Kategorie: Aktuelles

  • Musik für Schüler – Oper im „Taschenbuchformat“ – Sommer-Tournee 2025

    Musik für Schüler – Oper im „Taschenbuchformat“ – Sommer-Tournee 2025

    Initiatorin des Projekts Oper im „Taschenbuchformat“ ist die Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation. Kurzfassungen bekannter Opern werden als klassische Straßenmusik charmant in Szene gesetzt und kenntnisreich moderiert auf geeigneten Plätzen in Stadtzentren kostenlos vorgestellt.

    Präsentiert wird die Oper im „Taschenbuchformat“ vom langjährigen Musikdirektor der Stiftung, dem renommierten Bratschisten Johannes Erkes. Seit 2007 wurden bundesweit 12 Opern in rund 400 Aufführungen vor einigen zehntausenden begeisterten Zuschauer*innen präsentiert.

    Auf der Sommer-Tournee 2025 wird „Cosí fan Tutte“ von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) aufgeführt. In der von Alexander Kuralionok bearbeiteten Opernfassung treten fünf Gesangssolisten mit Streichquartett und Akkordeon auf. Johannes Erkes fungiert als Maestro Concertatore.

    Die Tournee 2025 startet am 26. Juni 2025 in Ingolstadt, das letzte Konzert findet am 18. Juli 2025 in Bad Reichenhall statt. Insgesamt sind neun Termine geplant.

    Weitere Informationen zu der Tournee „Musik auf Rädern“ – Oper im „Taschenbuchformat“ und alle Konzerttermine der Sommer-Tournee 2025 finden Sie hier.

  • “5-Euro-Business“ – Kreative Ideen und unternehmerisches Denken an der Universität Augsburg

    “5-Euro-Business“ – Kreative Ideen und unternehmerisches Denken an der Universität Augsburg

    Die neun Teams mit Mitgliedern aus verschiedenen Fachbereichen der Universität  präsentierten ihre Unternehmenskonzepte an Messeständen und auf der Bühne vor Jury und Publikum.

    Den ersten Platz sicherte sich das Team Growpot. Mit einem modular ausziehbaren Blumentopf, der mit der Pflanze mitwächst und das Umtopfen überflüssig macht, überzeugten die Studierenden sowohl die Jury als auch die Öffentlichkeit.
    Den zweiten Platz belegte das Team 2cool. Die Gründerinnen entwickelten einen wandelbaren Rucksack mit integriertem Kühlfach, der das Einkaufen ohne Auto komfortabler und umweltfreundlicher macht.
    Mit einem gebäudeintegrierten Pumpspeichersystem für überschüssige Solarenergie überzeugte das Team Schwerkraftwerk. Damit erreichten die Studierenden nicht nur den dritten Platz, sondern wurden zusätzlich mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

    „5-Euro-Business“ ist ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Regionaler Partner ist die Universität Augsburg. Hauptförderer sind die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm.

  • code your way – Mit Unterstützung von TUXEDO Programmierung eigener Projekte starten

    code your way ist ein Projekt der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern“ im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm unterstützen das Projekt als Hauptförderer.

    Schülerinnen und Schüler der Kerschensteiner Mittelschule Augsburg bekamen am 26. Juni 2025 die Gelegenheit, TUXEDO Computers genauer kennenzulernen. Auf dem Programm standen ein Besuch von Vertretern des Unternehmens in der Mittelschule und ein Experten-Talk – denn der Praxisbezug ist wichtiger Bestandteil des Programms code your way, das im Jahr 2023/2024 in der Region Augsburg als Pilotprojekt gestartet ist.

    code your way weckt die Lust am Coden

    Beim Coding geht es darum, Computern mit speziellen Sprachen Anweisungen zu geben – etwa um Apps zu entwickeln, Webseiten zu gestalten oder smarte Geräte zu steuern. Doch was steckt hinter den Codes, die unseren Alltag bestimmen? Genau das erforschen Schülerinnen und Schüler bei code your way.
    Dieses neue Bildungsprogramm verfolgt das Ziel, Jugendlichen einen praxisnahen und motivierenden Zugang zum Thema Coding und Programmierung zu verschaffen. Sie lernen, wie sie mit einfachen Codes digitale Anwendungen steuern und eigene kleine Programme schreiben können.

    Durch die Digitalisierung der Arbeitswelt wird für Beschäftigte das Programmieren künftig eine Schlüsselkompetenz. Wir müssen junge Menschen dabei unterstützen, diese Fähigkeit frühzeitig zu lernen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Genau hier setzt das Programm code your way der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern an. code your way unterstützt Schülerinnen und Schüler auf innovative Weise, ihre digitalen Fertigkeiten zu erproben und spielerisch an ihren ‚Future Skills‘ zu arbeiten. Darum unterstützen wir das Programm gerne als Hauptförderer.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Das Programm besteht aus zwei Leveln, Basic und Advanced. Das Basic-Level richtet sich an Schulklassen, die gemeinsam in die Welt des Codings eintauchen – dazu gehört neben dem Besuch des DLR_School_Labs auch ein Kreativworkshop in der Schule und der Praxisbezug zur Wirtschaft. Jugendliche, die tiefer ins Thema einsteigen möchten, können sich für das Advanced-Level anmelden.
    Durch den direkten Austausch mit Unternehmen erleben die Teilnehmenden, wie vielseitig Coding in der Arbeitswelt eingesetzt wird – von der Energiewirtschaft über Automatisierung bis hin zu künstlicher Intelligenz.

    Live erleben, was Coding verändert

    Maximilian Arnold, Softwareentwickler bei dem Augsburger Unternehmen TUXEDO Computers, besuchte die Jahrgangsstufe 7 und stand den Schülerinnen und Schülern bei Fragen zum Thema Scratch zur Seite. “Wie kann ich dem Roboter zeigen, was er tun soll? Was muss ich beachten, welche Schritte undwelche Reihenfolge muss ich einhalten?
    In Gesprächen konnte der Softwareentwickler wertvolle Hilfestellung geben. Scratch ist für erste Code-Projekte optimal, da es sich um eine blockbasierte visuelle Programmiersprache handelt.
    Nicht nur in Sachen Coding konnte Maximilian Arnold viel erzählen und erklären – auch seine Tätigkeit im Augsburger Unternehmen TUXEDO wurde als spannend und interessant wahrgenommen.

    Viele Teilnehmende waren überrascht, wie spannend Programmieren sein kann. Eine Schülerin fasste ihre Erfahrung so zusammen: “Ich hätte nie gedacht, dass Programmieren so spannend ist und so viele Möglichkeiten bietet. Nach diesem Tag könnte ich mir gut vorstellen, später in einem technischen Beruf zu arbeiten.“

    Herbert Feiler, Geschäftsführer von TUXEDO Computers, betont: “Wir freuen uns, Teil dieser bayerischen Initiative zu sein. Hier können wir unser Wissen einbringen und den Nachwuchs unterstützen. Gleichzeitig zeigen wir uns vor Ort und geben gute Impulse. Natürlich denken wir auch an die Zukunft: Wenn bei den Schülerinnen und Schülern das Thema Ausbildung ansteht, kennen sie uns bereits und können den bestehenden Kontakt nutzen.

    Region Augsburg als Pionierregion für code your way

    Das Bildungsprogramm, das junge Menschen für das Coden begeistert, wurde letztes Jahr von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern ins Leben gerufen. In der Region Augsburg wird es erstmalig umgesetzt – gemeinsam mit vielen Kooperationspartnern, darunter das DLR_School_Lab der Universität Augsburg sowie regionalen Unternehmen.

  • Es funktioniert?! – Kinderhort St. Marien erhält Auszeichnung für Forschungsprojekt

    Es funktioniert?! – Kinderhort St. Marien erhält Auszeichnung für Forschungsprojekt

    Mit Unterstützung ihrer Lernbegleiterin Jessica Rudolph und ihrem Lernbegleiter Markus Meyer haben die kleinen Forschenden viele Bildungsmomente erlebt und Erfahrungen gemacht. Dieses Engagement wird nun mit der bayernweiten Auszeichnung Es funktioniert?! gewürdigt. Es handelt sich um ein Projekt der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Hinter der Maßnahme stehen die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm als Hauptförderer.

    Die MINT-Bildungserlebnisreise

    Unbekannte Pilze im Garten des Horts wecken das Interesse von sieben Kindern im Alter von 6 – 10 Jahren. Es schließt sich eine Bildungsreise an, bei der sie gründlich recherchieren, beobachten, mikroskopieren, reflektieren und weitere Frage stellen, denen sie gemeinsam auf den Grund gehen. Die Kinder überlegen auch, welche Pilze essbar sind, und was bei der Zubereitung von Pilzen zu beachten ist. Gemeinsam kochen sie zum Abschluss dieser Reise ein Pilzgericht.

    Es funktioniert?! gehört zu der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern, die sich für die MINT-Bildung junger Menschen engagiert. Begonnen wird bei den ganz Kleinen: Seit 2005 werden bayerische Kitas, Horte und Grundschulen für ihre beispielhaften MINT-Projekte prämiert. Die Pädagoginnen und Pädagogen nehmen eine besondere Rolle ein. Sie werden zu einer Lernbegleitung, die den Kindern keine Vorgaben macht oder Ergebnisse liefert, sondern sie in ihrem eigenen Entdecken begleitet.

    Eigenständiges, lösungsorientiertes Denken fördern

    Finanzielle Unterstützung erhält die Bildungsinitiative von Verbänden bayme vbm.

    Im Rahmen der Projektarbeit lernen die Kinder in jungem Alter, wie selbständiges, lösungsorientiertes Denken und die Zusammenarbeit im Team zu einem guten Ergebnis führen. Sie setzen sich spielerisch mit Naturwissenschaften auseinander und entwickeln dabei ein tiefes Verständnis. All das sind Schlüsselkompetenzen, um in der hochtechnisierten Arbeitswelt von morgen zu bestehen.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Auch Kultusministerin Anna Stolz weiß um die Bedeutung der Initiative für unsere Grundschulkinder in Bayern: “Sie fördert bereits früh das Interesse unserer Jüngsten im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. In einer forschend-entdeckenden Lernatmosphäre finden Kinder selbst die Antworten auf für sie wichtige Fragen, erkennen Ursachen und Zusammenhänge. Das Ziel: Das bisher Unbekannte erklären können und zu einem Bestandteil der vertrauten Welt machen. Das finde ich großartig! Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Lehrkräften, Eltern und beim Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft für diesen gelungenen Beitrag zur MINT-Förderung.“

    Entdeckergeist für jedes Kind

    Ob eine Projektarbeit ausgezeichnet wird, prüft eine Fachjury aus verschiedenen pädagogischen Bereichen. Dabei steht im Fokus, dass nicht die Erwachsenen, sondern die Kinder den Weg zum Ziel vorgeben. Bayerns Familienministerin Ulrike Scharf betont: “Gemeinsam entdecken, forschen und experimentieren: Unsere Bayerischen Kindertageseinrichtungen bringen den Kleinsten schon ganz früh den MINT-Bereich näher. Die Erzieherinnen und Erzieher schaffen für die Kinder den nötigen Raum, neues zu entdecken, eigene Erfahrungen zu sammeln und sich auf naturwissenschaftliche Erlebnisse einzulassen. Die Kinder können so auf spielerischer Weise ihre Interessen und Stärken kennenlernen und dabei einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Umwelt entwickeln. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich zur Auszeichnung – danke für ihr großartiges Engagement!“

    Die Projektleiterin Ingrid Nolting von Es funktioniert!? bestätigt: “Diese Auszeichnung steht für die Wertschätzung von außerordentlicher Bildungsarbeit im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich. Es ist die Verantwortung von uns Erwachsenen, die individuellen Fähigkeiten der Kinder zu sehen und zu fördern, damit sie in einer globalisierten und digitalen Welt verantwortungsvoll handeln können.“

    Bildnachweis: © Markus Meyer

  • isi NEO – neun bayerische Schulen erhalten neu konzeptionierten Innovationspreis

    isi NEO – neun bayerische Schulen erhalten neu konzeptionierten Innovationspreis

    Kultusministerin Anna Stolz betont als Vorsitzende der Stiftung Bildungspakt Bayern: “Der isi NEO ist ein echter Zukunftspreis. Die ausgezeichneten Schulen sind damit nicht nur echte Trendsetter für Bildungsprozesse, sie sind auch ein Leuchtturm für eine zukunftsstarke Bildung in Bayern! Ich danke allen beteiligten Schulen für ihre herausragenden Ideen und ihr großes Engagement.

