Kategorie: Aktuelles

  • Abschlussveranstaltung New Normal in der Lehre

    Abschlussveranstaltung New Normal in der Lehre

    Anlässlich der Abschlussveranstaltung des Projektes zog der stellvertretende vbw Hauptgeschäftsführer Dr. Christof Prechtl positive Bilanz.

    Indem die Hochschulen in Bayern digitale Formate und Tools als ‘new normal‘ in die Präsenzlehre integrieren, bleibt unser Hochschulstandort zukunftsfähig. Die Studierenden entwickeln Kompetenzen, die am Arbeitsmarkt der Zukunft als Schlüsselfertigkeiten gelten. Das große Interesse am Förderprogramm und die innovativen, vielfältigen Projekte unterstreichen den Erfolg unseres Engagements. Jetzt gilt es, New Normal in die Breite zu tragen und weiterzuentwickeln.

    Dr. Christof Prechtl, stellvertretender vbw Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Digitale Lehr- und Lernformate und Tools erfolgreich in der Präsenzlehre verankern

    Von 2022 bis 2025 wurden in drei Förderrunden insgesamt zwölf Projekte an bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften unterstützt. Teil der dritten Förderrunde waren die Universität Augsburg (Projekt “3D-Teaching-Lab Augsburg“), die Technische Hochschule Ingolstadt (Projekt “L^2KI“), die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (Projekt “4000 Miles“) und die Technische Hochschule Aschaffenburg (Projekt “ConnectS UP“).

    Neues Projekt NewNormal KI

    Das Projekt wird in einer neuen Förderlaufzeit mit dem Titel NewNormal KI verlängert. Von 2026 bis 2029 werden Projekte an den Hochschulen und Universitäten gefördert, die digitale und analoge Lehr- und Lernformate verknüpfen, inklusive dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz.

  • Spannende Arbeit als Jurorin/Juror in der Bayerischen EliteAkademie

    Spannende Arbeit als Jurorin/Juror in der Bayerischen EliteAkademie

    Die BEA begleitet seit über 25 Jahren junge Menschen auf ihrem Weg in verantwortliche Führung. Wer heute Verantwortung übernimmt – sei es in Wirtschaft, Wissenschaft oder Gesellschaft – braucht neben Leistung Haltung, Reflexionsfähigkeit und Mut zur Entscheidung. Die BEA fördert und begleitet junge Talente hin zu verantwortungsvollen Führungspersönlichkeiten.

    Für den Auswahlprozess 2026 sucht die BAE Jurorinnen und Juroren.

    Es gibt drei Möglichkeiten, sich als Jurorin/Juror zu engagieren:

    • Erstauswahl der Online-Bewerbungen (Zeitraum: Mitte Dezember 2025 bis Anfang Januar 2026)
    • Virtuelle Kurzinterviews in der Bewerbungsphase 2 (Februar 2026)
    • Virtuelle Auswahltage (ganztägiges Engagement mit Konferenz am Abend, Termine am 17./18. April und 24./25. April 2026 (Engagement an einem oder mehreren Tagen möglich)

    Wenn Sie Interesse haben, die Bayerische BEA als Jurorin/Juror zu unterstützen, melden Sie sich gerne per E-Mail.

    Weitere Informationen zur BEA finden Sie online auf der Website und den Social-Media-Kanälen.

  • Wettbewerb “Demokratie-Next Generation!“

    Wettbewerb “Demokratie-Next Generation!“

    “Demokratie -Next Generation“ ist ein mehrjähriges Bildungs- und Beteiligungsprojekt (2026 – 2028), das vom Wertebündnis Bayern initiiert wurde und vom Gesellschaftswissenschaftlichen Institut München (GIM e.V.) umgesetzt wird. Im Zentrum steht eine interaktive Demokratie-Wanderausstellung, die an Schulen und öffentlichen Einrichtungen in Bayern gezeigt wird.

    Das Projekt möchte demokratische Werte, ihre historische Entwicklung und ihre Bedeutung in der Gegenwart für junge Menschen erfahrbar machen. Die Ausstellung und begleitende Workshops sollen Demokratie als lebendiges, beteiligungsorientiertes System sichtbar machen und die Auseinandersetzung mit demokratischen Prinzipien stärken.

