Kategorie: Aktuelles

  • Minti-Tagung 2025 im Deutschen Museum – “Female Empowerment! Grundschule verändern mit MINT“

    Minti-Tagung 2025 im Deutschen Museum – “Female Empowerment! Grundschule verändern mit MINT“

    An der Tagung beteiligten sich 130 Personen,16 Aussteller aus dem Bildungs- und MINT-Bereich präsentierten sich auf dem Marktplatz der Ideen – eine beeindruckende Resonanz.

    Im Impulsvortrag “Bildungsgerechtigkeit stärken durch MINT im Ganztag“ machte Prof. Dr. Uta Hauck-Thum, Professorin für Grundschulpädagogik und -didaktik an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, deutlich: Schule muss sich verändern, hin zu offenen Lernräumen, mehr Selbstwirksamkeit und positiven MINT-Rollenbildern. Es folgte eine lebhafte Podiumsdiskussion zum Thema “MINT macht Mädchen stark – aber wie machen wir die Grundschule stark für MINT?“. Das Fazit: Mädchen können unglaublich viel, man muss ihnen nur den Raum geben, Dinge auszuprobieren. Die Botschaft des Tages lautete demnach entsprechend: MINT macht Mädchen stark – und Grundschule kann der Schlüssel dazu sein.

    Zusätzlich bot die Tagung praxisorientierte Workshops und einen inspirierenden Marktplatz der Ideen mit MINT-Projekten und -Akteuren aus der Region München. Hier konnten sich die Teilnehmenden austauschen und wertvolle Impulse für ihre tägliche Arbeit mitnehmen. Eine faszinierende Science-Show im Hörsaal des Deutschen Museums rundete den Tag ab.

    Zu den Ehrengästen der Minti-Tagung zählten u. a.:

    • Prof. Dr. Michael Decker, Generaldirektor des Deutschen Museums
    • Prof. Dr. Uta Hauck-Thum, Lehrstuhl Grundschulpädagogik, LMU München
    • Prof. Dr. Isabella Graßl, Gender-MINT for Computer Science, Technische Universität Darmstadt
    • Dr. Julia Freudenberg, Geschäftsführerin Hacker School Deutschland
    • Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer bayme vbm – Bayerische M+E Arbeitgeber

    Organisiert wurde die Tagung vom Münchner MINT-Cluster Minti in Kooperation mit dem Deutschen Museum. Das Cluster vereint vier Partner: die Ludwig-Maximilians-Universität (Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik), das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V., das FabLab München e. V. sowie die UnternehmerTUM Makerspace GmbH.
    Gemeinsam bündeln die Partner ihre Expertise, um Kindern und Lehrenden motivierende Zugänge und nachhaltiges Interesse an MINT zu eröffnen und die Grundschule zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Im Rahmen der Tagung kooperierte das Cluster mit dem Deutschen Museum, einem einzigartigen Lernort für Einblicke in die faszinierende Welt von Naturwissenschaft und Technik.

  • P-Seminar-Preis 2025 – Kreative Projekte, starke Partner und gelebte Berufsorientierung

    P-Seminar-Preis 2025 – Kreative Projekte, starke Partner und gelebte Berufsorientierung

    Bei dem Festakt würdigten Amtschef Martin Wunsch sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kooperationspartner – der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. und der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG – die vier diesjährigen Landessieger.

    Ihre Projekte zeigen, wie vielfältig und praxisnah Berufliche Orientierung am Gymnasium gestaltet werden kann – von innovativer Robotik über digitale Geschichtsvermittlung bis hin zu nachhaltigen Produkten und mathematisch-technischen Entwicklungsprozessen.

    Kultusministerin Anna Stolz gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern mit großer Anerkennung bereits vorab: “Die P-Seminare zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie viel Innovationskraft in unseren Schülerinnen und Schülern steckt. Die diesjährigen Siegerprojekte verbinden Forscherdrang, Kreativität und eine beeindruckende Professionalität. Mein ausdrücklicher Dank gilt den engagierten Lehrkräften und den zahlreichen externen Partnern unserer Schulen, die diese besondere Form der Berufsorientierung möglich machen.

