Kategorie: Aktuelles

  • MöglichMacher – Aufruf zum Wettbewerb 2026

    MöglichMacher – Aufruf zum Wettbewerb 2026

    Die Einreichung von Wettbewerbsbeiträgen für den MöglichMacher – Bayerischer Hochschulpreis Entrepreneurship 2026 ist seit dem 11. November 2025 möglich.

    MöglichMacher sind Lehrende / wissenschaftlich Tätige / Mitarbeitende, die die Macher-Mentalität und damit das Entrepreneurial Mindset in ihre Hochschule tragen. Sie inspirieren, motivieren und qualifizieren. Sie vermitteln das notwendige Know-how, um innovative Ideen zu entwickeln und erfolgreiche Gründungen aus der Hochschule zu realisieren.

    Bewerben können sich zum Bewerbungszeitpunkt hauptamtlich beziehungsweise hauptberuflich beschäftigte Einzelpersonen oder Teams an den bayerischen staatlichen und kirchlichen Hochschulen (Hochschulen für angewandte Wissenschaften / Technische Hochschulen, Universitäten und Kunsthochschulen), die Studierende oder Forschende für Entrepreneurship motivieren, qualifizieren oder unterstützen.

    Eingereicht werden können bereits realisierte und laufende (Lehr-)Veranstaltungen, (Online-)Seminare, Austausch- und Beratungsformate, Coaching- und Mentoringprogramme, Wettbewerbe, ebenso wie konkrete Einzelkonzepte oder konkrete Konzepte für die Gründungsförderung, deren Umsetzung durch das Preisgeld unterstützt werden sollen.

    Der MöglichMacher ist als Anerkennung für bereits realisierte Maßnahmen sowie als Anreiz für Konzepte an einer Hochschule in folgenden Bereichen zu verstehen:

    • Förderung von Gründungsgeist und Gründungsgeschehen
    • Förderung von Gründungen aus der Forschung heraus
    • Förderung von Entrepreneurship in der Lehre

    Die Preise werden am 14. Juli 2026 ab 15 Uhr in München von Staatsminister Markus Blume und dem Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt, überreicht.

    Ergänzend zur Preisverleihung findet von 10.00 bis 14.30 Uhr eine Fachtagung zum Themenfeld Entrepreneurship statt.

  • Digitaler Elternabend der AusbildungsOffensive-Bayern – Vielfältige Informationen zur Berufswahl

    Digitaler Elternabend der AusbildungsOffensive-Bayern – Vielfältige Informationen zur Berufswahl

    In Vorträgen und Interviews beleuchteten mehrere Expertinnen das Thema Ausbildungssuche aus unterschiedlichen Blickwinkeln – darunter eine Business- & Life-Coachin, eine Ausbildungsleiterin sowie eine Mutter, die ihre persönlichen Erfahrungen in den Prozess der Berufsorientierung einbrachte.

    Die Expertinnen zeigten, wie Eltern die Orientierung unterstützen können. Es beginnt mit dem Führen der ersten Gespräche bezüglich der Berufswünsche und -ideen des Kindes.
    Sollte das Kind noch keine Vorstellung haben, können Eltern anregen, Berufsorientierungstests zu nutzen, etwa den BerufsCheck(me) der AusbildungsOffensive-Bayern.
    Auch Praktika können einem jungen Menschen helfen herauszufinden, welchen Beruf er wählen möchte. Eltern können bei der Suche nach Praktika unterstützen, indem sie ihrem Kind beispielsweise Praktikumsbörsen wie www.sprungbrett-bayern.de an die Hand geben.
    Schlussendlich können Eltern beim Schreiben der Bewerbung sowie der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch unterstützen.

  • Offizieller Auftakt der Ausbildungsoption WiPäd TRIAL

    Offizieller Auftakt der Ausbildungsoption WiPäd TRIAL

    Nach der Eröffnung an der Ludwig-Erhard-Schule Fürth durch die Schulleitung und die Vizepräsidentin Education der FAU folgten Impulse von Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., sowie Amtschef MD Martin Wunsch vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

    Über alle Schularten hinweg stellen viele Junglehrerinnen und Junglehrer häufig erst im Referendariat fest, wie ihr künftiger Berufsalltag tatsächlich aussehen wird. Das Projekt setzt genau hier an. Es lässt Studierende frühzeitig, gezielt und von erfahrenen Lehrkräften begleitet Unterrichtserfahrung sammeln. Dadurch bietet es eine intensive Verknüpfung von Theorie und Praxis, ohne Abstriche bei der Qualität oder der theoretischen Wissensvermittlung zu machen. Davon profitieren die Studierenden und ihre künftigen Schülerinnen und Schüler.