    Martin Wunsch, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, unterstreicht: “Die ausgezeichneten Schulen zeigen, dass sich der Einsatz für eine innovative Schulentwicklung lohnt. Das gemeinsame Streben nach einer Schule der Zukunft schafft echte Bildungschancen für alle Schülerinnen und Schüler. So sind die Schulen bestens auf die vielen anstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen vorbereitet.

    Die Preisträgerschulen sind herausragende Beispiele für eine innovative Bildungskultur und nachhaltige, systematische Schulentwicklung. Die Konzepte offenbaren, wie die Schulen ihre jeweiligen Stärken entfalten und dabei den gesellschaftlichen Wandel mitberücksichtigen. Besonders freut uns als bayerische Wirtschaft, dass eines der neuen Schwerpunktfelder der enge und gewinnbringende Austausch zwischen Schule und Unternehmen ist. Es ist schön, zu sehen, wie erfolgreich und nachhaltig die ausgezeichneten Schulen ihre Entwicklung vorangetrieben haben. Sie haben sich den Schulentwicklungspreis wahrlich verdient.

    Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

    Transparenter Hintergrund

    Informationen zum Schulinnovationspreis isi NEO

    Der Schulinnovationspreis isi der Stiftung Bildungspakt Bayern präsentiert sich 2025 mit einem neuen Konzept
    Mit dem isi NEO 2025 zeichnet die Stiftung Bildungspakt Bayern Schulen aus, die im Kontext des schulischen Lernens und Lehrens entsprechend dem gesellschaftlichen Wandel innovative und erfolgreiche Ideen entwickelt und realisiert haben. Der Fokus liegt dabei auf der Verdeutlichung von spezifischen schuleigenen Stärken, Schwerpunkten oder pädagogischen Ansätzen, die zu einer Verbesserung der Bildungsqualität beitragen. Gesucht sind also Schulen, die neue Wege gehen und auf diese Weise eine “gute Praxis“ entwickeln, von der sich andere Schulen anregen lassen oder lernen können. Gefördert wird der Preis von der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

    Die Schulen konnten Wettbewerbsbeiträge zu den folgenden Themen einreichen:

    • Innovative Lernräume und Lernsettings
    • Bildung für nachhaltige Entwicklung
    • Wertebildung und Demokratieerziehung
    • Resilienz
    • Agile Schulentwicklung
    • Kooperationen
    • Kommunikation
    • Ressourcenmanagement

    Von den 73 teilnehmenden Schulen wurden pro Schulart drei Preisträger nominiert. Der erste Platz ist mit je 3.000 Euro dotiert, der zweite mit je 2.000 Euro und der dritte mit je 1.000 Euro.

    Preisträger des isi NEO 2025

    Realschulen

    1. Preis:
    Realschule Tegernseer Tal / Staatliche Realschule Gmund a. Tegernsee

    2. Preis:
    Naabtal-Realschule Staatliche Realschule Nabburg

    3. Preis:
    Staatliche Realschule Schöllnach

    Gymnasien

    1. Preis:
    Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach

    2. Preis:
    Comenius-Gymnasium Deggendorf

    3. Preis:
    Gymnasium Christian-Ernestinum Bayreuth

    Berufliche Schulen

    1. Preis: Staatliches
    Berufliches Schulzentrum Immenstadt

    2. Preis:
    Hans-Leipelt-Schule Staatliche Berufsoberschule Donauwörth

    3. Preis:
    Städtische Berufsschule für Fertigungstechnik München

  • Start-up-Spirit an der Hochschule Kempten – “5-Euro-Business“-Wettbewerb feiert 25-jähriges Jubiläum und prämiert studentische Geschäftsideen

    Start-up-Spirit an der Hochschule Kempten – “5-Euro-Business“-Wettbewerb feiert 25-jähriges Jubiläum und prämiert studentische Geschäftsideen

    Ein besonderer Anlass rundete die Veranstaltung ab: Der Wettbewerb, der von den Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgebern bayme vbm gefördert wird, feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Seit einem Vierteljahrhundert bietet das „5-Euro-Business“ Studierenden die Chance, unter realen Marktbedingungen unternehmerisches Denken zu erproben. Die Jubiläumsausgabe zeigte einmal mehr, wie relevant dieses Format für die Förderung unternehmerischer Kompetenzen an Hochschulen ist.

    Seit nunmehr 25 Jahren ermutigt der „5-Euro-Business“-Wettbewerb Studierende, Unternehmergeist zu entwickeln und ihren Einfallsreichtum dem Praxistest zu unterziehen. Auch in diesem Jahr haben die Teilnehmenden auf beeindruckende Art gezeigt, wie viel Innovationskraft, Teamfähigkeit und Engagement in ihren Geschäftsideen stecken. Sie haben wertvolle Erfahrungen gesammelt, die sie im künftigen Berufsumfeld gut einsetzen können. Davon profitieren auch die Unternehmen, denn für sie sind engagierte Nachwuchstalente unverzichtbar. Als Hauptförderer freuen wir uns, an diesem Erfolgsmodell teilhaben zu können.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Kreative Ideen und unternehmerisches Denken im Fokus

    Der „5-Euro-Business“-Wettbewerb an der Hochschule Kempten hat auch in seiner Jubiläumsausgabe Studierenden aller Fachrichtungen eine wertvolle Plattform geboten, um Unternehmertum hautnah zu erleben. In Teams entwickelten die Teilnehmenden in nur acht Wochen ihre Geschäftsmodelle, die sie unter realen Marktbedingungen umsetzten.
    In Workshops und Seminaren erhielten sie fundiertes Wissen zu Themen wie Marketing, Projektmanagement und Recht/Schutzrechte – eine solide Grundlage, um ihre Ideen erfolgreich zu verwirklichen. Mit einem Startkapital von nur fünf Euro standen sie vor der Herausforderung, ihre Ideen zu konkretisieren und in die Tat umzusetzen.
    Unterstützung erhielten sie von erfahrenen Business-Mentors aus ortsansässigen Unternehmen und Institutionen, darunter Sparkasse Allgäu, Heimat Bärenweiler GmbH & Co. KG, Picture Framing GmbH, 3M Deutschland GmbH und Pigtie (FinEasy GmbH).

    Siegreiche Wettbewerbsideen

    Ob clevere Lerntools, Technik zum Anfassen oder nachhaltige Plattformlösungen – drei Teams überzeugten das Publikum mit ihren Geschäftsideen und wurden auf der Abschlussveranstaltung ausgezeichnet.

    Den ersten Platz sicherte sich das Team Eduprog. Mit praxisnahen Education-Kits gelingt es den Teammitgliedern, komplexe Technologie verständlich und greifbar zu machen. Ein innovativer Ansatz, um technisches Know-how an junge Menschen zu vermitteln. Die Jury lobte die didaktische Klarheit, den gesellschaftlichen Nutzen und die professionelle Umsetzung der Idee. Eine zukunftsweisende Lösung und ein verdienter erster Platz.

    Platz zwei ging an das Team Peak Metrics. Es entwickelte ein laserbasiertes Telemetrie-System für Mountainbikes, das eine präzise Fahrwerksanalyse ermöglicht. Damit lassen sich Federung und Fahrverhalten optimal auf individuelle Bedürfnisse abstimmen. Der funktionierende Prototyp, der hohe technische Anspruch und der klare Kundennutzen überzeugten die Jury.

    Mit PatchUp wurde eine smarte Online-Plattform, die lokale Reparaturdienstleistungen vermittelt, mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Nutzer*innen können Betriebe in ihrer Nähe finden, Angebote vergleichen und direkt buchen. Die Jury würdigte die Förderung von Ressourcenschonung, lokaler Wertschöpfung und nachhaltiger Konsumkultur. Definitiv eine starke Alternative zur Wegwerfmentalität.

    Die Jury lobte die Vielfalt und die Innovationskraft der eingereichten Ideen und betonte, wie wichtig es sei, dass junge Menschen heute nicht nur eine gute Ausbildung erhielten, sondern auch die Möglichkeit hätten, praktische Erfahrungen in der Geschäftswelt zu sammeln.

    Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des bbw e. V., unterstreicht den Wert der Erfahrung: “Der ‚5-Euro-Business‘-Wettbewerb ist nicht nur eine Plattform für kreative Ideen, sondern auch eine wertvolle Erfahrungsschule für die Unternehmer*innen von morgen. Seit 25 Jahren beobachten wir, wie aus anfänglichen Konzepten durch Teamwork, Kreativität und Mut tragfähige Geschäftsmodelle entstehen. In dieser Zeit hat sich der Wettbewerb zu einem wichtigen Element in der Förderung von Unternehmertum und Innovation entwickelt. Er stärkt nicht nur die Innovationskraft der Teilnehmenden, sondern fördert auch Selbstständigkeit und die Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme. Dies sind essentielle Eigenschaften, die zukünftige Unternehmer*innen benötigen, um erfolgreich zu sein.“

    Projektträger und Förderer

    „5-Euro-Business“ ist ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Regionaler Partner ist die Hochschule Kempten. Hauptförderer sind die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm.

  • Bundesweit einmalig – Informationsplattform Werte.BS

    An den bayerischen Berufs- und Berufsfachschulen gibt es zahlreiche gelungene Beispiele für eine lebendige Werte- und Demokratiebildung. Diese Arbeit wird nun noch sichtbarer: Mit der digitalen Informationsplattform (Link: https://werte-bs.de/) startet ein bundesweit einmaliges Angebot in der beruflichen Bildung. Deren zentrales Ziel ist es, Werte und Demokratie in der beruflichen Bildung erlebbar zu machen. Ausgangspunkt der Plattform sind die Ergebnisse des Schulversuchs Werte.BS der Stiftung Bildungspakt Bayern, der – zusammen mit der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. als Exklusivpartner – von 2019 bis 2023 erfolgreich an zwölf bayerischen Modellschulen durchgeführt worden ist. In Zukunft soll das Portal in die Verantwortung der Stiftung Wertebündnis Bayern übergehen und nach und nach durch weitere Good-Practice-Beispiele aus der Berufsbildung ergänzt werden.

    Hier geht es zu dem Portal.

    Kultusministerin Anna Stolz zeigt sich anlässlich des Starts der Plattform sehr erfreut: “Demokratie braucht mehr als Regeln – sie braucht Werte, die im Alltag spürbar sind und unser Miteinander prägen. Damit Werte nicht bloß Worte bleiben, müssen sie vermittelt und auch gelebt werden. Unsere Schulen übernehmen dabei eine zentrale Rolle: Sie fördern nicht nur Wissen, sondern stärken Persönlichkeiten. Ich freue mich daher sehr darüber, dass das bundesweit einmalige Portal Werte.BS die Werte- und Demokratiebildung an unseren Berufs- und Berufsfachschulen strukturell und somit nachhaltig stärkt. Es präsentiert erfolgreiche Beispiele und setzt somit wichtige Impulse für die praktische Umsetzung im Schulalltag.

    Der Schulversuch Werte.BS unterstreicht die Bedeutung der politischen Bildung an Berufs- und Berufsfachschulen und hat wichtige Impulse für eine Weiterbildung in diesem Bildungszweig gegeben. Damit hat der Schulversuch einen wesentlichen Beitrag geleistet, um jungen Menschen die Wichtigkeit einer funktionierenden Demokratie für unser Gemeinwesen in Verbindung mit den Vorzügen der sozialen Marktwirtschaft nahe zu bringen. Wir begrüßen die daraus entstandene Plattform, denn damit werden die wertvollen Erfahrungen aus den Projekten der teilnehmenden Schulen auch für die Zukunft weiter nutzbar gemacht. Demokratie ist die DNA unserer Gesellschaft. Gerade in diesen Zeiten gilt es, die damit einhergehenden Werte intensiv zu vermitteln. Dies gelingt mit Projekten wie dem Schulversuch Werte.BS auf vorbildliche Weise.

    Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Dr. Andrea Taubenböck, geschäftsführender Vorstand der Stiftung Wertebündnis Bayern, hebt hervor: “Vom Engagement als Wahlhelfer bis hin zum kreativen Schreiben über Werte – der Schulversuch Werte.BS hat innovative Module an Berufs- und Berufsfachschulen im Bereich der Wertebildung hervorgebracht. Wir als Stiftung Wertebündnis Bayern freuen uns, die Ergebnisse auf einer Plattform auf unserer Website bereitstellen zu können. Ziel ist es, Werte- und Demokratiebildung noch stärker im Schulalltag zu verankern und als Ideen- und Austauschbörse für diese zentrale fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsaufgabe zu fungieren.“

    Hintergrundinformationen zu Werte.BS

    Ziel des Schulversuchs Werte.BS war es, die Werte- und Demokratiebildung an Berufsschulen und Berufsfachschulen zu stärken und auszubauen. Durch die Unterstützung des Exklusivpartners vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. wurden zwischen 2019 und 2023 an zwölf Schulen in ganz Bayern zahlreiche Projekte durchgeführt, damit Schülerinnen und Schüler die Bedeutung von Demokratie und Werten erleben können.

  • Save the date – Messe BERUFSBILDUNG 2025

    Save the date – Messe BERUFSBILDUNG 2025

    Die BERUFSBILDUNG ist eine der größten Fachmessen ihrer Art in Europa und richtet sich an Schülerinnen und Schülern, Lehrer, Eltern und Multiplikatoren. Auf dieser Non-Profit-Veranstaltung der Bayerischen Staatsregierung werden alle Partner der Allianz für starke Berufsbildung vertreten sein, eine in Deutschland einmalige Kooperation.

    Die Messe gibt Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, sich von verschiedenen Berufsbildern, Branchen und Ausbildungsmöglichkeiten ein Bild zu machen. Auf diesem Weg wird es ihnen möglich, sich gezielt und gut informiert für einen passenden Berufsweg entscheiden zu können. Im Rahmen der BERUFSBILDUNG 2025 findet auch ein Kongress statt, er bietet Lehrkräften und Bildungsexperten Veranstaltungen zu diversen aktuellen gesellschaftspolitischen Bildungsthemen.

    Interessierte Aussteller können sich schon jetzt ihren Stand auf der besucherstärksten Berufsbildungsmesse Deutschlands im Dezember 2025 sichern und von günstigen Beteiligungspreisen und idealen Rahmenbedingungen profitieren.

  • Knorr-Bremse AG München lädt weiblichen Nachwuchs zum Mädchen für Technik-Camp ein

    Knorr-Bremse AG München lädt weiblichen Nachwuchs zum Mädchen für Technik-Camp ein

    In den Pfingstferien spielerisch die Arbeitswelt der MINT-Berufe kennenlernen. Vom 9. bis 13. Juni 2025 durften 15 Mädchen bei der Knorr-Bremse AG selbst Hand an die Maschinen anlegen, ihre technischen Talente entdecken und ihrem Traumberuf ein Stück näherkommen.

    Passt ein technischer Beruf zu mir? Vielleicht Mechatronikerin, Zerspannungsmechanikerin oder Industriemechanikerin? Die Teilnehmerinnen des Mädchen für Technik-Camps 2025 bei der Knorr-Bremse AG fanden genau darauf Antworten. Praxisnah und spielerisch lernten sie technische Ausbildungsberufe kennen und erprobten ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen. Das Team der Ausbildung begleitete sie bei der Erstellung ihres eigenen Werkstücks, eines Würfels, der natürlich als Erinnerung mit nach Hause genommen wurde.

    Die Knorr-Bremse AG war bereits zum 23. Mal Gastgeber des Mädchen für Technik-Camps. “Mädchen können technische Berufe genauso gut wie Jungs, haben aber oftmals mehr Vorbehalte. Diese wollen wir abbauen und sind stolz auf den Beitrag, den wir mit dem Camp leisten“, sagt Florence Bröcheler, Ausbildungsleiterin am Knorr-Bremse-Standort in München.

    Nachwuchs fördern und für Technik begeistern

    Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern wurde vor über 25 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ins Leben gerufen. In sieben thematisch verschiedenen Camp-Formaten engagiert sich die Initiative gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern für die Förderung junger Menschen im MINT-Bereich.
    Das Mädchen für Technik-Camp hat den Schwerpunkt, insbesondere Mädchen anzusprechen, um Hemmschwellen zu überwinden und Frauen in MINT- Berufen zu stärken.

    Mit den Mädchen für Technik-Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste Einblicke in die Welt der M+E Industrie. So begeistern wir die Schülerinnen frühzeitig für technische Ausbildungsberufe und bringen sie mit den Unternehmen vor Ort als mögliche Arbeitgeber von Morgen zusammen. Damit leisten die Camps einen wertvollen Beitrag zur Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung in der Region.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Ein Feriencamp mit Sinn und Mehrwert

    Die Mädchen wurden in der Campwoche rund um die Uhr von einem professionellen Betreuungsteam begleitet, das für Spaß und Abwechslung sorgte. Auch in pädagogischer Hinsicht lohnt sich die Teilnahme: “Unsere Camps stärken die Technikkompetenz genauso wie Teamwork, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit“, sagt Madlen Rast, Projektleiterin bei Technik – Zukunft in Bayern. “Damit jede dabei sein kann, ist die Teilnahme kostenlos.“

    Die Erlebnisse ihrer einzigartigen Camp-Woche präsentierten die Teilnehmerinnen auf der Abschlussveranstaltung des Mädchen für Technik-Camps einem Publikum aus dem Unternehmen, Förderern, Eltern und Presse.
    Sie blicken auf ein einmaliges Ferienerlebnis zurück: “Ich wusste gar nicht, dass Technik so spannend sein kann – und dass man dabei so viel lachen kann! Sagt die 13-jährige Martina aus dem Camp. Auch Melissa (13) war begeistert: „Ich hätte nie gedacht, dass Löten so viel Spaß macht – jetzt will ich noch mehr über Technik lernen!

    Bildnachweis: @ Mascha Sommer

  • Im Forscherinnen-Camp MINT-Berufe entdecken

    Im Forscherinnen-Camp MINT-Berufe entdecken

    Vom 9. bis 13. Juni 2025 durften 15 junge Frauen bei der BMW Group und an der Hochschule München selbst Hand an Maschinen anlegen, ihre technischen Talente entdecken und ihrem Traumberuf ein Stück näherkommen. Praxisnah und spielerisch lernten sie technische Ausbildungsberufe und Studiengänge kennen und erprobten ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen, indem sie einen Projektauftrag zum Thema Mechatronik bearbeiteten.

    Die BMW Group und die Hochschule München haben zum ersten Mal gemeinsam ein Forscherinnen-Camp durchgeführt. “Mädchen können technische Berufe genauso gut wie Jungs, haben jedoch oft mehr Vorbehalte gegenüber MINT-Berufen. Im Rahmen des Forscherinnen-Camps hatten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, die spannenden Ausbildungsberufe der BMW Group kennenzulernen. Wir wollen Mädchen ermutigen, ihre Talente in den MINT-Bereich einzubringen“, sagt Ilka Huss, Zuständige der Berufsausbildung bei der BMW AG am Standort München.

    Nachwuchs fördern und für Technik begeistern

    Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern wurde vor über 25 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ins Leben gerufen. In sieben thematisch verschiedenen Camp-Formaten engagiert sich die Initiative gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern für die Förderung junger Menschen im MINT-Bereich. Finanziert werden die Camps von den Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgebern bayme vbm sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Das Forscherinnen-Camp möchte insbesondere junge Frauen für naturwissenschaftliche Berufe begeistern und den Frauenanteil im MINT-Bereich stärken.

    Mit den Forscherinnen-Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste Einblicke in die Welt der M+E Industrie. So begeistern wir die Schülerinnen frühzeitig für technische Berufe und bringen sie mit den Unternehmen vor Ort als mögliche Arbeitgeber von Morgen zusammen. Damit leisten die Camps einen wertvollen Beitrag zur Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung in der Region.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Ein Feriencamp mit Sinn und Mehrwert

    Die jungen Forscherinnen wurde rund um die Uhr von einem professionellen Betreuungsteam begleitet, das für Spaß und Abwechslung sorgte. Auch in pädagogischer Hinsicht lohnt sich die Teilnahme: “Unsere Camps stärken die Technikkompetenz genauso wie Teamwork, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit“, so Stefanie Piparo, Projektleiterin bei Technik – Zukunft in Bayern. “Damit jede dabei sein kann, ist die Teilnahme kostenlos.“

    Die Erlebnisse ihrer einzigartigen Camp-Woche präsentierten die Teilnehmerinnen auf der Abschlussveranstaltung des Forscherinnen-Camps einem Publikum aus dem Unternehmen, Förderern, Eltern und Presse. Sie blicken auf ein einmaliges Ferienerlebnis zurück: “Mir gefällt das Camp sehr gut. Die Mädchen sind nett und aufgeschlossen und die Betreuerinnen auch. Die Ausbilder bei BMW haben verständlich erklärt.“ sagt die 15-jährige Marie. Auch Julia (16) war begeistert: “Mir hat besonders das Löten gefallen, was ich bereits kannte. Ansonsten haben wir angerissen, gekörnt und gebohrt. Mir wurde beim Gespräch mit den Studentinnen der Hochschule München klar, dass es im Bereich Nachhaltigkeit und Technik relativ viele Studiengänge gibt, die mich interessieren würden.“

    Bildnachweis: @ Sabrina Glaser