Kategorie: Aktuelles

  • Bayernweite Tagung für Koordinatorinnen und Koordinatoren für Berufliche Orientierung (KBO) an Gymnasien – Termin vormerken!

    Bayernweite Tagung für Koordinatorinnen und Koordinatoren für Berufliche Orientierung (KBO) an Gymnasien – Termin vormerken!

    Sechs Jahre nach Einführung der Funktion der Koordinatorin / des Koordinators (KBO) am Gymnasium kommt der Weiterentwicklung der Studien- und Berufsorientierung am Gymnasium nach wie vor ein hoher Stellenwert zu. Als zentrale Ansprechperson für alle Themen rund um die berufliche Orientierung bilden die Koordinatorinnen und Koordinatoren für Berufliche Orientierung das Bindeglied zwischen Schule und externen Partnern.

    Wie kann man das Grundgerüst der beruflichen Orientierung am Gymnasium noch weiter ausbauen? Wie gelingt es, den Ansprüchen verschiedener Parteien gerecht zu werden sowie die vielfältigen Angebote zu kanalisieren und auf mehrere Schultern zu verteilen? Welche äußeren Faktoren spielen hier eine Rolle und können zum Gelingen beitragen? Wie kann die Rolle der/des KBO an der Schule noch besser in die schulischen Abläufe eingebettet werden und wie kann die/der KBO Unterstützung vom Kollegium erfahren? Was bringen die Veränderungen in der Arbeitswelt für eine gelungene Berufsorientierung mit sich?

    Banner für die bayernweite Tagung für Koordinatorinnen und Koordinatoren für Berufliche Orientierung (KBO) an Gymnasien

    Nutzen Sie die Gelegenheit und tauschen Sie sich mit Kolleginnen und Kollegen sowie und Expertinnen und Experten zu diesen Fragen aus!
    Hier geht es zum Tagungsprogramm.

    Die Vorstellung von Best-Practice-Beispielen sowie Input von Expertinnen und Experten beim Schwarzmarkt des Wissens ermöglichen den Teilnehmenden die regionale und überregionale Vernetzung.

  • Die Girls’Day Akademie in Bayern präsentiert sich mit neuer Website

    Die Girls’Day Akademie in Bayern präsentiert sich mit neuer Website

    Ein Jahr voller Chancen – von der Schule in die Zukunft

    Die Girls’Day Akademie ermöglicht Schülerinnen, ihre Talente in naturwissenschaftlichen und technischen Bereichen zu entdecken und zu fördern. Das Programm gibt Mädchen die Chance, MINT-Berufe unabhängig von Rollenklischees zu entdecken und ihre Zukunft aktiv zu gestalten. Die Girls’Day Akademie fördert dabei nicht nur das Interesse an MINT, sondern unterstützt auch die persönliche Weiterentwicklung und berufliche Orientierung.

    Ob die eigene Schule mit dabei ist, wie eine Girls’Day Akademie abläuft und was der “Deep Dive“ ist, erfahren Schülerinnen und Eltern auf der neuen Website www.girls-day-akademie.bayern. Für Schulen und interessierte Lehrkräfte wird die Projektumsetzung greifbar. Regionale Kooperationspartner, wie zum Beispiel Unternehmen, Hochschulen und Universitäten, erhalten Anregungen, wie sie sich aktiv in eine Girls’Day Akademie einbringen können, um die Fachkräfte von morgen auf sich aufmerksam zu machen.

    In Kürze schildern ehemalige Teilnehmerinnen der Girls’Day Akademie, wie sie ihren Übergang von der Schule in die Berufswelt erlebt haben. Ein regelmäßiger Blick auf die Website lohnt sich also!

    Girls’Day Akademie – Wissenswertes

    Die Girls’Day Akademie bietet Schülerinnen der Jahrgangsstufen 7 bis 10 an Realschulen und Gymnasien praxisorientierte, vertiefte Berufsorientierung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Projektinitiatoren sind die bayerischen M+E Arbeitgeber bayme vbm. Weitere Förderer sind die örtlichen Agenturen für Arbeit und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Das Projekt findet zusätzlich zum regulären Unterricht statt.

  • Digitale Bildung in Bayern – Schulen und Lehrkräfte fit für die Zukunft

    Digitale Bildung in Bayern – Schulen und Lehrkräfte fit für die Zukunft

    Im Mittelpunkt der Termine standen die Themen Digitale Bildung, etwa das Potential Künstlicher Intelligenz in Unterricht und Schule, und Lehrkräftefortbildung, um die bayerischen Lehrkräfte optimal für das digitale Unterrichten zu unterstützen.

    Kultusministerin Anna Stolz betonte dazu: “Ich freue mich sehr über den Besuch und den engen Austausch mit unseren Partnern aus Hessen, Bildungsminister Armin Schwarz und Staatssekretär Dr. Manuel Lösel. Gemeinsam setzen wir uns für beste Bildung ein und dafür, unsere Schulen, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler stark für die digitale Zukunft zu machen. KI-basierte Anwendungen im Unterricht eröffnen große Chancen – bei verantwortungsvollem Einsatz und pädagogischem Mehrwert. Das sehen wir beispielsweise am Oskar-Maria-Graf-Gymnasium Neufahrn bei Freising in beeindruckender Weise. In Bayern gehen wir entschlossen diesen Weg mit Engagement und Innovationskraft und arbeiten hier auch eng mit Hessen zusammen. Auch am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung und der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen setzen wir vermehrt auf KI, um die Chancen hieraus maximal zu nutzen.“

    Armin Schwarz, Hessischer Minister für Kultus, Bildung und Chancen, ergänzte dazu: “KI-Technologien bieten großes Potenzial auch für die Schule. Lehrkräfte können bei der Unterrichtsvorbereitung und im Aufgabenmanagement und Schülerinnen und Schüler im individuellen Lernen und beim Erarbeiten neuer Inhalte unterstützt werden. Das haben wir am Oskar-Maria-Graf-Gymnasium Neufahrn erlebt und fördern wir in Hessen mit gezielten Initiativen wie einem KI-Chatbot oder einem Online-Check in Mathematik.“

    Hintergrundinformationen zu den Projektbesuchen

    Am Oskar-Maria-Graf-Gymnasium präsentierten Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften u. a. eindrucksvoll den Schulversuch KI@school der Stiftung Bildungspakt Bayern. Die Gäste erhielten Einblicke in die Medienbildung, den Einsatz von KI im Sprachenunterricht, Robotik-Projekte sowie bei einem Gallery Walk in ein gemeinsames Projekt mit einer spanischen Schule im Erasmus-Plus-Programm . Wie gewinnbringend die Kooperation von Schule und Wissenschaft sein kann, zeigte sich an einzelnen Stationen zum Lernen mit KI im Fach Physik. In einer innovativen Unterrichtssequenz wurde abschließend demonstriert, wie ein reflektierter Einsatz von passgenauen KI-Assistenten aussehen kann und wie auch geeignete KI-gestützte VR-Anwendungen den Unterricht bereichern können.

    Bei einem Rundgang an der ALP wurde der Delegation unter anderem die flexible Lernumgebung lernraum:zukunft und das neu eröffnete Filmstudio vorgestellt. Im anschließenden Austausch stand vor allem das KI-Kompetenzzentrum mit der Bayerischen Lehrkräfte-KI (ByLKI) im Mittelpunkt. Hier finden Sir Informationen zu ByLKI.

    Im Zuge des Besuchsprogramms fand zudem ein interner Austausch am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) statt. Im Auftrag des Bayerischen Kultusministeriums unterstützt und berät das ISB Schulen und Lehrkräfte bei der Gestaltung von Schule, Ausbildung und Unterricht. Informationen zum ISB finden Sie hier.

  • Neues Modellprojekt WiPäd TRIAL

    Neues Modellprojekt WiPäd TRIAL

    Das sogenannte triale Studium der Wirtschaftspädagogik (WiPäd TRIAL) kann ab dem Wintersemester 2025/2026 am Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung der FAU Erlangen-Nürnberg aufgenommen werden und zielt darauf ab, hochqualifiziertes Personal für das Lehramt an beruflichen Schulen zu gewinnen.

    Ausbildung für das berufliche Lehramt in Bayern geht neue Wege

    WiPäd TRIAL basiert auf der gezielten Verbindung von Studium, Referendariat und schulischer Tätigkeit, die über die gesamte Ausbildungsdauer besteht. Diese Verbindung ermöglicht eine praxisnahe, komprimierte und vergütete Qualifizierung ohne Abstriche bei der Qualität:

    • Praxis ab dem ersten Studientag: Die Studierenden starten ihr Studium direkt in der Schulpraxis und sind während des Bachelorstudiums als pädagogische Unterstützungskräfte und im ersten Jahr des Masterstudiums als Aushilfslehrkräfte tätig. Im zweiten Jahr des Masterstudiums agieren die Studierenden bereits als Studienreferendarinnen und Studienreferendare an den Schulen.
    • Coaching von Anfang an: Die Studierenden werden von erfahrenen Lehrkräften begleitet und übernehmen mit zunehmender Erfahrung verantwortungsvollere Aufgaben, bis hin zur eigenständigen Unterrichtstätigkeit.
    • Geld ab dem ersten Studientag: Die Studierenden erhalten vom ersten Tag an Geld für die praktische Tätigkeit an Schulen und haben damit über die gesamte Studienzeit hinweg einen Verdienst.
    • Schneller zum Ziel: Die clevere Verbindung von Theorie und Praxis führt zu einer komprimierten Ausbildungszeit von sechs Jahren (regulär: sieben Jahre). Sowohl die akademische Ausbildung (es gibt keine Kürzungen in den Fachwissenschaften, der Pädagogik oder dem allgemeinbildenden Fach) als auch das Referendariat bleiben in Umfang und Anspruch erhalten.

    Für das Wintersemester 2025/2026 konnten sich 30 Studierende bewerben.

  • 1. FC Passau gewinnt AusbildungsOffensive-Bayern Cup 2025 der U15-Juniorinnen

    1. FC Passau gewinnt AusbildungsOffensive-Bayern Cup 2025 der U15-Juniorinnen

    AusbildungsOffensive-Bayern Cup 2025 der U15-Juniorinnen

    Insgesamt nahmen 16 Mannschaften mit rund 180 jungen Fußballerinnen an dem Turnier teil. Das Turnier wurde in diesem Jahr zum vierzehnten Mal von den bayerischen M+E Arbeitgebern bayme vbm in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußball-Verband ausgerichtet.

    AusbildungsOffensive-Bayern Cup – Fußball und Berufsorientierung

    Neben dem Dribbeln, Flanken und Schießen stand die berufliche Zukunftsplanung der Spielerinnen im Mittelpunkt. Beim Cup wurde daher ein spannendes Rahmenprogramm zur Berufsorientierung angeboten. So informierten sich Spielerinnen und Eltern bei den Info-Teams der AusbildungsOffensive-Bayern über die beruflichen Chancen in der Metall- und Elektroindustrie.

    Darüber hinaus konnten die Mädchen ihr erworbenes Wissen über die bayerische Metall- und Elektroindustrie bei einem Quiz testen. Zudem stand eine Torwand bereit. An dieser duellierten sich nicht nur die Mannschaften – auch Eltern, Geschwister und Freunde hatten Gelegenheit, ihr Talent unter Beweis zu stellen und attraktive Preise zu gewinnen.

  • Berufsorientierungs-Camp FutureTechMakers bei Texas Instruments in Freising

    Berufsorientierungs-Camp FutureTechMakers bei Texas Instruments in Freising

    FutureTechMakers ist eines von mehreren Camp-Formaten zur Berufsorientierung, das Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in technische Berufe bietet. Umgesetzt werden die Camps von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern. FutureTechMakers wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

    Praxiserfahrung, Teamarbeit und Technik zum Anfassen

    Was sind eigentlich Halbleiter? Und wie tragen sie zu unserem technologischen Fortschritt bei? Die Teilnehmerinnen des FutureTechMakers-Camps in Freising fanden Antworten auf diese und andere Fragen. Dabei lernen sie auch spannende Berufe kennen.

    Fünf Tage verbrachten sie gemeinsam bei der Texas Instruments Deutschland GmbH und lösten in der Gruppe einen Projektauftrag. Dabei wurden sie von Expertinnen und Experten sowieTechnologie-Profis unterstützt. Sie entdeckten praxisnah und spielerisch, wie ihre Arbeitswelt von morgen aussehen kann.

    Für mich war in der ganzen Camp-Woche alles neu. Der TI-Rover war ein bisschen wie Lego, und ich liebe Lego, aber es war dann noch viel cooler, dass wir ihn auch noch selbst programmieren konnten. Das Programmieren hat richtig Spaß gemacht”, berichtet Lena, 15 Jahre. Emilia, 14 Jahre, fügt freudig hinzu, dass sie sich auch für sehr viele verschiedene Themen interessiere und deshalb gerne alles ganz genau wissen möchte.

    Einblicke ermöglichen – Perspektiven öffnen

    Die Texas Instruments Deutschland GmbH war bereits zum dritten Mal Gastgeber des Camps. ”Es ist so wichtig, jungen Mädchen die Möglichkeit zu geben, die Vielfalt technischer Ausbildungsberufe und Karrierechancen bei Texas Instruments zu entdecken und kennenzulernen. Nachwuchstalente für eine Karriere im MINT-Bereich zu begeistern, ist entscheidend für die Zukunft unseres Unternehmens. Das MINT-Camp ist eine hervorragende Gelegenheit, ihnen zu zeigen, wie eine solche Karriere aussehen kann, wie Texas Instruments als Arbeitgeber ist – und es bietet uns auch die Chance, sie persönlich kennenzulernen“, erklärt Nadine Schella, EMEA HR Director bei Texas Instruments. ”Es ist großartig zu sehen, wie viel Neugier, Teamgeist und Selbstbewusstsein die Mädchen in dieser Woche entwickeln.

    Nachwuchsförderung beginnt mit Praxis

    Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern wurde vor über 25 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ins Leben gerufen. Mit acht Camp-Formaten bringt sie Jugendliche mit Unternehmen, Hochschulen und Ausbildungsberufen in Kontakt – immer mit dem Ziel, sie in ihrer Berufsorientierung zu stärken und ihnen praxisnah Perspektiven zu eröffnen.

    Die FutureTechMakers machen Jugendliche mit den Chancen der Halbleiterbranche vertraut – und zeigen, wie Mikrochips und Co. unsere digitale Zukunft gestalten.

    Mehr als ein Praktikum – ein Ferienerlebnis mit Mehrwert

    Begleitet von einem pädagogischen Team und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm erlebten die Teilnehmerinnen intensive Tage voller neuer Eindrücke, Herausforderungen und Erfolgserlebnisse

    Unsere Camps fördern nicht nur Technikkompetenz, sondern auch Teamgeist, Selbständigkeit und Kommunikationsstärke“, sagt Madlen Rast, Projektleitung bei Technik – Zukunft in Bayern. ”Und damit alle mitmachen können, ist die Teilnahme kostenfrei.

    Am letzten Tag präsentierten die Jugendlichen ihre Ergebnisse vor Vertreterinnen und Vertretern der Texas Instruments Deutschland GmbH, Eltern, Presse und Förderern.
    Sie blicken auf ein einmaliges Ferienerlebnis zurück. ”Das hat richtig Spaß gemacht und der Schokoladen-3D-Druck hat mir am besten gefallen. Ich habe nun ganz viel über den 3D-Drucker und seine Möglichkeiten dazugelernt ”, sagt Friederike, 16 Jahre, zum Abschied.

  • Wirkstatt Nachhaltigkeit – 𝗕rai𝗡buddi𝗘s – weitere Ausbildungsrunde startet in Kürze!

    Wirkstatt Nachhaltigkeit – 𝗕rai𝗡buddi𝗘s – weitere Ausbildungsrunde startet in Kürze!

    Schüler*innen, die bereits an Campus-N teilgenommen haben, können ihr Vorwissen in Design Thinking vertiefen und sich über ein Fortbildungsangebot der Stiftung Bildungspakt Bayern zu 𝗕rai𝗡buddi𝗘s ausbilden lassen.

    Als 𝐁rai𝐍buddi𝐄s unterstützen sie schließlich die neuen Schulteams im Design Thinking-Prozess und multiplizieren ihre Erfahrungen und Kenntnisse in der agilen Projektarbeit auch auf Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte und auf Netzwerktreffen.

    An der nächsten 𝗕rai𝗡buddi𝗘s-Ausbildung nehmen weitere 28 Schüler*innen verschiedener Schularten teil.

  • Technik entdecken, Zukunft gestalten – Mädchen für Technik-Camp bei F.EE in Neunburg v. W.

    Technik entdecken, Zukunft gestalten – Mädchen für Technik-Camp bei F.EE in Neunburg v. W.

    Das Mädchen für Technik-Camp ist eines von mehreren Camp-Formaten zur Berufsorientierung, umgesetzt von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern und unterstützt von den bayerischen M+E Arbeitgebern bayme vbm als Hauptförderer sowie vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

    Praxiserfahrung, Teamarbeit und Technik zum Anfassen

    Passt ein technischer Beruf zu mir? Was genau macht eigentlich eine Feinwerkmechanikerin, Elektronikerin für Automatisierungs- und Systemtechnik, Mechatronikerin oder Informatikerin?
    Die Camp-Teilnehmerinnen fanden darauf ihre ganz persönlichen Antworten. Gemeinsam mit Auszubildenden und Ausbildenden konnten sie in die Praxis eintauchen und ihr handwerkliches Geschick beim Bau und bei der Inbetriebnahme einer Ampel austesten. Dabei stand bei diesem Camp-Durchkauf erstmals auch die Visualisierung und Programmierung einer virtuellen Ampelsteuerung mit dem F.EE-eigenen 3D-Simulationstool fe.screen-sim auf dem Plan.

    Das fertige Werkstück nahmen die Jugendlichen als Andenken mit nach Hause, und viele von ihnen auch erste konkrete Ideen für ihre berufliche Zukunft.

    Ich kann mir gut vorstellen, später eine Ausbildung im technischen Bereich zu machen. Es macht mir richtig Spaß, an den Werkstücken zu arbeiten und Neues auszuprobieren.“, sagt die 12-jährige Michaela.

    Einblicke ermöglichen – Perspektiven öffnen

    F.EE war bereits zum siebten Mal Gastgeber des Camps. “Für uns ist es eine tolle Gelegenheit, jungen Mädchen aus der Region die Vielfalt technischer Ausbildungsberufe zu zeigen und erste berufliche Perspektiven zu eröffnen. Nachwuchskräfte sind die Zukunft unseres Unternehmens, daher öffnen wir gerne unsere Türen und lernen sie persönlich kennen“, erklärt F.EE-Personalleiter Udo Starck. “Es ist schön zu sehen, wieviel technische Neugier, Teamgeist und Selbstbewusstsein die Mädchen in dieser Woche entwickelten.

    Nachwuchsförderung beginnt mit Praxis

    Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern wurde vor über 25 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ins Leben gerufen. Mit sieben Camp-Formaten bringt sie Jugendliche mit Unternehmen, Hochschulen und Ausbildungsberufen in Kontakt – immer mit dem Ziel, sie in ihrer Berufsorientierung zu stärken und ihnen praxisnah Perspektiven zu eröffnen.

    Das Mädchen für Technik-Camp legt den Fokus darauf, Mädchen für MINT-Berufe zu begeistern.

    Mit unseren Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste spannende Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten in der M+E Industrie – direkt vor Ort, mit echten Vorbildern. So wecken wir frühzeitig Begeisterung für MINT-Berufe und bringen die jungen Talente mit den Unternehmen vor Ort als mögliche Arbeitgeber von Morgen zusammen. Damit leisten die Camps einen wertvollen Beitrag zur Arbeits- und Fachkräftesicherung in der Region.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Mehr als ein Praktikum – ein Ferienerlebnis mit Mehrwert

    Begleitet von einem pädagogischen Team und dank eines abwechslungsreichen Rahmenprogramms erlebten die Teilnehmerinnen intensive Tage voller neuer Eindrücke, Herausforderungen und Erfolgserlebnisse.

    Unsere Camps fördern nicht nur Technikkompetenz, sondern auch Teamgeist, Selbständigkeit und Kommunikationsstärke“, sagt Stefanie Piparo, Projektleitung bei Technik – Zukunft in Bayern. „Und damit alle mitmachen können, ist die Teilnahme kostenfrei.“

    Am letzten Tag präsentierten die Jugendlichen ihre Ergebnisse vor Vertreterinnen und Vertretern von F.EE, Eltern, Presse und Förderern. Sie blicken auf ein einmaliges Ferienerlebnis zurück.

    Hier konnte ich viel Neues lernen, vor allem, wie vielseitig Technik wirklich ist. Die Arbeit am eigenen Werkstück zeigte mir, wie Mechanik, Elektrik und IT zusammengehören und wie spannend es ist, das alles selbst auszuprobieren“, sagte die 13-jährige Emma zum Abschied.

  • AusbildungsOffensive-Bayern – Infokampagne begeistert Jugendliche für Karriere in der Metall- und Elektroindustrie

    AusbildungsOffensive-Bayern – Infokampagne begeistert Jugendliche für Karriere in der Metall- und Elektroindustrie

    bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt erklärt mit Blick auf das kommende Schuljahr 2025/2026, warum es so wichtig ist, den Jugendlichen frühzeitig und unterrichtsbegleitend Angebote zur Berufs- und Studienorientierung zu machen: “Auch wenn sich die konjunkturelle Lage momentan dämpfend auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt auswirkt, bleibt die Gewinnung gut qualifizierter Nachwuchskräfte für unsere bayerischen Unternehmen eine zentrale Zukunftsaufgabe. Darum investieren sie weiter in Ausbildung. Gleichzeitig wissen viele Jugendliche nicht, wo ihre persönlichen Stärken liegen und wo der Arbeitsmarkt sie braucht. Hier müssen wir nachschärfen, indem wir Unternehmen und Schule enger miteinander verzahnen und den Jugendlichen so früh und praxisnah wie möglich Angebote zur Berufs- und Studienorientierung machen. Die AusbildungsOffensive-Bayern setzt zielgerichtet dort an.“

    Herzstück der AOB sind Info-Teams, die Schulstunden gestalten, auf Messen vor Ort sind und in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußball-Verband sowie dem Bayerischen Ski-Verband bei Sportveranstaltungen Einblicke in die bayerische Metall- und Elektroindustrie geben. Das Angebot der Schulstunden richtet sich an Gymnasien (Jahrgangsstufe 9, 12 und 13), Mittelschulen (Jahrgangsstufen 7-10, M-Zug) und Realschulen (Jahrgangsstufen 8 und 9).

    In den Schulen sorgt die Mischung aus Input und Aktivität dafür, dass sich die Jugendlichen bewusst und intensiv mit den Facetten der M+E Industrie auseinandersetzen. Auf Sportveranstaltungen verbinden die AOB-Infostände als Rahmenprogramm die Berufs- und Studienorientierung mit Spaß am Sport und wecken so spielerisch die Begeisterung für den Weg in einen Beruf in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Im vergangenen Schuljahr haben die Info-Teams 458 Schuleinsätze durchgeführt, waren auf 78 Messen und haben 7 Sportveranstaltungen begleitet. Bertram Brossardt zieht Bilanz: “Auf diese Weise haben wir rund 50.000 Jugendliche erreicht. Blicken wir speziell in die Schulen, liegt die Weiterempfehlungsquote der Lehrkräfte für unsere Initiative bei 98,1 Prozent. Von Seiten der Schülerinnen und Schüler bewertet der überwiegende Anteil die Unterrichtsstunden der AOB-Teams mit gut oder sehr gut. Die Zahlen zeigen, dass sich die Kampagne seit ihrem Start im Jahr 2001 als Erfolgsmodell bewährt hat.

    Für das kommende Schuljahr 2025/2026 sind bereits jetzt 37 Einsätze an bayerischen Schulen geplant und es stehen 25 Messebesuche auf dem Programm.

  • clever clustern – Impulse für die duale Ausbildung

    clever clustern – Impulse für die duale Ausbildung

    Kultusministerin Anna Stolz begrüßte bei der Auftaktveranstaltung am 5. Februar 2025 das Vorhaben: “Der Schulversuch ‘clever clustern – gut vernetzt in den Beruf‘ ist in jeglicher Hinsicht eine Bereicherung für die duale Ausbildung. Denn durch die Vorteile des digitalen Wandels ergeben sich wertvolle Synergieeffekte für eine noch engere Vernetzung aller Beteiligten, wovon unsere Schülerinnen und Schüler erheblich profitieren werden. Eines steht fest: Enge Kooperationen sind ein Türöffner für eine erfolgreiche berufliche Zukunft!

    Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. betonte seinerseits den Wert für die Ausbildungspartner.

    Für unsere Unternehmen sind Lernkooperationen ein hervorragendes Instrument, um Fachkräfte auf regionaler Ebene nachhaltig zu sichern. Durch gezielte Zusammenarbeit der Betriebe mit den beruflichen Schulen können Inhalte aus dem Unterricht mit den Bedürfnissen der Firmen abgeglichen werden. Genau hier setzt “clever clustern“ an. Lehrkräfte sowie Ausbilder werden zugleich sensibilisiert und professionalisiert. Das macht unser Erfolgsmodell der dualen Ausbildung noch stärker. Deshalb fördern wir den Schulversuch sehr gerne.

    Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Im Rahmen der Auftaktveranstaltung in München wurden erste Projektansätze der 15 teilnehmenden Modellschulen vorgestellt und Parameter einer gelingenden Lernortkooperation in Gesprächsrunden mit Vertretern aus Wirtschaft und Schule diskutiert.
    Dabei kam auch der Landessschülersprecher der beruflichen Schulen in Bayern, Justin Infantado, der derzeit eine Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert, zu Wort: “Die duale Ausbildung lebt vom Zusammenspiel zwischen Berufsschule und Ausbildungsbetrieb. Das in der Schule vermittelte Know-how wird vor allem bei der praktischen Umsetzung greifbar. Dabei geht es aber nicht nur um Fachwissen – durch die Kooperation werden auch Schlüsselqualifikationen wie Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein und Problemlösefähigkeiten gestärkt. Allesamt wichtige Kompetenzen für die Arbeitswelt von heute und morgen.

    Hintergrundinformationen zum Schulversuch

    Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus führt in Kooperation mit der Stiftung Bildungspakt Bayern den Schulversuch “clever clustern – gut vernetzt in den Beruf“ für Berufsschulen durch.
    In dem Schulversuch geht es darum, die Lernortkooperation, d. h. die Zusammenarbeit von Ausbildungsbetrieb und Bildungseinrichtung, nachhaltig und effizient weiterzuentwickeln. Im Fokus steht die Kooperation von Schulen, Unternehmen und weiteren Akteuren des dualen Ausbildungssystems.

    Ziel des Schulversuchs ist es, die Lernbegleitung für die Auszubildenden zu erweitern, die duale Ausbildung für leistungsstarke Schulabsolventinnen und -absolventen noch attraktiver zu gestalten und den Erwerb überfachlicher Kompetenzen im Sinne des lebenslangen Lernens zu fördern. Dabei kommt der Nutzung von digitalen Medien zur Vernetzung von Lernorten besondere Bedeutung zu.

    Der Schulversuch, der mit Ablauf des Schuljahres 2026/2027 endet, wird zudem von einer wissenschaftlichen Begleitung beraten. Hauptpartner im Schulversuch ist die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V., weiterer Partner ist LEW mit der Bildungsinitiative 3malE.