    Dr. Christof Prechtl, stellvertretender vbw Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Ein Highlight der Veranstaltung war der offene Austausch. Die Fragen an die Studierenden, Studienbegleitungen, WiPäd-Trial-Koordinatorinnen und Schulleitungen haben gezeigt, wie viel Potential in diesem Programm steckt.

    Stimmen zu WiPäd TRIAL

    Anna Stolz, Bayerische Kultusministerin: “Mit dem Projekt WiPäd TRIAL gehen wir neue Wege in der Ausbildung von Lehrkräften an beruflichen Schulen. Von Beginn an sammeln die Studierenden praktische Erfahrungen im Klassenzimmer und entwickeln unter Anleitung erfahrener Lehrkräfte Schritt für Schritt ihre Fähigkeiten. Die enge Verbindung von Studium und Praxis verkürzt die Ausbildungszeit, während Inhalt oder Qualität in vollem Umfang erhalten bleiben. Dank der finanziellen Unterstützung wird der Weg in den Lehrerberuf noch attraktiver – und unsere Schulen gewinnen hervorragend vorbereitete, hoch motivierte Lehrkräfte. Ich wünsche den ersten Studienanfängerinnen und -anfängern viel Erfolg, spannende Erfahrungen und einen guten Start in ihre Ausbildung.

    Prof. Dr. Andrea Bréard, Vizepräsidentin Education, FAU: “Mit WiPäd TRIAL testen wir, ob sich duale Lehramtsstudiengänge tatsächlich bewähren, ob das Zusammenspiel von Wissenschaft und Praxis Studierende optimal auf die Anforderungen der berufs- und wirtschaftspädagogischen Berufswelt vorbereitet. Dass die FAU als erste und bislang einzige Universität bundesweit den dualen Bachelor- und Masterstudiengang mit integriertem Referendariat anbieten kann, stellt erneut unsere Innovationskraft und Gestaltungsfreude in der Lehrerbildung unter Beweis.“

  • Präsenzveranstaltung “Jonglieren mit Fragen“ am 25. April 2026

    Präsenzveranstaltung “Jonglieren mit Fragen“ am 25. April 2026

    Die fünf Disziplinen der Philosophie

    Mit der Methode der Philosophy Foundation entdecken die Teilnehmenden, wie man mit gezielten Fragentechniken große Gedanken weckt – und Kindern einen forschenden, staunenden Zugang zu philosophischen Themen eröffnet.

     

    1. Die Fantasie nutzen (Spekulation) und damit spielerisch denken und Neues wagen

    2. Argumente abwägen (Dialektik), gemeinsam nachdenken und diskutieren

    3. Sichtweisen verstehen (Hermeneutik) und andere Perspektiven begreifen

    4. Begriffe klären (Analytik), also Worte schärfen, um klarer zu sehen

    5. Genau hinschauen (Phänomenologie) und mit allen Sinnen staunen

    Die Veranstaltung ist kostenpflichtig. Weitere Informationen finden sie hier.

    Veranstaltungsdaten

    30. April 2026
    9:00 – 18:00 Uhr
    Akademie für Philosophische Bildung und WerteDialog
    Baierbrunner Straße 27
    81379 München

    Hier geht es zur Anmeldung.

  • sprungbrett SPEED DATING in Regensburg

    sprungbrett SPEED DATING in Regensburg

    Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Personalverantwortliche kamen mit Schülerinnen und Schülern zusammen, um diese für den MINT-Bereich zu begeistern. In kurzen Gesprächsrunden à 15 Minuten lernten sich die Jugendlichen und Metall- und Elektrounternehmen aus der Region kennen.
    Im Fokus stand der erste Einblick in Praktikums-, Ausbildungs- und duale Studienplätze. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden durch einen Vorbereitungs-Workshop unterstützt und nach der Veranstaltung bei Bewerbungen begleitet.

