswahl der Preisträger stehen insbesondere Konzeption, Umsetzung und Ergebnis der P-Seminare im Fokus. Von zentraler Bedeutung sind neben der Projektidee, Zielsetzung und Projektplanung auch die Kontakte zu außerschulischen Partnern sowie die Berücksichtigung der Studien- und Berufsorientierung. In die Bewertung fließen darüber hinaus die Anwendung von Methoden des Projektmanagements und der Teamarbeit sowie eine abschließende Präsentation der Arbeitsergebnisse ein.

    Was ist ein P-Seminar?

    Die Schülerinnen und Schüler eines bayerischen Gymnasiums belegen in der gymnasialen Oberstufe (im G8 die Jahrgangsstufe 11/12) ein Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung, das sich über drei Halbjahre erstreckt und zwei Wochenstunden umfasst. Begleitet von einer Lehrkraft arbeiten sie an einem anwendungsbezogenen Projekt. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, einen Überblick über das große Angebot an Ausbildungs-, Studien- und Berufsmöglichkeiten zu erhalten und sich der persönlichen Wünsche, Erwartungen und Fähigkeiten bewusst zu werden. Darüber hinaus ermöglicht die Zusammenarbeit mit externen Partnern gewinnbringende Einblicke in die Anforderungen der

    Hier finden Sie eine Übersicht der prämierten P-Seminare des G8-Abiturjahrgangs 2023/2025..

  • “5-Euro-Business“ an der Universität Passau – Start-up-Teams präsentieren kreative Unternehmenskonzepte

    “5-Euro-Business“ an der Universität Passau – Start-up-Teams präsentieren kreative Unternehmenskonzepte

    Ein besonderer Gast des Abends war Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm. Er würdigte die Leistungen der teilnehmenden Studierenden und gratulierte den Teams zu ihrer Innovationskraft und ihrem unternehmerischen Engagement.

    Gewinnerteams

    Den Gesamtsieg sicherte sich das Team Gallery Sort mit einer cleveren FotoOrganizer-App. Seine innovative Swipe-Technologie ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern, Bilder schnell zu löschen, zu behalten oder in benutzerdefinierte Ordner zu sortieren. Mit einem Freemium-Modell und klarem Fokus auf Effizienz und Nutzerfreundlichkeit richtet sich die App an Smartphone-Besitzerinnen und -Besitzer, die ihre Fotogalerien übersichtlich und zeitsparend organisieren möchten.

    Das Team myCoach, das den zweiten Platz belegte und gleichzeitig mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet wurde, überzeugte mit einer Plattform, die Hobby-Coaches und Lernwillige zusammenbringt. Die Plattform ermöglicht es Menschen, ihre Fähigkeiten in Freizeit- und Hobbybereichen wie Klavierspielen, Sprachübungen oder Fotografie weiterzugeben. Durch den Verzicht auf teure Lizenzen und ein integriertes Bewertungssystem bietet myCoach eine flexible, niederschwellige Alternative zu klassischen Angeboten. Der nachhaltige Ansatz fördert Bildung, soziale Teilhabe und wirtschaftliche Chancen, unterstützt Gleichheit über lebenslanges Lernen bis hin zur Schaffung neuer Einkommensmöglichkeiten.

    Der dritte Platz ging an das Team GoGenius für seine erfrischenden Idee für koffeinhaltige Getränke. Sein Konzept setzt auf individuell wählbare Koffeinstufen und eine gesündere Rezeptur mit reduziertem Zuckergehalt und Vitaminzusätzen. Nachhaltige Produktion und bewusste Herstellung machen GoGenius zu einer innovativen Alternative im Markt der Erfrischungs- und Energydrinks.

    Der “5-Euro-Business“-Wettbewerb an der Universität Passau hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in der nächsten Generation von Gründerinnen und Gründern steckt. Mit großem Engagement und frischen Ideen haben die Teams bewiesen, dass sie nicht nur auf aktuelle Herausforderungen reagieren, sondern auch den Mut haben, innovative Lösungen in die Tat umzusetzen.

    Statements aus der Veranstaltung

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer, erklärte: “Durch den `5-Euro-Business`-Wettbewerb ermutigen wir junge Menschen, eigene unternehmerische Ideen zu entwickeln und ihren Einfallsreichtum dem Praxistest zu unterziehen. Die Teilnehmenden haben auf beeindruckende Art gezeigt, wie sie innovative Projekte im Team entwickeln und umsetzen. Dabei haben sie wertvolle Erfahrungen gesammelt, die im künftigen Berufsumfeld gut eingesetzt werden können. Davon profitieren die Teilnehmenden ebenso wie unsere Unternehmen, denn für sie sind engagierte Nachwuchstalente unverzichtbar.“

    Ich gratuliere allen Teilnehmenden herzlich zu ihren großartigen Leistungen! Der `5-Euro-Business`-Wettbewerb zeigt, wie unterschiedliche Menschen und Perspektiven in Teams zusammenkommen und durch ihre Co-Kreation völlig neue, innovative Ideen entstehen lassen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Kreativität, Einsatz und Zusammenarbeit sich in so kurzer Zeit entfalten. Dieser Wettbewerb ist ein Beweis dafür, wie bereichernd Vielfalt für unternehmerischen Erfolg sein kann.

    Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft, e. V.

    Transparenter Hintergrund

    Hintergrund

    Auch im Wintersemester 2024/2025 bot der “5-Euro-Business“-Wettbewerb Studierenden der Universität Passau die Möglichkeit, ihre unternehmerischen Fähigkeiten in einem praxisnahen Rahmen zu erproben. Innerhalb von acht Wochen entwickelten die Teilnehmenden mit einem symbolischen Startkapital von fünf Euro eigene Geschäftsideen und setzten diese erfolgreich um.

    Unterstützung erhielten sie von erfahrenen Business Mentors aus ortsansässigen Unternehmen und Institutionen, darunter GreG Digitales Gründerzentrum FRG, Hans Lindner Stiftung, Hotel Atrium, Kanzlei Wolter & Musselmann, Michael WEINIG AG, S & K Solutions GmbH und zerospreadlogistic GmbH.

    Ziel des Wettbewerbs ist es, den Studierenden Einblicke in die Praxis des Unternehmertums zu geben und sie zu ermutigen, eigene Projekte selbstbewusst umzusetzen.

    Projektträger und Förderer

    “5-Euro-Business“ ist ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e.V. (bbw). Regionaler Partner ist die Hochschule Passau. Hauptförderer des Projekts sind die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm.