Kategorie: Aktuelles

  • Hightech live! – In den Ferien bei WAREMA Renkhoff SE und Greipl GmbH technische Berufe entdecken

    Hightech live! – In den Ferien bei WAREMA Renkhoff SE und Greipl GmbH technische Berufe entdecken

    Das “Hightech live!“-Camp ist eines von mehreren Camp-Formaten zur Berufsorientierung, umgesetzt von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern und finanziert von den Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgebern bayme vbm sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

    Passt ein technischer Beruf zu mir? Vielleicht Elektronikerin oder Industriemechanikerin? Die Teilnehmenden des “Hightech live!“-Camps bei WAREMA Renkhoff SE fanden genau darauf Antworten. Praxisnah und spielerisch lernten sie technische Ausbildungsberufe kennen und erprobten ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen. Das Ausbildungsteam begleitete sie bei der Erstellung ihres eigenen Werkstücks, Mensch-Ärgere-dich-nicht- Spiel, das natürlich als Erinnerung mit nach Hause genommen wurde.

    WARMEA Renkhoff SE war bereits zum dritten Mal Gastgeber des Camps. “Für uns ist es eine besondere Gelegenheit, uns bei der Jugend aus der Region als attraktives Ausbildungsunternehmen zu präsentieren. Schließlich sind Nachwuchskräfte begehrt, sie sichern die Zukunft unseres Unternehmens“, sagt Tobias Harth, Ausbildungsleiter bei WAREMA Renkhoff SE.

    Bei der GREIPL GmbH näherten sich die Teilnehmenden des “Hightech live!“-Camps den Metallberufen Zerspannungsmechanikerin und Industriemechanikerin. Das Ausbildungsteam half bei der Erstellung ihres eigenen Werkstücks, einer Bluetooth-Box, die behalten werden durfte

    Die GREIPL GmbH war zum zweiten Mal Gastgeber des Camps. “Junge, talentierte Nachwuchskräfte sind wichtig für unser Unternehmen, weil wir durch die betriebliche Ausbildung stets an aktuellen Trends dranbleiben. Dies stärkt die Innovationsfähigkeit des Unternehmens“, sagt Cordula Hartmann, Ausbildungsleiterin bei GREIPL GmbH.

    Nachwuchs fördern und für Technik begeistern

    Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern wurde vor über 25 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ins Leben gerufen. In sieben thematisch verschiedenen Camp-Formaten engagiert sich die Initiative gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern für die Förderung junger Menschen im MINT-Bereich. Das “Hightech live!“-Camp hat den Schwerpunkt, Unternehmen und Schüler*innen einer Region zusammenzubringen und so den ländlichen Raum zu stärken.

    Mit den ‘Hightech live!‘-Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste Einblicke in die Welt der M+E Industrie. So begeistern wir die Schülerinnen und Schüler frühzeitig für technische Ausbildungsberufe und bringen sie mit den Unternehmen vor Ort als mögliche Arbeitgeber von Morgen zusammen. Damit leisten die Camps einen wertvollen Beitrag zur Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung in der Region.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Mehr als ein Praktikum – ein Feriencamp mit Sinn und Mehrwert

    Die Jugendgruppen wurden an beiden Standorten rund um die Uhr von einem professionellen Betreuungsteam begleitet, das für Spaß und Abwechslung sorgte. Auch in pädagogischer Hinsicht lohnt sich die Teilnahme: “Unsere Camps stärken die Technikkompetenz genauso wie Teamwork, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit“, so Andrea Weber, Projektleiterin bei Technik – Zukunft in Bayern. “Damit jeder dabei sein kann, ist die Teilnahme kostenlos.“

    Die Erlebnisse ihrer einzigartigen Camp-Woche präsentierten die Teilnehmenden des “Hightech live!“-Camps bei der WAREMA Renkhoff SE auf der Abschlussveranstaltung einem Publikum aus Unternehmensvertreter*innen, Förderern, Eltern und Presse. Sie blicken ein einmaliges Ferienerlebnis zurück: “Das Löten hat richtig Spaß gemacht, weil ich viel praktisch machen konnte. Die Ausbilder waren total nett und haben alles super erklärt!„, sagt die 14-jährige Joely über das Camp. Auch Jeremias (14) ist begeistert: “Die Arbeit mit Elektrik hatte ich vorher gar nicht auf dem Schirm, aber jetzt kann ich mir gut vorstellen, später mal was in die Richtung zu machen. Die kleinteilige Arbeit gefällt mir richtig gut!

    Die Abschlussveranstaltung des “Hightech live!“-Camps bei der GREIPL GmbH vereinte die Schülerinnen mit Förderern, Eltern, Geschäftsführung und Ausbildungsteam des Unternehmens GREIPL GmbH sowie der Presse. Die Schülerinnen sind angetan von dem Feriencamp: „Das ‚Hightech Live!‘-Camp gefällt mir sehr gut, weil Greipl sehr vielfältig ist und man dadurch in vielen Bereichen einen tollen Einblick bekommen kann“, sagt der 14-jährige Kio. Auch Constantin (15 Jahre) ist begeistert: “Die Atmosphäre bei Greipl ist sehr locker und gemütlich. Man kann sich problemlos mit jedem unterhalten und ist gut aufgehoben.“

    Bildnachweis: @ Simon Geng / Dominik Szoldatits 

  • Netzwerktreffen der STARK-Modellschulen

    Netzwerktreffen der STARK-Modellschulen

    Das STARK-Präventionsprogramm zeigt jungen Menschen vor allem an beruflichen Schulen, wie sie ihre eigenen Kräfte mobilisieren können, um sich psychisch gesund zu halten. Durch das Programm setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Themen Stress, psychische Gesundheit und Prävention auseinander. Im Fokus stehen die eigene Verantwortung, die Aktivierung persönlicher Ressourcen sowie die Stärkung der Persönlichkeit.

    Durch die Teilnahme an STARK-Fortbildungen werden Lehrkräfte in die Lage versetzt, das Stresspräventionsprogramm selbständig mit ihren Schüler*innen im Unterricht durchzuführen. Das Programm besteht aus 8 Modulen mit unterschiedlichen thematischen Inhalten. Schwerpunkte sind insbesondere Selbstwahrnehmung, Selbstwertschätzung und Selbstwirksamkeit sowie Zeitmanagement und die Nutzung eigener Ressourcen.

    STARK-Modellschulen fördern dauerhaft und nachhaltig Resilienz und Stresskompetenz von Schülerinnen und Schülern. Sie leben ein Schulkonzept, das die psychische Gesundheit der gesamten Schulfamilie gezielt unterstützt. Bayernweit gibt es bereits 12 Modellschulen.

    Die Vertreterinnen und Vertreter der STARK-Modellschulen kamen in Nürnberg zum dritten Mal zusammen. Neben einem wertvollen Erfahrungsaustausch und neuen Impulsen beeindruckten besonders die ergänzenden Arbeitsmaterialien der Gastgeber-Schule, die praxisnahe Unterstützung für die Umsetzung von STARK bieten.

  • sprungbrett AzubiMentoring – Mehr Geflüchtete in Ausbildung und Arbeit bringen

    sprungbrett AzubiMentoring – Mehr Geflüchtete in Ausbildung und Arbeit bringen

    Im Freistaat Bayern sind 51,2 Prozent der Geflüchteten aus den acht häufigsten Asylherkunftsländern sowie 38,3 Prozent der ukrainischen Geflüchteten in einer Beschäftigung. Damit liegt Bayern über dem bundesweiten Durchschnitt, allerdings besteht noch viel “Luft nach oben“. Eine berufliche Tätigkeit ist ein bedeutender Bestandteil für die Integration. Sie fördert das Erlernen der deutschen Sprache, bietet Struktur und Sinnhaftigkeit und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe.

    Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Laut vbw bietet die Beschäftigung von Geflüchteten für die Unternehmen viele Chancen, ist aber auch mit vielfältigen Herausforderungen verbunden. Dazu Bertram Brossardt: “Es gibt viele Aspekte, die bei der Beschäftigung von Geflüchteten zu beachten sind, darunter fehlende Sprachkenntnisse, der intensivere Betreuungsbedarf im Betrieb oder gesetzliche Regelungen, die eine Beschäftigung erschweren. Daher hat die vbw nicht nur eine Handreichung für die bayerischen Unternehmen erstellt, sondern engagiert sich auch mit diversen Projekten im Bereich Integration.“

    Ein besonderes Projekt richtet sich speziell an zugewanderte Azubis, um ihnen den Weg in bayerische Unternehmen zu erleichtern. “Das Programm sprungbrett AzubiMonitoring hilft migrierten Jugendlichen dabei, sprachliche und kulturelle Hürden zu überwinden und unterstützt sie beim erfolgreichen Ausbildungsabschluss. Dabei steht ihnen ein erfahrener Azubi aus dem Unternehmen als Mentor helfend zur Seite. Mithilfe einer fünfteiligen digitalen Workshopreihe befähigen wir diese Azubis, in ihre Mentorenrolle zu finden und den zugezogenen Jugendlichen bei ihrer Integration zu unterstützen. Die Unternehmen sind eng in das Programm mit eingebunden. Der nächste Durchlauf findet im Herbst 2025 statt. Zusätzlich entsteht im Rahmen des Projektes ein Best Practice Guide, damit Unternehmen selbstständig ein erfolgreiches Mentoringprogramm für Auszubildende aufbauen können“, so Brossardt.

  • JUNIOR – Bayerische Schülerfirmen überzeugen im Bundesfinale 2025

    JUNIOR – Bayerische Schülerfirmen überzeugen im Bundesfinale 2025

    Beim JUNIOR Bundeswettbewerb 2025 traten 13 Landessieger aus ganz Deutschland gegeneinander an. Dabei schnitten die beiden teilnehmenden Teams aus Bayern erfolgreich ab. COMBO“ von der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell überzeugte die Jury mit wasserfesten Beuteln zum Waschen und Trocknen – und erreichte den zweiten Platz im bundesweiten Finale.

    Das Team “BeeHeaven“ von der Klara-Oppenheimer-Schule Würzburg wurde für seine professionell gestalteten Präsentationsfolien rund um Samenkugeln zur Förderung von Bienenwiesen ausgezeichnet. Sie erhielten den Sonderpreis “Bestes Pitch Deck“ der Deloitte-Stiftung – samt Minidrucker und Reise nach Köln.

    Beide Gruppen hatten sich zuvor im bayerischen Landeswettbewerb durchgesetzt. Der Wettbewerb ist Teil des Projekts JUNIOR, bei dem Schülerinnen und Schüler ein echtes Unternehmen auf Zeit gründen und dabei unternehmerische Kompetenzen entwickeln. In Bayern wird das Projekt von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. umgesetzt.

    Der Gesamtsieg ging in diesem Jahr an das Team “PflanzLicht“ von der Gesamtschule Peter-Joseph-Lenné aus Potsdam, das Deutschland beim europäischen Gen-E Festival in Athen vertreten wird.

  • “5-Euro-Business” – Einladung zur Abschlussveranstaltung 2025 in Regensburg und zum 25-jährigen Projektjubiläum

    Eröffnet wird die Jubiläumsfeier um 17:00 Uhr. Gemeinsam mit Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm, blicke Veranstalter und Weggefährten auf 25 Jahre “5-Euro-Business“ zurück. Außerdem erwartet die Gäste ein interaktiver Rundgang durch die Wettbewerbsgeschichte und sie haben die Möglichkeit, sich die Messestände der Teams anzuschauen.

    Von 18:15 bis 20:00 Uhr präsentieren die oberpfälzischen Studierendenteams ihre Geschäftsideen, gefolgt von der Prämierung der besten Projekte, darunter der Nachhaltigkeitspreis und der Preis für die beste Medienarbeit. Im Anschluss wird zu einem gemeinsamen Buffet eingeladen.

    Veranstaltungsdaten

    24. Juli 2025
    Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
    Start-up Lab, Raum P 040 (EG)
    Prüfeninger Str. 58
    93049 Regensburg

    Bitte melden Sie sich bis spätestens 11. Juli 2025 hier für die Veranstaltung an.

  • SCHULEWIRTSCHAFT Bayern – Erfolgreiche Regionaltagung in Mittelfranken

    SCHULEWIRTSCHAFT Bayern – Erfolgreiche Regionaltagung in Mittelfranken

    Rund 87 Vertreterinnen und Vertreter der ehrenamtlichen SCHULEWIRTSCHAFT-Netzwerke aus Mittelfranken und weiteren Unternehmen, Schulen, Institutionen sowie aus der Politik trafen sich, um die vielfältigen Schnittstellen und aktuellen Herausforderungen in Schule und Wirtschaft zu beleuchten, zu erkunden und zu diskutieren sowie Handlungsimpulse zu erarbeiten. Im Mittelpunkt standen gemeinsames Denken, Austausch und Dialog. Ziel war, Wege zu finden, wie auch künftig eine regionale, qualitative Berufsorientierung zur Unterstützung von Schülerinnen und Schülern angeboten werden kann, die den gesellschaftspolitischen Herausforderungen unserer Zeit gerecht wird.

    Pia Schwarz und Michael Mötter, Geschäftsführende von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern, eröffneten die Tagung, führten durch das Programm und informierten über den Vorstandswechsel auf Wirtschaftsseite bei SCHULEWIRTSCHAFT. Bereits vor zwei Monaten hat Hubert Altschäffl, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der MAN Truck & Bus SE, die Nachfolge von Josef Schelchshorn angetreten, dem für sein langjähriges Engagement herzlich gedankt wurde. Zudem stellte Pia Schwarz interessante Projekte vor, etwa das Elternprojekt #parentsonboard zur Einbeziehung und Unterstützung von Eltern mit Kindern im Berufswahlprozess, das Projekt Talente in Rente, eine die kostenlose Plattform für erfahrene Arbeitskräfte im Ruhestand, sowie die Initiative „klischeefrei“ zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees.

    Pia Schwarz und Michael Mötter dankten allen Beteiligten für ihr großes Engagement. Besonders würdigten sie die starke finanzielle Unterstützung durch die Stadt und auch den Landkreis Fürth und bedankten sich bei den anwesenden Vertreterinnen und Vertretern beider Institutionen.

    Markus Braun, Bürgermeister der Stadt Fürth, betonte in seiner Begrüßung: “Die Stadt Fürth setzt mit einem starken Netzwerk aus Bildung, Wirtschaft und sozialen Partnern konsequent auf nachhaltige Fachkräftesicherung und gezielte Berufsorientierung, um so möglichst allen jungen Menschen Perspektiven und Unternehmen passende Talente aufzuzeigen – und das durch moderne Bildungsangebote, frühzeitige Berufsberatung und gezielte Investitionen in Schulen und Betreuung.

    Auch der Kleeblatt Campus, Bildungseinrichtung der SpVgg Greuther Fürth, ist Teil dieser Strategie, und Julia Tatsch, Leiterin des Kleeblatt Campus, erläuterte: „Im Rahmen unserer vielfältigen Projekte zeigt sich immer wieder, wie wichtig gut durchdachte Formate zur Berufsorientierung und (Weiter-)Bildung sind. Mit Events wie dem Azubi Namidooch für Schülerinnen und Schüler oder dem Speed Recruit für Studierende schaffen wir gezielte Impulse für diejenigen, die am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn stehen. Am Kleeblatt Campus geben wir jungen Menschen Orientierung, bieten konkrete Kontaktmöglichkeiten in die Berufswelt und eröffnen so greifbare Chancen für den beruflichen Einstieg.

    Für das Landesgremium von SCHULEWIRTSCHAFT Mittelfranken sprachen Jörn Wittmann und Caroline Merkel, die die Bedeutung von “connected minds“ im Netzwerk hervorhoben: “In der Zusammenarbeit im Gremium erkennen wir, dass Wirtschaft und Bildung vor den gleichen Herausforderungen stehen – wir sie aber nur gemeinsam meistern können. Deshalb übernehmen Bildung und Wirtschaft gemeinsam Verantwortung, um nachhaltige, qualitative und zukunftsorientierte Berufsorientierung für unsere Jugendlichen gewährleisten zu können.“

    Alexander Reinfelder, Vorsitzender Wirtschaft des regionalen Netzwerkes Fürth Stadt, und Patrick Ruff, Vorsitzender Schule des Netzwerkes Fürth Land, berichteten über Projekte und Vorhaben der Netzwerke für die unterschiedlichen Schularten. “Was die Netzwerkarbeit in der Region Fürth besonders macht, ist der direkte Draht zwischen Schule und Unternehmen – und der Wille, Verantwortung gemeinsam zu übernehmen. Das gelingt, weil wir im Netzwerk über Institutionen hinweg denken und alle an einem Strang ziehen – mit einem klaren Ziel: Jugendlichen Zukunftsperspektiven zu eröffnen und regionale Fachkräfte zu sichern.“ Projekte, die das Netzwerk initiiert, sind zum Beispiel Berufsinformationsangebote und Betriebserkundungen.

    Ein wichtiger Teil der Veranstaltung war die Verleihung des SCHULEWIRTSCHAFT-Preises 2024. Die Dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH sowie die Sandler AG erhielten in der Kategorie “Unternehmen“ den SCHULEWIRTSCHAFT-Preis 2024 für ihr vorbildliches Engagement an der Schnittstelle zwischen Schule und Beruf.

    Als familiengeführtes Unternehmen setzt die Dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH auf langfristige Kooperationen mit allen Schularten und legt großen Wert darauf, gesellschaftlich Verantwortung zu übernehmen. So engagiert sie sich aktiv in der Ausbildung junger Fachkräfte. Besonders hervorzuheben ist die frühzeitige Einbindung von Auszubildenden in eigenständige Berufsorientierungsprojekte. Dabei übernehmen die Auszubildenden Verantwortung und vermitteln ihre Begeisterung für den Bauberuf an die Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus möchte das Unternehmen mit seinem Engagement für Berufsorientierung Jugendlichen eine Perspektive geben und einen Beitrag dazu leisten, das Image der Baubranche zu verbessern.

    Auch die Sandler AG sticht durch ihre positive Unternehmenskultur hervor. Ein Schwerpunkt der herausragenden Berufsorientierung liegt auf dem Mentoring-Programm mit dem Schillergymnasium in Hof. Die Schülerinnen und Schüler erhalten hier eine ganzheitliche Berufsorientierung, die weit über ein klassisches Praktikum hinaus geht. Die Jugendlichen werden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung begleitet und lernen sich selbst mit ihren Stärken und Schwächen besser kennen.

    Fachlichen Input gab es durch verschiedene Workshops zu den Themen “Gemeinsam gegen Gewalt“, “Eltern im Fokus“, “Für Demokratie im Einsatz“ und “Operation Bildungsvielfalt“, die von namhaften Expertinnen und Experten aus der Branche angeboten wurden. Ihren Ausklang fand die Tagung bei einem gemeinsamen Abendessen

    In Mittelfranken fand die letzte der insgesamt sieben Regionaltagungen statt, die über 2024 und 2025 verteilt wurden. Einen Ausblick auf das kommende Jahr bietet die bayernweite SCHULEWIRTSCHAFT-Tagung, die vom 24.-25. April 2026 in Aschaffenburg stattfindet.

  • MINIPHÄNOMENTA gastiert in Taufkirchen

    MINIPHÄNOMENTA gastiert in Taufkirchen

    Wie begeistert Kinder forschen, wenn sie einfach ausprobieren dürfen, hat die MINIPHÄNOMENTA an der Grundschule Taufkirchen eindrucksvoll gezeigt.

    Am Tag der Öffentlichkeit am 4. Juni 2025 konnten Eltern und Gäste selbst erleben, mit welcher Begeisterung die Kinder physikalische Phänomene untersuchten und ihre eigenen Erklärungen entwickelten. Ob Schwerkraft, Luftdruck oder optische Täuschungen – spielerisch entdeckten die Schülerinnen und Schüler naturwissenschaftliche Zusammenhänge und stellten Fragen wie: “Warum bleibt der Ballon in der Luft?“ oder „Wie kann eine Kugel aufwärts rollen?“

    Das Projekt, gefördert von den Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgebern bayme vbm, ist Teil der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern. Es zeigt, wie frühzeitige MINT-Förderung schon in der Grundschule den Forschergeist weckt und langfristig junge Talente stärkt.

    Bildnachweis: @ Elisa Franko

  • Rückblick – sprungbrett SPEED DATING am Sigena-Gymnasium in Nürnberg

    Rückblick – sprungbrett SPEED DATING am Sigena-Gymnasium in Nürnberg

    sprungbrett SPEED DATING – unkonventionell zum Erfolg

    Nach der Begrüßung und einigen einführenden Worten fiel auch schon der Startschuss für das sprungbrett SPEED DATING. Die teilnehmenden Unternehmen stellten dabei innerhalb von 15 Minuten wechselnden Schülergruppen von bis zu vier Jugendlichen ihre Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge vor. Die Schüler*innen hatten dadurch die Chance, verschiedene Berufe und Unternehmen kennenzulernen und sich für Praktikumsplätze in der Metall- und Elektroindustrie zu bewerben.

    sprungbrett SPEED DATING ist eine erfolgreiche Methode zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in den bayerischen Unternehmen. Die Unternehmen können damit gezielt Marketing für sich sowie für die angebotenen Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge betreiben. Gleichzeitig lernen sie in kurzer Zeit qualifizierte Schüler*innen mit Interesse an Metall- und Elektroberufen kennen.

    Die Veranstaltung in Nürnberg war das 41. sprungbrett SPEED DATING für die M+E Unternehmen und Schüler*innen in Bayern und zeigte sich wieder als Gewinn für alle Beteiligten.

    Neben dem SPEED DATING unterstützen auch die Praktikumsbörse sprungbrett bayern und die hop-on hop-off Praktikumswoche von sprungbrett bayern die bayerischen Unternehmen dabei, Praktikant*innen und langfristig auch Auszubildende sowie dual Studierende zu gewinnen.

    Die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm sind die Hauptsponsoren von sprungbrett SPEED DATING. Gefördert wird das Projekt zudem vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Umgesetzt wird sprungbrett bayern vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

  • SCHULEWIRTSCHAFT Bayern – Berufliche Bildung schafft Zukunft für alle!

    SCHULEWIRTSCHAFT Bayern – Berufliche Bildung schafft Zukunft für alle!

    Am 21. Mai 2025 strömten über 1000 Schülerinnen und Schüler aller Schularten aus der Region in die Freiheitshalle Hof, um an der Veranstaltung „Berufliche Bildung – Zukunft für alle!“ teilzunehmen. Diese Initiative wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie ins Leben gerufen und in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Hof sowie weiteren örtlichen Institutionen durchgeführt. Die Organisation und Leitung dieses Motivationstages oblag der Geschäftsstelle SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

    Tobias Gotthardt, Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium, hob im Austausch mit den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung beruflicher Bildung hervor: “Berufliche Bildung ist ein Schlüssel für individuelle Entfaltung und gesellschaftlichen Fortschritt und eröffnet jungen Menschen praxisnahe Wege in eine erfolgreiche Zukunft – sei es im Handwerk, in technischen Berufen, in sozialen oder kaufmännischen Bereichen. Sie stärkt nicht nur die persönliche Entwicklung, sondern sichert auch Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und den sozialen Zusammenhalt. Wer eine berufliche Ausbildung wählt, entscheidet sich für Vielfalt, Entwicklungschancen und eine solide Basis für lebenslanges Lernen.“ Mit großer Freude stellte er fest, dass so viele die Chance genutzt haben, sich beim Motivationstag inspirieren zu lassen.

    Das etablierte duale Berufsausbildungssystem in Deutschland bietet für Jugendliche seit vielen Jahren vielversprechende Karrieremöglichkeiten und stellt eine attraktive Alternative zur Hochschulbildung dar. Um jungen Menschen die Chance zu geben, ihre beruflichen Interessen und Fähigkeiten zu erkunden, wurden von Vertreterinnen und Vertretern regionaler Unternehmen über 55 Kompetenzstationen präsentiert. Diese ermöglichten den Jugendlichen, ihre individuellen Stärken durch praktische Übungen zu testen. Durch das praktische Erleben konnten wertvolle Erkenntnisse über die individuellen Kompetenzen und Stärken der Jugendlichen gewonnen werden. In Beratungsgesprächen mit Expertinnen und Experten der Agentur für Arbeit, der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) Hof, der Handwerkskammer (HWK) und der Industrie- und Handelskammer (IHK) wurden die erworbenen Erkenntnisse über die Kompetenzen und Stärken der jungen Menschen mit den Anforderungsprofilen verschiedener Berufe abgeglichen. Das Ergebnis war oft die Entdeckung des „Traumberufs“!

    Dr. Oliver Bär, Landrat des Landkreises Hof, und Angela Bier, Bürgermeisterin der Stadt Hof, lobten die hervorragende Leistung der Unternehmen, Institutionen, Organisatoren und Veranstalter. In der Fragerunde betonten beide, welch gute Perspektiven und Möglichkeiten die Jugendlichen nach ihrer schulischen Ausbildung haben: “Unsere Region bietet hervorragende Chancen. Wir freuen uns, wenn sich Schülerinnen und Schüler diese erkunden und ihren beruflichen Weg in der Region sehen.“

    Auch die Vorsitzenden des Netzwerks SCHULEWIRTSCHAFT Hof, Dr. Dorothee Strunz und Stefan Stadelmann, sind von der Erfolgswirkung einer solchen Veranstaltung überzeugt: “Heute sehen wir, wie junge Menschen voller Neugier aktiv werden, Neues ausprobieren und dabei ganz unkompliziert mit Auszubildenden, Ausbilderinnen und Ausbildern sowie Firmenvertreterinnen und -vertretern in Kontakt kommen. Es entsteht ein echter Austausch auf Augenhöhe – eine Begegnung, die beiden Seiten die Chance gibt, sich authentisch zu zeigen und besser kennenzulernen. Das hat es in dieser Form noch nicht gegeben und wir sehen hier großen Mehrwert für alle Teilnehmenden!

    Ein besonderes Highlight des Tages war die Übergabe des Nachhaltigkeitspakets “Hofer Berufshelden 2025“. Die “Hofer Berufshelden 2025“ sind eine inspirierende Veranstaltungsreihe mit engagierten Persönlichkeiten, die ihre individuellen Lebens- und Berufswege vorstellen. An drei Terminen, die in unterschiedlichen Schulen und Schulzentren stattfinden, kommen sie in den direkten Dialog mit Schülerinnen und Schülern Jahrgangsstufen 8 – 10. Im Mittelpunkt steht eine interaktive Gesprächsrunde, in der die Gäste zeigen, dass es nicht immer der direkte Weg zum Erfolg sein muss – auch Umwege oder ungewöhnliche Entscheidungen können zum Ziel führen. Die Initiative macht die Vielfalt beruflicher Chancen erlebbar, betont die Durchlässigkeit des deutschen Bildungssystems und stärkt das Vertrauen junger Menschen in ihre eigenen Möglichkeiten.

    Zusätzlich zur praktischen Erfahrung und Beratung konnten die Schülerinnen und Schüler in Hof Steffen Kirchner erleben, einen renommierten Motivationstrainer und Mentalcoach. Er ermutigte die Jugendlichen, eigene Stärken zu erkennen, persönliche Ziele zu setzen und mit Selbstbewusstsein den eigenen Weg zu gehen.

    Am Abend bot sich für Eltern und Interessierte die Gelegenheit, sich vor Ort von Expertinnen  und Experten beraten zu lassen, verschiedene Unterstützungsangebote zur Berufsorientierung kennenzulernen und mit Unternehmensvertreterinnen und -vertretern ins Gespräch zu kommen – mit dem Ziel, ihre Kinder bestmöglich auf dem Weg zur passenden Berufswahl zu begleiten.
    Im Anschluss daran hielt Steffen Kirchner seinen inspirierenden Vortrag “Unmotivierte Menschen gibt es nicht!“. Darin wandte er sich mit einer eindrucksvollen Botschaft gezielt an die Eltern: Er unterstrich die zentrale Bedeutung ihrer Rolle bei der Unterstützung ihrer Kinder auf dem Weg zu einer erfüllenden beruflichen Zukunft. Dabei ermutigte er sie, Vertrauen in die Entscheidungen ihrer Kinder zu haben und diese etwa durch die Förderung von Praktika aktiv zu begleiten.

    Der Motivationstage in Hof bot eine einzigartige Gelegenheit für junge Talente, berufliche Interessen und Fähigkeiten zu entdecken und den Traumberuf ausfindig zu machen. Er zeigte auch, wie wichtig die Unterstützung von Eltern und die praktische Berufserfahrung für den beruflichen Erfolg junger Menschen sind.

  • 15 Jahre Schulprofil Flexible Grundschule – Ein Erfolgsmodell feiert Jubiläum

    15 Jahre Schulprofil Flexible Grundschule – Ein Erfolgsmodell feiert Jubiläum

    Die Flexible Grundschule stellt die individuellen Lernbedürfnisse eines jeden Einzelnen in den Vordergrund“, so Kultusministerin Anna Stolz anlässlich des Jubiläums. “Sie ermöglicht Kindern, in ihrem Tempo zu lernen und dabei ihre Talente voll zu entfalten. Allen beteiligten Schulen und Lehrkräfte herzlichen Dank – Sie machen das Profil zu einem lebendigen und nachhaltigen Erfolgsmodell.“

    Seit mittlerweile 15 Jahren hilft das Schulprofil Flexible Grundschule, Bildungspotenziale besser zu nutzen. Mit einem altersgerechten Ansatz, der an die individuellen Begabungen der Schulanfänger und ihrer Lernpraxis angepasst ist, fördern wir die Bildungschancen und wirken so auch dem Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel entgegen. Deshalb haben wir dieses Erfolgsmodell sehr gern unterstützt.

    Dr. Christof Prechtl, stellv. Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

    Transparenter Hintergrund

    Schulprofil Flexible Grundschule

    Seit dem Start des Schulversuchs im Jahr 2010 verfolgt das Profil das Ziel, die Heterogenität von Lerngruppen produktiv zu nutzen und den Unterricht qualitativ weiterzuentwickeln. Ein zentrales Merkmal der Flexiblen Grundschule ist die jahrgangsgemischte Eingangsstufe (Jahrgangsstufen 1 und 2), in der die Kinder je nach individuellem Entwicklungsstand flexibel ein bis drei Jahre verbleiben können.
    Individualisierte Lernangebote, eine prozessorientierte Leistungserhebung sowie eine enge Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern bilden die Grundlage des pädagogischen Handelns. Unterstützt wird der Unterricht durch digitale Diagnosetools und durch ein passgenaues Fortbildungs- und Beratungssystem für Lehrkräfte. Auch das seit vielen Jahren in ganz Bayern etablierte Lernentwicklungsgespräch als Alternative zum Zeugnis ist ein Ergebnis des Schulversuchs.
    Mit dem Schuljahr 2025/2026 wird das Profil weiter ausgebaut, um noch mehr Kindern im Freistaat einen für sie passenden Einstieg in ihre schulische Laufbahn zu ermöglichen.