    Beteiligt waren Unternehmen wie die Continental Automotive Technologies GmbH, Infineon Technologies AG, KRONES AG, Otto Lehmann GmbH, Schneider Electric Sachsenwerk GmbH, Siemens AG und Starkstrom-Gerätebau GmbH.
    Mithilfe eines Matching-Systems wurden die Wünsche der Schülerinnen und Schüler bereits im Vorfeld mit den Angeboten der Firmen abgeglichen und die Gesprächsplätze vergeben. In den viertelstündigen Einheiten kamen jeweils bis zu vier Jugendliche mit Unternehmensvertreterinnen und Unternehmensvertretern aus der Metall- und Elektroindustrie ins Gespräch. Alle Jugendlichen bekamen so die Chance, sich bei den Unternehmen vorzustellen.

    Hintergrund

    Beim sprungbrett SPEED DATING zählt der persönliche Kontakt in Gesprächsrunden. Die Bewerbungsunterlagen werden den Firmenvertreterinnen und -vertretern nach den Bewerbungsgesprächen ausgehändigt. Zusätzlich besteht ein breites Workshop-Angebot für die Jugendlichen sowie die Möglichkeit, kostenlos professionelle Bewerbungsfotos aufzunehmen und ein Teilnahmezertifikat zu erhalten. Im Rahmen eines speziellen Vorbereitungs-Workshops werden die Schülerinnen und Schüler auf die bevorstehenden Bewerbungsrunden eingestimmt. Dabei stehen sowohl das professionelle Auftreten in Bewerbungsgesprächen als auch die Erstellung von Bewerbungsunterlagen im Mittelpunkt. Zusätzlich bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wertvolle Informationen über die teilnehmenden Unternehmen und deren Ausbildungsangebote. Im Anschluss an das SPEED DATING erhalten die Schülerinnen und Schüler Unterstützung bei der Suche nach einem Praktikum sowie Ausbildungs- oder dualen Studienplätzen bei den teilnehmenden Firmen. Diese Initiative bietet den jungen Schülerinnen und Schülern eine hervorragende Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln und den Grundstein für ihre berufliche Zukunft zu legen.

    Hauptsponsoren des Projekts sind die bayerischen M+E Arbeitgeber bayme vbm. Weiterer Förderer ist das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Organisator der Veranstaltungsreihe ist sprungbrett bayern – Die Praktikumsbörse für Schülerinnen und Schüler.

    Staatssekräter Tobias Gotthardt meint: “Das Sprungbrett SPEED DATING ist eine erstklassige Chance, um Bayerns Fachkräftenachwuchs gezielt zu fördern. Damit passt das Format hervorragend zu unserer ambitionierten bayerischen Fachkräftestrategie. Unternehmen kommen mit engagierten jungen Menschen zusammen, die sich für eine Ausbildung oder ein duales Studium interessieren. Dieser direkte Austausch ist ein echter Gewinn: Wir sichern die Talente von morgen und schaffen beste Startbedingungen für ihre berufliche Zukunft. Gleichzeitig sorgt das Matching-System dafür, dass die individuellen Berufswünsche angemessen berücksichtigt werden. Als Förderer dieses Projekts setzen wir gemeinsam mit unseren Partnern ein starkes Zeichen. Wer heute in kluge Köpfe investiert, sichert den Erfolg von morgen.“

    Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V., ergänzt die Vorteile der Methode für junge Menschen: “Die Schülerinnen und Schüler profitieren vom sprungbrett SPEED DATING, da sie frühzeitig persönliche Kontakte zu den richtigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern bekommen und sich gleich bei mehreren Unternehmen vorstellen können. Das Üben von Bewerbungssituationen ist zudem ein Pluspunkt, der viele Jugendliche anspricht.“

  • Online-Projektbesuch Chance Teilqualifizierung 2025

    Online-Projektbesuch Chance Teilqualifizierung 2025

    Bei einem digitalen Projektbesuch mit NORMA zog Dr. Christof Prechtl, stellvertretender bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer, eine positive Zwischenbilanz zum Projekt Chance Teilqualifizierung: “Die Initiative ist für die Unternehmen ein wirksames und praxisorientiertes Mittel, um ihre Beschäftigten im Betrieb zu halten und gleichzeitig bedarfsgerecht zu qualifizieren. Teilnehmende haben die Möglichkeit, sich bis zum Facharbeiterbrief weiterzubilden. Das macht die Initiative seit Jahren zum Erfolgsmodell, denn sie bereitet die Erwerbstätigen auf die Herausforderungen am Arbeitsmarkt der Zukunft vor.“

    So wie bei Adrienn Toth: Die Mitarbeiterin hat an dem Modul 1 “Ware und Kassensysteme“, im Beruf Kaufmann/-frau im Einzelhandel teilgenommen. Das Modul umfasste unter anderem die Inhalte „Arbeiten an der Kasse“ und „Verkauf von Waren und Dienstleistungen“. Frau Toth kann heute zahlreiche neue Aufgaben übernehmen.

    Teilqualifizierung – ein Erfolgsmodell

    Bei der Teilqualifikation (TQ) werden Ausbildungsberufe in mehrere Module aufgegliedert. Jedes Modul ist in sich geschlossen und ergibt eine Teilqualifizierung. Mit dem Instrument können un- und angelernte Kräfte für den Arbeitsmarkt beziehungsweise für den Erhalt des Arbeitsplatzes qualifiziert und Schritt für Schritt auf die Externenprüfung vorbereitet werden. Man verfolgt mit der TQ das Ziel, das Potenzial der eigenen Belegschaft optimal zu nutzen. Zielsetzung ist auch, Mitarbeitende für zusätzliche Einsatzbereiche bis hin zum Facharbeiterabschluss zu qualifizieren.

    Die bayerischen Arbeitgeberverbände bieten in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Teilqualifizierungen seit 2007 an. Bis heute wurden bereits knapp 16.800 Personen weiterqualifiziert.

  • sprungbrett AzubiMentoring – Abschluss und Ausblick

    sprungbrett AzubiMentoring – Abschluss und Ausblick

    Im Rahmen einer digitalen Workshop-Reihe erhielten die Unternehmen eine Anleitung, wie sie selbst ein Mentoring-Programm für diese Zielgruppe im Unternehmen aufbauen können. Die dabei gewonnenen Erfahrungen sind in die Erstellung eines Schulungssets für zukünftige Mentoren eingeflossen.

    Bei der Abschlussveranstaltung erfahren die Teilnehmenden, sie sie den Aufbau eines eigenen Mentoring-Programms in ihrem Unternehmen umsetzen können. Auf der Veranstaltung wird außerdem das Schulungsset für zukünftige Mentorinnen und Mentoren vorgestellt. Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., wird die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen und das Schulungsset für alle Unternehmen feierlich freischalten.

    Veranstaltungsdaten

    5. Dezember 2025
    9.00 – 10.30 Uhr
    online

    Den Anmeldelink zur Veranstaltung finden Sie hier.

    Das Schulungsset für zukünftige Mentorinnen und Mentoren

    Mit Hilfe des Schulungssets können Unternehmen selbstständig ein Mentoring-Netzwerk für geflüchtete und zugewanderte Azubis aufbauen. Es beinhaltet ein fünfteiliges Workshopkonzept, um einerseits die Mentorinnen und Mentoren, beispielsweise Azubis in höheren Lehrjahren, auf ihre Rolle vorzubereiten und andererseits die Mentees, geflüchtete und zugewanderte Azubis, zu unterstützen.

    Interessiere Unternehmen erhalten eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Umsetzung der Schulungen sowie sämtliche theoretischen Inhalte als Videoclips. Die Schulung kann damit sofort umgesetzt werden.

    Über das Projekt

    Umgesetzt wird das Projekt vom bbw – Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie unterstützen das Projekt als Hauptförderer.

  • Technik trifft Talent – Forscherinnen-Camp bringt junge Frauen in die MINT-Welt

    Technik trifft Talent – Forscherinnen-Camp bringt junge Frauen in die MINT-Welt

    Das Forscherinnen-Camp ist eines von mehreren Camp-Formaten zur Berufsorientierung, umgesetzt von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern und unterstützt von den bayerischen M+E Arbeitgebern bayme vbm als Hauptförderer sowie vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

    Praxiserfahrung, Teamarbeit und Technik zum Anfassen

    Forscherinnen-Camp Erlangen
    Kooperationspartner: Siemens AG, Siemens Healthineers, Technische Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

    Passt ein technischer Beruf zu mir? Was genau macht eigentlich eine Elektronikerin für Automatisierungstechnik oder eine technische Produktdesignerin? Welche Vorteile bieten duale Studiengänge im Unternehmen, z. B. Medizintechnik oder Werkstofftechnik? Die Camp-Teilnehmerinnen fanden darauf ihre ganz persönlichen Antworten. Gemeinsam mit Auszubildenden und Ausbildenden sowie Universitätsvertretungen konnten sie in die Praxis eintauchen und ihr technisches Geschick austesten.

    Durch das Forscherinnen Camp konnte ich tolle Erkenntnisse sammeln, wodurch ich mir jetzt sicher bin, ein technisches Studium machen zu wollen“, sagt die 16-Jähige Kim.

    Die Siemens AG, Siemens Healthineers und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg waren gemeinsam zum ersten Mal Gastgeber des Camps.
    Ich freue mich sehr, dass wir beim Forscherinnentag dabei sein können. Denn Mädchen haben so die Möglichkeit, die faszinierende Welt der Technik hautnah kennenzulernen und ihre Talente zu entdecken. Technik ist ein spannendes und vielfältiges Berufsfeld, welches Frauen genauso viele Chancen bietet wie Männern. Wir brauchen die kreativen Ideen und den Innovationsgeist von Frauen, um die Zukunft zu gestalten. Deshalb hoffe ich, dass das Forscherinnencamp bei vielen Mädchen Interesse an einer technischen Ausbildung bei Siemens weckt,“ sagt Carina Primas, Ausbilderin im Elektrotechnik-Bereich bei Siemens.

    “Dieses Projekt bietet jungen Frauen mit naturwissenschaftlichem Interesse eine Plattform, um sich tiefgreifend damit auseinandersetzen zu können, ob ein Beruf in diesem Bereich wirklich zu ihnen passt. Wir sind stolz, ein Teil davon zu sein und als Wegweiser zu fungieren“, ergänzt Maike Straubmeier, Talent Marketing bei Siemens Healthineers.
    Wir setzen uns mit voller Überzeugung für eine gelungene Frauenförderung im MINT-Bereich ein. Für unsere Zukunft brauchen wir die Fähigkeiten starker Frauen in naturwissenschaftlichen Berufen,“ sagt Astrid Nietzold, Assistentin der Beauftragten für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst der Technischen Fakultät.

    Forscherinnen-Camp Passau
    Kooperationspartner: ZF Friedrichshafen AG am Standort Passau, Universität Passau

    Die Teilnehmerinnen des Camps können sich in die Praxis stürzen und ihre technischen Fähigkeiten unter Beweis stellen

    Passt ein technischer Beruf zu mir? Was genau macht eigentlich eine Elektronikerin für Automatisierungstechnik, eine Zerspannungsmechanikerin oder Mechatronikerin? Welche Vorteile bieten duale Studiengänge im Unternehmen, z. B. Mechatronik oder Bachelor of Engineering? Die Camp-Teilnehmerinnen fanden darauf ihre ganz persönlichen Antworten. Gemeinsam mit Auszubildenden und Ausbildenden sowie Hochschulvertretungen konnten sie in die Praxis eintauchen und ihr technisches Geschick bei dem Zusammenbauen und Programmieren eines Roboters austesten.

    Ich dachte immer, programmieren ist total schwierig, und so eine ganze Programmiersprache ist es bestimmt auch. Aber so kleine Pakete, wenn es einem beigebracht wird, gehen voll„, sagt die 15- Jährige Anna.

    Die ZF Friedrichshafen AG am Standort Passau und die Universität Passau waren bereits zum sechsten Mal Gastgeber des Camps. “Für uns ist es eine tolle Gelegenheit, jungen Mädchen aus der Region die Vielfalt technischer Ausbildungsberufe zu zeigen und erste berufliche Perspektiven zu eröffnen. Nachwuchskräfte sind die Zukunft unseres Unternehmens, daher öffnen wir gerne unsere Türen und lernen sie persönlich kennen“, erklärt Roland Biebl, Ausbildungsleiter bei ZF. “Es ist schön zu sehen, wie viel Neugier, Teamgeist und Selbstbewusstsein die Mädchen in dieser Woche entwickeln.“

    Auch die Universität Passau freut sich, über das Forscherinnen-Camp Schülerinnen Technologie niederschwellig näherbringen und einen kleinen Einblick in das Schaffen und Wirken von Forschenden geben zu dürfen.