    Amtschef Martin Wunsch hob vor Ort die Zukunftsrelevanz der prämierten Projekte hervor: “Die P-Seminare eröffnen jungen Menschen wichtige Erfahrungsräume: Sie organisieren ein berufsbezogenes Projekt, gewinnen dabei Einblicke in verschiedene Berufsfelder und entwickeln im Team gemeinsam mit der beruflichen Praxis Lösungen. Diese Erfahrungen sind für die Wahl des weiteren Bildungs- und Berufswegs äußerst wertvoll. Die vier ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie Schülerinnen und Schüler theoretisches Wissen in reale Anwendungen übersetzen und sich dabei auf die Berufswelt vorbereiten.“

    Heike Schneeweis, Vorständin der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG, ergänzte: “Die ausgezeichneten Projekte sind beeindruckend – kreativ, vielseitig und exzellent umgesetzt. Die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Arbeitswelt ermöglicht den Schülerinnen und Schülern wertvolle Erfahrungen und Einblicke, die ihnen eine Hilfestellung für die spätere Studien- und Berufswahl sein können.

    Sandra Stenger, Vorstandsvorsitzende des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft, unterstrich: “Das P-Seminar eröffnet Jugendlichen neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft. Es hilft ihnen, eigene Fähigkeiten und Interessen zu erkennen und zugleich praktische Eindrücke aus dem Arbeitsleben zu sammeln. In Kooperation mit Unternehmen und Hochschulen entstehen direkte Verbindungen zwischen Schule und Beruf. So trägt das P-Seminar wesentlich zu einer soliden Berufsorientierung bei – und damit zur Sicherung qualifizierter Fachkräfte in Bayern.

    Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., betonte:

    Die moderne Arbeitswelt hält für junge Menschen viele Chancen bereit. Gleichzeitig stellt die langfristige Sicherung des Arbeits- und Fachkräftebedarfs bayerische Unternehmen, trotz der konjunkturell schwierigen Lage, weiterhin vor Herausforderungen. Daher ist es wichtig, unsere Schülerinnen und Schüler frühzeitig bei der Berufs- und Studienorientierung zu unterstützen und beim Übergang von der Schule in eine geeignete Ausbildung oder ein Studium aktiv zu begleiten. Die P-Seminare bieten hierfür praxisnahe und zielgerichtete Einblicke ins Berufsleben. Dabei entwickeln die Jugendlichen wertvolle Fähigkeiten, die sowohl für ihre berufliche Zukunft als auch für ihre persönliche Entwicklung bedeutsam sind.

    Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

    Transparenter Hintergrund

    Hintergrundinformationen

    Das P-Seminar ist ein zentraler Baustein der Beruflichen Orientierung an den bayerischen Gymnasien. In der Jahrgangsstufe 11 arbeiten Schülerinnen und Schüler ein Schuljahr lang an einem Projekt, das in enger Kooperation mit externen Partnern durchgeführt wird. Dabei lernen sie Methoden des Projektmanagements, reflektieren ihre Interessen und Stärken und erhalten Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder. Das P-Seminar ergänzt damit die weiteren Kernelemente der Beruflichen Orientierung in den Jahrgangsstufen 9, 12 und 13.

    Die P-Seminar-Preisträger 2025

    • Gymnasium bei St. Anna Augsburg
      Seminar-Thema: “3D-Druck trifft Scrum – Ideen zum Leben erwecken!“ (Leitfach: Mathematik)Entwicklung und Herstellung einer Roboterhand im 3D-Druckverfahren, gegen die man “Schere, Stein, Papier“ spielen kann.
    • Allgäu-Gymnasium Kempten
      Seminar-Thema: “Stolpersteine digital“ (Leitfach: Geschichte)Erweiterung der bestehenden Stolpersteine um QR-Codes auf Schautafeln, die es ermöglichen, per Smartphone die Biografien der Opfer der NS-Herrschaft zu erfahren.
    • Albert-Einstein-Gymnasium München
      Seminar-Thema: “Seifenherstellung – wir kreieren unsere AEG-Seife“ (Leitfach: Chemie)Herstellung von Seifen auf Grundlage der Analyse chemischer Prozesse und der Zusammensetzung von Seife sowie Überlegungen zu Produktentwicklung, Gestaltung und Vermarktung unter Einbeziehung von Rückmeldungen aus der Schulgemeinschaft.
    • Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt
      Seminar-Thema: “Mobile Robotik“ (Leitfach: Physik)Entwicklung mobiler Robotik an der Schule als Wettbewerbsbeitrag für eine internationale Robotik-Liga.

    © Bildnachweis: Matthias Balk

  • Cyber-Security trifft Raumfahrt

    Cyber-Security trifft Raumfahrt

    In dem Projekt sollen Jugendlich spielerisch und altersgerecht lernen, wie wichtig Datenschutz, Informationssicherheit und ein verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Technologien sind – und warum diese Themen nicht nur im Alltag, sondern auch in Hightech-Branchen eine zentrale Rolle spielen.

    In interaktiven Workshops wird programmiert, getüftelt und ausprobiert:

    • sichere Passwörter und Verschlüsselungen
    • Navigation, Steuerung und Embedded Systems
    • bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Technologien

    Das Highlight des ersten Workshops in Oberhaching war eine selbst programmierte Mondlandung am Computer.
    Im März 2026 steht der Workshop Cyber-Security an der Comenius-Mittelschule in Töging an.

    Das Projekt Cyber & Cosmos wird zu 100 % durch den Europäischen Sozial Fonds Plus (ESF+) gefördert.

  • Cyber & Cosmos – Raumfahrt in Oberhaching

    Cyber & Cosmos – Raumfahrt in Oberhaching

    Dass dieser Ansatz für Schülerinnen und Schüler spannend und horizonterweiternd ist, zeigt die Förderung der Maßnahme durch den Europäischen Sozialfonds Plus. Die Fördermittel ermöglichen Projekte mit gesamtgesellschaftlicher Relevanz, etwa Angebote, in denen die europäische Souveränität und Unabhängigkeit in Schlüsseltechnologien gefördert werden.

    Die Workshopreihe Cyber realisiert dies durch die Anwendung, Herstellung und Weiterentwicklung sicherheitsrelevanter Technologien wie digitale Identität, Cybersicherheit und KI-gestützte Systeme. Nebenbei reflektieren die Jugendlichen ihr eigenes digitales Verhalten und durchleuchten es auf Sicherheitsrisiken – das ist Berufsorientierung und Steigerung der digitalen Resilienz an brandaktuellen Themen.

    Durch projektbasiertes Lernen, Experimentieren und digitale Mediennutzung fördert das Projekt Cyber & Cosmos nicht nur technologische Kompetenzen, sondern auch Zukunfts- und Gestaltungskompetenz, Ambiguitätskompetenz und Sensemaking, also zentrale Aspekte der „21st Century Skills“.

    Cyber & Cosmos ist für alle bayerischen Schularten ab der Sekundarstufe zwischen 12 und 16 Jahren konzipiert.

  • Auszeichnung MINT-freundliche Schulen in Bayern

    Auszeichnung MINT-freundliche Schulen in Bayern

    Auszeichnung MINT-freundliche Schulen in Bayern

    Seit dem 4. Dezember 2025 dürfen sich insgesamt 108 bayerische Schulen MINT-freundliche Schule nennen, weitere 59 Schulen erhielten den Titel Digitale Schule. Die Preisträger wurden im Rahmen der Initiative MINT Zukunft schaffen bei einer feierlichen Veranstaltung unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz geehrt.

    Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsminister für Digitales, Dr. Fabian Mehring, dem leitenden Ministerialrat der Abteilung Gymnasien im Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Dr. Wolfgang Mutter, und dem Vorstandsmitglied der Initiative MINT Zukunft e. V., Christian Fischer, zeichnete der stellvertretende vbw Hauptgeschäftsführer Dr. Christof Prechtl die bayerischen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen.

    Im Rahmen der Preisverleihung betonte Dr. Christof Prechtl die Bedeutung der Auszeichnung für die MINT-Nachwuchsförderung.

    Um die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes zu sichern, braucht die bayerische Wirtschaft technisch affinen und gut qualifizierten Nachwuchs. MINT-freundliche Schulen wecken bei jungen Talenten frühzeitig Begeisterung für Technik und bereiten sie auf die Herausforderungen der Arbeitswelt von morgen vor. Darum ist es uns als Förderer so wichtig, diese Schulen für ihr außergewöhnliches Engagement zu würdigen und dadurch in ihren Bemühungen weiter zu bestärken.

    Dr. Christof Prechtl

    vbw Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Über die Auszeichnung

    Ziel der Initiative MINT Zukunft schaffen ist es, mit ihrer Auszeichnung MINT-freundliche Schule bundesweit Schulen zu würdigen, die einen Schwerpunkt auf die MINT-Fächer setzen und damit das Interesse der Schüler und Schülerinnen an diesen Fächern fördern. Dieses Engagement belegen die Schulen anhand eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkataloges. Die Arbeitgeberverbände bayme vbm vbw unterstützt das Projekt in Bayern seit dem Jahr 2019.

  • 25 Jahre Technik – Zukunft in Bayern – Ein starkes Netzwerk für die Fachkräfte von morgen

    25 Jahre Technik – Zukunft in Bayern – Ein starkes Netzwerk für die Fachkräfte von morgen

    Bereits bei der Gründung vor 25 Jahren wurde deutlich, dass Bayern junge Menschen braucht, die neugierig, selbstbewusst und mit Freude an technische Themen herangeführt werden.
    Auf dieser Grundlage entstanden drei zentrale Säulen, die bis heute das Fundament des Programms bilden:

    • MINT früh erlebbar machen

    Kinder und Jugendliche sollen Naturwissenschaft und Technik spielerisch und praktisch entdecken – mit echten Aha-Momenten, die Begeisterung wecken.

    • Berufsorientierung stärken

    Begegnungen mit Unternehmen, Fachkräften und spannenden Berufsfeldern schaffen – nahbar, authentisch und praxisorientiert.

    • Digitale Bildung fördern

    Digitalisierung prägt Lernen, Arbeiten und Leben. Deshalb werden Formate entwickelt, die Medienkompetenz stärken, digitale Technologien erfahrbar machen und Jugendliche fit für die Arbeitswelt von morgen machen.

    Was leistet die Initiative heute?

    Die skizzierten Grundlagen prägen bis heute die vielfältigen Projekte von Technik – Zukunft in Bayern. Mit Camps, Workshops und Kooperationsformaten erreicht die Initiative jährlich tausende Kinder und Jugendliche in ganz Bayern. Sie schafft Räume, in denen junge Menschen kreativ werden, gemeinsam Lösungen entwickeln und technische Zusammenhänge verstehen können. Gleichzeitig bringt sie die Adressatinnen und Adressaten mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung zusammen und bietet pädagogischen Fachkräften erprobte Konzepte und Materialien, um MINT-Themen nachhaltig in den Unterricht zu integrieren. Für Unternehmen eröffnet diese Arbeit wertvolle Möglichkeiten, frühzeitig mit potenziellen Nachwuchskräften in Kontakt zu treten und junge Menschen für technische Berufe zu begeistern.

    Wohin soll es gehen?

    Auch die kommenden Jahre versprechen neue Herausforderungen und Chancen. Die zunehmende Bedeutung von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und nachhaltigen Technologien verstärkt den Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften. Vor diesem Hintergrund soll noch mehr jungen Menschen der Zugang zu MINT- und digitalen Themen erleichtert werden. Insbesondere Mädchen und junge Frauen sollen ermutigt werden, technische Wege einzuschlagen. Zudem soll die Zusammenarbeit mit Unternehmen weiter vertieft und das Angebot um Formate erweitert werden, die Kinder und Jugendliche gezielt auf die Anforderungen der Arbeitswelt von morgen vorbereiten.

    Ein solches Projekt kann nur mit starken Partnern bestehen. bayme vbm – Bayerische M+E Arbeitgeber begleiten die Initiative seit Beginn finanziell und inhaltlich, während das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie wichtige Impulse zur Nachwuchssicherung setzt und zentrale Förderstrukturen bereitstellt.

    Nach 25 Jahren erfolgreicher Arbeit zeigt sich, welchen Beitrag Technik – Zukunft in Bayern für die MINT-Bildung im Freistaat leistet. Das Netzwerk ist gut aufgestellt, um auch in Zukunft junge Talente zu fördern, Unternehmen zu unterstützen und Bayern als innovativen Technologiestandort weiter zu stärken.

  • Abschlussveranstaltung sprungbrett AzubiMentoring

    Abschlussveranstaltung sprungbrett AzubiMentoring

    In zwei Durchgängen unterstützte sprungbrett AzubiMentoring bayerische Unternehmen dabei, Auszubildende mit Flucht- und Zuwanderungshintergrund erfolgreich ins Unternehmen zu integrieren. Im Rahmen einer digitalen Workshopreihe erhielten die Unternehmen eine Anleitung, wie sie selbst ein Mentoringprogramm für diese Zielgruppe im Unternehmen aufbauen können. Im Mittelpunkt stand dabei die Schulung der Mentorinnnen und Mentoren, um sie auf ihre zukünftige Rolle vorzubereiten.

    Anlässlich der Abschlussveranstaltung betonte Bertram Brossardt die Bedeutung des Projekts für die Betriebe.

    Berufliche Tätigkeit ist ein Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe – sie schafft Struktur, Sinn und Perspektiven. sprungbrett AzubiMentoring setzt genau hier an, denn es unterstützt Unternehmen beim Aufbau eines Mentoring-Programms, das geflüchteten und zugewanderten Jugendlichen den Einstieg in die Ausbildung erleichtert.

    Bertram Brossardt

    vbw Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Bei der Abschlussveranstaltung berichteten elf Unternehmensvertreterinnen und -vertreter von den Erfahrungen, die sie im Rahmen ihrer Projektteilnahme sammeln konnten und zeigten anschaulich, wie sie das Gelernte im eigenen Unternehmen praktisch umsetzen. Ebenfalls beteiligt waren 26 Auszubildende aus ganz Bayern, die sich im sprungbrett AzubiMentoring engagiert haben. Die Mentorinnen und Mentoren setzen ein Zeichen für Integration in Gesellschaft und Ausbildung und helfen ihren Mentees, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

    Höhepunkt der Veranstaltung war die feierliche Veröffentlichung des Schulungssets für zukünftige Mentorinnen und Mentoren, das bayerische Unternehmen dabei unterstützen soll, ein eigenes Mentoring-Programm in ihrem Betrieb aufzubauen.

    Schulungsset für zukünftige Mentorinnen und Mentoren

    Das Schulungsset von sprungbrett AzubiMentoring enthält alle Informations- und Übungsmaterialien aus den Workshops, sowie Best-Practice-Beispiele aus den beteiligten Betrieben. Dadurch können interessierte Unternehmen aus ganz Bayern ein eigenes Mentoring-Programm in ihrem Betrieb aufbauen und ihre Auszubildenden mit Migrations- und Fluchthintergrund nachhaltig unterstützen.

    Hier geht es zum kostenfreien Schulungsset.