    Interaktive Wanderausstellung

    Die Ausstellung beleuchtet zentrale Etappen der Demokratiegeschichte – von der Antike bis zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Digitalisierung und Globalisierung. Sie wird an mindestens fünf Orten präsentiert, darunter Schulen, Bibliotheken oder Rathäuser.

    Workshops und Beteiligungsformate

    Begleitend finden Workshops, Führungen, Diskussionsrunden und kreative Angebote statt, um demokratische Bildung aktiv und partizipativ zu gestalten.

    Ein wichtiger Bestandteil ist der kreative Wettbewerb “Demokratie-Next Generation!“, bei dem junge Menschen künstlerische Beiträge zu demokratischen Werten einreichen können. Diese Werke bilden dann den zweiten großen Teil der Wanderausstellung. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2026, die Preisverleihung findet im September 2026 statt.

    Zeitplan bis 2028

    • 1. Januar 2026 – 31. Juli 2026

    Wettbewerb, Workshops in Schulen, Schulung der ehrenamtlichen Workshopleiterinnen und -pleiter

    • September 2026

    Preislverleihung für den Wettbewerb

    • 1. Januar 2027 bis 31. Dezember 2028

    Präsentation der Wanderausstellung an Schulen und öffentlichen Orten mit Workshops, Führungen  und Veranstaltungen

  • Erfolgreicher Motivationstag “Berufliche Bildung-Zukunft für alle!“ in Straubing

    Erfolgreicher Motivationstag “Berufliche Bildung-Zukunft für alle!“ in Straubing

    Am 22. Oktober 2025 strömten fast 1100 Schülerinnen und Schüler aller Schularten aus der Region in die Straubinger Joseph-von-Fraunhofer-Halle, um an der Veranstaltung „Berufliche Bildung – Zukunft für alle!“ teilzunehmen. Die Initiative wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie ins Leben gerufen und in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Straubing-Bogen sowie weiteren örtlichen Institutionen durchgeführt. Organisation und Leitung dieses Motivationstages hatte die Geschäftsstelle SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. inne.

    Tobias Gotthardt, Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium, hob im Austausch mit den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung beruflicher Bildung hervor: “Berufliche Bildung ist für uns kein Nebengleis, sondern ein eigenständiger Weg zum Erfolg. Sie sorgt dafür, dass Lernen direkt in praktische Erfahrung umgesetzt wird. Wer eine Ausbildung macht, ist von Anfang an nah an den Betrieben und lernt genau das, was in den Unternehmen gebraucht wird. Viele Ausbildungsberufe bieten hervorragende Perspektiven, oft sehr direkt und mit schnellen Aufstiegsmöglichkeiten. Gerade in Bayern, wo Handwerk, Mittelstand und Industrie eng zusammenarbeiten, zeigt sich, wie wichtig gut ausgebildete Fachkräfte sind. Sie halten unseren Wirtschaftsstandort stark und innovativ. Die duale Ausbildung bleibt dafür ein verlässliches Fundament. Ich freue mich, dass heute so viele junge Menschen beim Motivationstag die Chance genutzt haben, sich ein eigenes Bild zu machen und neue Impulse mitzunehmen.“

    Das etablierte duale Berufsausbildungssystem in Deutschland bietet seit vielen Jahren vielversprechende Karrieremöglichkeiten für Jugendliche und stellt eine attraktive Alternative zur Hochschulbildung dar. Um jungen Menschen die Chance zu geben, ihre beruflichen Interessen und Fähigkeiten zu erkunden, wurden von Vertreterinnen und Vertretern regionaler Unternehmen 65 Kompetenzstationen präsentiert. So wurde den Jugendlichen ermöglicht, ihre individuellen Stärken durch praktische Übungen zu testen. Durch das praktische Erleben konnten wertvolle Erkenntnisse über die individuellen Kompetenzen und Stärken gewonnen werden. In Beratungsgesprächen mit Expertinnen und Experten der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer (HWK) und der Industrie- und Handelskammer (IHK) wurden die erworbenen Erkenntnisse über die Kompetenzen und Stärken der jungen Menschen mit den Anforderungsprofilen verschiedener Berufe abgeglichen. Das Ergebnis war oft die Entdeckung des Traumberufs!

    Markus Pannermayr, Oberbürgermeister der Stadt Straubing, und Josef Laumer, Landrat des Landkreises Straubing-Bogen, sprachen beide ihren Dank und ihre Anerkennung für die beeindruckende Arbeit der Unternehmen, Institutionen sowie der Organisatoren aus. Sie unterstrichen, wie wertvoll solche Veranstaltungen für die Region und insbesondere für die jungen Menschen sind. In der anschließenden Gesprächsrunde machten die Politiker deutlich, dass die Jugendlichen nach dem Schulabschluss vielfältige Möglichkeiten haben, ihren individuellen Weg zu gehen. “Die Wahl des weiteren Bildungs- oder Berufswegs ist kein endgültiger Lebensentscheid, sondern ein bedeutender Schritt auf dem persönlichen Entwicklungsweg“, so Pannermayr. Josef Laumer ergänzte: “Unsere Region hält für jede und jeden hervorragende Chancen bereit – sei es in der Ausbildung, im Studium oder im Beruf.“

    Auch die Vertreterinnen und Vertreter des Netzwerkes SCHULEWIRTSCHAFT Bayern Hubert Altschäffl, Hans Schmidt, Pia Schwarz, Regina Houben und Helmut Hentschel, zeigten sich überzeugt vom positiven Effekt der Veranstaltung. Es ist beeindruckend zu sehen, wie neugierig und engagiert junge Menschen heute auf die Unternehmen zugehen, Neues ausprobieren und dabei ganz selbstverständlich mit Auszubildenden, Ausbilderinnen und Ausbildern sowie Firmenvertreterinnen und -vertretern ins Gespräch kommen, so das gemeinsame Fazit.

    Dabei entstehe ein echter Dialog auf Augenhöhe, der beiden Seiten ermögliche, sich offen und authentisch zu begegnen. “Diese Form der direkten und unkomplizierten Begegnung ist neu – und sie schafft einen echten Mehrwert für alle Beteiligten“. Ganz nach dem Motto des Vorsitzendes von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern Hubert Altschäffl: “Einfach machen!“

    Als innovatives Format zur Förderung nachhaltiger Berufsorientierung übergab Staatssekretär Tobias Gotthardt einen Gutschein für die Durchführung des JobAdventure Day’s. Bei diesem Format werden Schülerinnen und Schüler in das NAWAREUM in Straubing eingeladen, um Berufe aus den Bereichen Erneuerbare Energien & Umwelttechnik, Bioökonomie & nachwachsende Rohstoffe, Nachhaltiges Handwerk & Produktion, IT für Nachhaltigkeit, Grüne Start-ups und soziale Innovationen praxisnah zu entdecken. Durch interaktive Workshops, reale Unternehmensbegegnungen und Einblicke in Forschung und Technik sowie Videos zu den unterschiedlichen Berufen entsteht ein lebendiger Zugang zu zukunftsfähigen Berufsfeldern und nachhaltigem Wirtschaften.

    Zusätzlich zur praktischen Erfahrung und Beratung am Motivationstag in Straubing konnten die Schülerinnen und Schüler Steffen Kirchner, einen renommierten Motivationstrainer und Mentalcoach, erleben. Er ermutigte die Jugendlichen, eigene Stärken zu erkennen, persönliche Ziele zu setzen und mit Selbstbewusstsein den eigenen Weg zu gehen.

    Am Abend bot sich für Interessierte und Eltern, die ihre Kinder bestmöglich auf dem Weg zur passenden Berufswahl zu begleiten möchten, die Gelegenheit, sich vor Ort von Expertinnen und Experten beraten zu lassen, verschiedene Unterstützungsangebote zur Berufsorientierung kennenzulernen und mit Unternehmensvertreterinnen und -vertretern ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss daran hielt Steffen Kirchner seinen inspirierenden Vortrag “Unmotivierte Menschen gibt es nicht!“. Darin wandte er sich mit einer eindrucksvollen Botschaft gezielt an die Eltern, Er unterstrich die zentrale Bedeutung ihrer Rolle bei der Unterstützung ihrer Kinder auf dem Weg zu einer erfüllenden beruflichen Zukunft. Dabei ermutigte er sie, Vertrauen in die Entscheidungen ihrer Kinder zu haben und diese etwa durch die Förderung von Praktika aktiv zu begleiten.

    Die Veranstaltung in Straubing bot somit für junge Talente eine einzigartige Gelegenheit, berufliche Interessen und Fähigkeiten zu entdecken und den Traumberuf ausfindig zu machen. Sie zeigte auch, wie wichtig die Unterstützung von Eltern und die praktische Berufserfahrung für den beruflichen Erfolg junger Menschen sind.

  • sprungbrett AzubiMentoring für geflüchtete und zugewanderte Auszubildende ist gestartet!

    sprungbrett AzubiMentoring für geflüchtete und zugewanderte Auszubildende ist gestartet!

    So bildet sprungbrett AzubiMentoring erfahrene Azubis ab dem 2. Lehrjahr zu Mentoren und Mentorinnen aus und vermittelt ihnen wichtige Soft Skills im Bereich Kommunikation und Konfliktlösung.  Beeindruckt hat uns bereits jetzt das Engagement der Mentorinnen und Mentoren, die teils selbst ähnliche Erfahrungen haben wir ihre Mentees. Hamed zum Beispiel ist vor einigen Jahren aus Afghanistan eingewandert und mittlerweile gut integriert. Er will nun als Mentor einem jüngeren afghanischen Kollegen helfen. Hamed findet das selbstverständlich, da er aus eigener Erfahrung weiß, wie schwer es sein kann, sich in einem fremden Land in der Arbeitswelt zurecht zu finden und man dabei jede Hilfe brauchen kann.

    An dem ersten Projektdurchlauf im Herbst 2024 nehmen insgesamt 22 Auszubildende aus sechs Unternehmen an dem interaktiven, digitalen Schulungsprogramm teil.

    • Folgende Unternehmen sind in dem Modellprojekt engagiert:
      AUDI AG, Ingolstadt
    • Berufsfachschule für Pflege St. Nikolaus, Eggolsheim
    • BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Weiherhammer
    • REWE Markt Zwingel oHG, Weisendorf
    • SPN Schwaben Präzision Fritz Hopf GmbH, Nördlingen
    • STEMMER IMAGING AG, Puchheim

    Auch die Führungskräfte der Azubis werden mit praxisorientierten Inputs zu Themen rund um Diversity eingebunden. Bei der ersten Veranstaltung für Personal- und Ausbildungsverantwortliche am 9. Oktober ging es z.B. um das Thema “Kulturkompetenz in der Anleitung Auszubildender“.

    Dank der Hauptförderer vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie können die Unternehmen und ihre Auszubildenden kostenlos teilnehmen.

    Mit diesem Programm setzen wir ein Zeichen für Integration in Gesellschaft und Ausbildung, für erfolgreiche Ausbildungsabschlüsse und leisten einen aktiven Beitrag zur Fachkräftesicherung.

  • P-Seminar-Preis 2025 – 27 Projekte aus ganz Bayern ausgezeichnet

    P-Seminar-Preis 2025 – 27 Projekte aus ganz Bayern ausgezeichnet

    Die 27 Regionalsieger des Wettbewerbs P-Seminar-Preis 2025 werden in den kommenden Wochen in den Aufsichtsbezirken der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien im Rahmen feierlicher Veranstaltungen ausgezeichnet. Aus diesem Kreis werden anschließend die vier Landessieger ermittelt, die am 2. Dezember 2025 von Kultusministerin Anna Stolz sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kooperationspartner in München geehrt werden.

    P-Seminar-Preis

    Der P-Seminar-Preis wird jährlich vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus gemeinsam mit der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. sowie der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG vergeben. Prämiert werden besonders gelungene Projekte, die Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in die Berufswelt ermöglichen und ihre Berufsfindungskompetenz stärken.

    Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch die Dienststellen der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien. Bewertet werden insbesondere Idee, Konzeption, Umsetzung und Ergebnis der P-Seminare. Zentrale Kriterien sind dabei neben der Zusammenarbeit mit externen Partnern auch der Beitrag zur Förderung der Berufsfindungskompetenz durch die projektspezifische Berufliche Orientierung, die Anwendung von Projektmanagementmethoden sowie die Präsentation der Arbeitsergebnisse.

    Was ist ein P-Seminar?

    Das P-Seminar zur beruflichen Orientierung ist ein zentrales Element der Beruflichen Orientierung am Gymnasium in Bayern. Es ergänzt das Modul zur beruflichen Orientierung in Jahrgangsstufe 9 sowie das Aufbaumodul zur beruflichen Orientierung in den Jahrgangstufen 12 und 13. Es wird in Jahrgangsstufe 11 durchgeführt, umfasst zwei Wochenstunden und ist einem Leitfach zugeordnet. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten an einem Projekt mit Bezug zur wissenschaftlichen bzw. beruflichen Praxis (externe Partner), reflektieren ihre persönlichen Stärken und Interessen und gewinnen Einblicke in Berufsfelder. So wird ihre Fähigkeit gefördert, eigenständig eine reflektierte, kriteriengeleitete Berufswahlentscheidung zu treffen.

    Hier finden Sie eine Übersicht der prämierten P-Seminare des Schuljahres 2024/2025.

  • Jugendliche für MINT-Berufe begeistern

    Jugendliche für MINT-Berufe begeistern

    Das Camp ist eines von mehreren Camp-Formaten zur Berufsorientierung. Es wird umgesetzt von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern und unterstützt von den bayerischen M+E Arbeitgebern bayme vbm als Hauptförderer sowie vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

    Praxiserfahrung, Teamarbeit und Technik zum Anfassen

    Passt ein technischer Beruf zu mir? Was genau machen eigentlich Kraftfahrzeugmechatronikerinnen und -mechatroniker, Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerinnen und -mechaniker oder Fertigungsmechanikerinnen und -mechaniker? Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Eichstätt-Schottenau fanden darauf ihre ganz persönlichen Antworten. Gemeinsam mit Auszubildenden und Ausbildenden konnten sie in die Praxis eintauchen und ihr handwerkliches Geschick beim Bau eines Ur-Quattro-Modells aus Metall und einer LED-Lampe austesten.

    Die fertigen Werkstücke nahmen die Jugendlichen als Andenken mit nach Hause, und viele von ihnen auch erste konkrete Ideen für ihre berufliche Zukunft.

    Mir gefällt das Camp besser als gedacht, weil wir viel Handwerkliches machen können. Auch die zwei Projekte, die wir machen durften, haben echt Spaß gemacht“, sagt Thomas (15 Jahre).

    Einblicke ermöglichen – Perspektiven öffnen

    Die AUDI AG war bereits zum 40. Mal Gastgeber eines Camps. “Für uns ist es eine tolle Gelegenheit, jungen Menschen aus der Region die Vielfalt technischer Ausbildungsberufe zu zeigen und erste berufliche Perspektiven zu eröffnen. Nachwuchskräfte sind die Zukunft. Daher öffnen wir gerne unsere Türen und freuen uns darauf, potentielle Mitarbeitende von Morgen persönlich kennen zu lernen“, erklärt ein Ausbildungsleiter bei Audi. „Es ist schön zu sehen, wie viel Neugier, Teamgeist und Selbstbewusstsein die Jugendlichen in dieser Woche entwickeln.“

    Nachwuchsförderung beginnt mit Praxis

    Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern wurde vor über 25 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ins Leben gerufen. Mit sieben Camp-Formaten bringt sie Jugendliche mit Unternehmen, Hochschulen und Ausbildungsberufen in Kontakt – immer mit dem Ziel, sie in ihrer Berufsorientierung zu stärken und ihnen praxisnah Perspektiven zu eröffnen.

    Die Campangebote geben Jugendlichen praxisnahe Einblicke in technische Ausbildungsberufe und ermöglichen direkte Begegnungen mit Unternehmen und Auszubildenden.

    Mit unseren Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste spannende Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten in der M+E Industrie – direkt vor Ort, mit echten Vorbildern. So wecken wir frühzeitig Begeisterung für MINT-Berufe und bringen die jungen Talente mit den Unternehmen vor Ort als mögliche Arbeitgeber von Morgen zusammen. Damit leisten die Camps einen wertvollen Beitrag zur Arbeits- und Fachkräftesicherung in der Region.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Mehr als ein Praktikum – ein Erlebnis mit Mehrwert

    Begleitet von einem pädagogischen Team und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm erlebten die Schülerinnen und Schüler intensive Tage voller neuer Eindrücke, Herausforderungen und Erfolgserlebnisse.

    Unsere Camps fördern nicht nur Technikkompetenz, sondern auch Teamgeist, Selbständigkeit und Kommunikationsstärke“, sagt Madlen Rast, Projektleitung bei Technik – Zukunft in Bayern. “Und damit alle mitmachen können, ist die Teilnahme kostenfrei.

    Am letzten Tag präsentierten die Jugendlichen ihre Ergebnisse vor Vertreterinnen und Vertretern von Audi, Eltern und Förderern. Sie blicken nun auf ein einmaliges Erlebnis zurück. “Mir hat das Arbeiten richtig Spaß gemacht. Das Zündkerzenwechseln fand ich richtig cool, vor allem, dass wir beim Zündkerzenwechsel- Wettbewerb gegen die Azubis gewonnen haben”, erzählt Tobias (14 Jahre) stolz.

    Und ich weiß nun endlich wie so ein Verbrennungsmotor funktioniert und man Zündkerzen wechselt”, ergänzt Alexander (14 Jahre) zum Abschied.

  • Neue Profilschulen machen Bayerns Schülerinnen und Schüler fit für die digitale Welt!

    Neue Profilschulen machen Bayerns Schülerinnen und Schüler fit für die digitale Welt!

    Kultusministerin Anna Stolz würdigte die innovative Arbeit der ausgezeichneten Schulen: “PIZ-Schulen stehen für neue Wege – mit kreativen Unterrichtskonzepten und einer klaren Vision: Sie wollen unsere Schülerinnen und Schüler zukunftsfest machen. Eine verantwortungsvolle digitale Bildung bedeutet, dass die Kinder und Jugendlichen klug mit moderner Technik umgehen können. Die ausgezeichneten Profilschulen machen junge Menschen fit für die digitale Welt von morgen – kreativ, kritisch und mutig für neue Aufgaben. Mein Dank gilt dabei ganz besonders den Lehrkräften, die mit Begeisterung und Engagement digitale Bildung jeden Tag möglich machen.“

    Der Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt, betonet: “Für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen ist es wichtiger denn je, dass wir beim Einsatz von Zukunftstechnologien auf allen Ebenen international den Anschluss halten. Die ausgezeichneten Schulen nehmen mit ihrem Engagement als Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien eine bemerkenswerte Vorreiterrolle ein. Sie legen den Grundstein für langfristiges, nachhaltiges Interesse der Kinder an den Schlüsselthemen der Zukunft und eröffnen ihnen die Möglichkeit, sich altersgerecht mit diesen auseinanderzusetzen. Das hat Vorbildcharakter und regt zum Nachahmen an.

    Hintergrund

    Zu den PIZ gehören Bildungseinrichtungen aller Schularten, die sich im Unterricht den fünf Themenschwerpunkten Programmieren und Robotik, Makerspace, Virtualisierung, KI und Informatikunterricht und Vielfalt widmen. Bereits Grundschülerinnen und Grundschüler können so erste Erfahrungen in der Programmierung sammeln und beispielsweise kleine Roboter steuern. Weiterführende Schulen bieten ebenso eine Vielzahl an innovativen Ansätzen, etwa virtuelle Exkursionen ins Mittelalter oder praxisnahe Workshops zur Programmierung von Mikrocontrollern.