    Nachwuchsförderung beginnt mit Praxis

    Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern wurde vor über 25 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ins Leben gerufen. Mit sieben Camp-Formaten bringt sie Jugendliche mit Unternehmen, Hochschulen und Ausbildungsberufen in Kontakt – immer mit dem Ziel, sie in ihrer Berufsorientierung zu stärken und ihnen praxisnah Perspektiven zu eröffnen.

    Das Forscherinnen-Camp richtet sich gezielt an junge Frauen, die technische Berufe und duale Studiengänge erkunden und sich in praxisnahen Projekten ausprobieren möchten.

    Mit unseren Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste spannende Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten in der M+E-Industrie – direkt vor Ort, mit echten Vorbildern. So wecken wir frühzeitig Begeisterung für MINT-Berufe und bringen die jungen Talente mit den Unternehmen vor Ort als mögliche Arbeitgeber von Morgen zusammen. Damit leisten die Camps einen wertvollen Beitrag zur Arbeits- und Fachkräftesicherung in der Region.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Mehr als ein Praktikum – ein Ferienerlebnis mit Mehrwert

    Begleitet von einem pädagogischen Team und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm erlebten die Teilnehmerinnen intensive Tage voller neuer Eindrücke, Herausforderungen und Erfolgserlebnisse.

    Unsere Camps fördern nicht nur Technikkompetenz, sondern auch Teamgeist, Selbständigkeit und Kommunikationsstärke“, sagt Stefanie Piparo, Projektleitung bei Technik – Zukunft in Bayern. “Und damit alle mitmachen können, ist die Teilnahme kostenfrei.“

    Am letzten Tag präsentierten die Mädchen ihre Ergebnisse vor Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen, Hochschule, Eltern, Presse und Förderern. Sie blicken auf ein einmaliges Ferienerlebnis zurück.

    Bildnachweis:  © Christina Finzel, Delia Bollwein

  • Kongress-Rückblick – Digitale Bildung an bayerischen Schulen

    Kongress-Rückblick – Digitale Bildung an bayerischen Schulen

    Studie zur digitalen Bildung an bayerischen Schulen zwischen Pandemie und KI

    Am 4. Dezember 2024 hat die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. im Rahmen eines hybriden Kongresses in München ihre dritte Studie zur digitalen Bildung an bayerischen Schulen veröffentlicht.

    Die bundesweit einmalige Studienreihe bietet schulpolitischen Entscheidungsträgern eine wichtige Planungs- und Steuerungsgrundlage. Sie ist somit ein Baustein auf dem Weg zu einer stärker evidenzbasierten Bildungssteuerung.

    Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik, Bildungspraxis und Wirtschaft diskutierten die Ergebnisse und richteten den Fokus auf die Weiterentwicklung der digitalen Bildung an den bayerischen Schulen.

    Damit unsere Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig bleiben, sind sie auf gut qualifizierten und digital souveränen Fachkräftenachwuchs dringend angewiesen. Wir müssen unseren Kindern und Jugendlichen frühzeitig den kontrollierten und selbstgesteuerten Umgang mit digitalen und KI-gestützten Anwendungen vermitteln.

    Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Vortragende und Podiumsteilnehmerinnen und Podiumsteilnehmer

    • Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer vbw
    • Anna Stolz MdL, Staatsministerin, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
    • Prof. Dr. Frank Fischer, Inhaber des Lehrstuhls für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie, Ludwig-Maximilians-Universität, München
    • Marco Korn, Schulleiter, Friedrich-Koenig-Gymnasium, Würzburg
    • Katharina Buchner, ehemalige Landesschülersprecherin für Realschulen, Gisela-Schulen Passau-Niedernburg, Realschule für Mädchen
    • Dr. Christof Prechtl, stellvertretender vbw Hauptgeschäftsführer

    Moderation: Armin Himmelrath, SPIEGEL Online

  • Zukunftsorientiert und inspirierend – Neun bayerische Realschulen mit MINT21DIGITAL-Preis ausgezeichnet

    Zukunftsorientiert und inspirierend – Neun bayerische Realschulen mit MINT21DIGITAL-Preis ausgezeichnet