    Während der zweijährigen Projektlaufzeit haben zwei Durchläufe von sprungbrett AzubiMentoring stattgefunden. Umgesetzt wird das Projekt vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie unterstützen das Projekt als Hauptförderer.

  • sprungbrett AzubiMentoring preisgekrönt!

    sprungbrett AzubiMentoring preisgekrönt!

    sprungbrett Azubi Preis 2025

    Mit dem Wettbewerb würdigen die Initiative Deutschland – Land der Ideen, die Bertelsmann Stiftung, der BDI – Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. und die Stiftung Mercator GmbH innovative Ansätze zur Integration internationaler Fach- und Arbeitskräfte in Deutschland. Ausgezeichnet werden Unternehmen, öffentliche Verwaltungen, Bildungseinrichtungen sowie zivilgesellschaftliche Initiativen, die in Deutschland innovative Wege der Integration am Arbeitsmarkt beschreiten.

    Trotz der unterschiedlichen Ausrichtungen der Projekte eint sie ein gemeinsames Ziel: Lösungen für die strukturellen Herausforderungen bei der Integration internationaler Fach- und Arbeitskräfte zu entwickeln und umzusetzen. Eine hochkarätige Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft hat das sprungbrett AzubiMentoring aus über 250 Einreichungen als eines der 50 Gewinnerprojekte ausgewählt.

    Die Auszeichnung für das sprungbrett AzubiMentoring zeigt, dass es sich lohnt, neue Wege zu gehen und gemeinsam an Lösungen für die strukturellen Herausforderungen der Arbeitsmarktintegration zu arbeiten. Möglich machen dies die Hauptförderer des Projekts, vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

    Zum sprungbrett AzubiMentoring

    Die interaktive digitale Workshopreihe sprungbrett AzubiMentoring unterstützt Auszubildende mit einem Flucht- oder Zuwanderungshintergrund bei ihrem Eintritt ins Berufsleben. Erfahrenere Auszubildende ab dem zweiten Lehrjahr erhalten die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Erfahrungen an jüngere Kolleginnen und Kollegen mit Flucht- oder Zuwanderungshintergrund ab dem ersten Ausbildungsjahr weiterzugeben. Aufgabe der Mentorinnen und Mentoren ist es, diese Azubis auf dem Weg zu einem erfolgreichen Abschluss zu unterstützen.

    Die Vorbereitung auf diese verantwortungsvolle Aufgabe erfolgt in einer fünfteiligen Online-Schulung, die im Zeitraum von Oktober 2025 bis Dezember 2025 zum zweiten Mal stattfindet. Begleitend erhalten Ausbildungs- und Personalverantwortliche in vier kurzen digitalen Fachforen Informationen über die Inhalte der Workshops sowie Fachvorträge aus dem Themenfeld (kulturelle) Diversität in der Arbeitswelt. Auf Basis der gesammelten Erfahrungen wird ein Schulungsset für zukünftige Mentorinnen und Mentoren entwickelt, das Ende 2025 allen bayerischen Unternehmen zur Verfügung gestellt wird.

  • Mit den PIZ-Schulen auf Zukunftskurs

    Mit den PIZ-Schulen auf Zukunftskurs

    Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und Ministerialrat Jochen Hofmann vom Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus informierten sich über die innovativen Unterrichtsformate und das PIZ-Entwicklungsziel der Schule.

    Kultusministerin Anna Stolz betonte vorab: “Unsere PIZ-Schulen zeigen, wie moderne Bildung aussehen kann: praxisnah, fächerübergreifend und eng orientiert an der Zukunft. Die Schülerinnen und Schüler beeindrucken dabei mit ihrem Know-how und ihrer Kreativität. Sie beweisen, dass Informatik, Technik und KI keine Zukunftsthemen sind, sondern direkte Chancen für unsere Bildung in Bayern.“

    Im Zentrum des Besuchs stand das interdisziplinäre PIZ-Entwicklungsziel „Bau einer Drohne zur Rehkitzortung“, an dem Schülerinnen und Schüler der Integrationsvorklasse sowie der Jahrgangsstufen 11 bis 13 beteiligt sind. Von ersten technologischen Grundlagen bis hin zur Programmierung der Wärmebildkamera und Motorsteuerung verknüpft das Projekt zahlreiche Fachbereiche und vermittelt praxisnah wichtige Zukunftskompetenzen.