    Die Profilschulen wirken insbesondere in ihrer Region oder in ihrer Schulart als Multiplikatoren, indem sie beispielsweise Schulpartnerschaften anbieten. Durch den Austausch und die Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Hochschulen oder Handwerks- und Ausbildungsbetrieben werden Synergieeffekte genutzt und die Bedeutung von Informatik über die Schule hinaus aufgezeigt.

  • Junge Forscherinnen und Forscher in Aktion – MINIPHÄNOMENTA gastiert in Röthlein

    Junge Forscherinnen und Forscher in Aktion – MINIPHÄNOMENTA gastiert in Röthlein

    Beim Tag der Öffentlichkeit am 1. Oktober 2025 konnten Eltern und Gäste selbst erleben, mit welcher Begeisterung die Kinder physikalische Phänomene untersuchten und ihre eigenen Erklärungen entwickelten.

    Ob Schwerkraft, Luftdruck oder optische Täuschungen – spielerisch entdeckten die Schülerinnen und Schüler naturwissenschaftliche Zusammenhänge und stellten Fragen wie: “Warum bleibt der Ballon in der Luft?“ oder “Wie kann eine Kugel aufwärts rollen?“.

    Das Projekt, gefördert von den bayerischen M+E Arbeitgebern bayme vbm, ist Teil der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern. Es zeigt, wie frühzeitige MINT-Förderung schon in der Grundschule Forschergeist weckt und langfristig junge Talente stärkt.

    Bildnachweis: @ Verena Rief

  • Das sprungbrett AzubiMentoring für geflüchtete und zugewanderte Auszubildende geht in die zweite Runde

    Das sprungbrett AzubiMentoring für geflüchtete und zugewanderte Auszubildende geht in die zweite Runde

    Erfahrene Azubis ab dem 2. Lehrjahr werden zu Mentorinnen bzw. Mentoren ausgebildet und lernen wichtige Soft Skills wie Kommunikation und Konfliktlösung. Dabei sind die Mentees von Beginn Teil des Programms. Auch die Führungskräfte der Azubis werden mit praxisorientierten Inputs zu Themen rund um Diversity eingebunden.

    2025 nehmen insgesamt 25 Auszubildende aus elf Unternehmen an dem interaktiven digitalen Schulungsprogramm teil.

    Folgende Unternehmen sind dabei:

    • Berufsfachschule für Pflege St. Nikolaus, Eggolsheim
    • Blumen und Garten Reichl, Bad Wiessee
    • DACHSER SE, Logistikzentrum Augsburg
    • Hilti GmbH, Kaufering
    • Infineon Technologies AG, Regensburg
    • KF1 Betriebs GmbH (Rosewood Munich), München
    • MAN Deutschland, Oldenburg
    • psm protech GmbH & Co.KG, Marktschellenberg
    • Stadtwerke Augsburg
    • ZF Friedrichshafen AG, Passau
    • Zwingel Handels GmbH, Weisendorf

    Dank der Hauptförderer, vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, können die Unternehmen und ihre Auszubildenden kostenlos teilnehmen.
    Mit dem Programm wird ein Zeichen für Integration in Gesellschaft und Ausbildung und erfolgreiche Ausbildungsabschlüsse gesetzt.

    Unterstützung beim Aufbau von Mentoring-Netzwerken

    Unternehmen und Schulen, die auch ein Mentoring-Netzwerk aufbauen möchten, sollten sich diesen Termin vormerken: Bei der Abschlussveranstaltung am 5. Dezember 2025 wird das Schulungsset von sprungbrett AzubiMentoring für zukünftige Mentorinnen und Mentoren auf der Webseite von sprungbrett Bayern veröffentlicht.

    Interessierte können sämtliche Schulungsinhalte – Ablaufpläne, Videos, Methodenbeschreibungen, Worksheets – kostenfrei nutzen, um ihr eigenes Mentoring-Netzwerk aufzubauen.