    Kultusministerin Anna Stolz würdigte im Vorfeld der Veranstaltung die beeindruckenden Leistungen der Preisträgerinnen und Preisträger: “Die MINT-Fächer sind für mich das Herzstück einer zukunftsorientierten Bildung. Gerade Wettbewerbe wie MINT21DIGITAL fördern das kreative Denken bei unseren Schülerinnen und Schülern, wecken ihre Neugier und helfen dabei, die Welt von morgen aktiv mitzugestalten. Jeder von uns spürt täglich, wie rasant sich unser Leben durch technologische und wissenschaftliche Fortschritte verändert. Umso wichtiger ist es für junge Menschen, in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik am Ball zu bleiben. Wir alle wissen: Nur durch Innovationen und neue Ideen kommt unsere Gesellschaft voran. Die ausgezeichneten Realschulen sind hier echte Vorbilder, dazu gratuliere ich ganz herzlich! Für mich steht MINT für die Macher von morgen.“

    Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., betonte anlässlich der Preisverleihung: “Unsere bayerischen Betriebe bieten jungen Talenten vielfältige Karriereperspektiven und ausgezeichnete Entwicklungschancen. Damit unser Wirtschaftsstandort langfristig konkurrenz- und zukunftsfähig bleibt, sind die Betriebe auf gut ausgebildete MINT-Nachwuchskräfte angewiesen, die innovative Lösungen entwickeln und umsetzen können. Zur Sicherung dieses Fachkräftebedarfes brauchen wir Bildungsprojekte, die frühzeitig, individuell und praxisnah die Technikbegeisterung junger Menschen wecken. Aus Sicht der bayerischen Wirtschaft stellt die Initiative MINT21DIGITAL an bayerischen Realschulen die richtigen Weichen. Sie stärkt die MINT-Kompetenzen der bayerischen Schülerinnen und Schüler und macht sie fit für die Arbeitswelt von morgen.

    Sandra Stenger, Vorstandsvorsitzende des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V., hob hervor: “Bei unseren Bildungsangeboten ist uns ein starker Praxisbezug sehr wichtig. Dadurch entsteht eine unmittelbare Verbindung zwischen schulischer Bildung und den realen Anforderungen in Unternehmen. Das Besondere an der MINT21DIGITAL-Initiative an Bayerischen Realschulen: Die Schulen haben viel Freiheit, sie können eigenständig innovative MINT-Projekte entwickeln und diese an andere Realschulen weitergeben. Auf diese Weise profitieren nach und nach immer mehr Schülerinnen und Schüler von diesem zukunftsweisenden Ansatz.“

    Bildnachweis: © Lennart Preiss

    MINT21DIGITAL-Preisträger 2025

    • Alexander-von Humboldt-Realschule / Staatliche Realschule Bayreuth I, Oberfranken
      Kooperation mit FabLab-Bayreuth
    • Altmühltal-Realschule / Staatliche Realschule Beilngries, Oberbayern-West
      Bau einer Holzliege im Wahlfach “MINT für Mädchen“
    • Staatliche Realschule Eggenfelden, Niederbayern
      Bau eines Aussichtsturms
    • Staatliche Realschule Herzogenaurach, Mittelfranken
      MINT-Förderung für Mädchen
    • Staatliche Realschule Hösbach, Unterfranken
      MINT-Kooperation mit der Hochschule Aschaffenburg
      Hans-Maier-Realschule / Staatliche Realschule Ichenhausen, Schwaben
      “Level up! Dein Medien-Update“
    • Realschule Kronach I, Oberfranken (SONDERPREIS)
      Märchenhafte Teilnahme Lichtkunst-Festival “Kronach leuchtet“
    • Albert-Schweitzer-Realschule Regensburg II, Oberpfalz
      3D trifft Historie
    • Johann-Rieder-Realschule / Staatliche Realschule Rosenheim, Oberbayern-Ost
      Nachhaltig MINTgestalten

    Informationen zur Initiative MINT21DIGITAL

    Die Initiative MINT21 startete im Jahr 2010 als Teil der Initiative Realschule21 , um das besondere Bildungsangebot der Schulart Realschule in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) weiterzuentwickeln und diese zukunftsfähig zu positionieren.
    Digitale Themen rücken seitdem zunehmend in den Mittelpunkt, so wurde MINT21 gemäß dieser neuen Schwerpunktsetzung im Jahr 2018 in MINT21DIGITAL umbenannt. Die derzeit 78 Netzwerk-Realschulen haben bisher über 600 Projekte verwirklicht.

    Projektpartner der MINT-Förderung sind bayme vbm – Bayerische M+E Arbeitgeber, vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. und das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.