    Für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen ist es wichtiger denn je, dass wir beim Einsatz von Zukunftstechnologien auf allen Ebenen international den Anschluss behalten. Die Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule für Technik München nimmt mit ihrem Engagement als Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien eine bedeutende Vorreiterrolle ein, junge Menschen auf die digitale Lebens- und Arbeitswelt von morgen vorzubereiten. Sie legt mit ihrem starken Profil in der KI, dem Leichtbau und der Quantentechnologie den Grundstein für langfristiges und nachhaltiges Interesse der Jugendlichen an den Schlüsselthemen der Zukunft. Das eröffnet ihnen die Möglichkeit, sich praxisorientiert mit diesen auseinanderzusetzen, hat Vorbildcharakter und soll zum Nachahmen anregen.

    Dr. Christof Prechtl

    stellvertretender vbw Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Zum Projekt Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien

    Zu den PIZ gehören Bildungseinrichtungen aller Schularten, die sich im Unterricht den fünf Themenschwerpunkten Programmieren und Robotik, Makerspace, Virtualisierung, KI und Informatikunterricht und Vielfalt widmen. Neben Grundschulen bieten alle weiterführenden Schulen eine Vielzahl an innovativen Ansätzen, etwa virtuelle Exkursionen ins Mittelalter oder praxisnahe Workshops zur Programmierung von Mikrocontrollern.

    Die Profilschulen wirken insbesondere in ihrer Region oder in ihrer Schulart als Multiplikatoren, indem sie etwa Schulpartnerschaften aufbauen. Durch den Austausch und die Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Hochschulen oder Handwerks- und Ausbildungsbetrieben werden Synergien genutzt und die Bedeutung von Informatik über die Schule hinaus aufgezeigt.

    © Bildnachweis: Alexandra Beier /StMUK

  • Zwei Wochen Wettbewerb, fünf Teams und maximale Motivation

    Zwei Wochen Wettbewerb, fünf Teams und maximale Motivation

    Von der ersten Idee bis zum finalen Pitch haben Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen in Rekordzeit an ihren Konzepten gearbeitet, die Machbarkeit geprüft und ihre Lösungen überzeugend präsentiert. Die Jury war beeindruckt vom hohen Niveau aller Präsentationen. Entsprechend herausfordern war es, ie Siegerinnen und Sieger zu küren.

    Platz 1 – GAMI

    Immer mehr Posts verfälschen historische Ereignisse mit KI-generierten Bildern. In seinem herausragenden Pitch machte das Siegerteam deutlich, wie man Fake-News vorbeugen kann: Seine Idee ist es, digitales Zeitzeugenmaterial zu schützen und so Deep-Fake-Vorwürfen keine Chance zu geben.

    Platz 2 – Synova

    Unternehmen tun sich oft schwer, validierte, problemorientierte Lösungen zu finden. Gleichzeitig haben Start-ups tolle Projekte, aber keine echte Marktchance. Mit seiner Geschäftsidee möchte Synova eine automatisierte KI-basierte-Plattform aufbauen, die Unternehmen schnell und einfach mit Europas besten Talenten verbindet.

    Der 5-Euro-Sprint in München wurde möglich durch das erfolgreiche Zusammenwirken mit dem Standortpartner LMU Innovation & Entrepreneurship Center, dem impulsgebenden Referenten Michael Kriegel, aktiven Business Mentors und eines engagierten Juryteams. Hauptförderer des Projekts sind bayme vbm – Bayerische M+E Arbeitgeber.